polnische Hilfskräfte

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Paddy

Hallo,

also so langsam rege ich mich wirklich auf. Nicht nur, dass das ZDF den Einsatz von polnischen Hilfskräften in einem Film als die einzig wahre Versorgungsmöglichkeit für pflegebedürftige Menschen ansieht, seit heute kann man auch noch auf der Inetrnetseite vom ZDF nachsehen, wie man sie am Besten bekommt.
Ich frage mich, warum werden wohl polnische Pflegefachkräfte in Deutschland nicht zugelassen? Anwort: Weil die Ausbildung nicht unserem Standard entspricht.
Ich warte darauf, bis die ersten Kunden abspringen und von Hilfskräften versorgt werden, bis die Krankenkassen die Behandlungspflege ebenfalls von diesen Hilfskräften durchführen lässt. Und ganz besonders darauf, wie groß das geheule wird, wenn die Anzahl der Patienten mit Dekubiti, Kontrakturen, Frakturen nach Stürzen usw. steigt.

Jahrzehnte haben wir eine Qualität aufgebaut, die jetzt nicht mehr wert ist, warum werden wir eigentlich noch vom MDK überprüft?

LG Paddy
 
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thorstein

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AW: polnische Hilfskräfte

Hallo Paddy,

Ich warte darauf, bis die ersten Kunden abspringen und von Hilfskräften versorgt werden
das scheint wohl das entscheidende Problem zu sein. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ambulante Dienste Stürze verhindern? Wieviel h bzw. Minuten seht ihr eure Kunden am Tag?

90% der Pflegebedürftigen in häuslicher Umgebung werden auch zu 90 % von Angehörigen gepflegt. Und in den allermeisten Fällen machen sie das nicht schlecht.

Das Problem mit den polnischen Hilfskräften ist meiner Ansicht nach diese Kolonialherrenmentalität, die dahintersteckt. Man nutzt die Armut in anderen Ländern schamlos aus. Die können dann froh sein, wenn sie bei uns im reichen Deutschland für 1300 Euro arbeiten dürfen! Immerhin haben sie dabei Anspruch auf drei h Freizeit am Tag! Wie grosszügig ist das denn!

Wenn man nur verhindern kann, dass die arme Oma ins Heim kommt, spielen andere moralische Erwägungen keine Rolle mehr. Was passiert mit diesem Menschen, wenn sie hier über Monate eine 24-h-Betreuung für wildfremde Menschen leisten müssen? Vereinsamen sie, bekommen sie Heimweh, geht ihre Ehe in die Brüche?
 
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traveler

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AW: polnische Hilfskräfte

Wir sollten hier nicht den Fehler machen, Dinge zusammen zu mischen, die nicht zusammen gehören.

Hier gehts um Haushaltshilfen und nicht um Pflegefachkräfte.
Mittlerweile aus Kasachstan, Ukraine, Rumänien, Albanien.
Es geht nicht um eine 24Std. Pflege, sondern Putzen, kochen, waschen, einkaufen, Anwesenheit, dass jemand im Haus oder der Wohnung ist.

Dazu brauche ich keine Pflgfachkraft für 25-30€Std.

Und das Ganze relativiert sich sehr sehr schnell, wie auch thorstein schreibt, wenn man sich das wahre Leben ansieht.

Der weit überwiegende Teil der Pflege wird von Laien erbracht in der BRD (Ehepartner, Kinder, Neffe, Lebenspartner etc.) und wenn ich mir so manches Personal der PD ansehe, sind die manchmal sogar noch Qualifizierter.

Fakt ist, kaum jemand kann sich eine 12 oder sogar 24h Pflege leisten.
Bei 24h STunden sind nämlich schnell 7000-8000€ fällig, da geht die Oma dann ins Heim, bevor das Erbe aufgebraucht ist, wenns überhaupt eins gibt! Und wenn ich das Häuschen verkaufen muss damit ich mir das Leisten kann, wo bestelle ich dann den qualifizierten PD hin?

Mir scheint bei der Diskussion immer wieder vergessen zu werden, dass etwa 22-23Std. am Tag Leistungen gebraucht werden, die aber auch so was von wenig mit Pflege zu tun haben wie Äpfel mit Birnen.
 
