Personalmangel

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HILFE

WO SIND ALLE PFLEGEKRÄFTE HIN?

WIR SUCHEN SEIT GERAUMER ZEIT NEUE MITARBEITER IN DER AMBULANTEN PFLEGE.

WIR BEKOMMEN NIEMAND. HABEN WIR SO EINEN PFLEGEKRÄFTEMANGEL?

ODER WO SIND SIE DENN ALLE????

:suche:
 
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Selbständig
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Stuttgart
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E-Lyte

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Du bist im Bereich Stuttgart.
Hmm, ich werde jetzt mal aus meiner Sicht als Oberkursschülerin sprechen. Wenn ich fertig bin & die Möglichkeit habe in einem KH zu arbeiten und mein Grundwissen zu erweiterun & dann zu vertiefen, dann werde ich sicher keinen Gedanken daran "verschwenden" in den ambulanten Bereich zu gehen, wo man noch weniger Zeit für den Patienten hat wie eh schon allg. in der Pflege. Ich glaube, man verdient ambulant noch weniger als im KH & das man schnell seine ganzen erworbenen Sachen verlernt ist auch klar.

Ich weiß selbst,das es auch Pflegende braucht, die im ambulanten Bereich arbeiten. Wenn man das arbeiten nennen kann. Wie war das? Insulin spritzen & Tabletten richten 8 Minuten + An-&Abfahrtszeiten.
Ist das arbeiten oder verheizen, verbrauchen?

Wo bleibt da das zwischenmenschliche? Wo bleibt die....Liebe?

Vllt. hilft dir das zum beantworten deienr Frage!


Wie gesagt, es braucht auch Pflegende für die Pflege zu hause. Aber es gibt sicher wenige, die sich das vorstellen können!
 
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Gesundheits- und Krankenpflegerin
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E-Lyte

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HILFE



WIR BEKOMMEN NIEMAND. HABEN WIR SO EINEN PFLEGEKRÄFTEMANGEL?



:suche:

Apropo Pflegekräftemangel!

Bei uns an der Uni herrscht wirklich ein Mangel!

Aus diesem Grund gibt es ab 2009 statt 2 gleich 3 Pflegekurse (und wie immer ein Kurs zur Hälfte mit Kikras geschmückt)
 
Qualifikation
Gesundheits- und Krankenpflegerin
Fachgebiet
Intensiv
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Hallo E-Lyte,

das der ambulanter Bereich nicht jedermann seine Sache ist, weiß ich. KH wäre nicht meins. Doch eins möchte ich Dir sagen:

Zeitmangel ist bei uns kein Thema. Wir nehmen die Zeit für unsere Patienten. Das ist bei mir oberste Priorität. Die "Zeitfenster" kenne ich und habe es vor meiner Selbständigkeit zur genüge an die Mitarbeiter weitergeben müssen.

Ergo für mich:

Selbständig machen und es besser tun. Wir nehmen uns Zeit für unsere Patienten. Das "Zwischenmenschliche" ist bei uns kein Fremdwort.

Dann verdiene ich eben ein paar Euro weniger, dafür können wir mit einem Guten Gewissen abends ins Bett und gerne am nächsten morgen aufstehen.

Grüße
Home Care
 
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Nadeline

@ Home Care


:thumbsup2:

Bleib dabei, es taugt so viel besser.


Grüsse, Nadeline
 
Valentina

Valentina

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Hallo Homecare,
wir hatten auch gut zwei Jahre lang so gut wie keinen Bewerber. Seit September kommen – woran das auch immer liegt – monatlich etwa 3 – 5 Bewerbungen bei uns an. Manchmal hat man sogar das Glück, dass der neue Mitarbeiter super ins Team passt.
In der Vergangenheit haben uns auch Aushänge in Kranken- und Altenpflegeschulen und dann noch die Mundpropaganda geholfen, also irgendwer kannte jemanden, der gerade unglücklich mit seiner Arbeitsstelle war.
Also, alle Möglichkeiten ausschöpfen und weitersuchen!

