Pflegekammer Nutzen oder nur Kosten

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berti

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Hallo, fände eine Diskussion über die Einführung einer Pflegekammer und die beinhaltete Zwangsmitgliedschaft an der Zeit.
Grüße der Berti:thumbsup2:
 
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Erzieher; Fachpfleger f. Psychiatrie
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Kinder- und Jugendpsychiatrie
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berti

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AW: Pflegekammer Nutzen oder nur Kosten

Scheint leider niemanden zu interessieren. Also Bayern plant eine Pflegekammer einzuführen, bei der jeder Pflegende Mitglied sein muss und Beitrag abzudrücken hat. Die Kammer finanziert sich aus diesen Beiträgen, hat aber scheinbar sonst keine Funktion, die nicht schon bisher von einer Stelle vertreten wurde.
Ich schreibe das jetzt mal so .
Grüße Der Berti
 
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Erzieher; Fachpfleger f. Psychiatrie
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bronzelöwe

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Hamm
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AW: Pflegekammer Nutzen oder nur Kosten

Bei unserem so suuuper toll organisierten Gesundheitssystem mit dem wuuuuunderschönen Gesundheitsfond, womit doch alles so wunderbar finanziert wird (purer Sarkasmus), soll jetzt auch noch eine Pflegekammer her, die nichts tut außer Kosten verursachen? Klingt irgendwie blöd. Muss mich mal damit beschäftigen...

Leider interessiert Politik die wenigsten aus der Pflege. Ich vermute mal, dass es was mit der Geschichte der Pflege zu tun hat. Die barmherzigen Ordensschwestern damals wollten nie gerne was mit der Landespolitik zu tun haben. Ihr Leben war die Krankenpflege als Werk am Reich Gottes in ihrem Kloster. Und so ähnlich ist das geblieben.
 
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Rundumsorglospaket

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AW: Pflegekammer Nutzen oder nur Kosten

Scheint leider niemanden zu interessieren. Also Bayern plant eine Pflegekammer einzuführen, bei der jeder Pflegende Mitglied sein muss und Beitrag abzudrücken hat. Die Kammer finanziert sich aus diesen Beiträgen, hat aber scheinbar sonst keine Funktion, die nicht schon bisher von einer Stelle vertreten wurde.
Ich schreibe das jetzt mal so .
Grüße Der Berti
Das ist zwar nicht ganz falsch mit der Finanzierung, aber die Pflegekammer hat die höchste Funktion bzw. den höchsten rechtlichen Status. Dies kann kein Berufsverband und ebenso wenig eine Gewerkschaft jemals aus rechtlicher Sichtweise her erreichen. Daher gibt es da einen himmelweiten Unterschied. Eine Kammer ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechtes. Das Hoheitsrecht hat eine Kammer. Die Landeskammer ist höher gestellt, als die Bundeskammer. Das ist leider so.
 
Qualifikation
ex. KS, FKS A+I, Diplom. GuKP, RbP, Studentin
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Studentin Pflegepädagogik , Gründungsmitglied Bundesverband freiberuflicher Pflegefachkräfte e.V.
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chrodechilde

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AW: Pflegekammer Nutzen oder nur Kosten

Da bin ich ja mal gespannt was da am Ende daraus wird. Ich befürchte aber das es sich nur um eine weitere bürokratische Wasserkopf Institution wie den pflegerat oder DBfK handelt. Was der DBfK uns praxisfernes eingebrockt hat sieht man ja eindrucksvoll an dem Pflegekomplexmassnahmen Bogen (PKMS Bogen).
Ich befürchte ausser ein paar neuen fetten Pfründen für entwickler überflüssiger konzepte wird nicht viel dabei herauskommen.
Schade aber ich bin schon zu lange in dem Beruf und zu desillosioniert als das ich jetzt darauf noch irgendwelche Hoffnungen setze.
Ausserdem befürchte ich auch das in dieser Institution weiter Leute auftrieb bekommen die die Pflege immer mehr auf dem verhängnissvollen weg einer pseudoakkedmisierung voranbringen
 
Qualifikation
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berti

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AW: Pflegekammer Nutzen oder nur Kosten

Hallo Rundumsorglospaket,
die Pflegekammer ist eine reine K(r)opfgeburt, die nur von den Pflegekräften bezahlt wird. Keine der Aufgaben, die die Pflegekammer erhalten soll wird nicht bereits ausgeführt.
Bin gespannt auf weitere Diskussion. Willst du zwangsweise Beitrag abdrücken?
Wenn PK und Beitrag ok sind, warum organisieren sich dann nicht mehr PK in Berufs- oder Standesorganisationen organisiert?
 
