Pflegende organisieren sich

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cyberhex

cyberhex

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08.02.2006
8041
Auch ich bin seit über 20 Jahren Gewerkschaftsmitglied, die ersten 10 Jahre hat sich mein Engagement aber auf Beitrag zahlen beschränkt.
Als ich gefragt wurde, ob ich im Betriebsrat mitarbeiten möchte, habe ich ja gesagt. Die ersten 4 Jahre hatte ich damit zu tun, Gesetze zu lernen, die Hintergründe zu erkunden (bei 6000 Mitarbeitern nicht so einfach) und ein bisserl in die Gewerkschaftsarbeit zu schnuppern.

Natürlich wurde auch hinter meinen Rücken getuschelt, die ist auf dem Selbstverwirklichungstrieb, will wohl Oberschwester werden und ähnliches.
Irgendwie bin ich dann in das ganze hineingewachsen und nach der Geburt meines Sohnes bin ich nach der Karenzzeit in ein neueröffnetes Haus gewechselt.

Nach einem Dreivierteljahr habe ich dann als Betriebsrat selbst eine Liste aufgestellt und wurde auch gewählt.
Jetzt war ich als Arbeitnehmervertreter freigestellt, engagierte mich in der Gewerkschaft, und konnte dort einiges einbringen.

Vier Jahre lang habe ich mir den Mund fusselig geredet, ein wenig ist weitergegangen, aber die grossen Brocken sind nach wie vor noch da.
Man hört zwar immer wieder: ja, da gehört unbedingt etwas gemacht, aber im Moment ist leider kein Geld vorhanden oder es ist ein anderes Projekt einfach wichtiger.
Meine Familie und vor allem meine gesundheitlichen Beschwerden haben dann dazu geführt, dass ich nicht mehr kandidiert habe.

Ich werde aber trotzdem nicht aufhören, mich für die Pflege stark zu machen und kann eigentlich nur jeden, aber vor allen jenen, die unzufrieden sind das gleiche empfehlen.

Es gibt verschiedene Verbände, bei denen man sich einbringen kann. Der Mitgliedsbeitrag sollte einen nicht daran hindern beizutreten.

Liebe Grüße an alle
Elisabeth
 
Qualifikation
Diplomierte Gesundheits-Krankenschwester
Fachgebiet
Risikomanagement
M

Manu5959

Aktives Mitglied
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19.10.2005
Rosenheim
Hallo cy:grin: ,

du hast wahrlich viel geleistet und du bist sehr engagiert, du kannst sehr stolz darauf sein! Meine Anerkennung hast du!:thumbsup:

Ich bin erst in diesem Jahr dem DBfK beigetreten und freiwillig registriert.
In meiner Einrichtung bin ich da die Einzige, auch wenn es eine kleine Einrichtung ist.

Zum Thema "Freiwillige Registrierung" werde ich von meiner PDL belächelt, da sie meint, ich will nur Fortbildungspunkte sammeln.:mad_2: Mehrmals habe ich versucht, ihr meine Beweggründe zu erläutern, aber angekommen ist es bei ihr leider nicht( PDL= Ordensfrau, vielleicht deshalb).

Grüßle Manu
 
Qualifikation
KS,PA,WBL,stellv. PDL, Pain Nurse, Pain Nurse, Pall. care
Fachgebiet
Altenheim
Weiterbildungen
Leitung des Arbeitskreises zur Implementierung von Palliative care und des Hospizgedankens
cyberhex

cyberhex

Mitglied
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08.02.2006
8041
Danke Manu,

Lob tut immer gut. Na ja, soviel habe ich auch wieder nicht geleistet, ich rede vielleicht mehr als andere - und lauter :laughing:

Ich bin erst in diesem Jahr dem DBfK beigetreten und freiwillig registriert.
In meiner Einrichtung bin ich da die Einzige, auch wenn es eine kleine Einrichtung ist.
du hast schon mal den ersten Schritt gemacht, vielleicht kannst du ja mal nachfragen, ob du auch aktiv mitarbeiten kannst?

