Pflegende organisieren sich

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C

confuge

Mitglied
Basis-Konto
25.04.2006
Düsseldorf
Hallo zusammen,
es gibt ja mehrere Möglichkeiten, sich als Berufsgruppe zu organisieren: Diverse Berufsverbände und Gewerkschaften laden dazu ein. Ich würde gerne von euch wissen: seid ihr organisiert? wenn nein: warum nicht? was müßte sich ändern? Wenn ja: wo und warum? Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?
DANKE!
 
Qualifikation
Fachkinderkrankenpfleger
Fachgebiet
.
HL2917

HL2917

Mitglied
Basis-Konto
19.09.2005
Hallo,

also Gewerkschaften lehne ich ab, weil sie meines Erachtens meist berufsschädigende Forderungen haben. Es geht immer um mehr Geld und weniger Arbeit, ich setze mich nur ein wenn es um mehr Qualität und Weiterentwicklung geht in unserer Berufsgruppe. Da überzeugen mich auch nicht unsere Berufsverbände.
Da registriere ich mich lieber freiwillig, schreibe Veröffentlichungen, spreche auf Kongressen, halte Fortbildungen und lebe Dinge im eigenen Bereich vor.

Herzlichen Gruss

Pflegeexpertise
 
Qualifikation
Pflegende, Gesundheitswissenschaftlerin
Fachgebiet
Rehabilitation, Psychiatrie
U

UlrichFürst

Ja, ich bin organisiert. Und zwar schon etwas länger beim DBfK. Weil ich der Meinung bin, dass die Pflegenden eine politisch agierende "Vereinigung" brauchen. Es war zu dem Zeitpunkt das einzige was ich kannte und mich nicht abgeschreckt hat:grin: Ver.di, z. B., ist ja nicht umbedingt für die Pflege, sondern für einen m. E. zu großen Bereich, als dass dort etwas für die Pflege und die Pflegenden bewirkt wird. Und damit meine ich jetzt nicht Lohnforderungen und Arbeitszeiten.

Erst Ende letzten Jahres habe ich von der Möglichkeit der Freiwilligen Registrierung gehört und habe mich (nach langen Diskussionen - ich will schließlich wissen, warum ich dort bin) dort registriert; aus politischen Gründen, für die dort - mittlerweile deutlich klarer und detailierter - dargestellten Ziele.

Was sich v.a. ändern müsste? V.a. wir müssen uns (als Berufsgruppe gesehen) ändern und zeigen, dass wir eine Profession sind, damit wir irgendwann einmal als solche anerkannt werden :eek:riginal:

Was mir fehlte, war mehr Information. Ich habe z. B. erst sehr spät von der Möglichkeit der Registrierung erfahren. In Fachzeitschriften waren dazu wohl keine (oder nur sehr kurze?) Artikel. Zumindest ist mir eben nichts aufgefallen.
Auch meine Kolleginnen und Kollegen sind mehrheitlich nicht organisiert (einer beim DBfK soviel ich weiß). Folglich bekam ich auch daher keine Information.

Was mir jetzt noch fehlt: Der Mut und das Wissen/Fähigkeit/weißnich meine KollegenInnen zu informieren und zu annimieren, sich politisch zu engagieren.

Ulrich
 
R

RZeiss

Hallo liebe Koleginnen und Kollegen!

Der Wunsch sich zu gruppieren scheint schon eine ganze Weile im Raume zu schweben. Jeder kennt die Probleme, es hapert an der Motivation. Meine Erfahrungen zeigen, dass immer mehr Kolleginnen und Kollegen zur Arbeit gehen, ihren Job machen und wieder nach Hause gehen. Hauptsache ist, dass am Ende der Lohnstreifen stimmt. Teilweise steht das Stationsteam nicht einmal privat in Kontakt. Hat man mal ein Problem, wird man gleich von allen "böse angeguckt" ; jeder kennt das Phänomen, wenn man mal den Dienst tauschen will. Jetzt frage ich, wie dort eine Gruppierung entstehen soll? Ich würde es sehr begrüßen und würde mich anschließen, doch fürchte ich, solange wir unter einander nicht die Kurve kriegen, wird das vor erst nix.
 
A

altenheimeule

Mitglied
Basis-Konto
21.08.2005
53819
Hallo,

also Gewerkschaften lehne ich ab, weil sie meines Erachtens meist berufsschädigende Forderungen haben. Es geht immer um mehr Geld und weniger Arbeit, ich setze mich nur ein wenn es um mehr Qualität und Weiterentwicklung geht in unserer Berufsgruppe. Da überzeugen mich auch nicht unsere Berufsverbände.
Da registriere ich mich lieber freiwillig, schreibe Veröffentlichungen, spreche auf Kongressen, halte Fortbildungen und lebe Dinge im eigenen Bereich vor.

