polnische Hilfskräfte

Sonnensturm

Sonnensturm

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AW: polnische Hilfskräfte

Diese Variante wurde nicht empfohlen, es wurde drüber berichtet. Und offiziell mit der Grundpflege ist es nur in der Version dieser Caritas. Anschliessend äusserte sich noch Werner Schell.
Ob sich nun die offizielle Version bewährt? Illegal klappt es doch schon lange, ist nun mal Realität.
Ich habe auch jahrelang ambulant gearbeitet und viele "Haushaltshilfen" kennengelernt. Ich weiss nun nicht, wieviel die verdient haben und ob die legal oder illegal dort gearbeitet haben, aber keine von denen hatte Stress oder Zeitdruck. Meine Erfahrung.
:kopfkratz:Wasserfrau
 
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schneeeule

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AW: polnische Hilfskräfte

Hallo, ja - da haben wir ein Riesenproblem aufgedeckt ... eigentlich benötigt ein dementiell erkrankter Mensch zum erreichen der höchsten Lebensqualität eine fürsorgliche Einzelbetreuung. Diese ist aber kaum bezahlbar, wende ich mich an eine professionell ausgebildete Kraft. Jahrhundertelang wurde die Pflege und Betreuung von Dienstboten und Familienangehörigen erbracht, häufig mehr schlecht als recht, häufig aber auch mit Humanität ausgefüllt. Leider ist die Realität so, dass ich zuhause der Herr über mich sein kann und im Heim muss ich mich den Regeln beugen. Das Seniorenheim ist also für viele nicht wirklich eine Alternative. Um zuhause bleiben zu können, bleibt als bezahlbare Möglichkeit derzeit kein anderer Ausweg als sich um eine ausländische Hilfskraft zu bemühen. ..
Im Vordergrund aller Bemühungen sollte immer der einzelne Mensch stehen mit all seinen individuellen Bedürfnissen.
 
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Lylly

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AW: polnische Hilfskräfte

Ich würde mich gerne als Angehörige zu diesem Thema äußern.

Als meine Mutter starb, die meinen Vater (Schlaganfallpatient, Pflegestufe II) zu Hause gepflegt hat, war das Thema "Pflege mit Hilfe von polnischen Kräften" auch ganz kurz ein Thema bei uns 3 Schwestern. Auf die Idee hat uns ausgerechnet der Pfarrer meiner Mutter gebracht.

Wir wussten da noch gar nicht, wie irgendwas weiter gehen könnte und haben uns erkundigt. Über die BEKO bekamen wir Ansprechpartner beim hiesigen Arbeitsamt.......es wären dann Polinnen gewesen, die legal und versichert hier gearbeitet hätten.

Wir haben uns ganz schnell dagegen entschieden. Uns war wichtig, daß mein Vater in sicheren Händen ist. Er hat eine Schluckstörung und wenn sich eine Lungenentzündung anbahnt, kann es schnell sehr kritisch werden. Zudem wollten wir die Gewähr, daß die Person sich soweit auskennt, dass es nicht zu Stürzen kommt. Man sagte uns, diese Polinnen würden sich sowohl um den Haushalt kümmern, als auch um die Grundversorgung.....nur Medikamente dürften sie nicht geben.

Uns war sehr schnell klar, daß das viel zu unsicher ist...jedenfalls im Falle meines Vaters. Hinzu kommt noch, daß man ja auch erstmal schauen muß, wer ist diese Person, ist die wirklich zuverlässig? Haut die Abends nicht einfach ab? Kümmert die sich wirklich richtig? 24 Stunden Betreuung hat für uns da auch gehiessen, 24 Stunden Kontrolle am Anfang.

Mein Vater ist in einem Heim und ich bin darüber heilfroh! Ich habe so die Gewissheit, daß im Notfall die Menschen wissen, was sie zu tun haben. Und fähige Pfleger ihn versorgen. So haben wir Zeit, meinen Vater zu unterhalten, mit ihm raus zugehen, ihm vorzulesen, mit ihm Schach zu spielen. Eine Polin hätte bei meinem Vater eh nicht gereicht. Wir nutzen lieber das Geld, daß noch bleibt, für Therapien, die nicht immer bezahlt werden und Menschen, die ihm auch mal vorlesen oder mit ihm rausgehen, wenn wir an Tagen nicht die Zeit finden (Meine Schwester arbeitet, ich bin in einer Umschulung). Wir wollen, daß er eine von uns organisierte Tagesstruktur hat, wo er jeden Tag eine nette Ansprache hat..... und zuzüglich eine fachgerechte Pflege im Heim auf die man sich verlassen kann. Wir denken, so hat er einfach mehr. Versorgung ist ja nun bei weitem nicht alles.