Zum Thema "Freiwillige Registrierung" werde ich von meiner PDL belächelt, da sie meint, ich will nur Fortbildungspunkte sammeln.:mad_2: Mehrmals habe ich versucht, ihr meine Beweggründe zu erläutern, aber angekommen ist es bei ihr leider nicht
Kenne ich auch sehr gut, dieses Unverständnis .... :cry:

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es viele gibt, die unzufrieden sind, aber auch Ideen zu Veränderungen haben - aber sich organisieren, nein, das kommt nicht in Frage.
Da ist es viel besser zu warten, dass wer anderer kommt und für mich das erledigt und dann kann ich ja noch immer sagen, es tut keiner was, die haben kein Interesse an uns kleinen Pflegenden usw.

Auch ich habe zu diesen Leuten gehört, bis ich selbst ein bisserl mitgestalten durfte. Da habe ich erst gesehen, wie wichtig es ist, dass sich so viele Menschen als möglich stark machen, aufzeigen, und auch klar Stellung beziehen.

Die Pflegenden sind die stärkste Gruppe sowohl im Gesundheits- wie auch im Sozialbereich - das muss uns endlich einmal klar werden.

Liebe Grüße
Elisabeth
 
Qualifikation
Diplomierte Gesundheits-Krankenschwester
Fachgebiet
Risikomanagement
M

Manu5959

Aktives Mitglied
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19.10.2005
Rosenheim
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es viele gibt, die unzufrieden sind, aber auch Ideen zu Veränderungen haben - aber sich organisieren, nein, das kommt nicht in Frage.
Da ist es viel besser zu warten, dass wer anderer kommt und für mich das erledigt und dann kann ich ja noch immer sagen, es tut keiner was, die haben kein Interesse an uns kleinen Pflegenden usw.
Hallo cy,

ja das stimmt schon. Meistens ist man auch viel zu viel mit sich selber oder seinen eigenen Problemen beschäftigt.
Da trottet man zum Dienst, macht seine Arbeit, gibt sein bestes, geht heim, ist völlig ko, und dann soll man sich noch Gedanken machen, wie man das Gesundheitswesen zum Besseren verändern kann.
Nebenbei hat man noch Familie und Haushalt zu versorgen.

Wie will man da diese Pflegekräfte motivieren, sich zu organisieren?
Die sagen dir, das man gegen die Politik, die Leute von oben nicht ankommt, die machen eh, was sie wollen.

Da fängt man in seiner Einrichtung an, als einzelne Person, gegen Windmühlen zu kämpfen. Und irgendwann kommt sie, die Ermüdung.....

Grüßle Manu
 
Qualifikation
KS,PA,WBL,stellv. PDL, Pain Nurse, Pain Nurse, Pall. care
Fachgebiet
Altenheim
Weiterbildungen
Leitung des Arbeitskreises zur Implementierung von Palliative care und des Hospizgedankens
W

w28

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hi,

Recht ist eine Sache, die man sich nehmen muss. Auch wenn man manchmal dafür kämpfen muss. Recht kommt also in den seltensten Fällen auf einen zu, und Gerechtigkeit noch seltener.

Die Pflege war und ist (leider) dem Arzt untergeordnet, und solange dies sich nicht in den Köpfen ändert, wird es noch weitere ERmüdung geben und die lieben Schwesterchen und Pflegerlein werden schimpfen, aber nur hintergeschlossener Tür.

Es wird also noch um einiges härter werden... Aber: Kopf hoch: irgendwann ist es auch der Pflege zu dumm, der Lückenbüßer zu sein


gruss, w28
 
Qualifikation
KP, Stud. PW/PM (fh)
Fachgebiet
Krankenpflegeschule
W

Willy_Wuff

Aktives Mitglied
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01.12.2005
Deggendorf
hi,

Die Pflege war und ist (leider) dem Arzt untergeordnet, und solange dies sich nicht in den Köpfen ändert, wird es noch weitere ERmüdung geben und die lieben Schwesterchen und Pflegerlein werden schimpfen, aber nur hintergeschlossener Tür.

gruss, w28
kann ich nur begrenzt zustimmen.
Der Arzt ist in medizinischen dingen Weisungsbefugt, aus Pflegerischen hat er sich Herraus zu halten.
( Allerdings zugegebenrmaßen ... die übergänge sind sehr fließend. )

Und es ist auch von Krankenhaus zu Krankenhaus unterschiedlich welche Rechte sich die Pflege erkämpft hat und welche nicht.