Herzlichen Gruss

Pflegeexpertise

Was ist denn bitte eine "Pflegeexpertin"????
Ich muss das Fragen, denn ich platze vor Neugier, welche Ausbildung dahinter steckt??!!

altenheimeule
 
Qualifikation
Krankenpfleger
Fachgebiet
Lehrer für Pflege und TQM (zert.); Datenschutzbeauftragter
Weiterbildungen
Lehrer für Pflege
Beschwerdemanagement
Controlling
QM
Management für soziale Einrichtungen
TQM
Datenschutz
W

Willy_Wuff

Aktives Mitglied
Basis-Konto
01.12.2005
Deggendorf
Ich bin auch nicht organisiert.
Warum nicht ..... Weil ich bisher noch keine Organisation gefunden habe, mit der ich mich Identifizieren kann.

Was Fehlt ?
Meiner Meinung nach sehr offt das professionelle Verhalten der Kollegen.
Als aller erstes sollten wir dafür sorgen das wir von der Befölkerung als Professionelle Facharbeiter anerkannt werden,
Dies gelingt uns aber nicht, wenn wir bei jeder Frage des Patienten auf die Visitte verweisen, weil wir keine Lust haben dem Patienten zu erklähren was ein Herzinfarkt Schlaganfall ....... etc ist.
Ups...... asche auf mein Haupt .... nich keine lust ... keine Zeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiit
*fg*

Wenn dies gelungen ist, dann können wir uns auch Politisch engagieren.
Anders herum ist meiner Meinung nach der Falsche weg, ebenso ist es meiner Meinung nach der Falsche Weg Utopische Gehaltsforderungen zu stellen, wenn mein Arbeitgeber mit den roten Zahlen zu kämpfen hat, denn wenn das Haus wegen unrentabilität geschlossen wird, hab ich zwar ohne ende Freihzeit, aber kein Geld mehr sie zu gestalten ;-)
 
Qualifikation
Fachpfleger für Intensiv Medizin
Fachgebiet
IMC
Sabse

Sabse

Mitglied
Basis-Konto
23.02.2006
91560
Hallo Miteineander,
habe mit Interesse Eure Beiträge gelesen. Möglicherweise isr jetzt der Moment gekommen wo wir gemeinsam etwas unternehmen können und sollten. Schreibt mir doch mal unter der folgenden Emal-Adresse Eure Vorstellungen und Wünsche. Was Ihr von einem Verband oder ähnlichen erwartet und welche Berufsgruppen mit intergriert werden sollen u.ä.
Würde mich über viele Emails freuen. Meine Email lautet [email protected]
Ich denke wir sollten jetzt mal was unternehmen. Grüße Sabse
 
Qualifikation
Anästhesiepflege
Fachgebiet
Anästhesie
Weiterbildungen
Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen
G

GPP

Hallo Confuge, danke UlrichFürst...

mir dieser Einstellung, kann ich mich gut identifizieren. Ich bin im DGF organisiert und trage mich zur Zeit mit dem Gedanken, meine Mitgliedschaft zu kündigen und dem DBfK beizutreten. Dies geschieht, da ich mein Tätigkeitsfeld verändert habe und nun einen Berufsverband benötige, der meine Interessen im Aufnahmebereich vertritt.
Einstellungen wie: "ich vertrete meine Interessen selbst", "die machen doch alle das Gleiche", "die schröpfen meinen Arbeitgeber"... halte ich für Desinteresse an der Fortentwicklung unseres Berufsstandes. Selbsternannte Pflegeexperten, die ohne Legetiemierung durch einen Pflegeverband die Interessen meines Berufes vertreten, stelle ich auf die gleiche Stufe mit Ärzten, die über Pflege referieren und dabei nur ihre Eigeninteressen vertreten.
Sich zu organisieren heisst, sich zu engagieren. Es ist ein Zeichen an die Gesellschaft und die Politik, dass Pflege auf eigenen Füßen und mit gemeinsamen Interessenvertretern für ein gemeinsames Berufsbild steht.
Die Diskussion über eine freiwillige Registrierung führe ich zur Zeit mit meinem Arbeitgeber.
Dem Patienten aufzuzeigen, was "gute Pflege" heißt, ist kein Einsatz für den Berufsstand, sondern schlichte Verantwortung für den Patienten. Dafür werden wir bezahlt!!! und das hat nichts mit politischem Einsatz zu tun.