Zum Schluss muß ich noch sagen, dass wir ein riesengroßes Problem damit gehabt hätten, einer einzigen Person diese Aufgabe zuzumuten. Sie wäre heillos überfordert gewesen und es ist in der Tat eine Ausbeutung, die ans Limit geht. Darum werden die ja auch alle 3? (Oder 6?) Monate ausgewechselt. Aber selbst diese 3 Monate hätte ich mich ihr gegenüber sehr geschämt, das sie für sowenig Geld die meiste Arbeit allein machen muss. Vielleicht weil meine Mutter durch Überforderung in der häuslichen Pflege gestorben ist, habe ich so garkein schlechtes Gewissen, meinen Vater im Heim zu wissen. Es ist eher entspannend, endlich ihm eine Freunde zu machen, indem wir für ihn jetzt voll dasein können, was wir in der Zeit der häuslichen Pflege nur noch begrenzt konnten. Darum hier ein "Danke Schön" an die Pfleger/innen seiner Station!

Lylly
 
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thorstein

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So haben wir Zeit, meinen Vater zu unterhalten, mit ihm raus zugehen, ihm vorzulesen, mit ihm Schach zu spielen.
Hallo Lilly,

damit hast du das allgemeine Problem schon benannt: wie ginge es deinem Vater, wenn ihr diese Leistungen nicht erbringen würdet? Wenn scih Angehörige auch nach einem Heimeinzug intensiv kümmern, ist der Verlust des gewohnten Umfeldes sicher sehr viel leichter. Solche Arrangements werden aber immer mehr zur Ausnahme. Der Pflichtbesuch alle zwei Wochen ist die Regel.

Grüsse
 
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Lylly

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AW: polnische Hilfskräfte

Es ginge meinem Vater sehr schlecht.........ob im Heim oder mit einer Polin, wenn wir nicht mitorganisieren würden. Ich weiß, dass ist ein großes Thema und es kommt auch immer auf die Beziehung zwischen alten Eltern und Kindern an. Machbar ist vieles, ich denke, man kann auch Angehörigen von Heimbewohnern Tipps geben, wie etwas schöner sein könnte. Angebote könnten auch erbracht werden ohne das Angehörige fragen......nur als Vorschlag für sie.

Letztendlich bleibt aber eh nur eins...Die Kinder kümmern sich nur, wenn sie sich kümmern wollen...sprich, wenn ihnen was an der Person liegt. Und genau diese Kinder werden sich auch eventuell für Polinnen entscheiden, wenn sie meinen, dies sei besser..denn auch das erfordert "Arbeit".

Mir ist klar, das durch den Strukturwandel vieles anders geworden ist.....Abwanderung, Zerfall der Großfamilie, Arbeitsplatz nicht am Wohnort.....aber es kommt immer darauf an, ob die Kinder wollen oder nicht. Manchmal kann man sicher auch verstehen, dass sie nicht wollen.(Einzelbiographie). Oder es gibt keine Angehörigen.

Es ist ein großes Thema, sicher auch, dass den Pflegekräften einfach die Zeit fehlt, weil sie soviel zu tun haben. ( Ich habe davor großen Respekt, wenn ich an unsere häusliche Pflege denke und die Nächte, die ganz schlimm waren).

Es ist wie immer bei solchen Themen, sei es Bildung oder Altenpflege. Beides Themen von unglaublicher Brisanz, aber die Konditionen und Verhältnisse werden für die Beschäftigten nicht besser. Die Alten werden immer älter, bedürftiger, einsamer. Eine Ausbildung zur Altenpflege habe Zukunft sagt man... und dann muß man hier so schlimmes lesen über die Verhältnisse.

Es ist einfach nur traurig!

Lylly
 
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Lylly

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Hallo Lilly,

damit hast du das allgemeine Problem schon benannt: wie ginge es deinem Vater, wenn ihr diese Leistungen nicht erbringen würdet? Wenn scih Angehörige auch nach einem Heimeinzug intensiv kümmern, ist der Verlust des gewohnten Umfeldes sicher sehr viel leichter. Solche Arrangements werden aber immer mehr zur Ausnahme. Der Pflichtbesuch alle zwei Wochen ist die Regel.

Grüsse

So, ich weiß, dass passt jetzt nicht zum Thema, aber ich muß wohl meine Äußerung von gestern zurück nehmen, was die Pflege meines Vaters angeht.

