Ohne Impfung Job im Pflegeheim möglich?

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Galadriel

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Liebe Forums-Teilnehmer,

ich schreibe für meine ausländische Frau, da sie der deutschen Sprache nicht so mächtig ist. Und zwar haben wir folgendes Problem:

Meine Frau hat nach ihrem Umzug nach Deutschland ausschließlich im Hotelwesen gearbeitet. Anfang des Jahres wurde sie arbeitslos. Ihr Jobberater wollte sie von Beginn an im Pflegebereich unterbringen. Es folgte im April ein 1-monatiges Praktikum in einem Pflegeheim, welches ihr nun einen Job angeboten hat. Den Vertrag hat sie bereits unterschrieben (Beginn 15.07.). Nun verlangt die Pflegeleitung vor Dienstbeginn den Besuch des Gesundheitsamtes. Ich selber kenne mich nicht im Bereich der Pflege aus und meine Frau als Ausländerin auch nicht. Aber wir haben gestern von Bekannten erfahren, dass sie dort - wenn sie keinen Impfausweis vorlegen kann und "Immunität nachweisen kann - auf einige Sachen geimpft werden soll. Davon war bei Vertragsunterschrift nicht die Rede bzw. sie ist nicht darauf hingewiesen worden.

Das eine Problem ist, dass sie zum einen keinen Impfpass hat (sie wurde als Kind mehrfach gegen alles mögliche geimpft, so wie es in ihrem Heimatland üblich ist).
Das viel größere Problem ist jedoch, dass 2 ihrer Familienmitglieder nach Impfungen schwerst krank wurden, und meine Frau eine fürchter Angst plagt und sie sich unter keinen Umständen mehr impfen lassen will.

Kann der zukünftige Arbeitgeber oder das Gesundheitsamt meine Frau zum Impfen zwingen oder dies zur Voraussetzung für die Ausführung des Jobs machen? Und wie verhält es sich mit dem bereits unterschriebenen Vertrag, wenn meine Frau die geforderten Impfungen verweigert, der Arbeitgeber oder das Gesundheitsamt aber auf Impfungen besteht? Und welche Impfungen sind es eigentlich, die der Arbeitgeber oder das Gesundheitsamt fordern kann?

Ich würde mich sehr über eure Hilfe freuen

LG
 
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Igel77

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Das muss letztendlich der AG beantworten, welche Impfungen er sehen will. Es gäbe ja die Möglichkeit einen Titer feststellen zu lassen, aber das geht vermutlich auf eigene Kosten - es sei denn, der AG lässt es über den Betriebsarzt laufen oder übernimmt es anteilig/ganz.

Zwingen zur Impfung kann der AG den AN vermutlich kaum - er kann jedoch von der Probezeit oder anderen Kündigungsmöglichkeiten Gebrauch machen, wenn man seinem Willen zu wider läuft.

Ein bischen gehen bei solchen Geschichten bei mir die Warnglocken an, und frage mich, ob es institutionell Fremdenfeindlichkeit und Rassissmus geben könnte.
 
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Galadriel

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Vielen Dank die Antwort, Igel77,

da ich den gesamten kommunikativen Ablauf regel, müsste ich eigentlich beim AG nachfragen. Weiß aber nicht so Recht, ob das sinnvoll wäre. Vielleicht geht meine Frau ja auch erst mal zum Gesundheitsamt und lässt sich durchchecken. Die müssten ihr dann ja auch sagen, wie es um die Impfungen steht und welche vom AG gefordert sind, nehme ich an. Die Frage bleibt dann nur, was geschieht, wenn meine Frau Impfungen ausschlägt. Wie gesagt: sie hat panische Angst davor, wie ihr beiden Familienmitglieder zu enden. Auch wenn es bald einen viel zu schnell entwickelten und unerforschten Covid-Impfstoff geben sollte, wird sie sich diesen niemals spritzen lassen.

Wir hätten uns etwas mehr informieren sollen, bevor meine Frau den Vertrag beim Pflegeheim als Pflegehilfskraft unterschrieben hat. Das war dumm. Aber ich selber wusste und ahnte nicht, dass dort diverse Impfungen Pflicht sind oder vom AG gefordert werden können. Jetzt hat sich meine Frau beim Arbeitsamt ab dem 15.07. abgemeldet, da sie einen neuen AG hat. Auch das könnte ein Problem werden, wenn sie dann auch einmal dort Bescheid gibt, dass sie den neuen Job wegen der Ablehnung der Impfung nicht begonnen hat und weiter ALG 1 beziehen möchte.

