Pflegebett von der Kasse abgelehnt, was nun ?

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Karl54

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Hallo,

bin neu hier und benötige Hilfe, da ich und meine Frau eingetragene Pflegepersonen sind für meine/unsere Mutter.

Nun meine Mutter hat durch den MDK einen Pflegegrad 2 zugesprochen bekommen. Nun wurde in diesem Gutachten alles aufgelistet was die Begutachterin uns empfohlen hat, bei der Vorort Begutachtung bei meiner Mutter. Was sie uns gesagte hatte, was gebraucht wird an Hilfsmittel etc., hat sie auch ins Gutachten vermerkt. Außer das Pflegebett. Nun beim Gespräch hat sie die Wohnsituation meiner Mutter gesehen und auch gesehen was meine Mutter für ein Bett hat. Sie meinte, da müsse ein anderes Bett her, weil meine Mutter nicht alleine rauskommt und weil es zu niedrig ist, da sonst Sturzgefahr besteht. Am besten ein Bett was Höhenverstellbar ist usw., damit sie besser rauskommt. Aber dieses wurde von der Begutachterin nicht in die Begutachtung geschrieben, uns nur gesagt. Wir sind nun davon ausgegangen, das sie das ins Gutachten mit aufnimmt. Darum haben wir alles der Hausärztin gesagt und diese hat jetzt alles Verordnet. Nun stellt sich die KK quer und sagt, das unsere Mutter kein Pflegebett benötigt und wurde abgelehnt. Das Sanitätshaus hat das Bett schon geliefert ohne abzuwarten, ob die KK das genehmigt. Und meine Mutter kam gestern aus dem Herzzentrum und hatte sich gefreut, dass das Bett da ist.
Jetzt ist das Problem. wie können wir das machen, das die KK das doch bewilligt, da meine Mutter dieses benötigt. Sie kommt nicht alleine raus braucht da hilfe und hat die Gefahr das sie stürzt, weil das Bett zu niedrig ist. Auch brauch sie einen "Galgen" zum hochziehen, um überhaupt die Bettkante zu erreichen.
Nun habe ich schon einmal einen Widerspruch eingelegt zum Ablehnungsbescheid, Begründung reiche ich nach. Jetzt muss ich erstmal eine gute Begründung schreiben zum Widerspruch und nachreichen. Da fangen die Probleme an, wie am besten anfangen und wie schreiben, damit ich die KK überzeugen kann dass das Bett unbedingt nötig ist bzw. benötigt wird.

Wer kann mir da helfen oder einige Tipps geben, wie ich das bewerkstelligen kann bzw. die richtigen überzeugenden Formulieren finde?

Wäre toll, wenn mir da einer Helfen könnte.

Gruß Karl
 
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resigniert

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Ein "Galgen" ist völlig unphysiologisch, benötigt Kraft und ist kontraproduktiv. Da würde ich lieber eine Bewegungstherapie beim HA erbitten und dann die Mutter korrekt üben lassen: aufstehen aus dem Bett
 
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ludmilla

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Wann wurde das Gutachten erstellt? Wenn die Widerspruchfrist nicht abgelaufen ist, würde ich Widerspruch einlegen und das nochmal beurteilen lassen. Schreib was die Gutachterin im ersten Hausbesuch gesagt hat, begründe warum du das Bett brauchst, auch damit dass für euch die Pflege dann leichter ist....

@resigniert
Bei dem Pflegebett geht es nicht nur um die Bewegungsfähigkeit des Pflegebedürftigen, sondern auch um Pflegeerleichterung für die Pflegepersonen, vor allem im häuslichen Umfeld. Klar kann man die Mobilität versuchen wieder zu verbessern, aber das Aufstehen aus einem nicht höhenverstellbaren Bett wird ja nicht einfacher und allein dafür bestünde die Indikation. Wir wollen in der Klinik auch niemand in einem niedrigen Bett pflegen.....
 
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resigniert

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@resigniert
Bei dem Pflegebett geht es nicht nur um die Bewegungsfähigkeit des Pflegebedürftigen, sondern auch um Pflegeerleichterung für die Pflegepersonen,
Es geht mir nicht um das Pflegebett, sondern um die gewünschte Triangel - hier wurde sie Galgen genannt
Wir PP im KH mögen sie nicht, die Pat gewöhnen sich unnatürliche Bewegungen an, die unsere Bewegungsunterstützung blockieren
 
