Probleme mit Mitarbeiterin (Krankheit)

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Idee1

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Hallo,

ich würde mich über einige Antworten/Meinungen zu folgendem Sachverhalt freuen:

Wir haben eine Mitarbeiterin die offensichtlich nicht mehr in der Lage ist, in der ambulanten Pflege zu arbeiten (physisch und psychsich)-dies fällt sogar schon unseren Patienten auf. Sie hat dies auch schon zugegeben, möchte wenn möglich nur "leichte Patienten" usw. Wir sind ein kleiner PD, können dies nicht realisieren und möchten die Verantwortung für ihre Arbeit auch nicht weiterhin übernehmen. Besteht hier irgendwie die Möglichkeit einer rechtlich abgesicherten Kündigung (auch ohne Abmahnungen)?

Danke im Voraus!
Idee1
 
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Parasympathisch

AW: Probleme mit Mitarbeiterin (Krankheit)

Kündigung finde ich eine recht drastische Maßnahme - klingt für mich nach "wer nicht funktioniert, fliegt raus".
Wie sieht es denn mit Unterstützungsangeboten aus? Nimmt sie irgendwelche therapeutischen Angebote in Anspruch? Was leistet der Pflegedienst als Arbeitgeber - gibt es zB Supervision, Teamgespräche usw.?
 
L

Lisy

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AW: Probleme mit Mitarbeiterin (Krankheit)

Hallo Idee,
ich schliese mich erst mal der Meinung von parasympatisch an. Ansonsten versteh ich aber dein Problem sehr gut.
Ihr könnt sie (auf eure Kosten) zum Betriebsarzt schicken und oder zum MDK um eine "Tauglichkeitsbescheinigung (oder auch nicht) zu bekommen.
Wenn dies negativ ist, könnt ihr eventl. aus gesundheitl. Gründen eine ordentliche Kündigung aussprechen.
auf jeden Fall würde ich in dem Fall einen Rechtsanwalt frühzeitig einschalten.
Viel eleganter und menschlicher ist allerdings: ihr begleitet sie durch eine Therapie. Das geht auch in sehr kleinen Diensten ohne das ihr gleich Pleite geht.
Gruß Lisy
 
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josi83

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AW: Probleme mit Mitarbeiterin (Krankheit)

Hallo zusammen,
ich habe eine solche Situation bereits erlebt mit einer lieben Kollegin. Wichtig ist schnell zu handlen, bevor es außer Kontrolle gerät.
Ich schließe mich Lisy an. Als Arbeitgeber hat man auch eine Fürsorgepflicht gegenüber den Arbeitnehmern, auch und gerade denen gegenüber, die Beschwerden haben. Bloß nicht vergessen: Wir haben den direkt Pflegenden eine Menge zu verdanken, denn sie machen die zentrale Arbeit des Betriebes und verdienen für den Betrieb das Geld. Man sollte sich insbesondere über ältere Mitarbeiter Gedanken machen, mehr als sie als Belastung zu betrachten.
Es muss ein Gespräch stattfinden, aber nicht im Team. Ihr solltet der Kollegin vermitteln, dass Ihr hinter ihr steht und möchtet, dass sie euch erhalten bleibt, bevor ihr etwas einfordert. Einfordern solltet Ihr allerdings, dass sie sich an entsprechende Ärzte wendet und sie sich in Therapie begibt.
LG Josi
 
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Altenpflegerin, Studentin Pflegeentwicklung und Manangement BA
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Chef de Saucier

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AW: Probleme mit Mitarbeiterin (Krankheit)

Man sollte sich insbesondere über ältere Mitarbeiter Gedanken machen, mehr als sie als Belastung zu betrachten.
Das finde ich einen ganz wichtigen Punkt. Leider gibt es in der Pflege selten ein Szenario für Pflegekräfte, die bereits über fünfzig sind, vielleicht 20 bis 30 Jahre gepflegt haben und nicht mehr so können oder ( aus meiner Sicht verständlich ) nicht mehr so ein Tempo gehen wollen. Ich merke in meinem beruflichen Umfeld schon das diese Personen schon darunter leiden, wenn Vorwürfe gegen sie bezüglich ihrer Leistungsfähigkeit geäußert werden. Der persönliche Einsatz der in der Vergangenheit erbracht worden ist scheint vergessen zu sein oder man ist der Meinung das Engagement mit dem Arbeitsentgeld abgegolten zu haben. Nicht generell, aber manchmal habe ich den Eindruck, dass das Pflegeleitbild, das Menschenbild nur Anwedung findet auf die zahlende Kundschaft - aber sollte das Menschenbild nicht auch auf Pflegekräfte angewendet werden, da auch diese Menschen sind ? Typische Begriffe für die Pflege lauten doch z.B. Helfen, Verständnis haben, Empathie ... Sollte das nicht auch in einem gewissen Rahmen Anwendung finden auf das Persona oder ist das alzu naiv gedacht, da Einrichtungen wie ambulante Dienste / Alten- und Pflegeheime heute eigentlich mit einem ganz normalen Unternehmen zu vergleichen sind ?
 