Sollte meine Frau die Impfungen beim Gesundheitsamt ablehnen, würde dies nicht bedeuten, dass sie kein Gesundheitszertifikat erhält? Und falls nein, ist das Gesundheitsamt dann nicht auch zur Verschwiegenheit gegenüber dem AG verpflichtet, weshalb es meiner Frau das Zeugnis nicht ausgestellt hat? Oder ist dem Gesundheitsamt erlaubt, dem AG mitzuteilen, dass meine Frau sich strikt weigert, sich impfen zu lassen?

Bzgl. Rassismus und Diskriminierung oder auch schlimmstes Mobbing können meine Frau und ich lange Stories erzählen. Ich als Deutscher hätte kaum geglaubt, dass dies in unserem Land so weit verbreitet ist. Nicht nur von Deutschen aus, sondern auch von anderen Ausländern gegen Ausländer. Haben viele schlaflose Nächte hinter uns. Und es war auch der Grund für die Kündigung meiner Frau bei ihrem letzten AG im Hotel (schwerstes Mobbing durch ihren Vorgesetzten und die GF hat zugeschaut). Aber das ist ein anderes Thema.

LG
 
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Frank67

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Hallo!
...es steht doch anscheinend gar nicht fest, das Deine Frau geimpft werden soll - das hat doch offiziell niemand gesagt.....hier in Niedersachsen habe ich es schon oft erlebt, das man zum Gesundheitsamt gehen muss, um einen Film als Belehrung über den Infektionsschutz anzusehen.
Man wird im Anschluss gefragt, ob man irgendwelche der im Film gezeigten Symptome hat und wenn NEIN, dann ist alles ok, man bekommt seine Bescheinigung und legt die dem AG vor (vorher kopieren!) um zusammen mit der Quittung das Geld zurück zu bekommen. Das ganze nennt sich dann "Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz". Ich würde dort einfach hingehen und sehen, was kommt. Ablehnen kann man immer noch.
Gruß,
Frank.
 
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Vielen Dank für die Nachricht, Frank. Die Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz ist leider etwas anders. Das hat meine Frau bereits damals für ihre Arbeit im Hotel eingeholt und es ist in der Tat nur ein Filmchen und die Unterschrift eines Arztes auf einem Dokument mit der Bestätigung, dass man aufgeklärt wurde.

Die jetzige Sache ist wirklich etwas anderes. Ich habe den Termin beim Gesundheitsamt gemacht und wurde als erstes darauf hingewiesen, dass meine Frau ihren Impfpass mitnehmen soll. Habe gesagt, dass es so etwas nicht in ihrer Heimat gibt und sie keinen hat. Mit ins Gesundheitsamt hineingehen ist mir auch verboten - wegen Corona. Bin gespannt, wie das alles ausgeht.

Die Probleme habe ich ja oben beschrieben. Und wenn ich ehrlich bin, verstehe ich meine Frau. Sie nimmt aus der Arbeitslosigkeit heraus einen Job an, den sie evtl. nur eine Zeit lang ausführt, und soll dafür möglicherweise mit etlichem Impfstoff gespritzt werden, das u.a. mit Quecksilber und Aluminium versetzt ist. Dazu die 2 Fälle in ihrer Familie, die nach hinten losgegangen sind. Eine Person davon ist seit der Impfung gelähmt, die andere hat schwere Nervenschäden.

Ist eine blöde Lage, in die ich meine Frau nicht gebracht hätte, wenn ich mir vorher darüber informiert hätte, dass in Pflegeheimen (wie ich nun gelesen habe) etliche Impfungen gefordert werden (4-fach Masern, Hepatitis A & B ...).