Im übrigen würde ich mich auch für den Berufsstand des Pflegexperten interessieren: Was ist das?, kann man das erlernen oder studieren? Oder ist ein Pflegeexperte jemand, der eine Pflegeausbildung absolviert hat und sich im Zuge seiner Erfahrungswerte jetzt so nennt?

Gemeinsam die Zukunft der Pflege zu gestalten, heißt sich zu organisieren!

Gerhard
 
C

confuge

Mitglied
Basis-Konto
Themenstarter/in
25.04.2006
Düsseldorf
Möglicherweise isr jetzt der Moment gekommen wo wir gemeinsam etwas unternehmen können und sollten. Schreibt mir doch mal unter der folgenden Emal-Adresse Eure Vorstellungen und Wünsche. Was Ihr von einem Verband oder ähnlichen erwartet und welche Berufsgruppen mit intergriert werden sollen u.ä.
Hi Sabse,
wäre es nicht sinnvoller das hier im Forum zu tun, dann hätten wir alle was davon! Was schlägst DU denn vor, wie man sich organisieren sollte?
Confuge
 
Qualifikation
Fachkinderkrankenpfleger
Fachgebiet
.
G

GPP

Hallo Confuge,

ich bin der Meinung, dass es weniger auf das "wie und wo", sondern mehr auf die Tatsache "daß" man organisiert ist ankommt.
Im Hinblick auf die verschiedenen Fachrichtungen würde ich die Organisation empfehlen, die am besten zu der Fachrichtung passt, in der man arbeitet.
Der größte Verband neben der Gewerkschaft Verdi ist (meines Wissens) der DBfK, der seinen Mitgliedern auch umfangreiche Zusatzleistungen (Versicherung...) bietet.
Die Einrichtung von Pflegekammern, die dann auch entsprechende Vorbehaltsaufgaben und Qualitätsrichtlinien festsetzen können muss das Ziel sein. Hierzu benötigen wir jedoch entsprechend große Verbände, die sich gemeinsam einsetzen.

Gerhard
 
N

nanny

Mitglied
Basis-Konto
26.04.2006
21255
hallo, ich verfolge mit interresse die diskussion im forum. ich glaube nicht, dass man sich erst organisieren kann, wenn das eigene kollegium sozialer oder engagierter ist oder wenn überhaupt die zustände in unseren krankenhäuser, altenpflegeheimen oder ambulanten diensten oder wo wir sonst noch überall arbeiten paradiesisch werden. sondern ich glaube gerade jetzt, wo die meisten von uns aufwachen, merken, dass politik an uns vorbei gemacht wird, obwohl wir sowohl das fachwissen als auch die kompetenz in sachen pflege ,pflegebedürftigkeit, mensch/patient in seiner ganzheitlichkeit haben. wir sind in der regel am dichtesten an den patienten dran und häufig übersetzer, sprachrrohr und partner der menschen und ihrer angehörigen. aufzuwachen und dem eigenen beruf eine laute stimme zu geben hat auch etwas damit zu tun sich und seine arbeit selbst ernst und wichtig zu nehmen, gesicht zu zeigen und verantwortung zu übernehmen. in diesem sinne bin ich sehr dafür sich zu organisieren und werde wohl selbst mitglied im dbfk, da ich durch eine kollegin inzwischen auch mitkriege, was die an der basis für eine arbeit leisten.
ach ja, anerkannte, proffesionelle arbeit wird in der regel auch besser bezahlt, als ein beruf der sich immer versteckt und andere die verantwortung tragen lässt.
gruß nanny
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
Pflegekasse
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Sabse

Sabse

Mitglied
Basis-Konto
23.02.2006
91560
Hallo Miteinander,
ich war 12 Jahre bei einem Belegarzt als Anästhesieschwester angestellt und seit kurzem in einem mittelgroßen privaten Krankenhaus angestellt. Ich bin verwundert und erschrocken wie es in der Pflege im Moment zu geht. Arbeitszeitgesetz was ist das ? Die Berufsverbände kassieren nur Beiträge und machen nichts und die Gewerkschaft VERDI meint wird sind barmherzige Samariter. Ich habe keine Ahnung wie Anfangen aber wir haben alle denke ich einen Betriebsrat oder MAV und sollten zusammen mit denen unsere Ziele und Wünsche definieren, möglicherweise könnte es da zu einem Zusammenschluss aller Bertriebsräte und MAV´s geben (Hirngespinst von mir ?) und wir so mit auch auf politischer Basis was verändern. Ich stimme da Ulrich Fürst zu, das etwas passieren muss und zwar auf politischer Ebene. Wenn ich zufriedene Mitaarbeiter habe, gehen sie auch wieder auf Weiter- bzw. Fortbildungen, damit habe ich wieder eine bessere Qualität. Sonnige Grüße Sabse
 
