Personalschlüssel in den Ländern

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Nach einer Untersuchung des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes steht im Freistaat Sachsen für Pflege und Betreuung je pflegebedürftigen Menschen rund 20 % weniger Personal zur Verfügung als beispielsweise in Baden-Württemberg.
Da die Personalschlüssel eigentlich bekannt sein sollten, braucht es dafür keine Untersuchung. Interessant ist und bleibt aber der Umstand, dass es offensichtlich Unterschiede von über 20% bei der Personalausstattung gibt. Für Pflegebedürftige heisst das, das sie, je nach dem in welchem Bundesland sie in ein Pflegeheim geraten, trotz gleicher gesetzlicher Rahmenbedingungen mit einer unterschiedlichen Pflegequalität rechnen müssen.

„Nach einer Erhebung des PARITÄTISCHEN Gesamtverbands erhalten Pflegebedürftige in sächsischen Heimen täglich rund 92 Minuten Pflege, während es in Baden-Württemberg 109 Minuten sind. Weniger Pflegezeit gibt es nur in Schleswig-Holstein mit 90 Minuten und bei Schlusslicht Mecklenburg-Vorpommern mit 83 Minuten“, erläutert Birgitta Müller-Brandeck.
Auch das ist wohlbekannt. Aber noch einmal zur Klarstellung: 90 Minuten in Früh-Spät- und Nachtschicht. Alles bitte nicht immer und immer wieder wundern, warum wir Akkordpflege leisten müssen. Meistens liegt es eben nicht am bösen AG sondern einfach an den skandalösen Rahmenbedingungen.
 
Qualifikation
Altenpfleger
Fachgebiet
Nachtdienst
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