LG
 
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Monika58

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Hallo!
...es steht doch anscheinend gar nicht fest, das Deine Frau geimpft werden soll - das hat doch offiziell niemand gesagt.....hier in Niedersachsen habe ich es schon oft erlebt, das man zum Gesundheitsamt gehen muss, um einen Film als Belehrung über den Infektionsschutz anzusehen.
Man wird im Anschluss gefragt, ob man irgendwelche der im Film gezeigten Symptome hat und wenn NEIN, dann ist alles ok, man bekommt seine Bescheinigung und legt die dem AG vor (vorher kopieren!) um zusammen mit der Quittung das Geld zurück zu bekommen. Das ganze nennt sich dann "Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz". Ich würde dort einfach hingehen und sehen, was kommt. Ablehnen kann man immer noch.
Gruß,
Frank.
Die Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz hat allerdings nicht das geringste zu tun mit vom Arbeitgeber geforderten Impfungen, z.B. gegen Hepatitis

Gruß Monika
 
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Leiterin Fachseminar für Altenpflege
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Vielen Dank für die Nachricht, Frank. Die Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz ist leider etwas anders. Das hat meine Frau bereits damals für ihre Arbeit im Hotel eingeholt und es ist in der Tat nur ein Filmchen und die Unterschrift eines Arztes auf einem Dokument mit der Bestätigung, dass man aufgeklärt wurde.

Die jetzige Sache ist wirklich etwas anderes. Ich habe den Termin beim Gesundheitsamt gemacht und wurde als erstes darauf hingewiesen, dass meine Frau ihren Impfpass mitnehmen soll. Habe gesagt, dass es so etwas nicht in ihrer Heimat gibt und sie keinen hat. Mit ins Gesundheitsamt hineingehen ist mir auch verboten - wegen Corona. Bin gespannt, wie das alles ausgeht.

Die Probleme habe ich ja oben beschrieben. Und wenn ich ehrlich bin, verstehe ich meine Frau. Sie nimmt aus der Arbeitslosigkeit heraus einen Job an, den sie evtl. nur eine Zeit lang ausführt, und soll dafür möglicherweise mit etlichem Impfstoff gespritzt werden, das u.a. mit Quecksilber und Aluminium versetzt ist. Dazu die 2 Fälle in ihrer Familie, die nach hinten losgegangen sind. Eine Person davon ist seit der Impfung gelähmt, die andere hat schwere Nervenschäden.

Ist eine blöde Lage, in die ich meine Frau nicht gebracht hätte, wenn ich mir vorher darüber informiert hätte, dass in Pflegeheimen (wie ich nun gelesen habe) etliche Impfungen gefordert werden (4-fach Masern, Hepatitis A & B ...).

LG
Es ist nun einmal so, dass Erkrankungen an bestimmten Infektionen, vor allen deren chronischen Gesundheitsfolgen, als Berufskrankheit gelten. Der Arbeitgeber handelt also auch im Sinne des Gemeinwohles (Arbeitnehmer und Gesellschaft), wenn er in Vorfeld die Gefahr, dass eine solche Berufskrankheit entsteht, minimiert.

Wenn die Gefahr besteht, dass Deine Frau auf die Trägerstoffe der Impfungen, die vom Arbeitgeber gefordert werden allergisch reagiert, kann das durch den Betriebsarzt festgestellt werden. Er, der Betriebsarzt, kann dann entscheiden, ob eine Impfung durchführbar ist.

Er kann allerdings auch über Titterbestimmung feststellen, (wurde schon in einem anderen Post erwähnt), ob Impfungen gegen die für den Pflegebereich relevanten Infektionen überhaupt notwendig sind.

Kann Deine Frau nicht geimpft werden, kann sie für bestimmte Tätigkeiten der Pflege nicht eingesetzt werden (alle Tätigkeiten, die mit mit Körperausscheidungen jeglicher Art verbunden sind z.B.).

Ich sehe in dem Vorgang im Übrigen keinerlei Anzeichen für Rassismus oder arglistige Täuschung durch den Arbeitgeber. Das dies ein ganz normaler Vorgang für alle, die in der Pflege oder anderen Bereichen mit erhöhter Infektionsgefahr tätig werden wollen.

Gruß
Monika
 
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das u.a. mit Quecksilber und Aluminium versetzt ist
Ich vermute mal, dass deine Frau im täglichen Leben mehr Quecksilber und Aluminium zu sich nimmt als in jeder Impfung drin sein sollte ... wenn dort überhaupt noch solche Inhaltsstoffe drin sind :headwall:
Soviel ich weiß (man mag mich korrigieren) wird nur gegen Hep B geimpft.
Ich selbst wurde mit 2 verschiedenen Impfstoffen gegen Hep B geimpft und habe keinen Titer aufgebaut und habe weiter problemlos in der Pflege gearbeitet.