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Sonnensturm

Sonnensturm

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AW: polnische Hilfskräfte

Also, diese "Haushaltshilfen", die Paddy meint, erhalten 1333 €/ Monat -brutto-, wenn ich mich recht erinnere, 3 Std. am Tag frei, Kost und Logis frei. Sie werden von der Caritas unterstützt und "überprüft". Grundpflege wird von ihnen offiziell auch erbracht.
Caritas24 - zuhause gut betreut

:smile:
Wasserfrau
 
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AW: polnische Hilfskräfte

Hallo

habe mir den Link mal angeschaut: diese Kräfte arbeiten dann quasi 21 Std. am Tag für 972 € netto + Unterkunft/Verpflegung!

Kein Wunder wenn die AG's meinen mit 8,50 Brutto Mindestlohn seien PK's "gut" bezahlt...

Dass die Caritas da mit spielt, spricht für sich.
 
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Paddy

AW: polnische Hilfskräfte

Hallo renje,

wenn ein pflegebedürftiger 24 Hilfe benötigt und alleine lebt, sollte man vielleicht ein Seniorenheim oder betreutes Wohnen in erwägung ziehen. Der Einsatz von polnischen Hilfskräften unterwandert so ziemlich alle geltenden Gesetze. Und, natürlich übernehmen sie keine Pflege; aufwachen!!!

LG Paddy
 
Sonnensturm

Sonnensturm

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AW: polnische Hilfskräfte

Der Beitrag WISO ist auf ZDF- Mediathek zu sehen.
:smile:Wasserfrau
 
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Munne

Munne

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AW: polnische Hilfskräfte

Hallo!
Ich bin ehrenamtliche Demenzbetreuerin. Die alte Dame, die ich in der Woche ca. für 2-4 Stunden betreue, hat auch eine polnische "Haushaltshilfe" Diese versorgt den ganzen Haushalt, einschließlich Einkaufen und Gartenarbeit. Die alte Dame wird von ihr gewaschen und sonst auch von der polnischen "Haushaltshilfe" pflegerisch betreut.
Die einzige freie Zeit, die diese Frau hat, ist wenn ich da bin!! Also, eine Woche 2 Stunden (an einem Tag), die nächste Woche 4 Stunden (an 2 Tagen).

Gruß Munne
 
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AW: polnische Hilfskräfte

Ist zwar schön, dass es solche Menschen gibt und den alten Menschen damit geholfen wird, aber für mich ist das Ausbeutung.
Nun wissen wir ja alle, dass in Polen ein Gehalt von rund 1000 € netto wahrscheinlich ein Supereinkommen ist, aber bei uns ist es an der untersten Grenze, da kann keiner von leben. Finde es auch fahrlässig Dementkranke zu betreuen wenn die "Hilfe" keinerlei Ahnung von der Pflege hat.

Für die Betroffenen ist es natürlich billiger als ein Heimplatz, zumal, wenn die Familie in den meisten Fällen zuzahlen muss.

Irgendwo ein Teufelskreis.

Ich persönlich wüsste jetzt nicht ob ich mir eine ausländische Kraft ins Haus holen wollte - denn nach einigen Wochen kommt ja die nächste...
 
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Paddy

AW: polnische Hilfskräfte

Hallo Böserwolf,

warum ist eine polnische Hilfskarft billiger? Wenn man die Kosten für diese Kraft und alle anderen Kosten hinzuzieht, ist diese Version meist teurer.

LG Paddy
 
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traveler

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AW: polnische Hilfskräfte

@paddy:

wenn ein pflegebedürftiger 24 Hilfe benötigt und alleine lebt, sollte man vielleicht ein Seniorenheim oder betreutes Wohnen in erwägung ziehen.
Welcher Pflegebdürtige braucht 24Stunden Betreuung? Hallo - vielleicht einer unter hunderttausend?
Es sind Tätigkeiten primär gefragt wie putzen, waschen, kochen, bügeln, einkaufen - fällt glaube ich auch in der BRD bis jetzt nocht nicht in den Bereich Pflege.

Welches AH betreut einen Pflegebedürftigen 24h?
Oder verwechselst du betreuen mit verwahren?

Und, natürlich übernehmen sie keine Pflege; aufwachen!!!
Dann sind wir uns ja zumindest darin einig.

Viele Wissen dass vieles nicht geht - wie wärs denn mal mit einer realistischen Alternative?
 
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Paddy

AW: polnische Hilfskräfte

Hallo renje,

GuK, Lehrer, Sozialbetreibswirt und Supervisor? Deine Frage ist ernsthaft: Ob, putzen, waschen, kochen, bügeln und einkaufen unter Pflege fällt? Für den Fall, dass Du tatsächlich der Meinung bist, das sie keine Pflege übernehmen, lade ich Dich herzlich ein, mich zu besuchen, ich zeigs Dir dann.
 
