Probleme mit Mitarbeiterin (Krankheit)

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snusel

AW: Probleme mit Mitarbeiterin (Krankheit)

ja die Mitarbeitervertretung hat zugestimmt,es war egal was ich gesagt habe .Sie stehen auf Seiten der PDL und das war schon vorher besprochen ,bevor ich an dem Mitarbeiter gespräch teilgenommen habe .Diese bezüglich gab es eine vorherige Absprache.
Die Überlastungsanzeige ist erwähnt worden ,um die Schärfe rauszunehmen habe ich meinerseits darauf verzichtet,diesem weiter nachzugehen.(Damit in Zukunft auch eine gegeseitiger Respektvoller Umgang möglich ist)
 
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Die Überlastungsanzeige ist erwähnt worden ,um die Schärfe rauszunehmen habe ich meinerseits darauf verzichtet,diesem weiter nachzugehen.(Damit in Zukunft auch eine gegeseitiger Respektvoller Umgang möglich ist)
Bitte nicht falsch verstehen, aber wo dies nun leider hingeführt hat, siehst du ja.
Wenn euer Betriebssrat sich nicht so beeinflussen ließe (und die Interessen seiner Mitarbeiter wirklich ernst nimmt), hätten sie die Zustimmung deiner "Versetzung" verweigert und somit hätte das Arbeitsgericht diese Zustimmung ersetzen müssen.
Möglicherweise wäre dann ja mehr Prüfung in diese Angelegenheit gekommen.
Momentan scheint es mir so, dass du mehr für deinen Arbeitgeber tust, als er für dich? :ka:
Aus einer Überlastungsanzeige dürfen dem Arbeitnehmer im übrigen keine Nachteile erwachsen.
 
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Das ist doch mal wieder das klassische Beispiel, wenn Frau nicht den Mund hält. Das ist bei uns genauso, deswegen sagt auch keiner was, zwecks Überlastung usw. Die Obrigkeit und Betriebsräte sind sich einig, kein Wunder, das da nie Einigkeit herrscht. Weil zum Problem der Überlastung immer noch Neid und Mißgunst dazukommt.
Was du jetzt allerdings machen sollst, muß mal überlegen. Also bei sonem Hämatom hätte ich jetzt sicher nur Kollegin geholt und dokumentiert mit 2 Unterschriften. aber ich will damit nicht sagen, das du falsch gehandelt hast, nur halt anders als ich. und ich weiß jetzt nicht, aber dortzubleiben geht nicht mehr, in meinen Augen. Dann endest de wirklich noch in nem burnout. Nichts mehr bei euch in näherer Umgebung, was dich interessieren könnte? Denke jetzt bitte mal an dich. Ich schick dir mal ne PN vielleicht, wenn ich Zeit habe Montag bestimmt.
 
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AW: Probleme mit Mitarbeiterin (Krankheit)

Das ist doch mal wieder das klassische Beispiel, wenn Frau nicht den Mund hält.
Der Betriebsrat hat hier völlig falsch reagiert. Und das finde ich sehr schlimm. Zumindest muss Snusel doch ein Urteilsverfahren gehabt haben, ansonsten wäre doch kein Urteil seitens des Arbeitsgerichts "Frei einsetzbar" gefällt worden......
 
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Genau meine Meinung, Kessia, nur das Snusel jetzt dasteht ohne jegliche Unterstützung, sie hat ja nicht mal ne kollegin, die zu ihr hält. Und genau das ist es doch auch warum so wenig Überlastungsanzeigen geschrieben werden, weil es immer noch andere "Nette Kollegen" gibt, die die Arbeit ja schaffen, scheinbar. Es ist doch zur Zeit in vielen Häusern so, alle unterbesetzt und jeder kämpft gegen jeden, anstatt sich endlich mal zusammenzuschließen!
 
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snusel

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Es gab kein Urteil ,weil wir uns Gütlich einigen sollten.Das heißt für mich Flexibel einsetzbar,das ist unter dem Strich dabei raus gekommen.Na was denk ihr wie es weiter geht ? Seitens der Kollegen ?Seitens der PDL? Werden sie mich fördern ,oder werden sie alles dran setzen um mich los zu werden? Kennt ihr die Aussage ,Recht haben und Recht bekommen sind 2 verschiedene Paar Schuhe?
 
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Was denkst du denn, wie es weitergeht? Hast ja sicher alles gelesen, was hier so steht, und ich hatte auch schon mal das Wort Mobbing benutzt. Und ich tippe mal, das es in dieser Art weitergeht, weil warum ein neues Opfer suchen, wenn wir schon eines haben? Oder wie du es ausdrückst, recht haben und recht bekommen...!
 