Mein Vater war 13 Wochen in einem Heim in Cottbus bei meiner mittleren Schwester, die es völlig übertrieben hat. Sie war dort jeden Tag 5 Stunden bis sie nicht mehr konnte und meinen Vater eine Kündigung hat unterschreiben lassen, von der wir erst am 01.08 informiert wurden. Das war alles Mist, was sie dort gemacht hat und wir haben hier echt unter Zeitdruck einen Heimplatz für ihn gefunden.

Jetzt ist er 1 einhalb Wochen hier und alles war okay. Die ersten 3 Tage haben wir ihn abwechselnt besucht und ihm sein Zimmer eingerichtet. Uns war / ist bewusst, dass mein Vater sich eingewöhnen muß ohne uns! Er war jetzt auch schon 3 Tage allein dort.....mit allein meine ich, wir kamen nicht zu Besuch für 1 bis 2 Stunden am Nachmittag.

Therapie ist längst dort und wir wollen noch einen Helfer, der uns entlastet. Nun kam heute ein Anruf des Hausarztes, das Heim hätte gesagt, wir würden es auch mit den Besuchen übertreiben. Ich fand die alle sehr nett, nun bin ich entäuscht!

Ich habe denen ausführlich die ganze Geschichte erzählt, ich habe gesagt, wir wollen es anders machen, aber wir wollen, dass mein Vater Ansprache hat. Nun heißt es, wir übertreiben auch.

Mein Vater ist häusliche Pflege gewöhnt.....meine Schwester in Cottbus hat ihn überverwöhnt, aber kann man uns denn nicht mal Zeit lassen, etwas zu organisieren, was auch bedeutet, sich mit den Pflegekräften zu besprechen und das Ganze mal aus einem individuellen Zusammenhang zu sehen?

Er ist dort seit eineinhalb Wochen, sollten wir ihn da abgeben wie einen ungeliebten Hund? Man kann doch nicht von 100 auf null runter.....wie soll er das verstehen? Ist es zuviel, in der Eingewöhnungsphase jeden zweiten/dritten Tag für ´ne Stunde mal "Hallo" zu sagen, auch um zu gucken, was machen sie mit ihm...ist er gewaschen, rasiert...usw. Wir geben da unseren Angehörigen hin und sollen einfach so darauf vertrauen, dass es läuft? Ich bin wirklich irritiert nach dem guten Start, besonders darüber, dass sie es uns nicht sagten, sondern den Hausarzt beauftragt haben. Ich habe da heute angerufen und gefragt, wann denn Besuche erwünscht sind....es hieß in Maßen.....was bedeutet das? .....wann wollen sie denn kommen?.....Wann stören wir nicht den Eingewöhnungsprozess?.....was hatten sie denn geplant?....(Völlig genervt meinerseits).....ist Sonntag ein Tag an dem es nicht stört?.......ja, das ist okay. (Ich bin froh, dass morgen der Krankengymnast wenigstens kommt). Dazu muß ich sagen, dass mein Vater MRSA hat und die sich darüber immer noch nicht einig sind, ob er aus dem Zimmer darf.

Ich hab jetzt doch schwere Bedenken. Ich dachte, es läuft, werde aber nicht informiert. Wir stören, auch wenn wir nur 1 Stunde am Nachmittag kommen.......und das nicht jeden Tag. Ich könnte jetzt endlos weiterschreiben, eigentlich wollte ich nur sagen, dass wohl doch der Pflichtbesuch von Heimseite eher erwünscht ist als zuviel Fragen zu stellen und zuviele Besuche zu machen.

Ich bin frustriert!

Lylly
 
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thorstein

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AW: polnische Hilfskräfte

Hallo Lilly,

dass ein heim sich beschwert, das Angehörige zu oft kommen, ist in aller Regel nicht nachvollziehbar. Bei demenzkranken kann es vorkommen, dass zu häufige Besuche eine Belastung bei der Eingewöhnung darstellen. Aber das merken die Angehörigen dann selbst an den Reaktionen, z.B. Verzweiflung oder Aggression. Ich rate daher, die Besuche so fort zu setzen, wie ihr es für richtig haltet. Das Ziel muss dabei auch sein, dass ihr für die Pflegekräfte zu einer Entlastung werdet, und nicht zu einer Belastung.

Leider viel zu viele Angehörige entwickeln eine Vorwurfshaltung, einerseits wegen des eigenen schlechten Gewissens, andererseits wegen der tatsächlich unzulänglichen Versorgung. Allerdings wäre es auch übertrieben, gerade von den Angehörigen ein Verständnis für die Rahmenbedingungen zu fordern, wen sich die Pflegekräfte damit auch nicht auseinandersetzen. Aufgrund schlechter Erfahrungen machen Angehörige vielen Pflegekräften regelrecht Angst, für manche sind sie sogar das Feindbild schlechthin. Es heißt hier also vorsichtig aber bestimmt vorgehen.

