GuK Nicht schnell genug!!!

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M

Micki

Hallo zusammen,

Mich würde gerne Eure Meinung dazu interessieren

:(
gegen 8:20 nach dem Durchgang teilte mir eine Schwester der Station mit, dass ich zu langsam arbeite. (ich sollte noch einen Pat. duschen, vorher BDK- Beutel lehren, Pat. wiegen, Duschstuhl besorgen etc. - und nach der Pflege noch das Bett beziehen). Habe diesen Pat. noch nicht gepflegt. Es stellte sich heraus, dass der Pat. noch mobilisiert werden musste. Dies geht ja nicht im Akkord, wie ich finde. Als Zeitvorgabe billigte man mir für dies alles 15 Min. zu. Als Mittelkursschüler in Ausbildung habe ich 30 Min. benötigt, war aber sprachlos über
die ungerechtfertigte Kritik, zumal ich ja im Lernstadium bin.

Ich wollte natürlich noch auf die gewünschte Wassertemperatur vom Pat. eingehen. Dabei merkte ich, dass ich mit den 15 Minuten nicht hinkam. Die Pat.- Ressourcen, sollten ja auch genutzt und gefördert werden. Der Pat. griff sich selbständig die Brause und genoss es sichtlich, mal wieder zu duschen/geduscht zu werden: Ich hätte ihm da wohl kaum die Brause aus der Hand nehmen können - nur um die 15 Minuten einzuhalten. In diesem Moment war mir die Zeitvorgabe ehrlicherweise auch egal und ich musste an eine ehemalige Praxisanleiterin aus meiner Heil- und Erziehungspflegerausbildung denken, die mir immer gepredigt hat: „Pflege die Menschen immer so, wie Du selber später mal gepflegt werden möchtest!“ Aus diesem Grund war mir in diesem Fall der Pat. wichtiger. Außerdem hatten wir an diesem Tag nur 3 Pat. (dieser inbegriffen), die Hilfe beim Waschen benötigten, da die anderen sich selber gewaschen haben.

Ich teilte daher besagter Schw. auch unter Hinweis der zitierten Umstände mit, dass ich die ganzen Sachen in 15 Min. nicht ohne Nachteil und auf Kosten der Patienten schaffen würde. Sie meinte dazu, sie würde das auch „locker schaffen“ und verkündete mir dann wörtlich: “Ich schaffe 3 Pat. in 45 Minuten…!“ In dieser Hinsicht ist anzumerken, dass Sie mich wohl kaum mit einer examinierten und erfahrenen Pflegekraft vergleichen bzw. konform setzen könnte, da ich noch in Ausbildung und Schüler bin, der ja momentan gerade dabei sei, diese Dinge richtig zu lernen und Pflegeerfahrungen zu sammeln. Persönlich finde ich weiter, dass die Aussage im Bezug zur examinierten Pflegekraft echt ein starkes Stück ist, denn ich bin bekanntlich noch im Mittelkurs und damit noch relativ weit weg vom eigentlichen Examen. . Schon deswegen darf man solche Vergleiche nicht anstellen, weil sie gegen alle Erfahrungen sprechen. Jeder arbeitet mit einer anderen Geschwindigkeit. Zwei verschiedene Pflegekräfte
Werden erfahrungsgemäß unterschiedlich lange Zeit bei ihren Einsätzen benötigen. Das ist bekannt und auch ganz normal. Und trotzdem ist keine der beiden Schwestern deswegen eine schlechtere Schwester. Außerdem kann man einen Zeitplan gar nicht so haargenau festlegen. Einem Pat. braucht z.B. nur schwindelig zu werden oder er hat einfach keine Lust zu haben –
dann muss man wieder Überzeugungsarbeit leisten, die oft sehr viel Zeit kostet.