Simples Beispiel : In meinem Jetzigen haus kann ich z.B. bei der Behandlung eines Dekubitusses zum Arzt gehen ( wenn er was anders haben will ) ( und solange ich es Fachlich Sachlich Korekt begründen kann ) und sagen ... Doktor... lass mich doch einfach meinen Job machen.
Wenns nach n paar Tagen nicht besser werden sollte..... würd der Arzt warscheinlich nur sagen : Dumm gelaufen, nun versuchen wirs mal so.
( Aber da die Pflege meißt mehr Erfahrung damit hat hält sich der Arzt da eh raus ;-) und wenn die Pflege sagt wir brauchen nen Chirurgen... dann wird Konsiel angeordnet oder Wundmanager bestellt )

Allerdings hatte ich zwischenzeitlich auch in nem Anderen Krankenhaus gearbeitet in dem Arzt = Gott ist, sprich die Pflege hatte überhaubt nichts zu vermelden.
( Hatte da ab und an mal Mittarbeitergespräche wegen angeblicher Kompetenzüberschreitung ;-) )

Ebenso bei Pflegerischen Hilfsmitteln...... selbst wenn der Arzt ne Wechseldruck Madratzte anordnet, die Pflege aber sagt das sie der Meinung ist es das es nicht not tut, ( Lagern etc. ) dann wird das dem Arzt gesagt, im Pflegebericht dokumentiert, und erst wenn es wirklich Notwendig ist wird die Madratze bestellt. ( Auch hier würde in dem Jetzigen Haus in dem ich wieder Arbeite ( Schwein gehabt ich konnte zurück ) gar nicht auf die Idee kommen sone Madratze an zu ordnen weils Pflegerische aufgabe ist sich um dergleichen zu kümmern )

Ist halt die Frage ob man im Team zusammen arbeitet oder sich wirklich nur zum Befehlsempfänger degradieren läßt.

Und sorry, aber im zweifelsfall hätte kein Stationsarzt ne Chance sich mit einem Pflegeteam an zu legen, er wird sich schwer hüten, wenn das Team sich einig ist.
Es gibt ja immer noch den Dienst nach Vorschrifft ;-)
Wenn ich keine Entscheidungsgewalt habe, weil der Arzt meint die Pflege ist inkompetet.... dann jo.... wenn ich denn inkompetent bin kann ich auch keinerlei Ärztliche Tätigkeiten ausführen und muß dann halt leider auch nachts den Arzt rufen ( Wenn Patient unruhig ist... ihm nen Pups Quer sitz .... ich hab ja schließlich ne zeitnahe Informationspflicht, und wegen mangelnder Kompetenz kann ich ja nicht wissen ob es was dringendes ist... Diagnostik ist schließlich Ärztliche Tätigkeit und ich bin nur Handlanger ;-) ....... Wenn er sich beschweren will... kein Problem, ich hab mich ja nur an die Vorschrifften gehalten ;-)
 
Qualifikation
Fachpfleger für Intensiv Medizin
Fachgebiet
IMC
W

w28

Mitglied
Basis-Konto
kann ich nur begrenzt zustimmen.
Der Arzt ist in medizinischen dingen Weisungsbefugt, aus Pflegerischen hat er sich Herraus zu halten.
( Allerdings zugegebenrmaßen ... die übergänge sind sehr fließend. )

Und es ist auch von Krankenhaus zu Krankenhaus unterschiedlich welche Rechte sich die Pflege erkämpft hat und welche nicht.