Das man jemanden überverwöhnt, ist für mich ein befremdlicher Begriff. Und man sollte seine eigene Schwester in einem Forum nicht kritisieren. Das ist für Pflegekräfte auch ein rotes Tuch: mehrere Töchter und Söhne, die sich darüber streiten, was gut für Papa und Mama ist.

Grüße
 
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Hallo Thorstein,

Danke für Deine Antwort! :)

Ich bin zutiefst verunsichert. Ich habe auch in der Rubrik " pflegende Angehörige" geschrieben. Ich weiß nicht, was für meinen Vater richtig ist, mich verunsichert zuviel.... das was passiert ist und auch das, was ihr hier so schreibt als Pfleger/innen.

Für die nächsten 2 Monate wird es keine Änderung geben.....dann habe ich meinen Abschluss. Dann haben wir die Wohnung hoffentlich verkauft und haben mehr Möglichkeiten für was auch immer.

Ich hatte nie ein schlechtes Gewissen, meinen Vater in einem Heim zu wissen, erst dann, als es schief lief. In dreien war er nun.
Auch diesmal hoffte / hoffe ich auf einen guten Ausgang. Nach dem Tod unserer Mutter im April ist eh alles anders und ich wollte meine Schwester nicht schlecht machen, sie konnte ja auch nicht anders. Es ist für uns allle nicht leicht, besonders für meinen Vater nicht. Aber auch dafür braucht man Abstand um das zu sehen und wenn es nur 2 Wochen sind.

Es ist eben schwer. Eine Vorwurfshaltung haben wir dem Heim nur in der Hinsicht, dass sie nicht mit uns geredet haben. Ich hab schon soviel geschrieben.....ich wollte nur nochmal sagen, bitte schließt Angehörige nicht aus. Ihr habt einen sauschweren Job, wir haben auch einen Job und in häuslicher Pflege gleich 2 (Hatten wir auch)...........im Heim die Sorge, läuft es auch. Ich will niemand zunahe treten, aber man könnte doch ein bißchen verstehen, dass auch wir als Angehörige uns Sorgen machen und gerne....GERNE miteinbezogen werden wollen, okay?

Grüße

Lylly

P.S Ich vermisse meine Mutter so sehr.....sie hätte gewusst, was wir tun sollen.
 
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Lylly

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Schön wäre es zu wissen, was das Pflegepersonal von den Angehörigen erwartet....wie man helfen kann, was garnicht geht, was man erwarten darf als Angehöriger ...... und wie man am besten Kommuniziert....schließt uns bitte nicht aus!

Lylly
 
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Hallo Lylly,
ich kann mir nicht vorstellen, das dich/ euch als pflegende Angehörige jemand (vom Personal) ausschliesen will. Im Gegenteil, jede Hilfe ist, zumindest mir, sehr Recht.
Trotzdem sind wir (ich, ich schreib mal jetzt nur jetzt für mich) Menschen, die auch durch pflegende Angehörige "geprägt" werden.
Ich bin schon sehr lange in der Pflege und kenne fast alle Bereiche. Inzwischen reagiere ich höchst "allergisch" auf Fragen wie z.B.:
wann und wie oft wird mein Angehöriger gedreht, bekommt er genügend Ansprache, wieso sind die Räder des Rollstuhls wieder nicht total sauber, wie oft geht ihr mit ihm spazieren, bekommt er auch nur die Speisen, die er mag.
Allergisch reagiere ich auch auf Angehörige, die kommen und mit mir ein "stundenlanges" Gespräch führen wollen, obwohl ich eigentlich noch Mitten in der Versorgung von Pflegebedürftigen bin.
Es ist schon klar, du hast nur einen Vater und du möchtest das Beste für ihn.(ist ja auch richtig und verständlich) Ich denke, das wollen auch alle Pfleger. Die/ Ich/ Wir haben aber nicht nur einen, den wir best möglich versorgen möchten, sondern viele. Und damit machen wir jeden Tag einen "Spagat" zwischen dem, was ich/ wir uns für die uns anvertrauten Menschen wünschen, was wir gerne machen würden und dem was bei den knappen Personalschlüsseln geht.
Lisy
die dir wünscht, das du den Spagat hinbekommst, der notwendig ist um deine Wünsche, die deines Vaters und den Möglichkeiten, den die Pfleger im Heim haben unter einen Hut zu bekommen. Ohne das jemand total genervt und entäuscht ist.
 
