Problem beim Absaugen Trachealkanüle

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Allex3

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Uelzen
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Guten Tag,

Ich bin neu hier und ich weiß nicht ob ich solche Fragen hier stellen kann aber ich mach es einfach mal..

Ich arbeite in der Häuslichen Intensivpflege und habe momentan ein Problem bei einem Klienten mit der Sekretabsaugung..
Vorweg wichtige Daten:

- klient hat eine COPD GOLD 4 nach alter GOLD Klassifikation
- Trachealkanüle ist eine TracheoFlex Short HC PVC Größe 10 , keine subglottische absaugung

Und zwar duldet der Klient tagsüber keine Blockung seiner Trachealkanüle, sie wird nur nachts an der Beatmung geblockt. Tagsüber hat er dann aber das Problem dass Sekret seitlich der Kanüle beim Husten hoch rutscht. Es ist in der Regel sehr zäh und er hat dann große Probleme dies abzuhusten. Man hört dann auch manchmal beim Atmen das ich nenn es mal Gluggern.
Er verbringt dann am Tag viel Zeit (bis zu 3-4 Stunden) damit es durch räuspern, husten, würgen etc los zu werden. Orale absaugung lehnt er vollkommen ab. Nicht mal leichte Blockung duldet er. (Um den sekret den Weg quasi an der Kanüle vorbei zu versperren).
Mit Absaugung durch die Kanüle komme ich da leider nicht ran.. Kurzes herausnehmen der Kanüle ist auch kein Weg da es für ihn immer eine schwere Belastung ist .. Bin echt etwas verzweifelt und weiß nicht was ich noch machen kann und hoffe das ich hier richtig bin um Ratschläge zu erhalten

Im Anhang noch ein Bild zur Veranschaulichung wo ich vermute das Sekret liegt (grün gekennzeichnet)

Falls meine Frage hier fehl am Platz ist bitte löschen!

Mit freundlichen Grüßen

Alex
 

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Olt

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Hej, das ist allerdings etwas verzwackt. Mir fällt bei zähem Sekret die p.o. Gabe von Sekretolytika z.B. Acc 200 ein.
Morgens eingenommen und bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr sollte es deinem Pat. gelingen ohne größere Probleme abzuhusten.
Möglich ist auch das sein Trachealsekret eindickt, wenn über Nacht an der Beatmung kein Pall - Filter ( Klimatisierung ) benutzt wird.
Im übrigen finde ich deine Frage berechtigt und wenn nicht hier im Forum wo dann.
Gruß Henry
 
D

Dirk Jahnke

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Moin Alex

Gut beschrieben, das Problem !

Sollte sich tatsächlich oberhalb der TK Trachealsekret sammeln wird man es ja nicht durch orales absaugen erreichen. Falls es helfen würde das Sekret zunnächst einmal in den NNR, wo es ja auch ggf. geschluckt oder ausgespuckt werden kann, zu transportieren würde mir zunächst ein Sprechaufsatz einfallen. Ist der schon im Einsatz bzw reicht der Hustenstoss nicht könnte er auch kurz an den Respirator bzw Ambubeutel ohne blocken genommen werden um den Druck / die Leckage in den NRR zu erhöhen.

Wann tritt das Problem den auf ? Gleich am morgen oder erst nach einiger Zeit Spontanatmung ? Wird es erst im Verlauf ein Problem könnte Atemgasklimatisierung auch unter Spontanatmung weiterhelfen. ....

Hoffe am Respirator wird das Atemgas in irgendeiner Form klimatisiert.

....
Erst mal Schluss , könnte ja auch schon inaktiv sein - der Thread :))
 
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