Mir deucht, dass da ein Impfgegner schreibt ...
 
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Frank67

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Die Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz hat allerdings nicht das geringste zu tun mit vom Arbeitgeber geforderten Impfungen, z.B. gegen Hepatitis

Gruß Monika
Hallo,
aus dem Eingangstext geht nicht hervor, das der Arbeitgeber eine Impfung fordert sondern das diese Vermutung auf der Aussage einer dritten Person basiert.
Gruß,
Frank.
 
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Galadriel

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Vielen Dank für die wertvolle Hilfestellung, Monika und Frank. Solche Infos bringen uns ein Stückweit weiter. Nun muss meine Frau natürlich letztendlich selbst entscheiden, ob sie sich durchimpfen lässt, sollte dies erforderlich sein, oder ob sie sich dagegen entscheidet. Dann bin ich gespannt, ob es zu einer Vertragsstrafe seitens des AGs oder zur ALG Sperrung durch das Arbeitsamt kommt. Schließlich hat meine Frau ja den Arbeitsvertrag unterschrieben und sich bereits beim AA abgemeldet.

Dass ich ein Impfgegner bin, ist eine Unterstellung, Joan Doe. Ich habe bereits mehrfach klar gemacht, dass 2 enge Familienmitglieder meiner Frau schlimmste Impfschäden davongetragen haben.Ich selber kenne die beiden Personen, habe seitdem selber ein schlechtes Gefühl bzgl. Impfungen und habe mich danach auch etwas mehr informiert. Bin aber dennoch kein strikter Impfgegner, nur Skeptiker geworden. Und ja, es befinden sich immer noch genau so viele Giftstoffe wie Aluminium und Quecksilber in Impfstoffen wie vorher, da diese Stoffe notwendig sind, um eine Antikörperbildung hervorzurufen. Seitdem ich weiß, dass meine Frau nächste Woche vor die Entscheidung Impfen oder nicht gestellt wird, habe ich mich natürlich noch intensiver mit diesem Thema beschäftigt. Was die Stoffe mit Gehirnzellen anstellen, dazu habe ich heute gerade ein sehr gutes Video zum 5. Stuttgarter Impf-Symposium gefunden, in dessen Vortrag auf die Studie der unabhängigen University of Calgary eingegangen wird, wie Gehirnnerven nach einer Impfung mit Quecksilber und Aluminium absterben.


Übrigens finde ich dieses angedeutete Schwarz-weiß-Denken schlimm. Es herrscht ja nur noch "Entweder bist du für etwas oder dagegen". Und wenn ein Mensch einer anderer Meinung ist (egal welche politische oder gesellschaftliche Thema betreffend), wird er angegangen oder diffamiert. Andere Meinungen werden einfach nicht mehr zugelassen. Ich finde Hinterfragen und Kritik wichtig. Und wenn man wie meine Frau gute Gründe für eine extreme Skepsis und Angst gegenüber Impfungen hat, dann sollte das auch akzeptiert werden und nicht in einem Zuge wieder gegen eventuelle böse Impfgegner gehetzt werden.
 
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mohrruebe

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Vielleicht ist es hilfreich zu wissen, daß das neue Masernschutzgesetz nicht für Beschäftigte in Altenpflegeheimen gilt. Eine Impfung gegen Masern kann also hier nicht zur Bedingung einer Beschäftigung gemacht werden.

Der Arbeitgeber muß den Mitarbeitern bestimmte Impfungen (z.B. Hepatitis) anbieten. Meines Wissens steht es dann aber den Beschäftigten (im Moment noch) frei, ob sie diese Impfung machen lassen, oder eben nicht.

Also erstmal anhören und dann um Bedenkzeit bitten.
 
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Joan Doe

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ein sehr gutes Video zum 5. Stuttgarter Impf-Symposium gefunden
:fremdschaem:
Wer in so einer Diskussion sich auf das Video eines gelernten Milchwirts beruft, der über keinerlei medizinische Qualifikation verfügt, Homosexualität für heilbar hält und Aids leugnet, der disqualifiziert sich meiner Ansicht selbst.