Wenn ich fertig bin & die Möglichkeit habe in einem KH zu arbeiten und mein Grundwissen zu erweiterun & dann zu vertiefen, dann werde ich sicher keinen Gedanken daran "verschwenden" in den ambulanten Bereich zu gehen, wo man noch weniger Zeit für den Patienten hat wie eh schon allg. in der Pflege. Ich glaube, man verdient ambulant noch weniger als im KH & das man schnell seine ganzen erworbenen Sachen verlernt ist auch klar.
Ich weiß selbst,das es auch Pflegende braucht, die im ambulanten Bereich arbeiten. Wenn man das arbeiten nennen kann. Wie war das? Insulin spritzen & Tabletten richten 8 Minuten + An-&Abfahrtszeiten.
Ist das arbeiten oder verheizen, verbrauchen?
Wo bleibt da das zwischenmenschliche? Wo bleibt die....Liebe?
Diese Aussagen sind mir zu pauschal. Im ambulanten sowie auch im stationären Bereich existieren Einrichtungen mit großen Mißständen.
Bei uns arbeiten Mitarbeiter, die schon 10 Jahre bei uns sind. Die Verantwortung ist hoch, der Arbeitsbereich im Rahmen der Bezugspflege überschaubar und jeden Tag lernt man etwas dazu.
Wenn ein Patient 45 Minuten für eine Grundpflege braucht, dann ist dies – im Gegensatz zu vielen Berichten aus dem Krankenhaus - in der ambulanten Pflege machbar und wird auch so vergütet. Gearbeitet wird überwiegend im Frühdienst und die Vergütung für eine Vollzeitstelle ist mit etwa € 1.600 -1.700 netto (Stkl I+ KiSt) auch nicht so unübel.
Unsere Mitarbeiter lieben ihren Beruf, empfinden die ambulante Pflege keineswegs als Notlösung, sind tough und jederzeit bemüht, die bestmögliche Versorgung für „ihre“ Patienten anzustreben.

Gruß
Valentina
 
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Krankenschwester/TQM-Auditorin
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Ambulanter Pflegedienst
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*kate*

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also die aussage dass man außerhalb des kh erlerntes verlernt halte ich nicht für nachvollziehbar.
hab selbst vom kh in die stationäre pflege gewechselt, und mir zeigt es sich eher anders rum.
in der stationären pflege (und ich denke es ist im ambulanten bereich nicht anders) lernst du erst eigenverantwortlich zu arbeiten. du wirst vor situationen gestellt, in denen du nur lernen KANNST.
wie war das im kh damals, wenn es jemandem schlecht ging, wenn ein notfall war? schnell ne nummer gewählt, ein paar minuten später war der arzt da. was machst du im häuslichen bereich? selbst ein notarzt braucht teilweise an die 10 minuten, von bereitschafts- oder hausarzt mal ganz abgesehen.
auch behandlungspflegerisch, tracheostoma- oder portversorgung, das hab ich erst im stationären pflegebereich in der PRAXIS gelernt. und das wird so weiter gehen im zuge der drgs etc. solche patienten werden sobald die liegezeit erreicht ist entlassen in den stationären oder ambulanten pflegebereich

sicher ist es ein anderes arbeiten, in dem andere schwerpunkte gesetzt werden, aber auch außerhalb des kh ist kompetentes arbeiten möglich und nötig, ebenso wie stetige erfahrungserweiterung.
 
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Krankenschwester, Studentin PM
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Stationäre Altenpflege/Praxisanleitung/QB
Sonnensturm

Sonnensturm

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@ Home Care


:thumbsup2:

Bleib dabei, es taugt so viel besser.


Grüsse, Nadeline
Da schliesse ich mich doch an.:thumbsup2:
Warum gibt es Home- Care nicht in Hessen? :blushing:
Wir werden durch die Gegend gehetzt. :angry:
"Tut mir leid, ich habe nur 3 min. für Sie. In der Zeit muss ich aber noch dokumentieren. Falls Sie aber Probleme haben, muss ich diesen Mehraufwand ebenfalls ausführlich begründen und dokumentieren. Das wird dann aber auch teurer."

:mad_2: Wassermann
 
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Krankenschwester
postoperativ

postoperativ

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Hallo E-Lyte,

schade dass du so ein schlechtes Bild über ambulante Pflege hast.
Ich habe gleich nach meiner Ausbildung ambulant gearbeitet und habe beruflich und "für`s Leben" viel gelernt. Ich wurde seit dem, den Patienten gegenüber nie wieder so gerecht wie in der ambulanten Pflege (auch wenn die Zeit mal knapp war).

Lieben Gruß,
postoperativ
 
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exam. Altenpflergerin
Fachgebiet
ambulante Pflege
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PDL, PA,TQB
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Hauself

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Huhu!

Ich habe im Krankenhaus meine Ausbildung gemacht und danach 10 Jahre dort in verschiedenen Abteilungen in der Pflege gearbeitet. In null komma nix war ich ausgebrannt und konnte nicht mehr.
Hab mir dann eine Auszeit von einem Jahr genommen, in dem ich in einer Tierarztpraxis gearbeitet habe. Als Mädchen für alles. Mit Hunden kuscheln, Katzen kraulen, nette Leute beraten, bei OPs assistieren etc.

Dort war ich dann nach kürzester Zeit gelangweilt, will sagen unterfordert.

Jetzt bin ich seit einem halben Jahr stellv. PDL in einem ambulanten Pflegedienst und habe meine Meinung geändert.

