Intensiv Postreanimationsbehandlung

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Mikel45

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Hallo zusammen,

dieses Jahr wollen wir es endlich in Angriff nehmen, dass wir die therapeutische Hypothermie nach erfolgreicher Reanimation umsetzen wollen.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, mit welchen Systemen arbeitet ihr?

Geplant ist sicherlich ein externes System, also keine invasive Kühlung über Katheter.

Danke für Eure Infos.

Gruß Mikel
 
Qualifikation
Krankenpfleger
Fachgebiet
Intensivstation
barnsi69

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AW: Postreanimationsbehandlung

N'abend
kann leider keine Auskunft über Kosten/Nutzen geben, aber in unserem Hause ist der "CritiCool" von MTRE im Einsatz.
Näheres beim Hersteller: MTRE - Cooling Therapy - CritiCool
Grüße
 
Qualifikation
Gesundheits- und Krankenpfleger
Fachgebiet
Internistische Intensivstation
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Mikel45

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AW: Postreanimationsbehandlung

Danke für die Info,

werde mal nachschauen.

Gruß Mikel
 
Qualifikation
Krankenpfleger
Fachgebiet
Intensivstation
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derinfusionierer

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AW: Postreanimationsbehandlung

Moin zusammen,

wir haben den Blanketrol III, damit sind wir sehr zufrieden. Bedienung sehr einfach, Kosten moderat. Wir haben auch Arctic Sun getestet, war auch O.K aber sehr teuer. Kühlkatheter schied bei uns aufgrund der enormen Kosten von vornerein aus.

Liebe Grüße
 
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Fachgebiet
chirurgie/intensiv
Weiterbildungen
MPG Beauftragter
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ssoni

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AW: Postreanimationsbehandlung

Hallo,
ich habe etwas Erfahrung mit kühler Ringer/NaCl lsg. und Külakkus gemacht, ein Pat. hat dabei an diversen Stellen Gefrierbrand davongetragen, dieser mußte dann später zur plastischen Deckung der Defekte.....im Moment haben wir keine Kühlakkus mehr auf Station, aber die Möglichkeit mit einem Warmtouch , kaltem Wasser, Eiswürfeln, kühlen Infusionen, Medikamenten irgendwie kreativ und effektiv zu werden....
LG
 
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Krankenpfleger
Fachgebiet
Intensivbereich
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Fleschor_Max

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AW: Postreanimationsbehandlung

Spätestens wenn hochdosiert Noradrenalin läuft sollte man es doch bleiben lassen von aussen zu kühlen.
Die kleinen Gefäße sind nunmal zu und können gar keine Wärme so schnell aus dem Körperinneren nach aussen bringen. Aus dem gleichen Grund gibt man ja auch nichts mehr subcutan. Ich war noch nicht auf Kardio, aber ich dachte schon, dass solche Patienten Noradrenalin brauchen? Oder macht ihr alles mit anderen Katecholaminen, die die kleinen Gefäße in Ruhe lassen?
 
Qualifikation
GuKPf, Student
Fachgebiet
innereITS
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Rundumsorglospaket

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AW: Postreanimationsbehandlung

Spätestens wenn hochdosiert Noradrenalin läuft sollte man es doch bleiben lassen von aussen zu kühlen.
Die kleinen Gefäße sind nunmal zu und können gar keine Wärme so schnell aus dem Körperinneren nach aussen bringen. Aus dem gleichen Grund gibt man ja auch nichts mehr subcutan. Ich war noch nicht auf Kardio, aber ich dachte schon, dass solche Patienten Noradrenalin brauchen? Oder macht ihr alles mit anderen Katecholaminen, die die kleinen Gefäße in Ruhe lassen?
Kardio- Patienten brauchen hin- und wieder auch mal Noradrenalin, aber dies ist gerade in diesem Fachgebiet eher nicht so beliebt. Die Begründung liegt darin, dass z.B. bei einer Herzinsuffizienz sowieso schon genügend Noradrenalin im Körper vorhanden ist. Ausserdem die Peripherie geht mit Noradrenalin schneller zu und das ist bei Gefäßpatienten auch nicht der Hit. Zudem erhöht Noradrenalin die Pumparbeit des Herzens, daher läuft es dort eher nur niedrig und wenn es hoch läuft, dann ist die Prognose eher sehr schlecht.
Natürlich ist Adrenalin auch nicht ohne. Aber für einen Kardiopatienten das Mittel der Wahl. Bei maximal instabilen Patienten, die Reapflichtig werden wird selbstverständlich nach internationalem Standard Adrenalin gespritzt und ebenso wird dann auch Vasopressin gegeben . Bei erfolgreicher Rea läuft das dann als Perfusor und es wird auf 33 ° runtergekühlt. Meist geschützt Coolpacks in die Leiste, Wade u.a. Dies ist allerdings schwer steuerbar. Daher verwenden immer mehr Kliniken Kühlmatten oder invasive Kühlungen.
 
Qualifikation
ex. KS, FKS A+I, Diplom. GuKP, RbP, Studentin
Fachgebiet
freiberuflich, Bayern, Studentin Pflegepädagogik staatliche Hochschule Ba-Wü
Weiterbildungen
Studentin Pflegepädagogik , Gründungsmitglied Bundesverband freiberuflicher Pflegefachkräfte e.V.
intcare

intcare

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AW: Postreanimationsbehandlung

Wir arbeiten mit Coolpads zum Aufkleben, kosten ca 700€/ Anwendung plus 500€ für einen geeigneten Kühlschrank (soll exakt -10°C halten) sowie transurethralenKatheter zur Temperaturmessung (hatten wir vorher nicht) ca 8€. Wir haben ein Protokoll, wann wieviele Platten aufgeklebt werden und wann sie wieder entfernt werden. Das funzte bisher sehr gut.

Viele Grüße,

Intcare
 
Qualifikation
Fach-Krankenpfleger
Fachgebiet
Intensiv
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