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AW: Probleme mit Mitarbeiterin (Krankheit)

Kennt ihr die Aussage ,Recht haben und Recht bekommen sind 2 verschiedene Paar Schuhe?
Ja aber ich kenne auch "Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren". Das soll natürlich nicht heißen, dass du nicht gekämpft hast oder nicht bereit wärest, dies zu tun.
Ich hatte angenommen, dass du dein Individualrecht durchgesetzt hättest, da beim Arbeitsgericht ja als Erstes auch immer eine Güteverhandlung stattfindet.

Eine "Güteverhandlung" in diesem Sinne erfolgte also zwischen dem Betriebsrat, deinem Arbeitgeber und dir, indem du die "Schärfe" (Überlastungsanzeige) "rausgenommen" hast. So weit so gut, zumindest hast du dir ja etwas erhofft dabei.
Nun frag ich dich noch einmal, was ist Gutes dabei für dich rausgekommen? :kopfkratz:

Dir geht es nicht gut und du bist voller Selbstzweifel. Wie soll es weiter gehen? Was kommt als Nächstes?

Ich will doch nur sagen, dass eine Rechtssprechung durch das Arbeitsgericht eben manchmal doch nötig ist. Der Betriebsrat hätte dich hier mittels eines Beschlussverfahrens unterstützen können, zumindest aber, dich beraten müssen.
Anders als im Urteilsverfahren berührt es nämlich öffentliche Belange oder die Interessen Dritter.

Wenn der Betriebsrat nun also schon kuscht, dann frage ich mich, wozu ist dieser überhaupt da? :ka:
 
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Hallo snusel,
schlimm, echt schlimm was hier mit dir geschieht. Ich kann mir leider nicht vorstellen, das du bei dem gemobbe in dem Betrieb weiter arbeiten kannst ohne das du sehr krank wirst. Es ist es nicht wert, dein Leben zu "verschleudern" wegen dem Arbeitsplatz.
Ich denke, du solltest dich einem Fachmann anvertrauen, egal ob z.B. Supervision oder Psychotherapie.
Ganz lieben Gruß
Lisy
(eswäre interessant zu wissen, wieso der "Folterknecht/knechtin" durch die Belegschaft gedeckt wird)
 
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Mobbing benutzt. Und ich tippe mal, das es in dieser Art weitergeht, weil warum ein neues Opfer suchen, wenn wir schon eines haben?
Aber auch so geht das nicht. :nono:
Wenn sich der Betriebsrat in snusels Betrieb mal aktiv für die Mitarbeiterrechte einsetzen würde, dann kritisiert er diese Form des Mitarbeiterumganges und bittet den Arbeitgeber um Abhilfe. Dafür ist nämlich auch das BetrVG und das ArbSchG zuständig.
Der Arbeitnehmer hat Anspruch auf Schutz vor systematischen Anfeindungen, Gefahren und schikanösem Verhalten durch Kollegen und Vorgesetzte.
Wichtig auch, dass sich der Arbeitgeber das Verhalten derjenigen zurechnen lassen muss (sobald er hoffentlich um Abhilfe gebeten wurde), die in seinem Namen handeln.
Eine Betriebsvereinbarung zur Prävention gegen Mobbing wäre hilfreich. :thumbsup2:
 
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AW: Probleme mit Mitarbeiterin (Krankheit)

Ja Kessia so sollte es sein, die Wirklichkeit für Snusel sieht anders aus. Und ändern wird sich da in nächster Zukunft nichts für sie. Ihr bleiben jetzt nur 3 Möglichkeiten entweder Mund halten und burnout, kämpfen oder kündigen. Denn niemand ist momentan da, der sie unterstützt.
 
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snusel

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Manche Tage habe ich keine Lust, aber irgendwo will ich doch Kämpfen ,jetzt erst Recht, schließlich bin ich schon 28 Jahre da .Ich habe meine 3 Töchter groß bekommen und neben bei 4 Jahre Berufsbegleiten die Altenpflegeschule gemacht(da waren die 3 Mädchen 11J 14J 17Jalt) und mit 2,2,1 bestanden .Das soll mir esrtmal einer nach machen.Ohne grosartig Krank gewesen zu sein.Stehs erreichbar war ich ,im Notfall und bin Eingesprungen.
 
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Lisy

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Liebe snusel,
ich wünsch dir von Herzen, das dein Kampf nicht ein Kampf gegen "Windmühlen" ist und das du ihn gewinnst. Ohne das du daran zerbrichst.
Und Hut ab, das du deine Ausbildung und deinen Beruf so klasse gemeisterst hast.
Lisy
 
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