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AW: Pflegekammer Nutzen oder nur Kosten

Hallo Rundumsorglospaket,
die Pflegekammer ist eine reine K(r)opfgeburt, die nur von den Pflegekräften bezahlt wird. Keine der Aufgaben, die die Pflegekammer erhalten soll wird nicht bereits ausgeführt.
Bin gespannt auf weitere Diskussion. Willst du zwangsweise Beitrag abdrücken?
Wenn PK und Beitrag ok sind, warum organisieren sich dann nicht mehr PK in Berufs- oder Standesorganisationen organisiert?
Das ist leider so überhaupt nicht richtig, denn nur eine Pflegekammer hat die rechtliche Möglichkeit. Kein Pflegerat, kein Berufsverband kann diese Funktion übernehmen. So ist das Gesetz. Ich zahle sehr gerne dafür, denn auch als Selbständige zahle ich gerne bei einer Gewerkschaft ein. Als Selbständige hätte ich durchaus keinerlei Grund mich für eine Pflegekammer oder für eine Gewerkschaft einzusetzen, aber ich bin eben aus Berufung dabei und bin auch in sehr vielen Jahren aktiv für unseren Berufsstand gewesen und bin es heute natürlich immernoch. Da ich allerdings die gewaltigen Mißstände in sehr vielen Kliniken/Einrichtungen über die Maßen mitbekomme und ebenso seit über 15 Jahren interessiert und engagiert verfolge- bin ich eben für die Pflegekammer und ebenso aber auch für die Gewerkschaften. Denn das Eine funktioniert ohne das Andere in letztendlichem Schluss nicht immer. Also ich kenne glücklicherweise doch genügend Pflegekräfte, die es genauso sehen wie ich. Es ist allerdings wie bei den "Erneuerbaren Energien" und Co....die Deutschen sind einfach erstenseinmal sehr bequem, kennen das Solidaritätsgefühl nur beim Sport und sind grundsätzlich ersteinmal gegen Alles (auch wenn nicht genügend Hintergrund zu den Themen besteht).
Ich bin durch und durch Deutsche und dennoch ein Typ Mensch, der gerne über den Tellerrand blickt und sich eben auch informiert. Es ist mir ein großes Anliegen meinen Berufsstand zu unterstützen und zu stärken. Daher eine Pflegekammer ist daher ein wichtiger Bestandteil des Ganzen. Eine Pflegekammer als Kopfgeburt zu bezeichnen zeigt, dass Dir gewaltig an Hintergrund zu diesem Thema fehlt. Die Gesetzgebung sind die Pflichtmitglidschaft vor und nicht die Pflegekammer an sich. Allerdings ohne Moos nix los. Es ist naiv zu glauben, dass man dies auf Dauer ehrenamtlich durchziehen kann. ...und die Leute, die sich seit über 20 Jahren für die Pflegekammer einsetzen -tätigen es derzeit ehrenamtlich. Egal ob sie krank, gesund oder noch nebenher arbeiten müssen...genau so läuft es leider auch in Gewerkschaften und daher ist es nix Ungewöhnliches, dass dies mehr Zeit und sogar Jahrzehnte verbraucht. Eine Pflichtmitgliedschaft sehe ich als einzige Möglichkeit, da ansonsten nicht viel passieren wird. Dies sieht man vorallem an den Gewerkschaften und Berufsverbänden...das ist das beste Beispiel.

http://www.pflegekammer.de/rechtliche%20Grundz%FCge.htm
 
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bowielein

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Bonndorf
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AW: Pflegekammer Nutzen oder nur Kosten

Glaubst du, mit toten Zwangsmitgliedern kann man mehr erreichen?
 
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traudik

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Re: AW: Pflegekammer Nutzen oder nur Kosten

Hallo Rundumsorglospaket,
kannst Du mich darüber informieren, welche Rechte eine Pflegekammer konkret hat, so viel ich weiss, kann sie bei politischen Entscheidungen nur beratend tätig werden. Das können aber auch Gewerkschaften und Verbände.
Die bisherige Erfahrung hat doch gezeigt, dass Vorschläge von Pflegeverbänden, Gewerkschaften und anderen Interessenvertretungen seitens der Politik gar kein Gehör finden.
Ich wüsste nicht, warum sic das mit einer Pflegekammer ändern sollte.
 