Hans Tolzin
 
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Hallo Galadriel, du schreibst, dass deine Frau im Pflegeheim nicht darauf hingewiesen wurde, dass sie sich impfen lassen muss. Beziehungsweise hast du Angst, was alles passieren könnte, wenn sie sich weigert. Ich finde, du holst da sehr weit aus. Ein Pflegeheim kann ja erstmal gar nicht wissen, dass deine Frau zwar geimpft ist, aber ihr Ausweis irgendwo verloren gegangen ist. Dass sie zum Gesundheitsamt soll, ist einfach erstmal nur eine Vorschrift. Die für alle so gilt, die in bestimmten Bereichen arbeiten. Mit den Abläufen beim Gesundheitsamt hat ein Pflegeheim nichts zu tun. Dort wird man deine Frau aber nicht einfach impfen, bloss weil sie diese Dinge nicht nachweisen kann. Dass du nicht mit reinkannst, spielt keine Rolle. Finde ich. Denn ich muss es mal so sagen, du wirst später auch nicht immer dabei sein können, wenn es ein Problem gibt. Was ein Bekannter über das Gesundheitsamt gesagt hat, halte ich für ein Gerücht. Ich kann dir aber den Rat geben, dass man sich bei einem Hausarzt genau erkundigen kann, was überhaupt sinnvoll ist an Impfungen. Daraus entwickeln sich auch Möglichkeiten, genau zu klären, wie man da weiter vorgehen kann. Man kann zum Beispiel die Antikörper im Blut bestimmen. Das geht unter anderem bei Röteln, Masern glaub ich auch.
Hep A und B sowieso. Wobei ihr da an die Frage der Fragen kommt. Info hin und her, aber allgemein sollte man wissen, dass man für eine Arbeit im Pflegeheim gegen Hep A und B geimpft werden muss. Ich finde, so ein Risiko würde ich mir nicht wünschen, dass Bewohner diesem ausgesetzt werden. Unter anderem sind noch nicht ungefährlich Masen und Tuberkulose. Wenn sie diese Impfungen hat, dann gibt es wie beschrieben, Möglichkeiten dieses herauszubekommen.
Auch das Gesundheitsamt wird einen informieren. Die Impfangst ist vielleicht verständlich. Aber hier in Deutschland sind ganz andere Verhältnisse als in einigen anderen Ländern. In Bezug auf Impfstoffe. Sonst wären wohl kaum hier so viele Menschen geimpft. Ich finde es zumindest gerecht, wenn man diese nicht vergleicht, nur weil man zwei Verwandte kennt, die durch die Impfung schwer krank wurden. Hier in Deutschland sind jedenfalls schon reichlich Menschen schwer krank geworden, die nicht geimpft wurden.
Covid 19, da kann von Zwingen überhaupt keine Rede sein. Niemand, egal, ob aus dem Ausland oder Deutschland, wird gezwungen zu dieser Impfung. Sie ist ja noch nicht mal getestet. Da ist es wohl besser, die Pferde überhaupt nicht scheu zu machen.
Ich möchte euch beiden den Rat geben, bei allen Ängsten erstmal den Gesundheitsamtbesuch und die Arbeit abzuwarten. Vor allem, ich sehe keinen Grund, nun gleich wieder alles rückgängig zu machen.
 
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Galadriel

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Vielleicht ist es hilfreich zu wissen, daß das neue Masernschutzgesetz nicht für Beschäftigte in Altenpflegeheimen gilt. Eine Impfung gegen Masern kann also hier nicht zur Bedingung einer Beschäftigung gemacht werden.

Der Arbeitgeber muß den Mitarbeitern bestimmte Impfungen (z.B. Hepatitis) anbieten. Meines Wissens steht es dann aber den Beschäftigten (im Moment noch) frei, ob sie diese Impfung machen lassen, oder eben nicht.

Also erstmal anhören und dann um Bedenkzeit bitten.

Super. Das wusste ich noch nicht. Vielen Dank für die Info.Sehr hilfreich. Danke vielmals!!!
 