Qualifikation
Anästhesiepflege
Fachgebiet
Anästhesie
Weiterbildungen
Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen
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G

GPP

Die Berufsverbände kassieren nur Beiträge und machen nichts und die Gewerkschaft VERDI meint wird sind barmherzige Samariter.
...Hallo Sabse,
Du hast recht!
Zur Zeit macht es wirklich den Eindruck, als ob die Berufsverbände nichts tun. Die Gerwerkschaft ist zu groß um Einzelinteressen der Pflege zu vertreten.
Aber warum?...
Wieviel Prozent der professionell Pflegenden sind denn in Berufsverbänden vertreten? Lass es 5% sein... dann sind es viel! Wer soll denn auf solche zahnlosen Tiger hören? Das bringt wirklich nur was, wenn sich möglichst viele von uns engagieren. Dann haben die Stimmen dieser Verbände ein großes Gewicht.
Was die Gewerkschaften anbetrifft, so verhält es sich hierbei so, dass die ja auch andere Berufsgruppen vertreten. Da kommt es automatisch zu Interessenkonflikten. Hierbei gewinnt innerhalb einer Gerwerkschaft nicht unbedingt diejenige Gruppe, die die besseren Argumente hat, sondern oft diejenigen, die die größere Lobbie genießt. Da gehören wir, auch Dank unserer kleinen Berufsverbände, zur Zeit noch nicht dazu.

Gerhard
 
B

Biene Willy

Mitglied
Basis-Konto
19.06.2006
80469
Ost schön wenn man über so etwas bei euch offen diskutieren kann! Misstände auch offen ansprechen!
ich bin ein Angehöriger, der einiges miterlebt hat!
In Bezug auf die Angehörige (Pflegeheim eben der nicht guten Sorte) allerdings auch in Bezug auf Arbeitsbedingungen und Umgang mit Personal.
Die ganzen Folgen Kosten unsummen an Geld. Vom menschlichen Elend einmal abgesehen!
Sich organisieren ist gut, gerade wo die Pflege doch politisch als unproduktiver Bereich und nur als Kostenfaktor angesehen wird.
Es gibt bereits einen neuen Selbsthilfeverband!
Habt ihr schlechte Erfahrungen mit der Gewerkschaft?
Wo seht ihr die Probleme?
 
Qualifikation
Kaufmann
Fachgebiet
Selbstständig
B

Biene Willy

Mitglied
Basis-Konto
19.06.2006
80469
Welcher ist das denn?

Ulrich
Hallo Ulrich,

http://www.pflege-shv.de/

Mittlerweile organisieren sich dort nicht nur Pfllegekräfte, sondern auch Angehörige etc.

Ist der Pfleger ein Pflegefall, so macht es seine Leistung nicht gerade besser.
Das ist ja auch verständlich, oder?

Allerdings mit Angehörigen gemeinsam eine Lobby aufzubauen, ist im Pflegeberuf nicht jedermanns Sache. Ich persönlich finde aber eine derartige Lobby-Politik gut!
Jeder mag es damit halten, wie er es will.
Allerdings habe ich das Gefühl, das in der Pflege wenige organisiert sind.
Wenige sind offenbar in einer Gewerkschaft etc.
Gerade aber in der jetzigen Situation und in anbetracht dessen, das Alter und Krankheit naturgemäß in der Bevölkerung verdrängt wird halte ich es für wichtig sich zu organisieren.

Politiker reagieren nur auf Lobbys!
 