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ludmilla

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Eine Physiotherapie gibt es doch in der Realität nur sehr begrenzt, das wissen wir doch alle!
Mir ist schon klar, dass die Triangel nicht dass beste Hilfsmittel ist, aber wenn die Physio nichts bringt, sollte sie welche bekommen, wo ist die Alternative? Wenn jemand aus seinem Bett nicht mehr raus kommt, weil es zu niedrig ist oder er etwas zum festhalten brauch um sich selbst an die Bettkante zu ziehen, wie macht er dass aus einem normalen tiefen Bett? Am Besten ohne sich an die Pflegeperson zu hängen?
Ich komme aus der Neonatologie und weiß deshalb keine wirkliche Lösung außer ein Bett mit Triangel
 
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Frank67

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Hallo.
....ich denke (ohne die Person in Augenschein genommen zu haben), das ein "Pflegebett"
in diesem Fall das falsche Mittel ist-oder ist die betroffene Dame auf Pflege im Bett angewiesen? ...Es scheint doch um die Problematik des eigenständigen aufsuchen und verlassen der Schlafstätte zu gehen. Hier ist ein sogenanntes "Seniorenbett" mit einer anderen Kantenhöhe (...sind so um die 60 cm..) angezeigt-und dieses ist keine Kassenleistung.
Grüße,
Frank.
 
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Karl54

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Moin alle zusammen,

also meine Mutter, benötigt das Bett, weil sie,
a. nicht mehr aus eigener Kraft aus dem Bett kommt
b. jetzt eine schwere Herzoperation hinter sich hat und sehr geschwächt ist
c. auch weil sie sehr viel zum ausruhen im Bett liegt, mehr als wenn wenn sie auf den Beinen ist

Sogar hat die Hausärztin das gleich befürwortet und die Verordnung ausgestellt. Meine Mutter hat eine ganze Litanei an Erkrankungen, schon alleine die Herzerkrankungen und auch COPD Stadium II
Da ist sie tagsüber mehr im Bett zum Ausruhen und zur Kräftesammeln. Die ganzen Erkrankungen haben sie sehr geschwächt und sie ist Kraftlos. Durch die zwei Herzinfakte kurz hintereinander, ist es noch schlimmer geworden. Durch das sehr niedrige Bett was sie hat, kommt sie fast garnicht mehr raus, ohne Angst zu haben das sie beim Aufstehen fällt, weil sie nicht mehr rauskommt.

Das Problem ist jetzt, was ich /wir haben, dass das Pflegebett schon dasteht, weil das Sani-Haus dieses schon geliefert hat, ohne Abzuwarten, ob die KK das genehmigt. Die Ablehnung kam später, da war es schon Aufgebaut. Nun kam meine Mutter aus dem Krankenhaus(Herzzentrum) und hat schon zwei Nächte darin geschlafen und anderen Tag kam sie besser raus aus dem Bett, weil sie es in die richtige Position fahren konnte. Sie hatte im Krankenhaus auch keine Probleme, weil ja das Krankenhausbett genauso hoch ist, wie das jetzige Pflegebett.
Jetzt habe ich erst einmal Widerspruch, ohne Begründung bei der KK eingereicht wegen dem Ablehnungsbescheid, das erstmal das Bett stehen bleibt, bis die KK entschieden hat. Die Begründung reiche ich schnellstmöglich nach, vielleicht noch mit dem hausärztlichen Beistand
Jetzt muss ich erstmal noch eine gute und überzeugende Begründung schreiben, aber wie?????
Weiß nicht wie ich Anfangen soll und was ich da sehr Überzeugend reinschreiben muss, damit die KK sieht, dass das Bett unbedingt benötigt wird.

Darum suche ich hier Hilfe.

Gruß Karl
 
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Frank67

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Ok Karl,
...dann würde ich den verordnenden Arzt eine Begründung mit der Aufzählung der Diagnosen schreiben lassen.
Wie das mit einer rückwirkenden Kostenerstattung für das Sanitätshaus aussieht, können die Mitarbeiter dort sicher aus Erfahrung sagen.
Wichtig ist eine Schilderung/Auflistung der begründenden Diagnosen des Arztes welche Du einreichen solltest.
Es kann auch ein Pflegeberater der Kasse hinzugezogen werden, welcher die Notwendigkeit erfasst und dokumentiert. Je nach Kasse kann das eventuell auch ein Pflegeberater für §45 Beratungen aus einem Pflegedienst machen.
Nur nicht den Mut verlieren!
Gruß, Frank.
 
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Karl54

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Moin,

ja das ist gar nicht so einfach. Muss jetzt sehen, das ich den Anfang vom Faden bekomme, dann geht es von alleine. Aber wie anfangen. Da bin ich schon die ganze Zeit am grübeln, wie fängt man an.
Muss auch sehen, ob der behandelnde Hausarzt da hinter steht und hilft mit der Unterstützung. In diesen Sachen ist sie manchmal ziemlich Stur, da weiß man nie genau, ob sie unterstützend hilft.