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HL2917

HL2917

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AW: Probleme mit Mitarbeiterin (Krankheit)

Hi,

ich denke ihr habt für die Pflegenden ein Anforderungs/Aufgabenprofil. Kann sie diese nicht mehr erreichen solltet Ihr Mitarbeitergepräche führen in denen ihr vereinbart, wie sie die Leitungen erreichen kann oder wenn sie sie nicht erreicht (Terminiert) was dann passiert. Wenn man dies gut dokumentiert mit beiderseitigen Unterschriften (ist natürlich ein gewisser Zeitraum, mehrere Gespräche/Zielüberprüfungen etc.) sollte es keine Probleme geben und für beide Seiten eine gute Lösung gefunden werden. Denn auch, wenn sie früher gute Leistungen gebracht hat ist sie sicherlich auch nicht zufrieden mit der Situation und man sollte sie unterstützen einen Job zu finden, den sie leisten kann und der sich auch zufrieden stellt. Da gibt es bei der aktuellen und kommenden Situation in der Pflege sicherlich einige Möglichkeiten. Auch mit Unterstützungen entsprechender Ämter/Beratungsstellen.

Gruss HL
 
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josi83

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AW: Probleme mit Mitarbeiterin (Krankheit)

Ich könnte brechen. Jaja, betriebswirtschaftlicher Alltag... . Ja, ein bauernschlauer und geldgeiler Pflegedienstinhaber ohne Moral und verantwortung wird da schon ne Lösung finden.

@monokel: Danke für die unterstützenden Worte. Naiv, nein ganz im Gegenteil. Aber nur, wer ein wenig vorausschauend denkt. Gerade die Älteren werden für die Pflege gebraucht. Sie durchzukauen und dann wieder auszuspucken mag ja für den einzelnen Betrieb eine pasable Lösung sein. Auf Dauer wird man sich umgucken in der Pflegelandschaft. Zumindest PFK sind in der Position sich einen Betrieb aussuchen zu können. Ich rate es jedem und ich werde mich nicht auf den Arm nehmen lassen. Für keinen AG. Da sei kein Geld für nix in den Pflegebetrieben, reine Frechheit. Leider lassen es sich die Meisten gefallen, viele aus Angst, weil sie mit 50 befürchten keinen Job zu bekommen. Die wenigsten arbeiten gewerkschaftlich zusammen und lassen die abstrusesten Arbeitsrechtsverletzungen über sich ergehen, unterschreiben unglaubliche Änderungsverträge und lassen sich ausbooten ohne ihre Rechte einzufordern.
Naja, mal ein kleiner Exkurs.
Und ein Aufruf an alle, lasst Euch nicht verar*****. Keiner wird zuhören, wenn alle schweigen.
LG Josi
 
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Idee1

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AW: Probleme mit Mitarbeiterin (Krankheit)

Hallo,

also vorab wir sind weder geldgeil noch verständnislos!Es haben zig Gespräche stattgefunden jedoch ohne erkennbaren Erfolg. Wir sehen eben neben dem Mitarbeiter auch noch die Verantwortung den Patienten gegenüber-wenn ein Mitarbeiter ständig nicht bei der Sache ist, können teils gravierende Fehler passieren!

Ich wollte einfach nur ein paar Meinungen und nicht gleich halbe Anfeindungen (Arbeitgebermoral usw.).

Trotzdem Danke
Idee1
 
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Alraune

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AW: Probleme mit Mitarbeiterin (Krankheit)

Hallo,

ich würde mich über einige Antworten/Meinungen zu folgendem Sachverhalt freuen:

Wir haben eine Mitarbeiterin die offensichtlich nicht mehr in der Lage ist, in der ambulanten Pflege zu arbeiten (physisch und psychsich)-dies fällt sogar schon unseren Patienten auf. Sie hat dies auch schon zugegeben, möchte wenn möglich nur "leichte Patienten" usw. Wir sind ein kleiner PD, können dies nicht realisieren und möchten die Verantwortung für ihre Arbeit auch nicht weiterhin übernehmen. Besteht hier irgendwie die Möglichkeit einer rechtlich abgesicherten Kündigung (auch ohne Abmahnungen)?