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Hallo Lylly,
ich kann mir nicht vorstellen, das dich/ euch als pflegende Angehörige jemand (vom Personal) ausschliesen will. Im Gegenteil, jede Hilfe ist, zumindest mir, sehr Recht.
Trotzdem sind wir (ich, ich schreib mal jetzt nur jetzt für mich) Menschen, die auch durch pflegende Angehörige "geprägt" werden.
Ich bin schon sehr lange in der Pflege und kenne fast alle Bereiche. Inzwischen reagiere ich höchst "allergisch" auf Fragen wie z.B.:
wann und wie oft wird mein Angehöriger gedreht, bekommt er genügend Ansprache, wieso sind die Räder des Rollstuhls wieder nicht total sauber, wie oft geht ihr mit ihm spazieren, bekommt er auch nur die Speisen, die er mag.
Allergisch reagiere ich auch auf Angehörige, die kommen und mit mir ein "stundenlanges" Gespräch führen wollen, obwohl ich eigentlich noch Mitten in der Versorgung von Pflegebedürftigen bin.
Es ist schon klar, du hast nur einen Vater und du möchtest das Beste für ihn.(ist ja auch richtig und verständlich) Ich denke, das wollen auch alle Pfleger. Die/ Ich/ Wir haben aber nicht nur einen, den wir best möglich versorgen möchten, sondern viele. Und damit machen wir jeden Tag einen "Spagat" zwischen dem, was ich/ wir uns für die uns anvertrauten Menschen wünschen, was wir gerne machen würden und dem was bei den knappen Personalschlüsseln geht.
Lisy
die dir wünscht, das du den Spagat hinbekommst, der notwendig ist um deine Wünsche, die deines Vaters und den Möglichkeiten, den die Pfleger im Heim haben unter einen Hut zu bekommen. Ohne das jemand total genervt und entäuscht ist.

Wenn ich jetzt beim nächsten Besuch frage, wie es meinem Vater geht und ob er mal in den Rollstuhl mobilisiert wurde, nerve ich also? Hmmm............ich kann meinen Vater fragen, der allerdindings kein Zeitgefühl mehr hat, wann man ihn mal rausgesetzt hat, auch um Dekubitus zu vermeiden....er wird sagen "garnicht"........was sicher nicht stimmt.....aber da er erst so kurz da ist, soll ich also nicht nerven und nicht nach den Tatsachen fragen, die 1 Minute der Arbeitszeit bedeutet? Ich soll einfach wieder gehen? Ich würde dann wohl weniger nerven, wenn ich mehr präsent wäre, aber das nervt ja auch.

Also ich nenn das nicht Spagat, ich nenn das blindes Vertrauen...hab ich nicht, sorry!

Grüße Lylly
 
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Lylly

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Nachtrag: Auch meine Frage, ob die beiden Therapeuten zu den vereinbarten Zeitpunkten da waren dürfte nerven. Nur müssen wir das jetzt auch wegen der Kasse wissen. Transparent nenn ich dann anders und dumm und dämlich zahlen, wenn die Kasse streikt...das hatten wir schon!
 
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Lisy....was wünscht Du Dir denn von den Angehörigen, ausser nervigen Fragen "Wie es dem Angehörigen geht?"......räusper......was wünscht Du dir von Angehörigen? Was sollen sie tun?
 
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Wenn es keine Zeit für Kommunikation gibt, gibt es auch keine Zeit für Pflege. Ich sag Euch wie mir das ganze vorkommt...wie in der Klapse! Mein Vater war bis zum 29.04 2009 Herr seiner Sinne und in Rente(2 Herzinfarkte). Mein Vater ist Facharzt für Neurologie und Psychiatrie. Nach seiner Berentung mit 56 Jahren hat er immer noch regelmäßig Gutachten für das Gericht gemacht........über viele Heimbewohner in der Gegend. Er hat sich immer ganz viel Zeit genommen und tagelang an Gutachten gearbeitet. Er war auch lange bei den Klienten, hat bei einem sogar geschlafen.

Dann kam an einem Sonntag um 21 Uhr nochwas der Crash.......Vater fiel vom Sofa und schrie noch, bloß kein Hirninfarkt!
Meine Mutter hat sofort reagiert und sie waren auch sofort da. Mein Vater hatte einen Hirninfarkt . Er war fast 2 Monate im künstlichen Koma..............jedesmal, wenn man ihn aufwecken wollte, spielte alles verrückt. Zum Tode hatten ihn da schon viele erklärt und ich hatte auch schon auf Drängen meiner Mutter einen Grabplatz...........also Beerdigung, weil nix geregelt war.


War eine schwere Zeit!