Simples Beispiel : In meinem Jetzigen haus kann ich z.B. bei der Behandlung eines Dekubitusses zum Arzt gehen ( wenn er was anders haben will ) ( und solange ich es Fachlich Sachlich Korekt begründen kann ) und sagen ... Doktor... lass mich doch einfach meinen Job machen.
Wenns nach n paar Tagen nicht besser werden sollte..... würd der Arzt warscheinlich nur sagen : Dumm gelaufen, nun versuchen wirs mal so.
( Aber da die Pflege meißt mehr Erfahrung damit hat hält sich der Arzt da eh raus ;-) und wenn die Pflege sagt wir brauchen nen Chirurgen... dann wird Konsiel angeordnet oder Wundmanager bestellt )

Allerdings hatte ich zwischenzeitlich auch in nem Anderen Krankenhaus gearbeitet in dem Arzt = Gott ist, sprich die Pflege hatte überhaubt nichts zu vermelden.
( Hatte da ab und an mal Mittarbeitergespräche wegen angeblicher Kompetenzüberschreitung ;-) )

Ebenso bei Pflegerischen Hilfsmitteln...... selbst wenn der Arzt ne Wechseldruck Madratzte anordnet, die Pflege aber sagt das sie der Meinung ist es das es nicht not tut, ( Lagern etc. ) dann wird das dem Arzt gesagt, im Pflegebericht dokumentiert, und erst wenn es wirklich Notwendig ist wird die Madratze bestellt. ( Auch hier würde in dem Jetzigen Haus in dem ich wieder Arbeite ( Schwein gehabt ich konnte zurück ) gar nicht auf die Idee kommen sone Madratze an zu ordnen weils Pflegerische aufgabe ist sich um dergleichen zu kümmern )

Ist halt die Frage ob man im Team zusammen arbeitet oder sich wirklich nur zum Befehlsempfänger degradieren läßt.

Und sorry, aber im zweifelsfall hätte kein Stationsarzt ne Chance sich mit einem Pflegeteam an zu legen, er wird sich schwer hüten, wenn das Team sich einig ist.
Es gibt ja immer noch den Dienst nach Vorschrifft ;-)
Wenn ich keine Entscheidungsgewalt habe, weil der Arzt meint die Pflege ist inkompetet.... dann jo.... wenn ich denn inkompetent bin kann ich auch keinerlei Ärztliche Tätigkeiten ausführen und muß dann halt leider auch nachts den Arzt rufen ( Wenn Patient unruhig ist... ihm nen Pups Quer sitz .... ich hab ja schließlich ne zeitnahe Informationspflicht, und wegen mangelnder Kompetenz kann ich ja nicht wissen ob es was dringendes ist... Diagnostik ist schließlich Ärztliche Tätigkeit und ich bin nur Handlanger ;-) ....... Wenn er sich beschweren will... kein Problem, ich hab mich ja nur an die Vorschrifften gehalten ;-)
Also gibt es keine rechtliche Vorschrift, dass sich der Arzt aus der Pflege heraushalten muss...oder? Es kommt also auf den einzelnen an, sicher, und sicher gibt es informelle Mittel und Wege sich Macht und Einfluß und Entscheidungsspielraum zu beschaffen. Nur haben die ärztl. Kollegen genau die gleichen Möglichkeiten.

Fakt ist: Es steht und fällt mit den Mitarbeitern und der Möglichkeit im Team zu arbeiten oder nicht. Aber das ist m.E. keine befriedigende Situation. Was ist denn in den Häusern, wo Arzt=Gott ist. Oder wo ein junger Assistenzarzt sich profilieren will (6-8Wochen Pflegepraktikum im Studium...) und bei den Aufnahmen beim Beispiel Dekubitus glaubt, er kann der erfahrenen Schwester erzählen was sie machen soll. Die kann tausendmal mehr Ahnung haben, aber er kann es anders anordnen! Und er kann der Schwester heftige Kopfschmerzen bereiten, wenn Sie sich nicht daran hält.

Daher sollte sich in dieser Beziehung etwas ändern. und man sollte nicht nur hoffen, dass man gut 'miteinander' kann...


gruss, w28
 
Qualifikation
KP, Stud. PW/PM (fh)
Fachgebiet
Krankenpflegeschule
W

Willy_Wuff

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01.12.2005
Deggendorf
geb ich Dir unbesehen recht.
Wenn alle in einem Team Teamfähig sind, dann gibt es auch keine Kompetenz schwierigkeiten.

Was ich damit auch nur sagen wollte war das Pflegekräfte nicht so machtlos sind, wie sie sich selber oft darstellen.
Keine Pflegekraft muß ein Opfer sein.
Das wollte ich damit sagen.