Ich war bedrückt, als Sie mir dann im Verlauf des weiteren Gespräches wörtlich sagte: „Wenn Du so langsam arbeitest, wirst Du Dein Examen nicht bestehen. Und falls Du es doch
schaffst – irgendwie - wird sowieso keiner gerne mit Dir arbeiten…“ Darüber bin ich jetzt noch richtig schockiert, denn diese ungerechtfertigte Herabminderung und fast Verächtlichungmachung meiner Persönlichkeit (immerhin bin ich bereits Sozialbetreuer und Heil- und Erziehungspfleger!) nagt verständlicherweise immer noch in mir, zumal sie auch noch meinte, die anderen Stationen sähen das angeblich ähnlich, ich wäre, so sinngemäß, psychisch zu labil und „zu still“ für diesem Beruf, könnte nicht gut kommunizieren und mich nicht bei den Pat. durchsetzen. Tatsächlich wurde aber im Widerspruch dazu meine Belastbarkeit und auch personale Kompetenz auf den anderen Stationen immer mit gut und in der ambulanten Pflege sogar mit sehr gut bewertet. Auch meine übrigen Noten auf den anderen Stationen hinsichtlich Fachkompetenz können sich nachweislich sehen lassen.
Eine andere Schw. versuchte mir dann noch einzureden, ich sollte ins Altenheim gehen, weil ich mir dort „alle Zeit der Welt in der Pflege nehmen“ könnte. Wörtlich dann dieselbe: „Glaube mir, Michael, der Stationsdienst ist nichts für Dich…“ Und sinngemäß setzte sie dann noch eins drauf mit der Bemerkung, dass ich auch nicht ins Stations-Team passe. Es wurde noch einiges Verletzendes gesagt, das ich hier nicht hersetzen möchte…

 
U

UrgoTüll

Mitglied
Basis-Konto
02.06.2006
71287
Hallo Micki,

ich kann nicht beurteilen, wie schnell oder wie langsam du arbeitest, aber was du da erlebt hast, finde ich schon ein starkes Stück.
Solltest du wirklich soo langsam arbeiten, daß du nicht für die Pflege geeignet wärst, so müßte dies ja aus den Beurteilungen hervorgehen, oder in einem persönlichen Gespräch geklärt werden.

Für drei Pflegen 45 Minuten, wie geht das denn? Da möchte ich kein Patient sein!

Klar ist, verreißen muß man sich immer ein bißchen und oft kann man sich nicht die gewünschte Zeit für eine Pflege nehmen, klar ist aber auch, das ich die Ressourcen der Patienten wahrnehme und sie in den Pflegeprozess integriere. Das hast du gut gemacht.

Such das Gespräch mit deinem Mentor und kläre die Situation, ohne Anschuldigung.
Liebe Grüße und alles Gute !
 
Qualifikation
Altenpflegerin
Fachgebiet
Ambulant
W

Willy_Wuff

Aktives Mitglied
Basis-Konto
01.12.2005
Deggendorf
Wow, ich bin beeindruckt ........ 15 minuten für das Komplett Programm.....
Wahnsinn... was für ne Arbeiterin.... ( Ne Pflegekraft kanns nicht sein *lach* )

Also das "Komplett-Programm" kann ich in der Regel aus Zeitlichen Gründen auch nicht jedem Patienten Täglich angedein lassen, das is war, aber man kann es alle 2 Tage machen ;-)
So nach dem motto heute die Patienten in den Graden Zimmern, die anderen bekommen eine "Katztenwäsche" morgen die Patienten in den Ungeraden Zimmern.

Ich überleg grad ob ich das bei mir schaffen würde...... aus dem Tiefschlaf herraus....... und in 15 Minuten geduscht gestriegelt und geschniegelt am Frühstückstisch sitzen, womöglich noch die Reste eines Schlafmittels in der Blutbahn ........
Neee, schaff ich nicht ;-)
*lach*

Aber einfach nur zu sagen du bist zu langsam und nicht zu sagen was Du hättest wie anders machen können ist auch n büschen ...... ähhh dähmlich (?)
Aber deine Geschichte kommt mir irgendwie sowas von bekannt vor .......
hatte ich auch mal das Vergnügen auf soner Station zu arbeiten, nachdem mir die Oberschwester dann Unfähigkeit bescheinigen wollte habe ich gesagt das es kein Problem ist, wenn sie das macht bin ich am vollgenden Tag mit meiner Kursleitung auf der Station, und dann solle sie doch die Beurteilung begründen.
Wollte sie dann irgendwie doch nicht.
Übrigens 10 Jahre später hatte es mich dann mal als Pfleger auf diese Station verschlagen, als ich dann wieder gehen wollte, wollten die mich eigentlich nicht weg lassen *fg*

Also, wenn deine bisherigen Beurteilungen gut waren, dann lass dich von der einen Schlechten nicht erschüttern.
 