Gruß Karl
 
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ludmilla

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Hallo.
....ich denke (ohne die Person in Augenschein genommen zu haben), das ein "Pflegebett"
in diesem Fall das falsche Mittel ist-oder ist die betroffene Dame auf Pflege im Bett angewiesen? ...Es scheint doch um die Problematik des eigenständigen aufsuchen und verlassen der Schlafstätte zu gehen. Hier ist ein sogenanntes "Seniorenbett" mit einer anderen Kantenhöhe (...sind so um die 60 cm..) angezeigt-und dieses ist keine Kassenleistung.
Grüße,
Frank.
Das ist eine These, die sich seit langem hartnäckig hält. Ein Pflegebett kann auch dazu dienen jemanden seine Selbstständigkeit zurück zu geben! Also z. B.durch das Elektrische Hochstellen des Kopfteil sich selbstständig aufrichten und aufstehen zu können. Hilfsmittel sind dazu da Defizite auszugleichen. Hilfe beim Zubettgehen und aufstehen ist auch Pflege....
Pflege im Bett bedeutet was? Jemand ist bettlägerig?
 
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Karl54

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Jo das denke ich auch. Ich sehe ja jeden Tag meine Mutter und weiß wie es ihr geht und was sie für Probleme hat.
Aber wie gesagt, jetzt muss ich erstmal den Anfang bekommen wie ich das überzeugend auf Blattpapier bekomme. Gar nicht so einfach, wenn man in dieser Branche Neuland als Pflegeperson betritt und man sich dafür nie beschäftigen musste.

Gruß Karl
 
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Pevaueff

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Pflegebetten werden dann von der Pflegekasse übernommen, wenn Pflegemaßnahmen regelmäßig und auf Dauer im Bett erbracht werden müssen (Waschen, Inkontinenzmaterialwechsel, umfassende Lagerungen, An - und Auskleiden) und auch nur dann wenn der Pflegebedürftige über weite Teile des Tages nicht mobilisierbar ist. Die Erleichterung beim Aufstehen und Zubettgehen ist leider keine Indikation. Deswegen wird die Gutachterin dies nicht ins Gutachten aufgenommen haben.

Pflegebetten werden von der Krankenkasse übernommen wenn dies dem Ausgleich einer Behinderung dient oder einer Behinderung vorbeugen soll oder einen Behandlungserfolg sichern soll.

Ich sehe, zumindest aus den Schilderungen von Karl, keine Indikation als erfüllt an. Die Gutachterin lag da m.E. schon richtig auf ein "Seniorenbett" zu verweisen. Das übernimmt aber leider keiner der beiden Kostenträger. Eine kostengünstigere Alternative wäre ggf. ein elektrisch verstellbarer Einlegerahmen in einem normalen Bett.

Man könnte im Widerspruch versuchen mit §40 SGB XI Abs. 1 zu argumentieren. Dort heisst es, dass Pflegebedürftige einen Anspruch haben auf die Versorgung mit Pflegehilfsmitteln, wenn sie "(...) zur Erleichterung der Pflege oder zur Linderung der Beschwerden des Pflegebedürftigen beitragen oder ihm eine selbständigere Lebensführung ermöglichen (...)". Wenn man das Ganze ein bisschen ausschmückt, mit der Gesetzesgrundlage garniert und an einen Sachbearbeiter gerät, der wohlgesonnen ist oder gestern erst angefangen hat, könnte man damit eventuell Erfolg haben. Am Besten untermauert mit dem Attest eines Arztes oder Stellungnahme einer Pflegefachkraft.
 
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Karl54

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Die Gutachterin lag da m.E. schon richtig auf ein "Seniorenbett" zu verweisen.
Hallo Pevaueff,

die Gutachterin hat auf kein Seniorenbett verwiesen rein garnichts. Sie meinte da muss ein anderes Bett her, am besten eins, wie ein Kranken-/Pflegebett, wo meine Mutter besser rauskommt, als aus ihrem tiefen Bett, was sie jetzt hat. Das hatte sie im Gespräch empfohlen und auch gesagt, meine Frau war mit dabei. Nun hatten wir gedacht, das sie das ins Gutachten mit aufnimmt, so hatten wir es gedacht. Als sie dieses alles ins Laptop schrieb, gut gläubig hatten wir das Gedacht. Und sie verwies auch daraufhin, wir sollten das mit der Hausärztin besprechen mit der Verordnung und auch die anderen Hilfsmittel die sie vorschlug. Nur hat sie das andere alles aufgenommen, außer das Bett.