Danke im Voraus!
Idee1
Wenn die Mitarbeiterin nicht mehr in der Lage ist, scheint sie es früher ja gewesen zu sein. Woran liegt es ? Da stellt sich mir schon die Frage, ob diese Entwicklung nicht zumindest teilweise im Zusammenhang mit den Arbeitsbedingungen liegt. Es gibt schliesslich nicht wenige Arbeitsplätze, wo Mitarbeiter salopp gesagt "verheizt" werden. Niemand kann auf Dauer ohne Leistungs oder Motivationseinbußen immer nur am Anschlag arbeiten. Ich weiss nicht ob es bei Euch zutrifft, aber ich sehe schon den Trend, in vielen Bereichen der Pflege einerseits grottenschlechte Arbeitsbedingungen zu bieten kaum etwas für den Gesundheitsschutz der Mitarbeiter zu tun aber mehr als volle Leistung zu erwarten.

Vielleicht war es deinerseits nur unglücklich formuliert aber deine Frage zielte nicht auf Lösungsvorschläge sondern auf Kündigung der Mitarbeiterin ab. Da finde ich die Frage nach der Arbeitgebermoral naheliegend.

Es ist gut, dass Gespräche stattgefunden haben. Ich hoffe diese waren wertschätzend gehaltenund zielten darauf ab die Ursachen abzustellen und Lösungsansätze zu finden

Natürlich gibt es auch Mitarbeiter, die nicht tragbar sind, aber in den meisten Fällen dürfte auch die Mitarbeiterin nicht zufrieden mit der Situation sein.
 
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Paddy

AW: Probleme mit Mitarbeiterin (Krankheit)

Hallo Idee1,

ja, Du kannst diesen MA fristgerecht kündigen. Für jeden MA gibt es eine Stellenbeschreibung. Kann ein MA diese Aufgaben nicht erfüllen für die er eingestellt wurde, dann kannst du ihn fristgerecht kündigen.

Ich gebe allen recht, dass dies sicherlich das letzte Mitel sein sollte. Ich verstehe aber auch Idee1. Ich selbst leite einen kleinen PD und wir können es uns ebenfalls nicht leisten, MA durchzuschleifen bis der Supergau kommt, der wird nämlich kommen. Wenn selbst Patienten schon darauf aufmerksam machen.

Sicherlich gibt es sehr viele AG die sehr schnell zu Kündigungen greifen, es gibt aber auch sehr viele AN die meinen sie können tun und machen was sie wollen.

LG Paddy
 
PflegerPaul

PflegerPaul

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AW: Probleme mit Mitarbeiterin (Krankheit)

Ich sitmm A-s-t-r-i-d zu.
Kann es sein das eure Arbeitsbedingungen eigentlich nicht mit einer guten Pflege zu vereinbaren sind ! Habe es leider viel zu oft schon miterlebt das Kollegen, aufgrund von Zeitdruck, fehelender Annerkennung einfach resignieren oder das sie sich einfach nicht mehr mit der arbeit die sie leisten (aufgrund der Rahmenbedingungen) identifizieren können und dadurch in ein tiefes Loch fallen ... welches sich dann als Überforderung bemerkbar macht oder sogar zur Krankheit führt ?! Ich will nicht anmaßend oder unverschämt klingen, weil ich auch verständnis für deine Situation habe, aber hast du dich mal mit deinen gesamten Team über die jetzige Arbeitsituation unterhalten ? und was man vllt. besser machen könnte um die MA zuentlasten ...

LG und eine friedvolle Lösung
 
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Hauskrankenpflege
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AW: Probleme mit Mitarbeiterin (Krankheit)

Danke Paddy:rolleyes:

in dieser Position sind wir auch und deshalb beim letzten Mittel der Wahl angekommen. Hinzu kommt dass die Mitarbeiterin auch Unruhe ins Team bringt und wir nun eben nach langem abwägen -und wie schon gesagt nach zig einfühlsamen Gesprächen-an diesem Punkt sind wo wir eine Entscheidung-auch zum Wohl unserer Patienten treffen müssen.

