Praxisanleitertage , Probleme mit Azubis

Romi Van Cat

Romi Van Cat

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Hallo zusammen ;)
Ich habe 2018 meine Weiterbildung zur PA gemacht und bin in einer Intensivpflege wohngemeinschaft tätig unsere Patienten sind alle tracheotomiert und befinden sich zum groß teil in einem wachkoma artigen Zustand . Es geht darum das ich zwei Auszubildene betreue 2.lehrjahr Altenpflege keine generalistik und jetzt gerne feste Praxisanleitungstage einführen möchte die beiden Auszubildenden haben schon mehrere jahre voher in Altenpflegeeinrichtungen als Helfer gearbeitet und sagen wir es mal vorsichtig Sie meinen die weisheit mit löffeln gegessen zu haben haben aber so gut wie keinen fachlichen Backround dies ist nun meine Aufgabe ihen diesen zu vermitteln und sie auf das bevorstehende Exsamen vorzubereiten durch die Corona pandemie ist nun leider auch viel Schulstoff auf der Strecke geblieben und das Homescooling wurde eher so semi ernst und in anspruch genommen deshalb bräuchte ich nun gezielte Tipps wie ich so einen Tag gestalten kann es wird immer nur eine der beiden in der einrichtung sein , wir haben nur 5 patienten wobei 2 sehr intensivmedinzinische betreuung benötigen und für auszubildene in der versorgung noch nicht das passende sind .Ich hoffe irgendjemand kann mir helfen vorallem mit dem Umgang mit schwierigen Azubis ( beide jenseits der 30) vielen herzlichen dank ( Grammatik und Rechtschreibfehler bitte ich zu endschuldigen)

:oops:
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Qualifikation
Pflegefachkraft Praxisanleitung
Fachgebiet
Intensivpflege außerklinische Heimbeatmung
L

Lückenlos

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Ich bin Azubi in Altenpflege. Die Schule gibt uns immer Mappen für Praxis, wo es alle Tätigkeiten aufgezählt sind, was wir in Praxis üben müssen, wo dann auch unser Praxisanleiter und auch ich unterschreiben müssen, dass wir diese geübt haben.

Du fragst Azubis wo deren Stand ist, also was sie in Schule schon gelernt haben. Ob sie Aufgaben für Praxis seitens Schule erhalten haben. Wenn keine Aufgaben, dann halt Anhang deren Bildungsstand üben. Z.B. als wir Herz-Kreislauf-System in der Schule gehabt haben, haben wir in Praxis viel Blutdruck gemessen. Seit wir Diabetes in der Schule gelernt haben, dürften wir in Praxis Blutzucker Messen und Insulin spritzen... Dabei könntest du z.B. auf Einzelheiten noch die Azubis aufmerksam machen z.B. Ob Insulin für richtige Patient ist, wie man Pen beschriftet mit Namen der Patienten, Abbruchs und Gültigkeitsdauer, wie man diese Lagert, wie und wo man spritzt, ob man Pen vor dem Spritzen "rüren" (mir fehlt richtige deutsche Wort) muss z.B. bei Mischinsuline, wo man Wegen Blutentnahme stechen kann u.s.w.
 
Qualifikation
Examinierter Altenpfleger
Fachgebiet
Altenpflege
I

Igel77

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Oldenburg
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Seufz. Ja, das Problem kenne ich auch.

Rollenklarheit herstellen. Erst mal für Dich selbst. Du bist der Boss. Das buchstabiert sich Gustav-Otto-Tango-Tango. (Kleiner Scherz.) Du bist weder Freundin noch gleichrangiger Kollege. Die Schüler wollen hoffentlich etwas lernen. Sie tragen die Hauptverantwortung für ihren Lernprozess. Du machst nur Angebote, ob sie sie annehmen, ist ihre Sache. Es gibt sechs Noten, die Du geben kannst, und welche das ist, spiegelt Deine Meinung des Entwicklungsstandes wieder. (Und im Idealfall die des Teams.) Eine schlechte Note ist kein "Mobbing", sondern zeigt einen Verbesserungsbedarf auf. Lass sie sich selbstständig vorbereiten, und überprüfe die Vorbereitung kritisch.

Nimm selbst eine feste Haltung ein und bringe alle anderen dazu, sich zu Dir zu verhalten.
 