Sonnensturm

Sonnensturm

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AW: polnische Hilfskräfte

Aber die Grundpflege wird übernommen.
:whistlingWasserfrau
 
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AW: polnische Hilfskräfte

Hallo paddy,

dann zeig mir doch mal eine Deutsche, die für 1000 € netto bei freier Unterkunft und Verpflegung ins Haus kommt und 24 h präsent ist...
 
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traveler

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AW: polnische Hilfskräfte

@paddy: nicht alles gleich so Bierernst nehmen:wink:

Meinung bist, das sie keine Pflege übernehmen, lade ich Dich herzlich ein, mich zu besuchen, ich zeigs Dir dann.
Es gibt nichts, was es nicht gibt - klar. Gegen Gesetze und Vorschriften wird verstossen, sonst bräuchten wir keine Gerichte und Gefängnisse.

Aber die Grundpflege wird übernommen
Sehe jetzt das generelle Problem nicht.
Je nach Gesundheitszustand bzw. Beeinträchtigung, benötige ich nicht immer und jedesmal zwingend eine einjährig oder sogar dreijährig ausgebildete Kraft um einen z.B. älteren gebrechlichen Menschen in die Dusche zu führen und beim Waschen zu unterstützen. Teilweise werden ja dafür auch von PD Hilfskräfte geschickt.

Wenn wir mit solchen Argumenten in die Diskussion gehen werden wir auf wenig Verständnis stossen.
Diesem teilweise titulierte Absolutheitsanspruch kann ich auch nicht folgen.

Ich beobachte, dass nicht selten Menschen eben nicht primär Pflege brauchen, sondern jemand der ihnen die Bude in Ordnung hält, um dem AH zu entgehen.
 
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AW: polnische Hilfskräfte

Hoi,

Das Caritas Programm aus Wasserfrau´s Link sieht doch nicht schlecht aus. Natürlich machen die das wohl auch nicht nur aus Nächstenliebe, aber wenn sie diese Haushatshilfen nur dann einsetzen wenn auch sonst ambulant von der Caritas pflegerisch versorgt wird, ist dies doch mal ein guter Gedanke.
 
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Paddy

AW: polnische Hilfskräfte

Hi,

nur noch eins, nach einer Sitzung der ambulante Pflegedienste heute morgen bei uns im Kreis. Zitat von 2 PDL´s: Aber wir dürfen die Beahndlungspflege noch durchführen.

Bei mir im PD habe ich zwei Polinnen, wo wir noch die Behandlungspflege bei den Patienten durchführen dürfen. Selbstverständlich habe ich trotzdem, laut Kassenvertag, die Verpflichtung, Informations- und Beratungsgespräche über z.B. die Expertenstandards durchzuführen.
 
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Parasympathisch

AW: polnische Hilfskräfte

Je nach Gesundheitszustand bzw. Beeinträchtigung, benötige ich nicht immer und jedesmal zwingend eine einjährig oder sogar dreijährig ausgebildete Kraft um einen z.B. älteren gebrechlichen Menschen in die Dusche zu führen und beim Waschen zu unterstützen. Teilweise werden ja dafür auch von PD Hilfskräfte geschickt.
Wenn wir mit solchen Argumenten in die Diskussion gehen werden wir auf wenig Verständnis stossen.
Diesem teilweise titulierte Absolutheitsanspruch kann ich auch nicht folgen.
Die Frage ist doch: wie hoch ist der tatsächliche Pflegebedarf? bzw. wer beschäftigt diese ausländischen Hilfskräfte zu welchem Zweck?
Ist es die gut betuchte "sparsame" Familie, die die Hilfskraft quasi als "Gesellschaftsdame" für die gebrechliche Mutter mit Pflegestufe I beschäftigt - nur damit die Dame rund um die Uhr einen Ansprechpartner hat? Oder ist da eine schwerstpflegebedürftige Person zu versorgen mit Pflegestufe III?
Ich stimme zu, dass nicht in jedem Fall eine ausgebildete Pflegekraft z.B. die Körperpflege übernehmen muß. Doch mir rollen sich die Fußnägel hoch, wenn ich hier dauernd was von Grund- bzw. Behandlungspflege lese.
Angenommen ich versorge einen Patienten mit Halbseitenlähmung - da wird im Rahmen der aktivierenden Pflege selbst die profane Körperpflege zur "Behandlungspflege", weil sie einfach einen pflegetherapeutischen Charakter hat, indem ich die Wahrnehmung und die Selbständigkeit des Patienten fördere. Wie kann ich da eindeutig die Grund- von der Behandlungspflege abgrenzen? Und beschränkt sich Pflege wirklich nur auf physische Tätigkeiten wie z.B. Körperpflege, Beseitigen von Fäkalien? Ist es nicht z.B. auch Pflege, wenn man als "pflegerische Gesellschaftsdame" den Alltag einer (zumindest leicht) pflegebedürftigen Person unterstützt und mitgestaltet, indem man z.B. gemeinsam über den Markt geht und anschließend gemeinsam das Mittagessen kocht?
Ich kann die Ängste der amb. PD sehr gut nachvollziehen - und es ist auch nicht wirklich förderlich für das Professionalisierungsbemühen. Letztlich bleibt nur zu zeigen, dass pflegerisches Handeln einen Wert im Sinne eines therapeutischen Effekts hat, um konkurrenzfähig zu sein.