Qualifikation
Fachpfleger für Intensiv Medizin
Fachgebiet
IMC
S

Surrogat

Themenstarter/in
Zum Thema "Zeitmanagement" in der Krankenpflege kannst du bei deiner Ausbildungsstelle, einem ambulanten Dienst oder Pflegeüberleitungsstelle die entsprechenden "Richtzeiten" lt. MDK geben lassen (wichtig für die Beantragung einer Pflegestufe, daher existieren sie als Formblatt).

Meines Wissens ist alleine das Duschen eines Patienten dort mit ca. 15 Min terminiert - wobei der MDK selbst sagt diese Richtzeiten seien für erfahren Pflegekräfte oder geübte Laien ausgewiesen, im Einzelfall sehr variabel und umfassten auf keinen Fall andere Aspekte der Handlung, wie zum Beispiel Gespräche oder auftretende Komplikationen, sondern lediglich die Pflegetätigkeit mit Vor-und Nachbereitung.

Die berufliche Realität, vor der deine Bezugsschwester wohl einen recht tiefen Kniefall machen musste, erzwingt manchmal Kompromisse - im Sinne einer professionellen Pflege darf dies jedoch nie zum Regelfall oder gar Wettkampf ("Ich schaffe 3 Patienten in 45 min") werden.
 
Flori

Flori

Mitglied
Basis-Konto
12.06.2006
45479
www.macslab.de
Oh ja, dass kommt mir als Schüler sowas von bekannt vor.

Ich hab selbige Situationen schon selber oft erlebt.
Und handhabe es genau so, wie hier gesagt, stört jemanden das ich gut richtig und sorgfältig arbeite, und eben NICHT 3 Pflegen in 45 Minuten schaffe, so kann dieser gerne mit mir zur PDL kommen, und wir können dann da ausdiskutieren, ob es besser für das wohlbefinden des Patienten ist, wenn er sein Duschen genießt, oder wenn ich die Dusche einmal kurz über ihn drüber halte.

Ich denke, man muss sowas natürlich immer situationsgerecht handhaben, also wenn auf einer Station viel los ist, dass heisst z.B. wenn viele Pflegen Morgens sind, dann arbeite ich auch etwas schneller, lasse mir aber trotzdem Zeit um den Patienten wenigstens im Rahmen individualität zukommen zu lassen.

Micki, ich finde du hast dich völlig korrekt verhalten, du hast dir ein Bild gemacht, was auf der Station los ist, und hast dann individuell den Patienten versorgt. Weiter so.

Und ich wette diese "Schnell-Schwester" schafft bloss deshalb 3 Patienten in 45 Minuten, damit sie dann mehr Zeit zum Kaffee trinken hat.
 
Qualifikation
Gesundheits- und Krankenpfleger
Fachgebiet
Anästhesie Pflege
C

charleene

Themenstarter/in
Ich wüsste gerne, woher besagte Schwester ihr Wissen bezüglich Altenheim nimmt. Ich habe leider noch NIE erlebt, daß man sich alle Zeit der Welt für einen Bew. nehmen konnte.Zeit die ich bei einem "vertrödel" weil er ausgiebig duschen darf, muss ich anderweitig wieder reinholen.