Qualifikation
Gesundheits - und Krankenpfleger
Fachgebiet
Psychiatrie
P

pfleguenn

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Freiburg
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Schade, dass sie einzeln bei dir sind. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, die Azubis kleine Vorträge / Fortbildungen für die Anderen (oder vielleicht in dem Fall ja für Dich) vorbereiten zu lassen. Viele hängen sich dann ganz besonders rein, weil sie sich keine Blöße geben wollen. Und ein Thema, zu dem ich einen "Vortrag" vorbereiten muss, lerne ich ganz anders, als wenn ich es nur für mich mache...
Bin allerdings in der Krankenpflege und kann mich meist nicht über die Motivation der Azubis beschweren. Wie das bei Dir in der Altenpflege aussieht, kann ich nicht einschätzen
 
Qualifikation
Krankenpfleger
Fachgebiet
Kardiochirurgie
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Fiorella

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Hallo zusammen ;)
Ich habe 2018 meine Weiterbildung zur PA gemacht und bin in einer Intensivpflege wohngemeinschaft tätig unsere Patienten sind alle tracheotomiert und befinden sich zum groß teil in einem wachkoma artigen Zustand . Es geht darum das ich zwei Auszubildene betreue 2.lehrjahr Altenpflege keine generalistik und jetzt gerne feste Praxisanleitungstage einführen möchte die beiden Auszubildenden haben schon mehrere jahre voher in Altenpflegeeinrichtungen als Helfer gearbeitet und sagen wir es mal vorsichtig Sie meinen die weisheit mit löffeln gegessen zu haben haben aber so gut wie keinen fachlichen Backround dies ist nun meine Aufgabe ihen diesen zu vermitteln und sie auf das bevorstehende Exsamen vorzubereiten durch die Corona pandemie ist nun leider auch viel Schulstoff auf der Strecke geblieben und das Homescooling wurde eher so semi ernst und in anspruch genommen deshalb bräuchte ich nun gezielte Tipps wie ich so einen Tag gestalten kann es wird immer nur eine der beiden in der einrichtung sein , wir haben nur 5 patienten wobei 2 sehr intensivmedinzinische betreuung benötigen und für auszubildene in der versorgung noch nicht das passende sind .Ich hoffe irgendjemand kann mir helfen vorallem mit dem Umgang mit schwierigen Azubis ( beide jenseits der 30) vielen herzlichen dank ( Grammatik und Rechtschreibfehler bitte ich zu endschuldigen)

:oops:
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Liebe Romi Van Cat,
meine Frage wäre erst mal, was sollen, können, müssen die Auszubildenden der Altenpflege bei Dir lernen. Also welche Vorgaben hinsichtlich Ihres Kompetenzerwerbs gibt es von der zuständigen Schule und was kannst Du Ihnen in Deiner Wohngemeinschaft bieten. Bzw. Sie nach Ihrer Lernintention fragen - also was Sie lernen möchten. Und danach könntet Ihr gemeinsam einen Wochenplan erstellen, welche Kompetenzen in der jeweiligen Zeiteinheit erreicht werden sollen / können.
Bist Du alleine mit den Auszubildenden für die Bewohnerinnen zuständig, oder gibt es eine Kollegin, die Dir während der Anleitung den Rücken frei hält, damit Du Dich der Anleitung widmen kannst?
Ich würde erst mal mit Ihnen gemeinsam arbeiten, dann kannst Du Dir ein Bild machen, wie Sie arbeiten und was Du Ihnen zutrauen kannst, mit evtl. Theoriesequenzen als Ergänzung - das könnten die Lernenden in der Tat als Vorbereitung leisten und einbringen. Bei Euch werden ja immer die gleichen Tätigkeiten anfallen, vermute ich. Der zweite Schritt wäre, Sie übernehmen "das Ruder", also tragen Verantwortung, und Du bist nur begleitend dabei. Wenn Sie das gut bewältigen kannst Du Ihnen auch selbständig Tätigkeiten überlassen. Ich finde hier den Anleiteprozess nach Quernheim eine sehr hilfreiche Struktur. Das ganze sollte von kontinuierlicher gemeinsamer Reflexion des Lernprozesses begleitet werden.
Eine weitere Idee wäre, wenn Du mit beiden arbeitest, könntest Du auch die beiden sich gegenseitig beobachten lassen und zum Schluß gemeinsam reflektieren. Dazu sollte es klare Beobachtungskriterien geben, die auch vorher bekannt sind und am Ende besprochen werden.
Und es ist richtig, Du bist nicht alleine verantwortlich, die Auszubildenden tragen ebenso Verantwortung für Ihren Lernprozess.
Eine Frage habe ich noch: Was ist den schwierig an den Auszubildenden? Das sie über 30 sind - das scheint mir eher ein Vorurteil. Du bist vielleicht jünger, aber Du weißt mehr und hast mehr Erfahrung mit den Patientinnen. Ich könnte mir vorstellen Sie haben einfach Angst vor der Intensivmedizin, wenn Sie bisher nur in der Altenpflege waren, und kompensieren das mit vorgetäuschtem Selbstbewusstsein. Wenn Dich das Verhalten stört, dann sprich es doch an. Wie sollen Sie denn sonst wissen, was an Ihrem Verhalten nicht passt.
Soweit von einer Pflegepädagogin, die über 10 Jahre als PA tätig war.
Ich wünsche Dir viel Erfolg!
 
Zuletzt bearbeitet:
Qualifikation
Studentin Pflegepädagogik
Fachgebiet
Praxisanleiterin
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