dann zeig mir doch mal eine Deutsche, die für 1000 € netto bei freier Unterkunft und Verpflegung ins Haus kommt und 24 h präsent ist...
und das ist auch richtig so, dass sich kaum einer unter Wert verkauft
 
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Chef de Saucier

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AW: polnische Hilfskräfte

Gerade in der Pflege hat man es mit Ethik und Moral zutun. Diese Aspekte treten aber schnell in den Hintergrund wenn es um GELD geht. Konkurrenz durch ausländische Pflegekräfte / Hilfskräfte, die u.U. für wenig Geld nahezu immer präsent sein müssen - das kann kein Heim und ambulanter Dienst leisten.
Auch mir ist diese Variante in der Praxis bereits begegnet: zwei Hilfskräfte decken abwechseld den Tag von 06:30 - 20:00 ab, der Rest wird durch Schlafnachwachen ( rund 3 Euro / Stunde ) abgedeckt.

Das diese Variante im öffentlich-rechtlichen Fernsehen empfohlen wird ist traurig. Man stelle sich einmal vor das man ausländische Handwerker ( Maler, Maurer ... ) empfiehlt, welche mit weniger Geld einverstanden sind, schneller arbeiten, Termine einhalten, keine Anfahrt berechnen, diverse Azubis mitbringen, keine Frühstücks-und Mittagspause machen und nicht pünktlich alles stehen und liegenlassen :verknallt
 
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Paddy

AW: polnische Hilfskräfte

Wie aknn ich denn eindeutig die grund- von der Behandlungspflege abgrenzen? Student, ja! Ist eindeutig geregelt!

Die Frage ist doch: wie hoch ist der tatsächliche Pflegebedarf? bzw. wer beschäftigt diese ausländischen Hilfskräfte zu welchem Zweck?
Ist es die gut betuchte "sparsame" Familie, die die Hilfskraft quasi als "Gesellschaftsdame" für die gebrechliche Mutter mit Pflegestufe I beschäftigt - nur damit die Dame rund um die Uhr einen Ansprechpartner hat? Oder ist da eine schwerstpflegebedürftige Person zu versorgen mit Pflegestufe III?
Ich stimme zu, dass nicht in jedem Fall eine ausgebildete Pflegekraft z.B. die Körperpflege übernehmen muß. Doch mir rollen sich die Fußnägel hoch, wenn ich hier dauernd was von Grund- bzw. Behandlungspflege lese.
Angenommen ich versorge einen Patienten mit Halbseitenlähmung - da wird im Rahmen der aktivierenden Pflege selbst die profane Körperpflege zur "Behandlungspflege", weil sie einfach einen pflegetherapeutischen Charakter hat, indem ich die Wahrnehmung und die Selbständigkeit des Patienten fördere. Wie kann ich da eindeutig die Grund- von der Behandlungspflege abgrenzen? Und beschränkt sich Pflege wirklich nur auf physische Tätigkeiten wie z.B. Körperpflege, Beseitigen von Fäkalien? Ist es nicht z.B. auch Pflege, wenn man als "pflegerische Gesellschaftsdame" den Alltag einer (zumindest leicht) pflegebedürftigen Person unterstützt und mitgestaltet, indem man z.B. gemeinsam über den Markt geht und anschließend gemeinsam das Mittagessen kocht?
Ich kann die Ängste der amb. PD sehr gut nachvollziehen - und es ist auch nicht wirklich förderlich für das Professionalisierungsbemühen. Letztlich bleibt nur zu zeigen, dass pflegerisches Handeln einen Wert im Sinne eines therapeutischen Effekts hat, um konkurrenzfähig zu sein.



und das ist auch richtig so, dass sich kaum einer unter Wert verkauft
 
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