Man hat manchmal Kollegen, die sieht man und hasst man weil einem dessen Körperhaltung nicht passt, er eine ungewöhnliche Frisur hat usw. oder ein Schüler kann zu viel, so wie Du (keine 18 mehr und schon abgeschlossene Berufsausbildung). Vielleicht hat sie ja an Dir gesehen, wie sie früher mal war und was aus ihr geworden ist- evtl. passt ihr ihr eigenes Bild nicht und lässt es an Dir aus. Psychologisch könnte man da sicherlich einiges draus machen.
Ich kann Dir nur den guten Rat geben, pflege so wie Du es vor Deinem Gewissen rechtfertigen/vertreten kannst. Lass Dich von diesem Team nicht runterziehen und v. a. denk daran, daß Du zwei Ohren hast.

Schöne Grüße
charleene
 
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M

Micki

Themenstarter/in
Hallo zusammen

Danke für Deine Aufmunterung, die konnte ich gut gebrauchen. Die Schulleitung, hielt mich immer für geeignet bis auf den Tag mit der Praktischen Zwischenprüfung. Dann hielt Sie mich plötzlich nicht mehr für geeignet. Na ja, das viel ihr eineinhalb Jahre später ein. Wenn ich nicht dafür geeignet wäre, hätte Die Schulleitung es mir auch bei der Probezeitprüfung nahegelegt. Wie gesagt, Beurteilungen von Stationen, waren sonnst immer in 2 er Bereich, Personale Kompetenz sogar im 1 er Bereich. Und das ist nioch nicht alles...

15. April 2006

Heute morgen gegen 5:30 Uhr kam ich ins Schwesternzimmer auf der Station x des B-Krankenhauses, in dem ich derzeit eine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger absolvierte. Auf o. g. Station mache ich z. Zt. im Rahmen meiner Ausbildung praxisblockgemäß meinen Einsatz, um praktische Erfahrungen zu sammeln. Bei meinem Dienstantritt teilte mir Schwester A (Nachtwache) mit:

„Micki, ich soll Dir ausrichten, Du kannst nach Hause gehen! Du hast frei…!“

Ich fragte sie, was mit Sonntag (16.04.06) sei - ob ich an diesem Tag auch kommen solle. Dies fragte ich bezüglich der Überstunden, die bei mir noch ausstanden.Sie erkundigte sich, wie viele Überstunden ich noch hätte. Ich erklärte dazu, dass die Stationsleiterin Schwester V. mir mitgeteilt habe, dass ich zweimal eingesprungen sei und Überstundendienst absolviert hätte.

Darauf erklärte Schw. A. mir wörtlich:“Dann hast Du Sonntag auch frei!“ Sie wünschte mir dann noch alles Gute und verabschiedete sich bei mir, weil ja mein Urlaub anstand und ich ja danach wieder Unterricht hatte und auf einer neuen Station Dienst machen musste. Ausdiesen Gründen bin ich dann nachvollziehbarerweise nach Hause zu meiner Familie nach Geldern gefahren, um hier meinen Urlaub zu verbringen.

Abends selbigen Tages um 18:45 Uhr klingelte das Telefon und der stellvertretende Stationsleiter, (Pfleger Y) rief an bei meiner Familie an, wobei er zunächst meinen Vater erreichte, der mich dann aufgrund des „Verlangens“ meiner Person ans Telefon holte.Pfleger Y erklärte beim Gespräch am Telefon wörtlich mir gegenüber:“ Schön, dass ich Sie auch mal erreiche! Ich finde es eine Unverschämtheit und Frechheit, dass Sie überhaupt nicht zum Dienst erschienen sind und uns haben aufsitzen lassen. Was fällt Ihnen denn überhaupt ein, sich nicht an unsere Abmachungen zu halten, obwohl am 14. 04. 06 ausgemacht war,am nächsten Tag erst einmal zu kommen und wir dann weiter sehen würden..“

Ich erklärte ihm, dass ich ja frühmorgens auf der Station da gewesen sei (s. oben), die Nachtwache bzw. Schw. A. mich aber nach Hause geschickt habe. Er erkundigte sich dann noch einmal genau und wörtlich: „ Schwester A hat also wörtlich zu Ihnen gesagt, Sie könnten nach Hause gehen, weil sie frei hätten?“ Dies wurde von mir noch einmal bestätigt…Er schien dies nicht recht glauben zu wollen und erklärte, er wolle das alles noch am gleichen Abend abklären und mit Schw. A besprechen, ob meine Angaben der Wahrheit entsprächen. Dann teilte er mir noch mit, dass ich tags darauf (16. 04. 06) morgens zum Dienst kommen sollte…