Dann hatte er MRSA und bald wurde er doch verlegt in eine REHA Klinik. Dort war er weitere 2 Monate und völlig isoliert. Anfangst wurde er weiter beatmet bis er sich selbst den Tubus rausriss. Da war er auch schon Psychotisch-...er sprach nur in englisch. Und sah grausige Sachen! Für uns war das alles die Hölle, meine Mutter hat nur geweint!


Die REHA war für die Katz, weil er völlig isoliert war. Danach kam er für Kurzzeitpflege in ein Heim. Nach 2 Wochen in die Klapse, weil die ihn den ganzen Tag völlig allein liessen, auch Stürze!

Danach hat ihn meine Mutter heim geholt, was für beide völlig fremd war und keiner bot mal Hilfe an. Ich hab dann mit Mama alle Sachen bestellt.....Pflegebett, Wannenlifter, Rollstuhl, Klostuhl, Absauggerät,Vierpunktgehstock und vieles mehr. 2 mal am Tag der Pflegedienst.

6 Monate ging das mehr oder weniger. Immer wieder kamen Lungenentzündungen, an Weihnachten (23.12) ein Herzinfarkt..........es war immer irgendwas und die häusliche Pflege war ........was soll ich sagen...schlimm?......anstrengend? .....selten so, dass man Vater eine Freude machen konnte?


Am 02.04 hbe ich meine Mutter bewusstlos auf dem Wohnzimmerteppich gefunden. Ich hab sie wach bekommen und sofort 112 angerufen (Die kannten uns eh schon). Es sah nicht so schlimm aus und ich bin mitgefahren. Meine Schwester blieb bei Vater.

Ich hab zigmal in der Klinik gefragt......Herzinfarkt/Hirninfarkt?.....beides wurde ausgeschlossen. Meine Mutter war alles andere als fit, aber ich denen vertraut.

Am nächsten Morgen war ich so gegen 9 Uhr auf der Station und ging erst ins Stationszimmer, um zu fragen, was nun mit meiner Mutter sei. Man sagte mir, man wisse nix genaues aber es könnte eine Überdosis der Antidepressiva sein, die sie da nahm.

Ich ging dann zu ihr ins Zimmer und fand eine tote Mutter. Ich hab sofort geschrien und dann kamen sie und haben sie 2 mal reanimiert, bevor sie auf Intensiv kam. 5 Stunden musste ich warten, bis es hieß, sie sei hirntod. Ich hab das allen beibringen müssen.

Meinen Vater haben wir 2 mal zum Abschied hingebracht. Dann kam das übliche.....alles was Beerdigung betrifft. Das war eine schlimme Zeit, wir haben meinen Vater zuhause gepflegt (Und ja, wir können das alles, bis aufs Baden..............mein Vater war da noch doppelt inkontinent, wir haben alles gemacht).

dann kam er für Kurzzeitpflege in ein Heim hier. (Ich hatte da schon meine Abschlussprüfung um ein halbes Jahr verschieben können). Meine Mittlere Schwester sagte dann, dass schafft ihr nie, lass Vater zu mir kommen......600 km entfernt.

Wir sind 3 und sie arbeitet nicht, wir dachten, dass sei gut so. Und haben es gemacht.

Sie war komplett überfordert, besonders weil sie ihn ja so nicht kennt. Es ging schief und wir waren nahe dran, nie mehr ein Wort zu wechseln. Nun ist er hier...........und optimal ist nichts. Mein Vater hat nie vergessen wer er ist noch was er weiß. Er ist unterfordert, total! Wir wollen für die nächsten 2 Monate das möglichst erträgliche Leben für ihn......dann sehen wir weiter!

Heimleben findet er furchtbar, allein der Moment wo wir ihm sagten, es geht jetzt nicht anders........mein Vater kennt diese Heime, hat dort Menschen begutachtet und ist nun Heimbewohner. Und er weiß es! Er weiß wo er ist uns was ist und fleht uns an, eine Möglichkeit zu finden, ihm das zu ersparen. Und dann muß man hier sowas lesen! Nerven sie nicht!!!!!

Jeder Mensch hat eine Geschichte....das ist seine........Ein Arzt, der selber in die Machinerie geraten ist, die er immer hasste und deshalb 2 Giftpillen unter der Matratze hatte.

Nur war alles so überraschend und nun ist er da, wo er Menschen immer Trost zugesprochen hat. Und er hat hat nur noch seine Töchter, die vielleicht "nerven" idem sie was wissen wollen...............wennn er könnte, wäre er bei Mama. :(
 
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hallo

habe jetzt nur die letzten Beiträge gelesen und ich kann dir nur folgendes sagen: ich bin durch meine freiberufliche Tätigkeit in den letzten 12 Monaten in 14 verschiedenen Einrichtungen gewesen und werde auch von Angehörigen gefragt, ich nehme mir Zeit mit ihnen zu sprechen. Fast alle sind dankbar und freuen sich, dass sie mal mit jemand reden können, der mal Auskunft gibt. Ich bin ja nun quasi "fremd" in der Einrichtung und wundere mich, dass meine angestellten Kollegen/innen das anscheinend nicht so handhaben. Warum auch immer - ich habe keine Ahnung.

