private Meinungsumfrage Franchise in Ambulanter Pflege

I

IP-Pflege-2008

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Hallo zusammen,
unser Pflegedienst hat aufgrund seines Alleinstellungsmerkmals vor als Franchisegeber zu agieren.
Meine simpele Frage ist nun in wie fern könnt ihr euch vorstellen das so ein Pflegefranchise funktioniert bzw.
wer von euch könnte sich evtl auch vorstellen als Franchisenehmer so etwas zu nutzen.
Ich selbst bin der Meinung das mein Chef sich das ein wenig zu einfach vorstellt und nun möchte ich in Erfahrung bringen wie ihr darüber denkt.

Ein paar kleine Eckdaten.

Der Pflegedienst existiert sein 9 Jahren und is gut eingebunden.
Das Alleinstellungsmerkmal ist die Integration verschiedener Kulturen.
(Türkisch, russisch, polnisch)
 
Qualifikation
Fachwirt Gesundheit Sozialwesen
M

ms-sophie

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Mannheim
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Hallo,

ich sehe den Sinn nicht. Wenn ich heute einen PD eröffne und mir überlege entsprechendes Klientel zu versorgen dann suche ich mir zuvor entsprechendes Personal. Alleine darf ich den PD ja sowieso nicht eröffnen. Wofür bräuchte ich dann einen Franchise Vertrag?


sophie
 
Qualifikation
QM
Fachgebiet
ambulante und stationäre Altenhilfe, Hospiz
I

IP-Pflege-2008

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Danke für die Antwort.
klar ein begründeter Einwand.
allerdings habe ich bei meiner Arbeit als Dozent an einer Pflegefachschule immer wieder solche fragen,
bezüglich wie geht das eigentlich mit so einer Selbstständigkeit usw.
es geht ja nicht darum die Leute zusammen zu bekommen sondern den Betrieb ans laufen zu kriegen und das mit einem erprobten System,
mit entsprechenden Vertragspartnern die quasi bei der Entstehung mitzuhelfen.
Ich weiß aus eigener Erfahrung das man am Anfang einer Selbständigkeit recht schnell an seine Grenzen stößt und dabei würde natürlich so ein System helfen.

aber genau darum habe ich ja die Frage gestellt, ich bin einfach auf die verschiedenen Meinungen gespannt.
danke nochmal :)
 
Qualifikation
Fachwirt Gesundheit Sozialwesen
K

Keßler

Hhhhhmmmm....

Ich denke, dass die Idee unrealistisch ist.
Die Pflege hat ein derart hohes Verantwortungsniveau, dass hier nichts delegiert werden kann.
Kooperation - klar ! Man kann beratend tätig werden. Vgl. Wundexperte ~~~ Kulturexperte!
Die juristischen Fallstricke sind eng gewebt : Jeder muss für seine Fehler einstehen.
~~~ Pflege ist kein Burgerbraten ! ~~~
 
I

IP-Pflege-2008

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Schöner vergleich....
Mein Chef ist der Meinung das es ja gehen muss....
Wir haben hier bei uns noch einen PD der sowas ähnliches betreibt. ne Zweigstelle aufmachen, zum laufen bringen und dann jemanden finden der die Verantwortung übernimmt so dass man mit der Zweigstelle nix mehr zu tun hat...Ich weiss es einfach nicht. je mehr ich drüber nachdenke
desto komischer wird diese Vorstellung.
Denn Zweigstelle und Franchise sind ja nunmal doch 2 unterschiedliche Dinge
 
Qualifikation
Fachwirt Gesundheit Sozialwesen
K

Keßler

M.W. sind die Verantwortlichkeiten im "Rahmenvertrag ambulante Pflege" des jeweiligen
Bundeslandes recht deutlich dargestellt. Stehen im Internet - ein Blick lohnt sich.
 
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Christian Kröhl

Christian Kröhl

Administrator
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Euer Alleinstellungsmerkmal ist interkulturelle Pflege? Das gibt es doch inzwischen sogar recht häufig. Wie kommt ihr darauf, dass ihr da ein Alleinstellungsmerkmal hättet?
 
Qualifikation
Fachkrankenpfleger für Anästhesie & Intensivpflege
Weiterbildungen
Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege
Studium
Gesundheits- und Sozialökonomie, Betriebswirtschaft (VWA)
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Kati 354

Kati 354

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Warum soll ich für jemand anderen die Arbeit machen ??
Dann muss ich auch die Patienten erst mal erreichen. Das ist doch nicht einfacher wenn ich einen "Chef " hab :)
Also dann kann ich es auch alleine machen und ernte dann die " Lorbeeren " für mich und bezahle nicht noch jemanden !!!
Dazu - Kessler hat es auch schon geschrieben - kennt ihr die Rahmenverträge nicht ??
Wenn das ginge, dann hätten sich die großen schon längst mit so einem Geschäftsmodell etabliert !!
 
Qualifikation
PDL
Fachgebiet
Pflegedienst
Weiterbildungen
Hygienefachkraft
Pflegeberaterin
K

Keßler

@ Christian Kröhl

Kommt auf die jeweilige Kultur an.

Der eine hat z.B. muslimische Mitarbeiter mit arabischen Sprachkenntnissen;
der andere hat baptistische oder orthodoxe Kollegen, die russisch und/oder
"Wolgadeutsch" sprechen.

Die Politiker versuchen zwar eine s.g. Ghettobildung zu verhindern, aber deren
Erfolge sind doch recht übersichtlich. Also kein Wunder, dass die lokale
Wirtschaft (u.a. Pflegedienste) darauf reagiert.
 
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