Qualifikation
Kaufmann
Fachgebiet
Selbstständig
FranziD

FranziD

Neues Mitglied
Basis-Konto
22.01.2006
24211
Hallo Zusammen.
Ich persönlich bin im DBfK und bei verdi. Vom DBfK bin ich nicht so überzeugt. Außer schöner Worte habe ich von denen nicht viel gehört.
Bei verdi bin ich aus Überzeugung. Ich denke das sich heutzutage außer den Gewerkschaften niemand mehr für die Arbeitnehmerinteressen einsetzt, außer den Beriebs- oder Personalräten und denen sind bei einigen Dingen die Hände gebunden.
Das Problem bei den Gewerkschaften ist das man nicht nur die Mitglieder als Beitragszahler benötigt sondern auch als aktive Fachkompetenz vor Ort. Und daran haperts. Es finden sich nicht genügend Mitglieder die bereit sind sich in der Gewerkschaft z.B.in den Fachbereichen zu engagieren. Nur meckern hilft niemanden. Aktivität ist gefordert.
Im Fachbereich 3 (Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen) hat jedes Gewerkschaftsmitglied die Möglichkeit die Gewerkschaft aktiv mitzugestalten.
In Zeiten in denen Berufsgruppen wie die Ärzte mehr Geld fordern und bekommen und im Gegenzug die Pflege u.a. die Wochenarbeitszeit erhöhen müssenfinde ich sollte man sich überlegen ob es nicht Zeit wird etwas zu tun.
Nicht meckern ,klotzen ist die Devise!:mad_2:

LG Franzi
 
Qualifikation
Krankenschwester
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Endoskopie
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B

Biene Willy

Mitglied
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19.06.2006
80469
Hallo liebe Koleginnen und Kollegen!

Der Wunsch sich zu gruppieren scheint schon eine ganze Weile im Raume zu schweben. Jeder kennt die Probleme, es hapert an der Motivation. Meine Erfahrungen zeigen, dass immer mehr Kolleginnen und Kollegen zur Arbeit gehen, ihren Job machen und wieder nach Hause gehen. Hauptsache ist, dass am Ende der Lohnstreifen stimmt. Teilweise steht das Stationsteam nicht einmal privat in Kontakt. Hat man mal ein Problem, wird man gleich von allen "böse angeguckt" ; jeder kennt das Phänomen, wenn man mal den Dienst tauschen will. Jetzt frage ich, wie dort eine Gruppierung entstehen soll? Ich würde es sehr begrüßen und würde mich anschließen, doch fürchte ich, solange wir unter einander nicht die Kurve kriegen, wird das vor erst nix.
Da bin ich ja froh, dass nicht nur auf Angehörige von Pflegepersonal geschossen wird!:laughing:

Ganz einfach! Wer gehört werden will muss erst einmal auffallen und zur Kenntnis genommen werden!
Professionelle Öffentlichkeitsarbeit ist in der Pflege halt sehr diskrete Öffentlichkeitsarbeit! Allerdings gibt es auch Positivbeispiele! Teppich hoch und zeigen wie es darunter aussieht!
Heute stehen wir vor einem tiefen Abgrund, morgen sind wir einen kleinen Schritt weiter!
Wer zahlt denn in Zukunft die ganzen frühzeitig berufsunfähigen Pfleger?:cry:
Die Statistik kann sich doch jetzt schon sehen lassen, oder?
Kosten die nichts? Ist das so schon beim sparen miteingeplant?:sick:
 
Qualifikation
Kaufmann
Fachgebiet
Selbstständig
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Biene Willy

Mitglied
Basis-Konto
19.06.2006
80469
Hallo Franzi, die Ärzte können bald in Teilzeit gehen!:laughing:
Es gab einige Verfahren wegen Ärzttepfusch! Ganz schnell gibt es da Konsequenzen sowohl zivilrechtlicher als auch strafrechtlicher Art, danach kann sich dann ein Arzt endlich wieder ausschlafen!:thumbsup:
Die Ärzte haben es richtig gemacht! Schlecht bezahlt übermüdet am OP...
Die Folgen aber waren stets preiswert der Berufstand der Rechtsanwälte wurde gefördert!
In der Pflege ist Bezahlung nach Tarif schon ein Spitzenverdienst geworden!
Dafür werden aber die persönlichen Haftungsrisiken immer grösser! Dafür wird Pflege aber immer mehr zum Lebensabschnittsberuf!:blink:
 
Qualifikation
Kaufmann
Fachgebiet
Selbstständig
FranziD

FranziD

Neues Mitglied
Basis-Konto
22.01.2006
24211
Hallo Willy,

deswegen ist es ja wichtig das die Pflege sich organisiert und vor allem auch engagiert. Bei uns streiken jetzt die Ärzte für mehr Geld und wir sollen länger arbeiten (kommun. KH in SH). Wenn die anderen Berufsgruppen in den Krankenhäusern sich jetzt nicht bewegen wird es so kommen...:sick:

LG Franzi
 
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Krankenschwester
Fachgebiet
Endoskopie
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