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TrippleM

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Hallo,

Was passiert bzw könnte passieren, wenn man einem Patienten Clexane verabreicht, er diese jedoch nicht benötigt. Die Blutungsneigung steigt..sonst noch was?
Oder hat jemand Studien die etwas mit dem Thema zu tun haben?

Wäre super wenn ihr mir da helfen könntet :) Ist für ne Studienarbeit.
 
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Also an medizinischen Möglichkeiten kann man hier nur die Lektüre der Nebenwirkungen empfehlen:
Nebenwirkungen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)


  • Erkrankungen des Immunsystems
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • allergische Reaktion
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • anaphylaktische, anaphylaktoide Reaktion, einschließlich Schock
  • Gefäßerkrankungen
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Blutung, z.B.
        • Hämatom
        • Ekchymose fern der Injektionsstelle
        • Wundhämatom
        • Hämaturie
        • Nasenbluten
        • gastrointestinale Blutung
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • intrakranielle Blutung
      • retroperitoneale Blutung
  • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Thrombozytose
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Thrombozytopenie
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • asymptomatische Leukopenien
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • immunoallergische Thrombozytopenie
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Kopfschmerzen
  • Leber- und Gallenerkrankungen
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Erhöhung der Leberenzymwerte (hauptsächlich Transaminasen: Transaminasenspiegel > dem Dreifachen des oberen Grenzwertes des Normalbereiches)
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Urtikaria
      • Pruritus
      • Erythem
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Bullöse Dermatitis
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Hämatom an der Injektionsstelle
      • Schmerzen an der Injektionsstelle,
      • weitere Reaktionen an der Injektionsstelle, z.B.
        • Ödem an der Injektionsstelle
        • Blutung
        • Überempfindlichkeit
        • Entzündung
        • Verhärtung
        • Schmerzen
        • andere, nicht spezifizierte Reaktion
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • lokale Irritation
      • Hautnekrose an der Injektionsstelle
  • Untersuchungen
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Hyperkaliämie
Darüber hinaus begehst du mit einer fehlmedikation streng genommen eine Straftat (Körperverletzung). Das kann evtl. ein Ermittlungsverfahren nach sich ziehen. I.d.R. ist aber nach einer einmaligen fehlmedikation kein Folgeschäden zu erwarten. Außerdem wird der Pat. Nach einer solchen engmaschiger überwacht. Evtl. Gerinnungswerte und Blutbild kontrolliert um sicherzustellen das der Pat. Keinen Schaden davonträgt. Somit wird dwr Üat. In aller Regel auch keine Anzeige erstatten und somit gibt es dann auch kein Verfahren
 
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südwind

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Wo Menschen arbeiten passieren Fehler. Das gibt es immer wieder.
Wichtig ist sofort den Arzt zu benachrichtigen, dass er evtl richtig reagieren kann
Z.b
- hat der Pat liegende Kathether und sollten diese gezogen werden
-oder nimmt er blutverdünnende Med ein
-oder steht an dem Tag noch eine OP an
Usw
Es muss auch alles genaustens dokumentiert werden.
 
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TrippleM

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Ja klar, das ist für mich selbstverständlich. In meinem Fall ging es um einen Patienten mit Knie oder Hüft TEP ich weiß es garnicht mehr genau...zumindest sind keinerlei Folgen entstanden.
Danke für die bisherigen Antworten :)
 
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