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Hallo Galadriel, du schreibst, dass deine Frau im Pflegeheim nicht darauf hingewiesen wurde, dass sie sich impfen lassen muss. Beziehungsweise hast du Angst, was alles passieren könnte, wenn sie sich weigert. Ich finde, du holst da sehr weit aus. Ein Pflegeheim kann ja erstmal gar nicht wissen, dass deine Frau zwar geimpft ist, aber ihr Ausweis irgendwo verloren gegangen ist. Dass sie zum Gesundheitsamt soll, ist einfach erstmal nur eine Vorschrift. Die für alle so gilt, die in bestimmten Bereichen arbeiten. Mit den Abläufen beim Gesundheitsamt hat ein Pflegeheim nichts zu tun. Dort wird man deine Frau aber nicht einfach impfen, bloss weil sie diese Dinge nicht nachweisen kann. Dass du nicht mit reinkannst, spielt keine Rolle. Finde ich. Denn ich muss es mal so sagen, du wirst später auch nicht immer dabei sein können, wenn es ein Problem gibt. Was ein Bekannter über das Gesundheitsamt gesagt hat, halte ich für ein Gerücht. Ich kann dir aber den Rat geben, dass man sich bei einem Hausarzt genau erkundigen kann, was überhaupt sinnvoll ist an Impfungen. Daraus entwickeln sich auch Möglichkeiten, genau zu klären, wie man da weiter vorgehen kann. Man kann zum Beispiel die Antikörper im Blut bestimmen. Das geht unter anderem bei Röteln, Masern glaub ich auch.
Hep A und B sowieso. Wobei ihr da an die Frage der Fragen kommt. Info hin und her, aber allgemein sollte man wissen, dass man für eine Arbeit im Pflegeheim gegen Hep A und B geimpft werden muss. Ich finde, so ein Risiko würde ich mir nicht wünschen, dass Bewohner diesem ausgesetzt werden. Unter anderem sind noch nicht ungefährlich Masen und Tuberkulose. Wenn sie diese Impfungen hat, dann gibt es wie beschrieben, Möglichkeiten dieses herauszubekommen.
Auch das Gesundheitsamt wird einen informieren. Die Impfangst ist vielleicht verständlich. Aber hier in Deutschland sind ganz andere Verhältnisse als in einigen anderen Ländern. In Bezug auf Impfstoffe. Sonst wären wohl kaum hier so viele Menschen geimpft. Ich finde es zumindest gerecht, wenn man diese nicht vergleicht, nur weil man zwei Verwandte kennt, die durch die Impfung schwer krank wurden. Hier in Deutschland sind jedenfalls schon reichlich Menschen schwer krank geworden, die nicht geimpft wurden.
Covid 19, da kann von Zwingen überhaupt keine Rede sein. Niemand, egal, ob aus dem Ausland oder Deutschland, wird gezwungen zu dieser Impfung. Sie ist ja noch nicht mal getestet. Da ist es wohl besser, die Pferde überhaupt nicht scheu zu machen.
Ich möchte euch beiden den Rat geben, bei allen Ängsten erstmal den Gesundheitsamtbesuch und die Arbeit abzuwarten. Vor allem, ich sehe keinen Grund, nun gleich wieder alles rückgängig zu machen.
Auch dir vielen Dank für deine Hilfe und Tipps. Möglicherweise machen wir uns hier wirklich schon selber etwas zu verrückt mit der Sache. Aber wie beschrieben ist die Angst wegen der wirklich schweren Impfschäden bei 2 Verwandten meiner Frau begründet. Ich denke jede Person, deren enge Verwandte nach angeblich harmlosen Impfungen im Rollstuhl sitzen oder schwerste Nervenschäden davongetragen haben, wird schon beim Wort "Impfungen" zusammenzucken.


Wie geschrieben, wird meine Frau dann einfach mal den Termin abwarten und gucken was man ihr dort nahelegt. Verloren gegangen ist ihr Impfpass übrigens nicht, sondern in ihrem Heimatland bekommen die Leute gar keinen Impfpass. Zumindest war das bis zu ihrer letzten Impfung so. Teilweise gehen auch bis heute noch Leute aus irgendwelchen Organisationen in die Häuser und impfen Kinder selbst ohne Zustimmung der Eltern. Da weiß man gar nicht mehr, womit die Kids überhaupt geimpft wurden und wie oft mit dem selben Zeugs. Dort herrschen diesbezüglich irre Verhältnisse. Und schon deshalb werden wohl weitaus mehr Impfschäden zustande kommen als in D.