Trotzdem Danke an Alle
Idee1
 
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AW: Probleme mit Mitarbeiterin (Krankheit)

Lieber PflegerPaul,

unsere Arbeitsbedingungen sind mehr als human und sehr gut zu ertragen (dennoch bin ich überzeugt, dass wir gute Pflege leisten )-dies bestätigen alle anderen Mitarbeiter!Ich werde evtl. hier falsch verstanden, die Probleme der Mitarbeiterin mit darauffolgender Krankheit sind u.a. eher im familiären Bereich anzusiedeln und da hört der Einflussbereich für uns als Arbeitgeber an irgendeiner Stelle auf.

Viele Grüße
Idee1
 
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josi83

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AW: Probleme mit Mitarbeiterin (Krankheit)

Hallo Idee1,
ich kann deine Bedenken, Verantwortung gegenüber den Patienten, verstehen. Was nun geschehen muss, musst du im Endeffekt entscheiden.
Aber vielleicht ist es auch sinnvoll, sich für die Zukunft darüber Gedanken zu machen, wie man mit den Mitarbeiten umgeht. Ich meine damit, wie man rechtzeitig "Veränderungen" der Mitarbeiter erkennen kann, wie man bei ersten Auffälligkeiten vorgeht und welche umsetzbaren Möglichkeiten es gibt Primärprävention zu betreiben.
Wie gesagt, ich habe eine solche Situation bereits erlebt und aus diesen Erfahrungen heraus die Überzeugung entwickelt, dass ein Betrieb die Fürsorgepflicht für seine Mitarbeiter ernst nehmen muss. Höchstwahrscheinlich hat euch diese Mitarbeiterin auch lange Zeit gute Dienste geleistet. Was spräche dagegen, wenn man sie weiterbeschäftigen würde, wenn sie sich stabilisiert hat. Beratet sie doch über Rehabilitation der Renten- und Krankenversicherung und versucht ihr etwas zu vermitteln. Auch habt ihr ja sicherlich Kontakt zu Fachärzten, die euch bei diesem Vorhaben unterstützen könnten. Vielleicht sind die Hürden für sie mittlerweile zu hoch und ihr könntet sie unterstützen, indem ihr niederschwellige Angebote macht. Was spricht erstmal gegen Krankschreibung, damit sie keinen Patientenkontakt hat und ihr mit ihr das weitere Vorgehen planen könnt?
LG Josi
 
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Altenpflegerin, Studentin Pflegeentwicklung und Manangement BA
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snusel

AW: Probleme mit Mitarbeiterin (Krankheit)

zur Zeit habe ich dieses beschriebene Problem selber,dabei muss ich sagen das mein Problem nicht unbedingt im Privaten zusuchen ist ,sonder im Dienst. Ich habe Panische Angst meinen Arbeitsplatz zuverlieren ,bin nach wie vor Motiviert .Versuche so wenig wie möglich durch Gesundheitliche Probleme Krank zu sein .Mache seit 28 Jahren Nachtdienst ,jeder versuch mich zuverstehen .Die einen reden von Depression die anderen von Burn out ,aber das ist es alles nicht.Zum Teil Wechseljahre ein teil das ich im Tagesdienst soll,dadurch hat sich die Lebens Situation für mich grundlegend geändert Auszug der Töchter) ,alles wird wieder in Frage gestellt (der Sinn des Lebens )Ich habe das Gefühl als hätte mann mir den Boden unter den Füßen weggezogen und irgendwie bekomme ich es nicht hin das meiner PDL zuvermitteln.Bin tot Unglücklich über diese Situation und er ist zurecht auch sauer auf mich.Und bekommen es beide nicht hin die Situation zuentschärfen.Dabei will ich doch bleiben ,meine Arbeit macht mir nach wie vor große Freude.
 
S

snusel

AW: Probleme mit Mitarbeiterin (Krankheit)