Gegen 19 Uhr rief meine Mutter auf der Station an, weil ihr die Sache keine Ruhe ließ. Pfleger Y sagte im großenganzen dasselbe, wie zu mir. Er meinte, so meine Mutter, man wolle das alles am Morgen tags darauf „zu dritt“ abklären. Meine Mutter wollte auch wissen, warum man von Seiten der Station bzw. seiner Person nicht „vorher“ und „erst am Abend“ angerufen habe. So hätte man doch gleich morgens anrufen und die Sache abklären können. Laut Pfleger Y hätte er mich telefonisch nicht erreichen können. Dies ist indessen eine höchst pseudologistische Einlassung und als „Schutzbehauptung“ zu werten, wie dies bereits von Herrn Ha in seiner ungerechtfertigten „Abmahnung“ ebenfalls in derselben unwahrheitlichen Form rechtswidrig vorgetragen wurde, denn meine Telefonnummer hing/hängt nachweislich am Brett im Dienstzimmer der Station x, wo auch der Dienstplan hängt. Wäre es anders, hätte die Stationsleiterin Schw. V nicht bereits am Donnerstag, 6. April 2006 um 14.15 Uhr mich in meiner Familie in anrufen und erreichen können. Meine Mutter nahm das Gespräch damals an und gab es an meine Person weiter. Auch der Praxisanleiter ( M) bekam beim Erstgespräch auf der Station x meine Festanschlussnummer von meiner Familie daheim in Geldern. Durch das Telefonat mit Pfleger Y wurde auch deutlich, dass ich noch 10 Stdt. + 30 Min. Überstunden habe.

Da ich die Sache sofort klären wollte, bin ich am selbigen Abend (15.04.06) noch um 19:40 mit dem Taxi von daheim in Geldern noch zum B-Krankenhaus gefahren. Den Taxifahrpreis in Höhe von 35 Euro streckten mir meine Eltern vor. Gegen 20:05 traf ich dort ein.

Auf der Station x, wohin ich sofort eilte, wollte ich dann im regulären Dienstzimmer die Nachtwache als Zeugin ansprechen und zur Rede stellen. Mir wurde jedoch bedeutet, ich solle noch einen Augenblick warten, da gerade die Übergabe im Gange sei. Nach ca. 10 Minuten wurde ich gegen 20:15 Uhr ins Dienstzimmer gebeten, wo ich noch einmal den bereits geschilderten objektiven Sachverhalt vorbrachte. Dabei wies ich auch in einleuchtender Form darauf hin, was für einen Sinn es hätte auch geben sollen, wenn ich morgens (wie ja am 15. April 2OO6 geschehen) um 5.3O Uhr in Dienstsachen auf der Station x zum Dienst erscheine – um dann einfach wieder zu gehen, wenn nicht der von mir vorgetragene Sachverhalt richtig sei. Zudem verwies ich darauf, dass ich bekanntermaßen ein „pünktlicher Mensch“ sei.

Tatsächlich wurde der von mir hier und dort geschilderte Sachverhalt detailliert von Schw. A voll und ganz bestätigt. Es stellte sich dabei heraus, dass Schw. K tags zuvor vergessen hatte, die stellvertr. Stationsleitung darüber zu informieren, dass ich am 15. 04. 2006 frei hätte, so dass Pfleger Y auch nichts davon wusste. Dessen Kommentar war lediglich nach Abklärung der ganzen Sache: „Na gut, dann ist die Sache vom Tisch…!“ Es gab bezeichnenderweise kein einziges Wort des Bedauerns, eine Entschuldigung o. ö. Für die ja im Grunde sehr massive und ungerechtfertigte Verdächtigung, deren Folgen sich leicht nachvollziehen und „ausdenken“ lassen…Pfleger Y teilte mir lediglich noch lapidar mit, dass ich tags darauf wieder zum Dienst kommen solle. Ich hätte zwar noch 10 Überstunden und 30 Minuten aufzuweisen, aber falls er mir diese „verrechne“, würde ich mit nur 3 Stunden zum nächsten Einsatz kommen.