Nichtsdestotrotz wird meine Frau letztendlich selber entscheiden müssen, ob sie sich mit dem Hepatitis Impfstoff spritzen lassen will oder nicht. Ich werde mich da völlig raushalten.

Danke nochmals für deine Hilfe
 
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Wer in so einer Diskussion sich auf das Video eines gelernten Milchwirts beruft, der über keinerlei medizinische Qualifikation verfügt, Homosexualität für heilbar hält und Aids leugnet, der disqualifiziert sich meiner Ansicht selbst.

Hans Tolzin
Wenn du der Meinung bist, ich hätte mich mit dem Posten eines Videos selber disqualifiziert, um mich damit mundtot zu machen und um eine fundierte Diskussion zu dem Thema im Keime zu ersticken, dann bist du auf dem Holzweg. Mir scheint, als wenn du genau zu der Sorte Mensch gehörst, die ständig Flucht nach vorn begehen, indem sie Menschen mit einer anderen Meinung diffamieren.

Es ging mir hier nicht um den Hansel, der die Studie vorträgt, sondern um die Studie der University of Calgary, die beweist, wie Gehirnnerven nach einer Impfung mit Quecksilber und Aluminium absterben. Ob das nun irgendein Hansel vorträgt, den du in eine bestimmte Ecke stellen möchtest oder nicht. Aluminium und insb. Quecksilber sind für den Menschen hochgradig giftig. Und wenn man dies durch eine akademische Studie belegt zur Diskussion stellt, dann darf man sich auch gern mal anders dazu äußern, als mit inhaltslosen Diffamierungen.

Letztendlich hat es keinen Sinn, sich mit auf Krawall gebürsteten Menschen wie dir zu unterhalten, die meinen, sie haben die Weisheit mit Löffeln gefuttert.

Ich danke allen anderen, dass man mir hier geholfen hat. Das war sehr nett...
 
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Wer in so einer Diskussion sich auf das Video eines gelernten Milchwirts beruft, der über keinerlei medizinische Qualifikation verfügt, Homosexualität für heilbar hält und Aids leugnet, der disqualifiziert sich meiner Ansicht selbst.

Hans Tolzin
Übrigens ist der Hansel, der den Vortag hält, nicht der von dir genannte Milchwirt Hans Tolzin, sondern Dr. Med. Klaus Hartmann. Dr. Klaus Hartmann war zehn Jahre lang Mitarbeiter im Paul-Ehrlich-Institut. Heute ist er unter anderem Impfgutachter vor Gericht.

Was verbreitest du hier für Lügen??? Ich glaube, wenn sich hier jemand gerade selbst disqualifiziert hat, dann du!
 
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dawala

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Das deutsche Infektionsschutzgesetz hat sich in den letzten Monaten gravierend geändert. Demnach kann ein Arbeitgeber nicht einfach so bestimmen. Hier ist das Gesundheitsamt zuständig. § 36 IfSG - Einzelnorm

Ihre Frau sollte ganz einfach bei der amtsärztlichen Untersuchung ehrlich das Thema ansprechen.
 