Ich bin teilweise auch nur mit einer Hilfskraft auf Station, aber ich bin der Meinung, dass man sich auch mal Zeit nehmen muss um mit den Angehörigen zu sprechen, wenn diese sich schon für ihren Vater/Mutter interessieren. Ist ja nicht so, dass täglich 20 Angehörige auf der Matte stehen.

Wenn ich du wäre, hätte ich meinen Vater schon lange aus dem Heim geholt. Finanziell müsste es sich dein Vater bestimmt leisten können eine zusätzliche Kraft zu beschäftigen, die sich tagsüber um ihn kümmert. Eines weiß ich mit Sicherheit: meine Eltern , sofern es denn mal so kommen sollte, würden in keinem Heim "vor sich hin dämmern" und ich weiß wovon ich rede.

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Hallo Lilly,

das klingt wirklich nach einem Alptraum den sie durchlebt haben und der sie natürlich immer noch belastet. Das wünscht man keinem.

Die Pflege, und hier kann man nur für Verständniss werben, wird neben den Angehörigen vom MDK, der Heimaufsicht, dem Gesundheitsamt und der BG kontrolliert. Die Kontrolle beschränt sich häufig auf die Dokumentation und insofern lässt sich der Stellenwert der Doku nachvollziehen. Die Anforderungen steigen, wie das aber mit den vorhandenen Ressourcen umgesetzt werden soll, wird nicht beantwortet. Aus Sicht der Pflege kontrolliert v.a. der MDK sehr umfassend, jedoch auf Grundlage der Dokumentation, somit hat natürlich jedes Heim ein großes Interesse daran eine "gut gepflegte" Doku zu haben und die Zeit, welche dafür notwendig ist, fehlt natürlich für die Versorgung der Bewohner. Die Pflegekräfte, diverse Verbände usw. kritisieren diesen Umstand, ohne jedoch eine Veränderung herbeiführen zu können. Die letzte Reform brachte hier keinerlei Besserung.

Zwar gibt es die Verpflichtung zu aktivierenden Pflege, diese wird aber real kaum umgesetzt, da schon wieder zuviele Menschen von zuwenig Pflegekräften versorgt werden müssen. Die Einrichtungen, die ich kenne, bieten nur noch eine Art von Grundversorgung an, Extras gibt es keine mehr. Die Idee von der Förderung von Bewohnern durch die aktivierende Pflege ist aus meiner Sicht - obwohl natürlich vollkommen richtig im Ansatz - gescheitert, da ich bislang nur Einrichtungen kennengelernt habe, welche ausschließlich eine Grundversorgung anbieten, keine Extras mehr. Trotz dieser minimalen Grundversorgung ist die Doku aber häufig so gut, das der MDK im Rahmen der Kontrolle ein gut oder sehr gut vergeben kann, da eben das Papier und nicht der Bewohner selbst angeschaut wird.

Und wenn man ganz ehrlich ist dann stinkt der Fisch doch vom Kopf her. Aus vielerlei Richtung, v.a. der Pflege selbst, gab es viele Kampagnen um auf den Zustand der Pflege hinzuweisen ( z.B. es Reicht mit VERDI, DBfK ... ), aber es hat nichts gebracht. Somit müssen (?) die Betroffenen, die Angehörigen und die Pflegekräfte unter diesen Zuständen leiden. Ich persönlich wäre auch lieber ... als irgendwann Bewohner eines Heimes.

Vielleicht noch eine Anregung: Wenn sie die Betreuerin Ihres Vaters sind und/ oder mit einer Vollmacht ausgestattet sind, welche den Punkt: Gesundheitsfürsorge, beeinhaltet, dann lassen sie sich doch einmal die Dokumentation geben. Lesen sie die Eintragungen in den Berichteblättern, die Kommunikation mit dem Arzt und v.a. die Pflegeplannung. In der Pflegeplannung ist im Grunde alles aufgeschrieben, was, wann, warum und wie oft an bzw. mit ihrem Vater gemacht wird/ werden soll.
 