So mein Problem ist gelöst ,seitens der PDL .Resüme .Ich muss nach 28 Jahre Nachtdienst in den Tagesdienst ,Konzenmässig hat die PDL richtig gehandelt ,Menschlich in keinster Weisse und das steht auser Frage (Danke RO und Kollegen für euer getratsche,ist es das was ihr wolltet?).Seidem fühle ich mich nur noch Schlecht ,Selbstmord gedanken bleiben jetzt nicht mehr aus.Ihr hab mir mein Leben genommen ,meinen Glauben und die Hofnung an das gute im Menschen. Die PDL hat mich nicht gefragt ,ist nicht einen Schritt auf mich zu gekommen.Er ist zu Jung unerfahren und das geht zu meinen Lasten.Er hat wichtigere Dinge zu erledigen ,als sich um eine kleine Mitarbeiterin die lästig ist zu kömmen.Dafür werde ich von Kollegen mit Unsinnigen Fragen bombadiert ,sie suchen das Sprüchwörtliche Haar in der Suppe ,damit sie weiter machen können.Na mal schauen wie lange sie brauchen und wieviel Zeit und Kraft mir noch bleibt dagegen an zu kommen oder auch nicht.Bis Februar war die Welt noch in Ordnung ,seit dem nicht mehr.Meine Töchter haben keinen Anteil daran ,dagegen kann ich mich gut abgrenten .Leider gelingt mir das im Dienst nicht. Gibt es ihrgend wo noch einen Funken an Gerechtigkeit? Und wenn wo ,ich sehe in nicht mehr
 
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thorstein

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AW: Probleme mit Mitarbeiterin (Krankheit)

Hallo Snusel,

leider kann ich nicht so genau nachvollziehen, worin jetzt das eigentliche Problem liegt.
Wenn du aber von Selbstmordgedanken sprichst, ist das Problem so übermächtig, dass du offensichtlich Hilfe brauchst, oder siehst du das anders?
Also gehe in deinem Interesse und auch im Interesse deiner Familie schnellstmöglich zu deinem Arzt.
 
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Kessia

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AW: Probleme mit Mitarbeiterin (Krankheit)

Ich muss nach 28 Jahre Nachtdienst in den Tagesdienst
Snusel, wurdest du durch einen anderen Kollegen ersetzt? Hat dich der Betrieb zur Betriebsärztin geschickt oder wie ist nach 28 Jahren der Wechsel in den Tagesdienst zu erklären?
Wie ich deinem ersten Posting entnehme, gelang es dir und der PDL nicht, diese "deine" Situation zu entschärfen.
Sieht der PDL jetzt in der geänderten Schicht die Lösung deines Problems? :kopfkratz:
Ansonsten schließe ich mich thorstein erst einmal an, dass du auf jeden Fall professionelle Beratung ausserhalb deines Betriebes benötigst.
Ich denke sogar, dass der Wechsel in den Tagesdienst dein Problem wahrscheinlich nur noch mehr als begünstigt hat, oder?
 
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Lisy

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AW: Probleme mit Mitarbeiterin (Krankheit)

Hallo snusel,
ich denke deine Probleme sind ganz verschiedener Art. Wenn ich dich richtig verstehe bist du dem Getratsche der Kollegen ausgesetzt. Zeitgleich sind deine Kinder "flügge" geworden, dein Arbeitsplatz hat sich stark verändert (nicht nur sie Arbeitszeiten, sondern vermutlich auch die Art der Arbeit) und du bist in den "besten" Jahren.
Autsch "sage" ich jetzt mal ganz flappsig. Das ist total viel auf einmal. Kein Wunder, wenn du jetzt nicht mehr weiter weißt.
In sofern kann ich mich den Anderen nur anschliesen, geh zu einem Arzt deines Vertrauens. Ist leicht daher geschrieben, denkst du jetzt vermutlich und Recht hast du. Ich als nicht Betroffene kann das so locker mal formulieren7 vorschlagen.
Ich kann mir nur zu gut vorstellen, wie schwer der Weg zu einem proffesionellen Ansprechpartner ist. Ich kann mir weiterhin ebenfalls gut vorstellen, das dein Arzt dich nicht so richtig Ernst nimmt und mit einer Krankmeldung über viele Wochen ist dir vermutlich eh nicht geholfen, ich denke mal es wäre eher schädlich.
Ich kann dir sicher nicht helfen, ich kann dir nur anbieten, schreib dir hier alles von der Seele, hilft zumindest eventuell, das du klarer siehst und einen Weg aus der Situation findest.
Wenn du hier nicht öffentlich schreiben magst, was ich gut verstehen könnte, dann schreibe über PN, gerne auch mir.
Fühl dich gedrückt und verstanden.
Lisy
 
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AW: Probleme mit Mitarbeiterin (Krankheit)

Also Snusel du hast das Wort Getratsche benutzt, bist du dir sicher, dass es sich nicht gar um Mobbing handelt? du hast ja nicht soviel darüber geschrieben, aber du bist jaso fertig, trägst dich mit Selbstmordgedaanken. Ich denke entweder Mobbing oder Burn out hört sich so an, gehe sofort zu einem guten Psychologen.
 
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