Und wenn son jungdynamischer meint alles besser zu wissen und seine Anordnungsgewalt aus Profilierungsdrang missbrauchen will, dann lass ihn doch.
DAS geht nach hinten los.
Das größte Machtmittel das die Pflege besitzt ist ihre Dokumentation.
Pflegebericht : Dr. XYZ darauf aufmerksam gemacht das aus Pflegerischer Sicht die behandlung des Dekubitusses mit ( z.B. Seasoap ) erfollgsversprechender sei..........
Dekubitus nach erneuter wiederholter Arzt Anordnung versorgt.

Tage später bei der Chefvisitte, habe ich als zuständige Pflegekraft die Pflicht dem Chefarzt auf die Wunde des Patienten hin zu weisen und die Therapie in frage zu stellen.
Mit dem Verweis auf den Pflegebericht.

Und wenn das nichts hilft, oder man sich das nicht traut, errinnert man den Behandelnden Arzt nach ein paar Tagen daran und stellt die Anordnung in Frage, mit dem Hinweis auf den Pflegebericht.
Müssen die jungs nämlich lesen, aber tuns nie ;-)
Nur bei diesem Pflegebericht, wenn da nen Angehöriger Anzeige erstattet, dann hat der Arzt ein ernstes Problem.
( Die Pflege hat sich ja abgesichert )
Und dieses Risiko geht kein Arzt ein.
Pflegebericht is n Super Erziehungsmittel, echt.
Was meinst wie oft ich mit der Androhung von Dokumentation schon nen faulen dienstahbenden Arzt auf die Station bekommen habe.
 
Qualifikation
Fachpfleger für Intensiv Medizin
Fachgebiet
IMC
K

Kalimera

Unterstützer/in
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17.01.2001
Hamburg
DAS geht nach hinten los.
Das größte Machtmittel das die Pflege besitzt ist ihre Dokumentation.
Pflegebericht : Dr. XYZ darauf aufmerksam gemacht das aus Pflegerischer Sicht die behandlung des Dekubitusses mit ( z.B. Seasoap ) erfollgsversprechender sei..........
Dekubitus nach erneuter wiederholter Arzt Anordnung versorgt.
Ich weiß nicht was Seasoap ist, aber die Sache kann ebenso für Dich nach hinten losgehen, wenn der Arzt beispielsweise Verbandmaterialien/Wundauflagen anordnet, die evtl. als Verbandstoffe bei der bestimmten Wunde/dem Dekubitus nicht dem wissenschaftlichen Stand entsprechen, oder gar nicht mehr zugelassen sind. (z.B. Debrisorb)
Deine Durchführungsverantwortung übernimmt kein Arzt, mehr noch, Du hast das Recht UND die Pflicht den Arzt darauf hinzuweisen, sowie Dich zu weigern. (Remonstration) Das gleiche gilt natürlich bei Anordnungen jedweder Art, wo Du als Pflegekraft wissen musst, dass Schaden entstehen kann.

Pflegebericht is n Super Erziehungsmittel, echt.
Was meinst wie oft ich mit der Androhung von Dokumentation schon nen faulen dienstahbenden Arzt auf die Station bekommen habe.
Du musst doch nicht gleich drohen. Allein die Frage, ob Du manche Dinge genau so dokumentieren sollst wie gerade vom entsprechenden Arzt geäußert reicht völlig aus...
 
Qualifikation
Pflege
Fachgebiet
Krankenhaus
W

Willy_Wuff

Aktives Mitglied
Basis-Konto
01.12.2005
Deggendorf
Du musst doch nicht gleich drohen. Allein die Frage, ob Du manche Dinge genau so dokumentieren sollst wie gerade vom entsprechenden Arzt geäußert reicht völlig aus...
Na, is schon klar das man nicht wissendlich dem Patienten Schaden zufügen kann.

Hast recht, man muß nicht gleich drohen... freundlich fragen reicht auch :grin:

War falsch geschrieben richtig :
SeaSorb Soft gibt es als Alginatkompresse der als Alginat-Tamponade
 
Qualifikation
Fachpfleger für Intensiv Medizin
Fachgebiet
IMC
Pflegeboard.de

Pflegeboard.de

Administrator
Teammitglied
05.07.2001
www.pflegeboard.de
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