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AW: Re: AW: Pflegekammer Nutzen oder nur Kosten

Eine Pflegekammer ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechtes und somit mit staatlichen Befugnissen betraut. Berufsverbände und Gewerkschaften verfügen darüber nicht. Die Rechtsform ist nicht gegeben. In Deutschland besteht immer eine Zwangsmitgliedschaft in einer Körperschaft des öffentlichen Rechtes. Das ist nunmal so geregelt. Dafür kann die Pflegekammer dann auch nichts.:heul:

Das die Vorschläge von dem Deutschen Pflegerat, den Berufsverbanden und den Gewerkschaften in der Vergangenheit angeblich kein Gehör gefunden hätten ist schlichtweg eine Behauptung.
So extrem sollte es nicht betrachtet werden. In Teilen in jedem Falle zutreffend. Aber so ist das in politischen Dingen.
Politik ist wie ein Basar anzusehen. Dort gehört Verhandlungsgeschick, Strategie und ein Geben und Nehmen und sowohl als auch Handeln dazu. Ohne das funktioniert da garnichts. Das ist nunmal so und dies braucht oft Zeit.

Tarifpolitische Verhandlungen liefern nur dann bessere Ergebnisse, wenn sich viele Mitglieder dazugesellen und wenn viel Zeit ins Land geht. Mitglieder bestimmen grundsätzlich das Geschehen. Also wenn z.B. unter 50% der Beschäftigten in einer Klinik nur Gewerkschaftsmitglied sind, dann wird es nicht zur Tarifverhandlungen kommen. So läuft das auch bei anderen Interessenvertretungen. Ohne Moos nix los und ohne Mitglieder schon mal grad garnicht. Es ist so wie beim Atomenergieausstieg, der ja nun nach Fukushima noch elementarer für die Bürger geworden ist. Gut und schön, aber so leicht funktioniert das eben auch nicht. Denn da braucht es noch einige Vorbereitungen zu treffen, die schon seit über 30 Jahren unter den Tisch gekehrt werden, weil es ja schließlich die Wähler beeinflussen könnte und man ja als Politiker seine Pension unbedingt einkassieren will. Worauf ich hinaus will?

Also wer für den Atomenergieausstieg ist, aber gegen erneuerbare Energien (da sie ja Lärm verursachen oder die Landschaft verändern könnten) und auch gegen ein Endllager ist...ja der hat leider nicht weit genug gedacht.

Ohne Lösung der Endllagerproblematik (die man hätte schon vor 10 Jahren lösen hätte können) kann man auch keinerlei weitere Atomkraftwerke und die alten Brennstäbe in den Zwischenlagern adäquat entsorgen.

Auf die Pflege bezogen: Gejammere und Gemotze gegen Alles wird uns in dem Berufsstand Pflege ebenso nicht weiterbringen, wie es auch in anderen Themen ist. Es wäre naiv zu glauben, wenn sich Alles gleich wie ein Knoten löst und wir alle Probleme gleichzeitig los wären. Dies bedarf dann immernoch viel Arbeit und viel Zeit vorallem. So schaut es eben auch im Bezug auf den Atomenergieausstieg aus. Ein heut auf Morgen ist nicht möglich, da die Zwischenlager derzeit nur auf 40 Jahre ausgelegt sind und zudem der Platz nicht ausreichen würde. Ebenso müssen die Brennstäbe zunächst ca. 2 Jahre im AKW an Ort und Stelle abkühlen, damit man diese dann überhaupt adäquat entsorgen kann. Am Besten wäre dort die Entsorgung in die Sonne oder ins Erdinnere :wink:.....nun ja....


http://www.pflegekammer.de/rechtliche%20Grundz%FCge.htm
 
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AW: Pflegekammer Nutzen oder nur Kosten

Glaubst du, mit toten Zwangsmitgliedern kann man mehr erreichen?
Wenn wir Zwangsmitglieder tot sind, dann brauchen wir auch keine Pflegekammer- geschweige denn eine eine Gewerkschaft, einen Pflegerat, Berufsverbände u.s.w. Dann bekommen wir das eh nicht mehr mit, weil wir alle von dannen gezogen sind.:grin:

Auch wenn die Aufgaben sich ähneln mögen in Bezug auf Berufsverbänden, Pflegerat und auch Gewerkschaft- so handelt es sich eben um eine vollkommen andere Rechtsform. Die Anderen können z.B. ohne Mitglieder garnichts erreichen, da sie privatrechtliche Körperschaften sind. Umso weniger Mitglieder vorhanden sind, umso weniger passiert. Eine Pflegekammer funktioniert auch noch, wenn es weniger Mitglieder geben würde. Allerdings sieht das der Gesetzgeber grundsätzlich nicht vor.

Nocheinmal Pflegekammer: Nationale Konferenz zur Errichtung von Pflegekammern in Deutschland
 
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Tilidin

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AW: Pflegekammer Nutzen oder nur Kosten

Es mag mein intelektuelles Problem sein, aber ich kann die großen Vorteile einer Kammer für die Pflege einfach nicht erkennen.
Sie darf dem Ministerium beratend zur Seite stehen? ( Zu sagen hat sie nichts)
Sie wird den akademischen Anspruch in der Pflege hochfahren ( eine riesige Bildungs/ Fortbildungsblase in Deutschland aufbauen.
Sie wird noch mehr Standards für die Pflege produzieren
Sie wird einen riesigen statistischen Apparat aufbauen.
Sie wird Pflichtbeiträge( 20-50€?) einziehen, wer vorher nicht organisiert war, ist dann zwangsweise organisiert.( eigentlich finde ich es gut)
Sie wird sicherlich evtl.einen Beamtenapparat ins Leben rufen ( dieser Berufsstand wird uns gesellschaftlich ruinieren)
Sie wird sicherlich überwiegend mit sozialwissenschaftlich orientierten Berufsgruppen besetzt sein.
Sie wird tausende, die mit einen gesunden Anspruch u. gesundem Herzen in die Pflege gegangen währen, auf Grund des Anspruchsdenkens vertreiben.
Sie wird den Verbänden/Gewerkschaften die Mitglieder entziehen.( Zwangsbeiträge)
Ich werde einfach das Gefühl nicht los, das die Pflege geschickt von Lobbyisten manipuliert wird. Eines haben sie ja erreicht, die Pflege beschäftigt sich schon 20 Jahre damit.
Die Veränderung, die die Pflege braucht, wird nicht angepackt.
Lasse mich aber gerne von anderen Meinungen überzeugen
 
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AW: Pflegekammer Nutzen oder nur Kosten

Lieber Tilidin,

du solltest dich wirklich intensiv mit Kammern beschäftigen, bevor du solche Behauptungen aufstellst.

Hättest du das getan, hätten sich 75% deiner Befürchtungen in Luft aufgelöst.

Und nein - ich werde dich nicht Aufklären, denn es gibt soviele Beiträge und lange, lange threads in verschiedenen Foren.

Jeder der die Kammer ablehnt, sollte einen Vorschlag bringen, wie es denn gehen sollte!!!
Ich bin es müde immer zu Diskutieren was die Kammer evtl. nicht macht oder nicht kann.

Nicht Gejammer, sondern Alternativen sind gefragt.

Aber Jammern können wir besser, haben wir viele Jahre geübt und ist einfacher.
 
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Tilidin

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AW: Pflegekammer Nutzen oder nur Kosten

Lieber Tilidin,

du solltest dich wirklich intensiv mit Kammern beschäftigen, bevor du solche Behauptungen aufstellst.

Hättest du das getan, hätten sich 75% deiner Befürchtungen in Luft aufgelöst.

Und nein - ich werde dich nicht Aufklären, denn es gibt soviele Beiträge und lange, lange threads in verschiedenen Foren.

Jeder der die Kammer ablehnt, sollte einen Vorschlag bringen, wie es denn gehen sollte!!!
Ich bin es müde immer zu Diskutieren was die Kammer evtl. nicht macht oder nicht kann.

Nicht Gejammer, sondern Alternativen sind gefragt.