Als Azubi und auch noch einige Zeit danach hatte ich die gleiche Meinung über ambulante Pflegedienste wie E´Lyte. Doch diese abschätzige Meinung ist eigentlich nicht vernünftig zu begründen.
Was ich früher über Pflegedienste zu wissen glaubte, stellte sich inzwischen
als totaler Quatsch aus, angebliche Schwächen sehe ich nun als Stärken.

Ich denke, in manchen Krankenhäusern werden auch gern Vorurteile gegen Pflegedienste geschürt.
"Was, die nehmen auch Schwestern, die ihr Examen nicht bestanden haben? Wie unqualifiziert!"
Quatsch, wie ich heute weiß! Es gibt viele tausend gut qualifizierte Leute, die wunderbar pflegen können. Vielleicht hatten die nur eine furchtbare Prüfungsangst oder wer weiß, was zur Zeit der Prüfung gerade in ihrem Leben los war.
Also immer den Einzelfall ansehen und dann erst urteilen.

"Die Arbeitszeiten und Zeitvorgaben sind unmenschlich gegenüber Patient und Personal".
Wenn man den richtigen Pflegedienst erwischt, in dem man arbeitet, oder selbst Einfluss darauf hat, kann man den Pflegedienst sehr wohl menschlich gestalten. Menschlicher als in vielen Kliniken, wo die Schwestern nach der OP keine Zeit haben, mit dem Patienten das Aufstehen langsam zu üben oder ihm immer mal wieder einen kleinen Schluck Wasser zu geben.
Oder mal für ein paar persönliche Worte.

Ich finde es toll, daß man in der ambulanten Pflege oft Angehörige und das Umfeld des Patienten besser kennen lernt. So kann man viel besser auf ihn eingehen.

Ich bin ehrlich gesagt inzwischen sehr froh, daß ich aus der Klinik raus bin, das Jahr "Auszeit" hatte und nun dort gelandet bin, wo ich bin.

Wir mußten kürzlich übrigens auch lange nach einer Pflegekraft suchen.
Ich hatte auch Bekannte angesprochen, die in einer Kinderklinik gelernt oder gearbeitet haben. Manche frisch examinierte Pflegekräfte - besonders aus der Kinderkrankenpflege - sind meiner Erfahrung nach lieber eine Weile arbeitslos als sich auch in der Erwachsenen- und Altenpflege zu versuchen, schon gar nicht in der ambulanten Pflege Erfahrungen sammeln. Das habe ich exakt so gesagt bekommen.
Die frisch Examinierten haben oft Angst, dort unterfordert zu sein.
Vielleicht liegt es am Alter und der oft noch fehlenden Reife in diesem Alter.

Ich denke, egal wo man arbeitet, man kann dort nur dazu lernen und reifer werden. Ganz bestimmt sieht es im Lebenslauf bei späteren Bewerbungen besser aus, in einem ambulanten Pflegedienst oder in der Altenpflege gearbeitet zu haben, als zuhause gesessen und vieles vergessen zu haben.

Gruß,
Hauself
 
Qualifikation
Krankenschwester, stellv. PDL, Praxisanleiterin
Fachgebiet
ambulante Pflege
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heffa

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Hi,
möchte gerne zwei Dinge einwerfen:
a) ging der Beitrag über Fachkräftebedarf/ Fachkräftemangel und nicht über Vorteile/Nachteile der stationären und ambulante Pflege. In jedem Bereich gibt es gute und schlechte Verhältnisse und unterschiedliche Meinungen.
b) ist auch gerade eine schlechte Zeit für Bewerbungen, bsp. MA bekommt Nov. Weihnachtsgeld, dieser bewirbt sich nicht in den darauffolgenden Monaten bei einem anderen Arbeitgeber aufgrund Zurückzahlung, außer man bleibt beim gleichen Träger. Wird ab März wieder besser, auch aufgrund der Abschlüsse der "frisch Examinierten.
* heffa*
 
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stationäre Pflege
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Fachwirtin
PDL Ambulant
PDL stationär
Gerontopsychiatrische Fachkraft
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Hauself

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Hallo,

naja, erstens finde ich, eine Diskussion entwickelt sich halt, und so sehr OffTopic ist sie ja nun noch nicht.

Zum Zweiten: wir haben unsere neue Mitarbeiterin rund um den August gesucht, da sollte man meinen, gibt es in unserer Gegend viele frisch examinierte Pflegekräfte auf Jobsuche. Denn wie ich weiß, werden zur Zeit in unserer Region kaum KP- Schüler vom Ausbilder übernommen.
War aber nix, wir haben jetzt eine engagierte Heilerziehungspflegerin eingestellt, die ab nun unser Team bereichert.

Gruß,
Hauself
 
Qualifikation
Krankenschwester, stellv. PDL, Praxisanleiterin
Fachgebiet
ambulante Pflege
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