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freyaskind

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Hallo Galadriel, das mit dem fehlenden Impfausweis ist kein größeres Problem. Wenn er mal verloren geht, kann er beim Hausarzt neu angefordert werden. Der Hausarzt hat in der Regel alle
Impfungen in seinen Unterlagen notiert, ggf. hat deine Frau, als sie nach Deutschland kam noch eigene Krankenunterlagen aus ihrer alten Heimat mitgebracht oder kann sie von dort noch anfordern. Somit kann ein neuer Impfausweis ausgestellt und wieder regelmäßig geführt werden.
In der Pflege sind meist die Impfungen auf Hepatitis A und B erforderlich, um selbst vor diesen Erkrankungen geschützt zu sein. Meist hat man als Kind die Hepatitis A schon unbewusst durchgemacht, ist also nach Ansteckung (meist in Kindergärten, Schulen) nicht selbst ernsthaft erkrankt. Diese Form der Hepatitis ist leider seit einigen Jahren wieder auf dem Vormarsch und viele Menschen sind heutzutage nicht ausreichend geschützt. Hepatitis A wird über Schmierinfektion z. B. durch verunreinigte Lebensmittel oder über Ausscheidungen, die dann durch nicht ausreichende Händehygiene weitergetragen wird, hervorgerufen. Bei der Hepatitis B ist das schon dramatischer.
Diese wird über das Blut weitergegeben, was im Fall einer Verletzung durch eine Injektionskanüle oder die Nadel eines Insulin-Pen in der Pflege recht schnell mal von einer Bagatelle zu einer langwierigen viralen Infektionskrankheit wird.
Einen weiteren Test den das Gesundheitsamt durchführen wird ist der auf TBC (Tuberkulose). In den letzten Jahren sind Migranten aus den ehemaligen sozialistischen Sowjetrepubliken vermehrt Überträger dieser multiplen Organerkrankung gewesen, da nach dem Zusammenbruch der dortigen Gesellschaft leider auch das Gesundheitswesen dort in die sprichwörtliche Steinzeit zurückversetzt wurde und sich um die Gesundheit der Menschen (vor allem der Armen) dort nicht weiter gekümmert wurde. Das führte dazu, das Einwanderer oft schon erkrankt zu uns kamen und erst hier eine gründliche körperliche Untersuchung von den Ärzten erhielten und somit die Erkrankung festgestellt werden konnte. Oft ist TBC als Lungenerkrankung erkennbar, jedoch kann sie sich bei nicht rechtzeitiger Behandlung im gesamten Körper ausbreiten. Besonders ansteckend ist diese, wenn man Husten mit Auswurf hat, also eine offene TBC.
Der Test dazu wird über die Haut gemacht, also ohne Impfung. Man muss nach einer bestimmten Zeit dann wieder im Gesundheitsamt vorstellig werden und das Testfeld zeigen. Der Arzt kann somit bestimmen, ob man Abwehrkörper besitzt oder an der Krankheit erkrankt ist.
Empfehlenswert ist ab einem bestimmten Alter oder bei einer Vorerkrankung auch die Pneumokokkenimpfung. Somit schützt man sich und ältere Menschen vor schlimmen Lungenwegserkrankungen.
Der Betriebsarzt empfiehlt bei der Einstellungsuntersuchung die Impfungen auf Hepatitis A und B, in der Regel übernimmt der Arbeitgeber bzw. die Berufsgenossenschaft die Kosten der Impfung.
Wenn deine Frau nun in der Pflege gern ihre beruflich Neuorientierung sieht, ist es, trotz aller Bedenken ihrerseits zu Impfungen, manchmal unumgänglich, über den eigenen Schatten zu springen und sich impfen zu lassen. In der Regel werden die Impfstoffe der Hepatitis A und B Impfung sehr gut vertragen und haben sehr sehr selten Nebenwirkungen. Ich spreche da aus Erfahrung, da auch ich nicht alle Impfungen vertrage. Gegen Grippe z.B. kann auch ich mich nicht impfen lassen, da ich als junges Mädchen auch eine Allergie gegen diesen Impfstoff entwickelt habe. Zwar gibt es so viele verschiedene Grippeviren, jedoch haben sie alle irgendwo einen gemeinsamen Genpool, aus dem dann der neue aktuelle Impfstoff für den aktuell auftretenden Grippevirus entwickelt wurde. Du siehst, auch an mir geht der Kelch nicht vorbei.
Ich hoffe aber trotzdem, das deine Frau ihre Arbeit in der Pflege aufnehmen kann. Viel Glück euch beiden vom Freyaskind
 
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mohrruebe

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In der Pflege sind meist die Impfungen auf Hepatitis A und B erforderlich, um selbst vor diesen Erkrankungen geschützt zu sein.
Selbst in einem Sachbuch für Vorschulkinder hielte ich einen solchen Satz für gefährlich vereinfachend. In einem Fachforum sollte er nicht unwidersprochen hingenommen werden. Gerade bei der Hepatitis-B-Impfung ist ein genaues Abwägen von Nutzen und Risiken erforderlich. Hier möge jeder aufgrund vollständiger Information eine fundierte Entscheidung treffen, denn jeder muß mit den Folgen für die eigene Gesundheit im Zweifel leben, ob so oder so.
 
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