Medizinrecht Notwendigkeit einer Patientenrufanlage

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UlrichFürst

Hallo, ich hoffe mal, daß hier jemand was konkretes weiß - aber bitte mit Referenz; spekuliert haben wir nämlich schon...

Muss ein Patient/Bewohner eine "Glocke" in Reichweite haben oder muss sich der Patient/Bewohner auf welche Art auch immer kurzfristig bemerkbar machen können?
Wenn ersteres, gibt's da bestimmte Vorgaben, wie die auszusehen/zu funktionieren hat?

Und als Bonus-Frage :eek:riginal: :
Unterscheidet sich das Abhängig von der Unterbringungsart?

neugierig
Ulrich
 
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UlrichFürst

Themenstarter/in
Ha, ich habe doch noch was gefunden:
http://www.gesundheitsamt-bw.de/servlet/PB/show/1150755/wf_heimbegehung.pdf
Vielleicht hilft dies etwas weiter.
Tut's. Super, Danke!
Ergo: Zumindest im AH muss die Glocke in Reichweite eines Bewohners sein!
Fragt sich noch wie's nu im KH ist?

Aber v.a. hilf mir doch bitte nochmal (bei einem technischen Problem) :bitte:
Ich bin einfach zu blöd :cry: Ich finde "Dein" Dokument mit der Suchfunktion der Seite nicht. Auch nicht unter der Rubrik Rechtsinfos. :blushing:
Mit welchen Begriffen hast Du den erfolgreich gesucht?

Ulrich
 
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wolke

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02.02.2006
76771
ich hab jetzt keinen direkten rechtshinweis aber vielleicht finde ich noch was aber es ist oberste direktive die klingen in reichweite des patienten zu bringen bzw. zu befestigen. Dies ist in manchem fällen die einzige verbindung zur außenwelt und auch wenn der patient nicht mehr weiß was die klingel bedeutet und ständig leutet, darf man sie auf keinen fall wegnehmen. Ich weiß nur nicht mehr so genau welcher rechtsbegriff relevant ist. freiheitsberaubung ?? auf jeden fall ist ein gewaltakt.
vielleicht finde ich noch was
 
Qualifikation
lehrerin für pflegeberufe
Fachgebiet
keinen
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UlrichFürst

Themenstarter/in
es ist oberste direktive die klingen in reichweite des patienten zu bringen bzw. zu befestigen. Dies ist in manchem fällen die einzige verbindung zur außenwelt und auch wenn der patient nicht mehr weiß was die klingel bedeutet und ständig leutet
Mir geht's nicht um's ständig leuten, zumindest wenn der Pat. gesprächsbedarf hat, ist das ja auch irgendwie legitim.
Mir geht es zum einen um Patienten, die klingeln weil sie halt überall am Bett mal hindrücken und irgendwann halt auch mal zufällig auf die Glocke[1]. Und es geht mir auch um den umgekehrten Aspekt. Wenn ein Patient nicht in der Lage ist eine Rufanlage zu bedienen, muss ihm vermutlich doch eine andere Möglichkeit gegeben werden, sich bemerkbar zu machen. Ist es aber dann immer noch Vorschrift, das die Rufanlage in Reichweite ist?

Ulrich
[1] In solchen Fällen kann es auch mal sein, dass wir z. B. die elektrischen Verstellmöglichkeiten des Bettes deaktivieren. Es ist nämlich ziemlich unbequem, wenn der Pat. versehentlich sowohl Fuß- als auch Kopfteil maximal hochfährt und dann so \/ drin liegt. (Ist schon mal passiert...
 
Sonnensturm

Sonnensturm

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05.01.2006
63110
Tut's. Super, Danke!
Ergo: Zumindest im AH muss die Glocke in Reichweite eines Bewohners sein!
Fragt sich noch wie's nu im KH ist?

Aber v.a. hilf mir doch bitte nochmal (bei einem technischen Problem) :bitte:
Ich bin einfach zu blöd :cry: Ich finde "Dein" Dokument mit der Suchfunktion der Seite nicht. Auch nicht unter der Rubrik Rechtsinfos. :blushing:
Mit welchen Begriffen hast Du den erfolgreich gesucht?

Ulrich
Falls ich mal Patient im KH sein sollte, möchte ich auch eine Klingel an mein Bett. Denn man weiss doch nie, was einen so ereilen kann.
Die Vorschrift gibt es bestimmt. Die Umsetzung wird vielleicht nur lockerer gehändelt.
Ein Pat. im KH kann eher seinen Willen bekunden, als ein Bew. im AH.

Ich habe schon öfter erlebt, wenn eine Kontrolle angesagt war, dann hiess es immer:"Guckt, ob überall die Klingeln dran sind."
Und ob jemand geistig oder körperlich in der Lage ist, die Klingel zu betätigen, interessiert nicht. Sie muss erreichbar sein und basta.

:confused: Jetzt weiss ich nicht, ob ich die Frage richtig verstanden habe. Ich versuche es mal mit meinem "Verständnis". Ich habe google bemüht mit -Heimaufsicht Rufanlage-, irgendwann bin ich dann auf diese Seite gestossen.

Grüsse vom wassermann
 
Qualifikation
Krankenschwester
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UlrichFürst

Themenstarter/in
Ein Pat. im KH kann eher seinen Willen bekunden, als ein Bew. im AH.
Wie man's nimmt, wir haben hier sehr viele Patienten, die aus Heimen kommen. Und mir geht's ja explizit um die Pat./Bew. die genau das eben nicht können... zumindest nicht durch eine Rufanlage, sondern vllt. nonverbal.

Und ob jemand geistig oder körperlich in der Lage ist, die Klingel zu betätigen, interessiert nicht. Sie muss erreichbar sein und basta.
klingt typisch deutsch-bürokratisch (nicht Du, sondern diese Vorschrift...)

:confused: Jetzt weiss ich nicht, ob ich die Frage richtig verstanden habe. Ich versuche es mal mit meinem "Verständnis". Ich habe google bemüht mit -Heimaufsicht Rufanlage-, irgendwann bin ich dann auf diese Seite gestossen.
Du hast mich richtig verstanden. Ich hatte mit "MDK Rufanlage" gesucht und nichts gefunden mit "Heimaufsicht" findet man deutlich mehr (und v.a. passt's mehr zum Thema, was man da findet).

Danke

Ulrich

P.S. Es benötigt übrigens kein Überzeugungsarbeit mehr. Ich gehe einfach mal davon aus, dass das im KH genauso gilt, bis das Gegenteil bewiesen ist :wink:
 
Sonnensturm

Sonnensturm

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05.01.2006
63110
Wie man's nimmt, wir haben hier sehr viele Patienten, die aus Heimen kommen. Und mir geht's ja explizit um die Pat./Bew. die genau das eben nicht können... zumindest nicht durch eine Rufanlage, sondern vllt. nonverbal.
So ganz wörtlich meinte ich es auch nicht.
:grin: Freut mich, dass ich helfen konnte.
 
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Krankenschwester
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Pflegeboard.de

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