Aber Jammern können wir besser, haben wir viele Jahre geübt und ist einfacher.
Hallo renje
Ich bin nicht der Typ, der nur jammert, nein ich bin der Typ der sich nicht scheut die Ministerien anzuschreiben, ich bin der Typ der sein Anliegen an die höchsten Instanzen vorträgt. ( Außer netten Rückantworten ist nicht viel dabei rausgekommen.)
Alternative zur Pflegekammer: bitte schön: (warum bekommt die Pflege nicht ein eigenes Ministerium) die Landwirtschaft hat es auch.
Dann hätten wir auch mal Entscheidungskopetenz, verlieren die Rolle des Bittstellers.
Natürlich muß dieses Ministerium mit pflegeerfahrenen Personen besetzt werden.
ich bleibe dabei: Pflege braucht keine beratende Kompetenz, sie braucht Eigenständigkeit.
Die Pflegekammer hat nur den Status, anwesend sein zu dürfen. ( das haben wir schon seit mehreren Jahrzenten)
Ich bin gespannt, ob jemannd nachvollziebare Argumente bringen kann, die mich Pro- Pflegekammer überzeugen.
Ich will doch auch Veränderung, aber vorrangig Veränderung an der Basis.
Gruß
Tilidin
 
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AW: Pflegekammer Nutzen oder nur Kosten

Hallo renje
Ich bin nicht der Typ, der nur jammert, nein ich bin der Typ der sich nicht scheut die Ministerien anzuschreiben, ich bin der Typ der sein Anliegen an die höchsten Instanzen vorträgt. ( Außer netten Rückantworten ist nicht viel dabei rausgekommen.)
Alternative zur Pflegekammer: bitte schön: (warum bekommt die Pflege nicht ein eigenes Ministerium) die Landwirtschaft hat es auch.
Dann hätten wir auch mal Entscheidungskopetenz, verlieren die Rolle des Bittstellers.
Natürlich muß dieses Ministerium mit pflegeerfahrenen Personen besetzt werden.
ich bleibe dabei: Pflege braucht keine beratende Kompetenz, sie braucht Eigenständigkeit.
Die Pflegekammer hat nur den Status, anwesend sein zu dürfen. ( das haben wir schon seit mehreren Jahrzenten)
Ich bin gespannt, ob jemannd nachvollziebare Argumente bringen kann, die mich Pro- Pflegekammer überzeugen.
Ich will doch auch Veränderung, aber vorrangig Veränderung an der Basis.
Gruß
Tilidin
@tilidin:

...und genau das geht eben nur über das Komplettpaket: Pflegekammer, Berufsverbände, Gewerkschaft und der eigenen Initiative vor Ort.
Veränderungen an der Basis können nur durch uns passieren.
Ich gehe sogar noch weiter: Den Pflegenden in Deutschland geht es noch viel zu gut.
 
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Pflegehenner

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AW: Pflegekammer Nutzen oder nur Kosten

Auch ne Kammer wird nichts ändern. Pflege ist ein gewaltiges Geschäft und horenden Umsätzen.. So isses und so bleibt es.. Pflegekammer oder Berufsverband hin oder her.. Die können sich mit klugen Sprüchen, tollen Feststellungen über den Pflegenotstand und zwecklosen Demonstrationen mit 100 Leuten (LOL) gegenseitig tot werfen.. Ändern wird sich rein garnix! Die Sache wird eher zur 3 Klassen Pflege gehen.. Die Reichen, der Mittelstand und die Mittellosen.. Patienten wie Pfleger..
 
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berti

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AW: Pflegekammer Nutzen oder nur Kosten

Also, ich muss Pflegehenner und Tilidin recht geben.
@rundumsorglospaket: Ich kann keine Vorteile erkennen. Pfleg wird sich bei zwangsweiser Organisatíon in einer Kammer auch nicht stärker sehen, das geht meiner Ansicht nach nur in einer gewerkschaftlichen Organisiertheit. Da macht nämlich die Masse was.#
Gruß berti
 
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Pflegehenner

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AW: Pflegekammer Nutzen oder nur Kosten

Die Masse ist nur leider träge.. Auch die wirds nicht bringen.. Also weiter in der Sklaverei.
 
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Hallo Pflegehenner

ich glaube trotzdem daran, dass man sich organisieren muss.
Nur eine stark organisierte Pflege wird auf Dauer ihre Belange durchsetzen können. Ich sehe immer bei Änderungen die Kollegen kommen uns sich gewerkschaftliche Hilfe einholen. Wenn es gut läuft stellen sie die Frage, warum Organisiertheit.:blink:
 
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