Allgemeinchirurgie Osteopathie?

S

Suseline

Hallo,
ich habe nach einem Arbeitsunfall mit Schultertorsion erhebliche Probleme, wieder in die Gänge zu kommen. Lt. MRT gibt es keine knöchene Verletzungen oder Sehnendefekte, lediglich ein Engpass im Acromialbereich und eine massive Bursitis wurden festgestellt.
Ich bekomme KG und Massage, es geht aber leider so gar nicht vorwärts, die Schmerzen nehmen einfach nicht ab und die Krankengymnastin meinte, wenn ihre Behandlung nicht anschlägt, in keiner Weise, würde sie mir raten, es mal mit einem Osteopathen zu versuchen.
Sie hat bei mir einen Block der ersten und dritten Rippe festgestellt, hinten und vorne und sie vermutet eine grundsätzliche Durchblutungsstörung, weil ich scheinbar Symptome zeige, die eine Nervenläsion, bzw. Beteiligung vermuten ließen, ich habe Kribbeln und Schmerzen an kleinem, Ring und Mittelfinger der linken Hand.
Der Schmerzbereich breitet sich immer mehr aus, die muskuläre Dysbalance zieht immer mehr Folgeschmerzen nach sich. Natürlich gehe ich auch zum Doc (am Freitag), mich würde aber trotzdem interessieren, ob mal jemand mit Osteopathie positive Erfahrungen gemacht hat, weil billig ist es nicht.
Gruss
Susi
 
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romana

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Ostrach
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Hallo Suseline !

Kann Dir leider keinen Tipp geben, möchte Dir aber hier gerne schnell ein paar Grüße und ganz viel "Gute-Besserung-Wünsche" schicken !

LG
Romana
 
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Bin Praxisanleiterin und MAV
Weiterbildung Stationsleitung mit Zusatzqualif. QMB
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dieKathi

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Hallo Suseline,

ich habe zwar keine eigenen Erfahrungen mit Osteopathie, aber meine Schwägerin hat bisher nur positive, sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Etliche Blockaden wurden gelöst und besonders nach einem Steißbeinbruch, der sehr schmerzhaft und unangenehm war, hat er ihr sehr gut geholfen. Sie ist davon richtig begeistert.

Auch von zwei Frauen aus meiner früheren Kurgruppe habe ich sehr gute Erfahrungsberichte gehört. Beide erzählten, dass sie nach drei bis vier Behandlungen beim Osteopathen keine Schmerzmittel mehr einnehmen mussten und ihr Leben deutlich an Qualität gewonnen habe.

Sicher, es kostet einiges an Geld. Das war für mich bisher auch ein Hinderungsgrund, es mal selbst auszuprobieren.
Aber beide sagten z.B., dass sie nicht das Gefühl hatten, vom Osteopathen länger als notwendig behandelt worden zu sein. Bzw. die eine sagte, dass er sie zwischendurch erst noch mal woanders zum Arzt geschickt hatte, weil er ihr in einer Sache nicht helfen konnte.
Also sehr seriös und überhaupt nicht darauf ausgerichtet, das schnelle Geld zu machen, sondern wirkliche Hilfe zu geben.

Ich wünsche dir auf jeden Fall gute und rasche Besserung!

Viele Grüße,
dieKathi
 
Qualifikation
Wohnheimbetreuerin / Krankenschwester
Fachgebiet
Behindertenwohnheim
M

meggy

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Hallo,

ich habe selbst gute Erfahrungen mit der Osteopathie gemacht, nach einer Blockade hatte ich nach osteopathischer Behandlung sehr lange Ruhe, beim Einrenken beim Orthopäden und Chiropraktiker hat es immer nur für kurze Zeit geholfen.

Auch in der Behandlung von Kindern ist die Osteopathie inzwischen sehr beliebt, weil man damit sehr viel erreichen kann.

Allerdings gibt es bei Osteopathen, wie überall gute und schlechte Therapeuten und da würde ich vorher in der Stadt mal rumhorchen, wer gut ist.

Da die Osteopathie in der nachgeburtlichen Betreuung einen großen Stellenwert hat, frage mal die ortsansässigen Hebammen nach ihren Empfehlungen bzw. Erfahrungen,

Gute Besserung wünscht,
Meggy
 
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freiberufl. Kinderkrankenschwester, Familienberatung, freie Dozentin
Fachgebiet
Trier
Weiterbildungen
www.IG-kikra.de
Interessengemeinschaft freiberuflich und/oder präventiv tätiger Kinderkrankenschwes
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Jungsmama4

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95030
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Hallo Suseline,

meiner Freundin war auch bei einem Osteopathen - hat aber leider gar nichts gebracht, ist weder besser noch schlechter geworden. Kann nun leider nicht beurteilen ob sie an den "falschen" geraten ist.
Würde es aber an deiner Stelle trotzdem probieren - vielleicht kennst du jemanden, der jemanden kennt der schon mal bei einem war :eek:riginal:

Wünsche dir gute Besserung und die "richtige" Wahl :suche: des Osteopathen
 
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Altenpflegerin
Fachgebiet
Alten- und Pflegeheim
Sahawe