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hallo

habe jetzt nur die letzten Beiträge gelesen und ich kann dir nur folgendes sagen: ich bin durch meine freiberufliche Tätigkeit in den letzten 12 Monaten in 14 verschiedenen Einrichtungen gewesen und werde auch von Angehörigen gefragt, ich nehme mir Zeit mit ihnen zu sprechen. Fast alle sind dankbar und freuen sich, dass sie mal mit jemand reden können, der mal Auskunft gibt. Ich bin ja nun quasi "fremd" in der Einrichtung und wundere mich, dass meine angestellten Kollegen/innen das anscheinend nicht so handhaben. Warum auch immer - ich habe keine Ahnung.

Ich bin teilweise auch nur mit einer Hilfskraft auf Station, aber ich bin der Meinung, dass man sich auch mal Zeit nehmen muss um mit den Angehörigen zu sprechen, wenn diese sich schon für ihren Vater/Mutter interessieren. Ist ja nicht so, dass täglich 20 Angehörige auf der Matte stehen.

Wenn ich du wäre, hätte ich meinen Vater schon lange aus dem Heim geholt. Finanziell müsste es sich dein Vater bestimmt leisten können eine zusätzliche Kraft zu beschäftigen, die sich tagsüber um ihn kümmert. Eines weiß ich mit Sicherheit: meine Eltern , sofern es denn mal so kommen sollte, würden in keinem Heim "vor sich hin dämmern" und ich weiß wovon ich rede.

LG
Danke für Deine Antwort!

Nein, Heim ist nichts, nur sind wir gerade nur noch 2 Schwestern, die sich kümmern können und ich muß wirklich in 2 Monaten meine Abschlußprüfung hinlegen....und das wird nicht leicht als Industriekauffrau.

Aber danach wird alles anders....fragt sich nur wo und wie?

Aber wir können eine Immobilie verkaufen und dann wird Geld da sein, um meinem Vater etwas zu ermöglichen! Komischerweise gehört die mir, laut Mama. Gut so, ich mach was für Vater draus!

Nur was ich draus machen soll, dass weiß ich noch nicht. Aber es gibt Möglichkeiten. Ich lasse ihn da nicht und gucke zu, wie er verkümmert...........nicht meinen Vater, den alle so als Arzt schätzten und ihm immer noch schreiben....und er ist nicht tot....er kann immer noch viel an Selbstständigkeit erlernen...hat er ja schon ein bißchen.

Niemals die Hoffnung aufgegen! Ich hasse es meinen Vater im Heim zu sehen!

Lylly
 
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allo Lylly,
ich habe dir auch schon in dem anderen tread geantwortet. Hier kommen ja noch ein paar Informationen von dir dazu. So wie sich das für mich jetzt darstellt, habt ihr nach 2 Monaten die Möglichkeit eine Alternative zu organisieren. Wenn du das Heim als eine Übergangslösung ansiehst wird es nie ein Zuhause für deinen Vater werden und muss es auch nicht. Da kannst du dir einiges an Nerven sparen und dich darauf beschränken, deinen Vater durch die schwere Zeit zu helfen. Mit der Perspektive, dass es eine begrenzte Zeit ist , steht ihr doch weniger unter Druck.

Für anschließend finden sich sicher Möglichkeiten, besonders da ihr finanzielle Reserven zu haben scheint. Ambulante Pflegedienst in Kombination mit privater Betreuung, z. B. auf Minijob Basis. Wenn ihr in einer Unistadt wohnt, lohnt es sich beim Studentenwerk bzw den dortigen Jobbörsen nachzufragen. Ich habe dort schon für einen Schwerstbehinderten gute Assistenzkräfte finden können. Wenn du die Therapeuten dann noch geschickt terminierst und selber regelmässig kommen kannst, dürftest du schon viel abgedeckt haben. Tagespflegeeinrichtungen wären vielleicht auch eine Option, wenn es die bei euch gibt.


Lieben Gruß
Astrid
 
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AW: polnische Hilfskräfte

Hallo

wenn dein Vater Pflegestufe 3 hat, kannst du 3 x am Tag den ambulanten Dienst in Anspruch nehmen. Und zusätzlich holst du 2 400 € Kräfte, dann ist der Tag zumindest abgedeckt und du musst auch kein Haus verkaufen. Hier bei uns sind jedes WE zig Anzeigen in der Zeitung , auch von Pflegekräften, die stundenweise Arbeit suchen. Ich denke mal, das ist von den Kosten her immer noch günstiger als für einen Heimplatz zuzuzahlen und dein Vater wäre zu hause in seiner gewohnten Umgebung.

LG
 
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AW: polnische Hilfskräfte

ENTSCHULDIGUNG!

und was hat das jetzt noch mit polnischen Hilfskräften tun!!!:kopfkratz:
 
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GuK, Lehrer, Sozialbetriebswirt FH
Fachgebiet
Angestellt
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