Nun kann ich nur über die Widerspruch und mit Unterstützung der HÄ noch was erreichen.

Aber wie gesagt, das gut überzeugend rüber bringen. Ich habe nun meine Mutter gesehen und sehe sie jeden Tag wie sie kämpfen muss aus dem Bett zu kommen und jetzt nach der Herz-Operation ist es noch schlimmer geworden.

Gruß Karl
 
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Pevaueff

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Entschuldigung, da hatte ich was durcheinander gelesen, das Seniorenbett hatte Frank in den Ring geworfen. Versuche ausschmückend zu argumentieren auf Basis der Gesetzesgrundlage und hole dir ggf. jemanden dazu, der fachlich was davon versteht (Pflegefachkraft, ggf. im Rahmen der 37.3er Beratungsbesuche, die kann man auch ausser der Reihe anfordern). "Erleichterung der Pflege" und "selbstständige Lebensführung" kann ja zum Beispiel auch bedeuten dass die Pflegeperson in eurem Fall beim Aufstehen und Zubettgehen nicht anwesend sein muss, was einer Entlastung der Pflegeperson entspricht. Nur mal so als Tipp. Da werden dir sicher noch andere Argumente einfallen. Mit ähnlichen Begründungen habe ich Pflegebetten schon durchbekommen. Viel Erfolg!
 
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ludmilla

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"Erleichterung der Pflege" und "selbstständige Lebensführung" kann ja zum Beispiel auch bedeuten dass die Pflegeperson in eurem Fall beim Aufstehen und Zubettgehen nicht anwesend sein muss, was einer Entlastung der Pflegeperson entspricht. Nur mal so als Tipp. Da werden dir sicher noch andere Argumente einfallen. Mit ähnlichen Begründungen habe ich Pflegebetten schon durchbekommen. Viel Erfolg!
Genau das ist Begründungsgrundlage! Einem Rollstuhlfahrer nimmt man auch nicht den Rollstuhl weg, wenn er dadurch alleine zurecht kommt. Diese Beispiele kann man beliebig fortführen mit Wannenlift, Rollator usw.
Hilfsmittel sind dafür da Einschränkungen auszugleichen und wenn dadurch Selbstständigkeit erreicht werden kann, umso besser.
War lange genug selbst Pflegegutachter, ich habe das immer so beurteilt.
Im privaten Umfeld haben wir mal selbst ein Bett gekauft, wir hatten mit 2 seit Jahren pflegebedürftigen Angehörigen keine Kraft zu kämpfen und es war auch grenzwertig. Es gibt gute gebrauchte Pdlegebetten, die gar nicht sooo teuer sind....!
Und auch wenn die„Galgen/Triangel“ pflegerisch kritisch sind, die gibt es einzeln, schiebt man unters Bett. Damit kam mein Angehöriger jahrelang gut zurecht, er wollte lieber in seinem eigenen Bett bleiben! Nur so als Gedankenanstoß!
 
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Karl54

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Hallo ludmilla,

ja gut. Nun ist meine/unsere Mutter seit Donnerstag zu Hause und liegt nun in diesem vorzeitig gelieferten Pflegebett, was das Sani-Haus schon geliefert hat, ohne das die Genehmigung der KK vorgelegen hat. Nun hat mir meine Mutter gesagt, das sie jetzt keine Probleme hat dort rauszukommen, ohne das sie Angst hat beim Aussteigen nach vorne zufallen, sowie bei ihrem alten Bett. Weil sie das dann so Hoch fahren kann, wie es ihr beleibt und wo sie keine Probleme hat. Sie meinte, das ist wie im Krankenhaus, da hatte sie auch keine Probleme rauszukommen aus dem Bett. Auch wenn sie mal nicht so richtig kann, zieht sie sich etwas mit dem "Galgen/Triangel" hoch und kommt besser an die Bettkante, wenn sie das hochgefahren hat.
Nun seit der Herzoperation im Herzzentrum, ist ihre Schwäche nach etwas mehr geworden. Sie muss sich öfters mal bzw. viele male am Tag ins Bett legen um sich auszuruhen. Weil sie nicht mehr kann auch Luft mäßig etc. da sie noch zusätzlich an der COPD-Krankheit leidet.

