Innere Medizin Pflege im Jahr 2020

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P

pfleger uli

Neues Mitglied
Basis-Konto
03.02.2007
79206
hallo...
ich wolte mal eure meinungen bezogen auf die krankenpflege im jahre 2020 hören... wir sollen von der schule aus eine präsentation erstellen pflege in der zukunft...wi haben uns bis jetzt gedacht dass wr die schwerpunkte auf die ausildung( pflgeausbildung als studiengang)--> welhe Möglichkeiten entstehen...zukunft der technik/medizin und Pflegeablaufe(robos servieren das essen....) was sagt ihr dazu? wäre für ein paar ideen sehr dankbar!!!:thumbsup2:
 
Qualifikation
Gesundheits und Krankenpfleger
Fachgebiet
Herzzentrum Bad Krozingen
M

Manu5959

Aktives Mitglied
Basis-Konto
19.10.2005
Rosenheim
Qualifikation
KS,PA,WBL,stellv. PDL, Pain Nurse, Pain Nurse, Pall. care
Fachgebiet
Altenheim
Weiterbildungen
Leitung des Arbeitskreises zur Implementierung von Palliative care und des Hospizgedankens
L

lemuelreist

Hallo Uli,
die Pflege der Zukunft muß weiterhin sparen - wie man an Deinem Bericht lesen kann, sogar an den Buchstaben! ;-))

So, mal Tacheles:
Die Situation der Pflege in 2020 wird nicht großartig anders sein als heute - sind ja nur 13 Jahre bis dahin - noch lange nicht einmal ein Drittel einer Lebensarbeitszeit!

Akademisierung: Pflege nicht mehr als Ausbildung sondern als Studiengang konzipieren zu wollen, ginge mit hoher Wahrscheinlichkeit an der Realität vorbei. Unter den Berufswünschen derjenigen, die (Fach-)Hochschulreife besitzen, rangiert Pflege nicht allzu hoch. Woher also die notwendigen Leute nehmen? Unbeschadet der formalen Zugangsvoraussetzungen setzen Studiengänge abstrakte Lerntypen kombiniert mit entsprechenden Lern- und Denktechniken voraus, die bei FOS so nicht in der Regel vorhanden sind. Ein Studium - nach unseren bisherigen Regelungen - kann m.E. so nicht nützlich und erfolgreich sein.
Richtig ist es trotzdessen, die Entwicklung der Akademisierung der Pflege voran zu bringen. Ich bin zwar nicht davon überzeugt, daß `Pflege´ ein eigenständiges Fach an den Hochschulen erhält bzw. erhalten soll. Dennoch ist die Politik richtig, anwendungsbezogene/spezialisierte Studienabschlüsse
verstärkt zu implementieren.

Zu den beiden anderen Gesichtspunkten muß ich mir noch Gedanken machen.


Grüssle,

Lemuel
 
M

MiChung

Hi,

die Kunst ist, mit zunehmend schwindenden finanziellen Ressourcen möglichst hochwertige Pflege hinzubekommen... Es wird immer mehr gespart werden, die Qualität soll aber möglichst noch gesteigert werden, weil die Konkurrenz schläft ja nicht.... Dabei noch "Visionen" zu entwickeln ist nicht so einfach.

Ich denke es sind Modelle gefragt in denen die Arbeit sinnvoll verteilt ist. Was sollte examiniertes Pflegepersonal tun, welche Aufgaben/ Arbeiten kann auch entsprechendes Hilfspersonal übernehmen.
Wie ist überhaupt das Selbstverständnis der Pflege. Welche Rolle spielen Pflegekräfte im Gesamtbehandlungsteam.
Das wären die Fragen, zu denen ich mir etwas überlegen würde.
Dazu würde ich den "Idealzustand" beschreiben - dabei auch ruhig etwas "rumspinnen" - aber auch kritisch die Möglichkeiten bzw. Hürden der Umsetzung beleuchten.

LG MC
 
B

Baru

Hallo Uli,
die Pflege der Zukunft muß weiterhin sparen - wie man an Deinem Bericht lesen kann, sogar an den Buchstaben! ;-))

Akademisierung: Pflege nicht mehr als Ausbildung sondern als Studiengang konzipieren zu wollen, ginge mit hoher Wahrscheinlichkeit an der Realität vorbei. Unter den Berufswünschen derjenigen, die (Fach-)Hochschulreife besitzen, rangiert Pflege nicht allzu hoch.
Hm...also mein Ausbildungskurs besteht aus 27 Leuten mit Fachhochschulreife oder Abitur und einer einzigen nur mit mittlerer Reife.

Nur in Praxis sehe ich momentan nur wenig Gründe die Pflege generell zu akademisieren (die aktuellen schon bestehenden Pflegestudiengänge sind davon aber ausgenommen)

Solange man sich als Pflegekraft in vielen Häusern immernoch bzw wieder um Sachen wie Zimmer-putzen, Müllsäcke oder das Routinemäßige Aufwärmen von Essen für die ganze Station kümmern muß, und dabei zB. keine Möglichkeiten hat vernünftige Pflegeplanungen zu schreiben, reicht auch eine 3 Jährige Ausbildung.

Wobei ich die Inhalte der Pflegeausbildung, zumindest wie ich sie erlebe schon gut in einem Studiengang vorstellen könnte. Aber die Praxis hat dafür (leider) noch keine Verwendung.

Ich denke auch daß sich bis 2020 da wenig geändert hat, Stationsleitungen werden zu dem Zeitpunkt immer häufiger Pflegemanagment studiert haben, vlt werden Stationen auch ihre eigenen Pflegewissenschaftler haben.

Die Lehrer für Pflegeberufe werden auch immer häufiger akademisiert sein, wodurch in meinen Augen auf jeden Fall die Qualität zunehmen wird.

"Robos" werden wahrscheinlich nicht groß den Stationsalltag ändern, werden aber Transportdienste, Archiv und Lagerverwaltung ablösen und auch Botengänge vlt übernehmen können.

Was ich mir aber gut vorstellen könnte ist, daß jeder Patient ab Aufnahme dauerhaft auf Aufenthalt und Vitalzeichen per Funk-Chips und Monitore kontrolliert wird.
 
MuuuHaaa

MuuuHaaa

Gesperrter Benutzeraccount
07.02.2007
0815
Hi,


mmh also mir ist egal was für ein technischer Schnischnak da noch kommen wird. Das wichtigste werden immer die prfofessionellen kontakte und die Krankenbeobachtung sein.
Vor 15 Jahren hat eine PDL zu mir gesagt, das das einzigste Ziel die erhaltung des Status Quo (bei den Patienten) sein muss, es würde nicht um verbesserung von zuständen gehen, sondern nur um die erhlatung des selbigen.

Ein paar technische Spielreien können dabei helfen (wohlgemerkt ich liebe technische Spielereinen), aber im endeffekt kann nur ein Mensch einen anderen Menschen beurteilen.

Und ehrlich gesagt, in 100 Jahren reguliert sich unsere demographische Entwicklung von allein. dann haben wir wieder eine normale Pyramide.
Pech ist halt das wir jetzt hier und heute mitten drin stecken, aber das ist nicht zu ändern.

Gruß

Vader
 
Qualifikation
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Fachgebiet
Niemansland
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