Sahawe

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Hallo Suseline,
ich habe sehr gute Erfahrungen mit der Osteopathie gemacht. Nach einem Schleudertrauma, bei bestehender Arthrose im HWS- Bereich 3+4, konnte ich meinen Kopf nicht mehr selbständig halten. Seitliches Drehen war nicht mehr möglich und ich konnte häufig nur im Sitzen schlafen, meine Arme waren total eingeschlafen. der ganze Schultergürtel war übersät mit großen muskulären Verhärtungen. Meine Beine ließen sich nicht mehr übereinander schlagen. Das alles ging mit unerträglichen Schmerzen einher, die mich veranlassten regelmäßig (meist am Wochenende ;-)) mir bei einem Notarzt eine LA machen zu lassen.
6 -monatige Krankengymnastik, Schlingentisch, Moorpackungen, Haltungstraining und wie diese konventionellen Therapien alle hießen, erleichterten meinen Zustand nur solange ich diese Therapien machte. Danach (1 Woche später) ging das wieder von vorne los.
Der Orthopäde meinte ich solle mich in einer Schmerzambulanz richtig mit Analgetika einstellen lasse damit ich nicht ständig die LA brauche.
Tramal, Voltaren GmbH und Co KG, halfen auch nur zeitweise.
Kurzum ich habe einen Osteopathen aufgesucht, obwohl ich wenig davon überzeugt war.
Er hat die mir die Ursachen erklärt (ich dachte: völlig abstrus das Ganze), aber ich merkte, dass er die medizinische Terminologie beherrschte und dachte auch einen Versuch ist es wert.
Die erste Behandlungsstunde, nach eingehender Anamnese, hat er nur meinen Kopf gehalten und minimalste Bewegungen an meinem Hals gemacht. Danach meinte er ich solle jetzt 4 Wochen warten und sehen wie die Behandlung anschlägt und dann wiederkommen. Na ja dachte ich, zuhause angekommen: OK, 60 € in den Sand gesetzt.
In der Nacht bekam ich heftige Fieberschübe und starke Gliederschmerzen und dachte ich bekomme eine Grippe und habe das gar nicht mit der Behandlung in Verbindung gebracht. Das ging 3 Tage und dann ließen die Schmerzen so weit nach, dass ich keine LA mehr brauchte. Nach 4 Wochen ging ich dann wieder hin, immer noch wenig überzeugt und erzählte ihm das Ganze und er lachte (weil ich doch sehr ungläubig war) und meinte, dass er nicht gedacht hätte dass ich so stark reagiere, da er ja ganz sanft bei mir angefangen hätte.
Diese Behandlungen habe ich dann 6 Mal gemacht ( also nicht nur im Halsbereich, sondern auch Thorax, Hüfte und Becken) und es wurde von Mal zu Mal besser ( aber immer wieder die gleichen Reaktionen meinerseits).
Nach 8 Monaten war ich fast schmerzfrei und alle Symptome waren verschwunden. Jetzt 2 Jahre nach diesen Behandlungen bin ich völlig gesund und bin fast fitter als vorher. Ich habe keinerlei Beschwerden mehr.
Es scheint so zu funktionieren, dass die Blockaden im Körper (Energieströme) sich über die Jahre summieren. Häufig ist es so dass schon im Embryonalzustand, wenn sich die Membranen im Körper trennen, es zu einer Art Verklebung und nicht vollständiger Trennung der Membranen (Pleura, Magen etc.) kommt. Das ist dann sozusagen die erste Blockade und eine Störungsstelle im Körper die den optimalen Energiefluss behindern. Stürze, Traumata, verbunden oft mit Narben und Ähnlichem im Leben häufen sich und es kommt sozusagen zu Störungen des Energieflusses, der dann schlussendlich zu einer Totalblockade führt.
Kann diese Blockade aufgehoben werden (was nicht immer der Fall ist, je nach Stärke), reoganisiert sich die Muskulatur von ganz alleine und der Körper ist imstande das Gleichgewicht wieder herzustellen.
Also bei mir hat es geklappt und ich kann dir gar nicht sagen wie froh ich darüber bin.
Gekostet hat es mich 360 € (die KK übernehmen die Kosten nicht, außer du bist PP). Aber das habe ich gerne investiert um wieder schmerzfrei zu sein.
Auf was du achten solltest, ist, ob der Osteopathe eine Vorbildung hat wie etwa die des Physiotherapeuten oder des Mediziners (weil unter Osteopathen gibt es auch Gute und weniger Gute).
Die Ausbildung des Osteopathen ist ein Studium von zehn Semestern, das aber staatlich in Deutschland nicht anerkannt ist (in USA schon). Diese Ausbildung muss von den Therapeuten selbst finanziert werden.
Sollte er in diesem Verband sein ist das ein Gütekriterium.
http://www.osteopathie.de/module/pdfliste.php?liste=t&var4=6&suchw=&suchwplz=
Hier noch kurz was zur Osteopathie von der Homepage meines Osteopaths
Osteopathie

So ein bisschen lang geworden, aber ich hoffe es nützt dir was.
Alles Gute.
VG Sabine
 
Qualifikation
Lehrerin für Deutsch und Pflege
Fachgebiet
Berufliche Schule
Weiterbildungen
Studium der Germanistik und Pflegewissenschaften mit dem Schwerpunkt Gerontologie
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