Nun werde ich über das Wochenende die Begründung schreiben zum Widerspruch. Habe mir schon viele Gedanken gemacht darüber, wie anfangen usw. Hoffe auch noch das mich bzw. meine Mutter die Hausärztin dabei mit unterstützt und noch etwas dazuschreibt. Wahrscheinlich war der Knackpunkt bei der Begutachtung, das meine Mutter gesagt hat, das sie noch alleine ohne Hilfe aus dem Bett kommt. Obwohl das nicht der Fall ist, ohne sich irgendwo festzuhalten, kommt bzw. kam sie nicht alleine raus. Und hatte immer die Angst das sie nach vorne fällt und dann irgendwo im Zimmer liegt und nicht mehr hoch kommt. Jetzt aber das so überzeugend, im nach herein, darzustellen das die KK oder die zuständige SB das glaubt, wird schwierig. Sie werden dann das Gutachten heranziehen und da steht drin, das sie noch alleine aus dem Bett kommt.

Darum die Suche hier im Forum, wie man das überzeugend formulieren kann und das es funktioniert.

Gruß Karl
 
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Karl54

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Moin,

einmal eine Anfrage in die Runde an alle hier.

Nun habe ich die Begründung zum Widerspruch erstmal auf einen extra Zettel vorgeschrieben mit einigen Stichpunkten.
Jetzt ist mir eingefallen, wie sollte ich das schreiben mit meinen Worten in meiner Person oder lieber als wenn das meine Mutter geschrieben hat?

Gruß Karl
 
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ludmilla

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Dass deine kranke Mutter das nicht schreibt kann jeder nachvollziehen! Sollte nochmal eine Begutachtung stattfinden und deine Mutter könnte nicht wiedergeben was du ihn ihrem Namen geschrieben hast, wäre das blöd. Es ist kein Nachteil, wenn du das aus deiner Sicht schreibst und auch mit deinem Namen unterschreibst.
schreib einfach, dass du den Widerspruch im Auftrag deiner Mutter formulierst und lass sie das mitunterschreiben.
Widersprüche sind meist von den Angehörigen geschrieben.
Noch ein Tipp: es kommt nicht gut, wenn du die Vorgutachterin schlecht macht’s...., schreib eher, dass vielleicht in der letzten Begutachtung nicht ausreichend thematisiert wurde, wo der genaue Nutzen des Bettes liegt, argumentiere mit der Gesetzeslage, dass das Bett ihr eine selbstständigere Lebensführung ermöglicht und sie dadurch auf weniger Hilfe angewiesen wäre. Schreib keine 3 Seiten, und erkläre dass du gerne bereit bist dass nochmal ausführlich ineiner Begutachtung darzulegen, falls Fragen offen bleiben.
Ich drück dir die Daumen!
 
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Karl54

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Moin ludmilla,

danke für die Tipps.
Habe im Schreiben die Pflegefachkraft nicht angegriffen, sondern nur Bemerkt das sie das angemerkt hat und empfohlen hat, mit einem anderen Bett, das eine erhöhte Bettkante hat. Und das sie das vergessen hat in das Gutachten einzufügen bzw. mit zu vermerken. Auch hatte sie nur meine Mutter gefragt wie sie rein/raus kommt aus dem Bett und nicht gesehen. Und meine Mutter hatte das verkannt und natürlich gesagt, das sie es noch schafft, obwohl genau das Gegenteil ist. Sie ist ganz schön durcheinander und vergesslich und meinte das sie das noch alles schafft. Wir sind nun im Gespräch davon ausgegangen das sie das mit ins Gutachten aufnimmt, weil sie alles ins Laptop eingetippt hat.

Nun muss ich sehen, das wir das irgendwie durchboxen müssen bzw. können, bei dem jetzigen Zustand braucht sie das Bett, mit den Arthrosen in beide Knie hat sie einen unsicheren Stand und auch einen unsicheren Gang. Sie muss jetzt immer aus der " Hocke " raus aufstehen und nur mit abstützen und festhalten irgendwo. Dadurch ist das Unfallrisiko und Sturzgefahr noch höher.
Habe da die aktuelle Gesetzeslage mit eingefügt und auch argumentiert.

Gruß Karl
 
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Karl54

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Hallo,

nun war ich heute mit meiner Mutter zur Hausärztin, weil sie einen Termin dort hatte. Hier hatten wir nochmals vorgetragen, wegen einer Unterstützung ihrerseits wegen dem Pflegebett. Leider haben wir uns etwas anderes Gedacht, das sie meine Mutter damit unterstützt. Leider war es das Gegenteil der Fall. Sie meinte meine Mutter braucht das noch nicht, darum keine Unterstützung ihrerseits.
Nun muss ich das mit dem Widerspruch alleine durchboxen, jedenfalls werde ich es versuchen.

Schauen wir mal, was passiert. Habe einige gute Begründungen eingefügt.

Gruß Karl
 
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