Pflegeplanung /Mobilisation

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S

schneeblume

Mitglied
Basis-Konto
31.10.2006
41334
Hallo Zusammen !
Habe wiedermal eine Frage an Euch alle !
Wie umschreibt ihr in eurer Pflegeplanung den Begriff Mobilisation ?
z.b. wie schreibt ihr auf, wie eine Mobi durchgeführt wird ?
Wenn der Leistungskomplex Mobilisation abgerechnet wird muß er ja auch in der Pflegeplanung auftauchen . Wie kann man es schreiben ? Was fordert der MDK ?
MfG
Schneeblume:blushing:
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
Amb. Pflege
L

lemuelreist

Hatte heute Frühdienst, bin deshalb möglicherweise etwas schwerfällig im Denken - deshalb kann ich nur schwer nachvollziehen, auf was Du genau hinaus möchtest. Ich zäume das Pflerd jetzt mal von hinten, also Deiner letzten Frage auf:
Der MDK fußt ja in seinen individuellen Pflegebedürftigkeitsprüfungen grundsätzlich auf dem SGB XI, führt die Prüfungen konkret nach den je bestehenden Begutachtungsrichtlinien durch. Nach SGB XI wird neben Körperpflege, Ernährung, Hauswirtschaft als vierter Berteich Mobilität als Feld definiert. Dies allerdings nur insofern, als die Mobilität bei der Aufrechterhaltung der ATL eine Rolle spielen. Allerdings finden sich in den Begutachtungsrichtlinien (Bspw. Punkt 5. ff) Konkretisierungen und Erweiterungen, die die Aktivierende Pflege und auch das Zentralziel der menschenwürdigen und selbständigen Person betreffen. Wenn dies in einer Pflegeplanung so auch gut nachvollziehbar dargestellt wird, kann der MDK von den Rahmenzeiten, die in den RL angegeben werden, begründet abweichen. Dies besonders dann, wenn perspektivisch auch eine Verringerung der Pflegebedürftigkeit resultieren könnte.
Weiter empfiehlt es sich sowieso, die Mobilität als Eigenständiges darzustellen, da diese ja ansonsten leicht in den RL innerhalb der Verrichtungen aus dem Bereich der Körperpflege subsummiert wird, also geringere Zeiten berücksichtigt werden.

Wie eine `Mobi´ durchgeführt wird??? Dazu kann ich hier leider keine Antwort geben, da diese Frage nun wirklich zu abstrakt und unscharf ist, man bedenke doch einfach die Bedingungen verschiedener Krankheitsbilder, Ursachen und Immobilitätsgrade.
Damit wäre ich bei Deiner ersten Frage angelangt: Der Begriff `Mobilisation´ ist nun mal eine abstrakte Definition - eine Pflegeplanung erfaßt aber eine konkrete Situation. Um mal im guten alten Pflegeprozeßjargon zu sprechen würde ich sagen: Auf der Problem-/Ressourcenebene eine konkrete und viel Beschreibung des Ist mit der resultierenden Problematik, auf der Zielebene ein konkretes Ziel beschreiben. Auf der Maßnahmenebene - hier handelt es sich ja dann um einen Fachkreis - dann verständliche, fachliche Beschreibung, die tatsächlich handlungsleitend ist.

Mehr weiß ich momnetan leider nicht zu sagen.

Schönes WE
 
M

ms-sophie

Aktives Mitglied
Basis-Konto
14.03.2007
Mannheim
Hallo

so wie ich dich verstehe, benötigst du die Beschreibung wie du eine Mobilisation durchführst.

Eine Massnahmenbeschreibung ist ja eine Handlungsanleitung für alle Kollegen.
Also schreibst du rein welche Art der Mobilisation du planst: Aktive Bewegungsübungen, aktiv-assist oder aber auch passive Bewegungsübungen. Dabei kannst du Tage festlegen an denen der OK bewegt wird und an anderen Tage die Beine. Gehübungen kannst du auch planen und wenn die Übungen vom Therapeuten durchgeführt werden, dann schreibe das auch so in die PP mit rein.

Sophie
 
Qualifikation
QM
Fachgebiet
ambulante und stationäre Altenhilfe, Hospiz
S

schneeblume

Mitglied
Basis-Konto
Themenstarter/in
31.10.2006
41334
:danke: Danke erstmal !
Das was ms-sophie geschrieben hat kommt meiner Frage schon sehr nah.
Ich möchte Wissen wie ich in der PP den genauen Ablauf schildern kann.
Angenommen ich habe einen 50 jährigen Parkinson Pat. der unter starkem Trigor oder Rigor leidet wie könnte das in der PP aussehen ? Wie kann der Ablauf geschildert werden so das er einmal von Kollegen durchgeführt werden kann und auch so das der MDK dieses als Mobilisation ansieht was man nachher laut Leistungskomplex auch abrechnen kann !

Schneeblume:blushing:
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
Amb. Pflege
M

ms-sophie

Aktives Mitglied
Basis-Konto
14.03.2007
Mannheim
Hallo

na das kommt darauf an, was du in deinem Fall machst, da die ambulante Pflege sehr individuell ist und Parkinson auch sehr spezifisch musst du dir einfach überlegen was du machst. Zum Beispiel Entspannungsübungen um den Tonus zu senken.

Gruss Sophie
 
Qualifikation
QM
Fachgebiet
ambulante und stationäre Altenhilfe, Hospiz
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05.07.2001
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