Wundmanagement offener Unterschenkel

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Blauemoewe

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05.10.2002
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Hallo,

seit geraumer Zeit versorge ich einen Patienten mit einem offenen Unterschenkel (2/3 des Unterschenkels betroffen + Fußspann). Die Wunde besteht aus mehreren tiefergehenden Wundschädigungen mit Nekrosenbildung, welche mit Aquacel Ag versorgt werden. Die restliche Haut ist oberflächlich betroffen und mit einem schmierigen weißlichen Sekret belegt. Der Arzt tippt auf eine Pilzinfektion. Der Verbandswechsel erfolgt tgl. und das Aquacel Ag wird alle zwei Tage gewechselt.
Ein weiteres Problem, welches zur Zeit hinzu kommt, ist der Patient selbst. Besagter Patient versucht die Verbandswechseltage zu vermeiden. Dies zeigt sich, indem er in jeder Sprechstunde mit uns verhandelt wann er wieder kommen soll. Wir haben schon verschiedene Gespräche mit ihm geführt, aber leider ohne Erfolg.
Meine Frage nun:
Welche Erfahrungen habt ihr bei der Versorgung mit offenen Unterschenkeln gemacht? Welche Verbandsmittel setzt ihr ein (moderne Wundversorgung)?
Wie geht ihr mit "schwierigen" Patienten um?
 
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ex. Krankenschwester/ Dipl. Pflegewirtin (FH)
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26.07.2006
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Hi, das is ein sehr komplexes thema. Es kommt da ja uf viele verschiedene Faktoren an. Zum einen, warum er diesen ulcus hat, dann wie lange schon, wie lebt dieser mensch, wie alt ist er ect...

Manchmal muß man die Therapie ändern, wenn es zu keinem Erfolg kommt. Manchmal ist erst ein erfolg sichtbar, stagniert dann aber plötzlich. Evtl hat er Schmerzen beim Vw oder das silber brennt auf der Wunde. Hatte ich alles schon. Was habt ihr für alternativen? Was schon probiert? Kohle?
Wunde infiziert, riecht und ist schmierig? Wie du siehst gehören viele faktoren dazu um was genaueres zu sagen.

Vielleicht kannst du ja mal noch etwas ins detail gehen?!

Trotzdem viel Erfolg weiterhin

Gruß NS
 
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IMC neurologische Frührehabilitation
Blauemoewe

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05.10.2002
36037
Hallo,

ja es ist richtig, dass das Ganze sehr komplex ist. Es spielen so viele Faktoren mit rein und es ist verdammt schwierig den richtigen Weg zu finden, insbesondere wenn der Patient teilweise dagegen arbeitet ohne ersichtlichen Grund.
 
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