Portversorgung durch nicht Examinierte ...

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Teetrinkerin

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Frankfurt
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... findet bei uns nicht statt.
Allerdings arbeite ich stationär und wir haben ausschließlich examinierte Kranken- und Altenpflegekräfte an Bord.
Bei den SAPV`s im Stadtgebiet kenne ich es ebenfalls so, dass nur examiniertes Personal an die Ports darf.

Wird bei SAPV`s häuslich betreut, werden Spritzenpumpen wie die Cadd auf möglichst lange Laufzeit gestellt.
Zum Wechseln muss dann jemand vom Team hin.

Stationär kann das jeder von uns.

Allerdings musste ich es tatsächlich erst "erlernen". Als ich ausgebildet wurde, gab es noch keine Ports und in einem Pflegeheim
danach erst recht nicht, da habe ich lange gearbeitet. Dort war es sogar ein Problem intramuskulär zu injizieren, gab es praktisch nicht.

Den Umgang mit dem Port, inklusive punktieren habe ich über meine Einarbeitung ganz neu lernen müssen.
Es ist jetzt einige Jahre her, aber ich habe da immer noch einen Heidenrespekt davor.
 
Qualifikation
Pflegefachkraft
Fachgebiet
Pflege
Saxon

Saxon

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Die Versorgung über Port System ist eine reine SGB V Leistung und darf nur ausschließlich von examinierten Pflegekräfte erbracht werden - welche zusätzlich im Rahmen des Med.-Produkte Gesetz eine Einweisung / Schulung erhalten hat. Was die Anordnung beim Einsatz z.B. der CADD angeht - liegt dies bei SAPV und anderen an den verordnenden Arzt.Ist Abhängig von der Konzentration - Laufzeit - Menge und Dauer der Boli, aus eigener Erfahrung ist der Durchschnittliche Wechsel der Med.-Kassetten aller 2 - 3 Tage.Unsere Teams sind mindestens 1 x pro Woche bei den betreffenden Patienten, wo die Nadel gewechselt wird. Unsere Partner von den PD sind mittlerweile alle FIT gemacht wurden.Diese beherrschen es sehr gut - was die Pumpen angeht oder Port.
 
Qualifikation
Fachkrankenpfleger Anästhesie u. Intensivmedizin
Fachgebiet
Palliativ care
Weiterbildungen
PDL, Heimleiter, Dozent
Studium
Uni Leipzig
M

Menschenkind

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Ich habe die Frage nicht verstanden? War da eine?

Portversorgung im Heim habe ich bisher zweimal gehabt, in der Ausbildung ebenfalls gelernt als KP...aber die Intervalle zwischen den einzelnen Fällen war jeweils so groß, dass ich an einer entsprechenden Schulung jederzeit noch einmal teilnehmen würde.

Das MPG schreibt auch vor, dass die Anwendung sicher sein muss und da ich Durchführungsverantwortung habe sollte ich nur das tun, was ich wirklich kann.

i.m. Injektionen habe ich in der Ausbildung so oft gemacht, dass ich die immer noch sicher drauf habe...aber nicht viele AP trauen sich da ran...meine Erfahrung...kommt auch seltener vor...wir hatten mal eine Bewohnerin mit einer Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis, die wöchentlich eine i.m. Inj. erhalten hat...war ein schönes Einweisungsthema für AP-Schüler.
 
Qualifikation
Krankenpfleger, Pflegefachmann
Fachgebiet
Heimaufsicht/WTG-Behörde
Weiterbildungen
Pflegedienstleitung, Qualitätsbeauftragter, Algesiologischer Fachassistent (DGSS)
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