DBfK Ohne Erkenntnisgewinn: Befragung zur Pflegekammer Niedersachsen bringt gar nichts

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ludmilla

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Doch das Ergebnis ist eindeutig.
Die doch angeblich vorhandenen über 60% der niedersächsischen Pflegekräfte, die zuvor angeblich pro Kammer waren, gibt es wohl nicht. Obwohl diese Abstimmung so wichtig war, haben sie anscheinend nicht abgestimmt! Nur weil die Beteiligung an der Abstimmung niedrig war, kann man doch nicht sagen, das Ergebnis ist ne Farce.
Hätte gerne die Kommentare gehört wenn es andersherum ausgegangen wäre....
 
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bowielein

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Bonndorf
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Wenn man bedenkt, wie in den ersten Umfragen für die Kammer die Pflegekräfte ausgesucht wurden, wundert es einen nicht, dass die Umfragen so dermaßen pro Kammer ausgefallen sind.
 
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ludmilla

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Wenn man bedenkt, wie in den ersten Umfragen für die Kammer die Pflegekräfte ausgesucht wurden, wundert es einen nicht, dass die Umfragen so dermaßen pro Kammer ausgefallen sind.
Das war doch repräsentativ, also anteilsmäßig ein Querschnitt durch die Pflege, oder nicht? Wie wurde denn ausgesucht? Nur dbfk-Mitglieder?
 
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Christian Kröhl

Christian Kröhl

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Was die Kammer und deren Befürworter nie verstanden haben ist, dass es den Kammergegnern nicht um ein "Nein zu Kammern" ging, sondern um ein Nein zu den eingerichteten Pflegekammern und dem, was diese Kammern an Elitarismus offen zur Schau trugen, ohne jede Haftung zur Basis - nicht mal einer deutlich gewordenen, ernsthaften Absicht dazu. Stattdessen wurde im eigenen Saft geköchelt, munteres Postenschachern nahm seinen Lauf, fühlbar war die Kammer ausschließlich über völlig abstruse Beitragsgebühren, Fortbildungsverpflichtungen, die die Pflegekräfte am Ende zwangsläufig selbst bezahlen hätten müssen - ohne jeden Ausgleich - und einer Mitsprachemöglichkeit, die sich - ohne Vitamin B - auf die Rolle des Stimmviehs beschränkte.

Das Fatale daran ist: fast alle Pflegekräfte sind für eine Selbstverwaltung. Auch für eine Pflegekammer. Allerdings einer, die von und mit der Basis lebt, die sich mit und aus ihr entwickelt und man sich gegenseitig - nicht nur thematisch - mit nimmt. Die bisherige Chance auf eine derartige Kammer ist für die kommenden Jahre jedoch vertan, denn das verlorene Vertrauen wird Jahre, wenn nicht Jahrzehnte benötigen, bis hier ein zweiter und hoffentlich besserer, dann auch erfolgreicherer Versuch unternommen wird.

Bestenfalls ohne Beteiligung des DBfK, denn deren massive Beeinflussung hat der Unternehmung bereits am ersten Tag das Genick ebenso gebrochen, wie deren hunderte Presseerklärungen bestenfalls als schlechte Propaganda mit, freundlich formuliert, halbseidenen Inhalten bezeichnet werden müssen. Bestes Beispiel: aktuell wettert und zürnt der DBfK gegen das Wahlergebnis auf Grund der Wahlbeteiligung. Da muss man dann schon mitleidig Lächeln, wenn der DBfK anscheinend völlig vergessen zu haben scheint, wie die Urwahlen zur Kammerbildung abgelaufen sind (Der DBfK - oder "Wie taub muss man sein, um diesen Knall nicht gehört zu haben !?" - Pflegeboard.de), welche winzige Beteiligungen es denn da so gab, wer überhaupt von der Wahl wusste - und wie man den Pflegekräften dann eine lange Nase drehte, frei nach dem Motto "Selbst schuld. Wir haben das gewünschte Ergebnis, egal wie es zustande kam." -

Vielleicht sollte sich der DBfK daran erinnern und mit ein wenig Schamesröte einfach mal in dröhnende Stille ausbrechen.
 
Qualifikation
Fachkrankenpfleger für Anästhesie & Intensivpflege
Weiterbildungen
Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege
Studium
Gesundheits- und Sozialökonomie, Betriebswirtschaft (VWA)
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