Angesichts vergangener Ereignisse wie die zitierte „Abmahnung“ u. ä. halte ich es zur eigenen ausbildungs- und schulrechtlichen Absicherung und zum Beweisantritt für rechtens und erforderlich, dieses Protokoll über den ganzen Vorgang zu erstellen.

Aus diesen genannten vorfällen reichte ich meine Kündigung ein.

Ich fand es sehr wichtig, denn unter solchen Vorraussetzungen konnte ich meine Ausbildung nicht unbefangen weiterfüren


Viele Grüße

Micki
 
C

charleene

Themenstarter/in
Warum versicherst Du in einem Forum etwas an eides statt? Willst Du Deinen Vorgesetzen den Link bzw. einen Ausdruck dieses Topics überreichen?

Übrigens: Glückwunsch zur Kündigung. Manche Dinge hat man einfach nicht nötig, auch nicht als Schüler!

Gruß charleene
 
W

Willy_Wuff

Aktives Mitglied
Basis-Konto
01.12.2005
Deggendorf
Hmm hast du vor die Ausbildung in einem anderen Haus noch mal zu versuchen ?

Also wenn sich das wirklich so zugetragen hat ist es echt Heftich.

Warum nach der Zwischenprüfung für ungeeignet befunden ?
is das begründet ?

habt ihr keinen Personalrat oder Auszubildenden Vertretung ?
 
Qualifikation
Fachpfleger für Intensiv Medizin
Fachgebiet
IMC
B

blue lagoon

Neues Mitglied
Basis-Konto
26.06.2005
59
wegen diesem einen vorfall hast du gekündigt?

ich mein, ok, dass sowas echt unter aller s** ist, ist klar.
aber deshalb gleich die ausbildung abbrechen?
sowas kann man doch gescheit klären....
 
Qualifikation
schülerin
Fachgebiet
schülerin
Monika58

Monika58

Aktives Mitglied
Basis-Konto
26.09.2005
Bonn
........Darüber bin ich jetzt noch richtig schockiert, denn diese ungerechtfertigte Herabminderung und fast Verächtlichungmachung meiner Persönlichkeit (immerhin bin ich bereits Sozialbetreuer und Heil- und Erziehungspfleger!).....
Dein Thread macht mir schon einige Bauchschmerzen.

Wenn Du betonst, dass Du Sozialbetreuer und Heil- und Erziehungspfleger bist und damit Deine Qualifikation für den zwischenmenschlichen Bereich betonst frage ich mich: Warum arbeitest Du dann nicht alsSozialbetreuer und Heil- und Erziehungspfleger? Sicher gibt es Überschneidungen in den Berufsbereichen zur Krankenpflege. Aber eben nur Überschneidungen.

Eine weitere, sehr subjektive Einschätzung: Wenn Du mit mir (angenommen, ich wäre Deine Vorgesetzte) ähnlich ausschweifend diskutieren wolltest wie Du hier die Sätze formulierst ..... ich hätte 'n Hals.
 
Qualifikation
Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
M

Micki

Themenstarter/in
wegen diesem einen vorfall hast du gekündigt?

ich mein, ok, dass sowas echt unter aller s** ist, ist klar.
aber deshalb gleich die ausbildung abbrechen?
sowas kann man doch gescheit klären....
Es war nicht nur dieser eine Vorfall, lese mal alles zum Thema nicht schnell genug.

Es stappelte sich mit der Zeit, aber dies alles zu erläutern würde den Rahmen sprengen.


Ich fand es die für mich passende Lösung und ich stehe auch dazu.


Liebe Grüße

Mick
 
M

Micki

Themenstarter/in
Dein Thread macht mir schon einige Bauchschmerzen.

Wenn Du betonst, dass Du Sozialbetreuer und Heil- und Erziehungspfleger bist und damit Deine Qualifikation für den zwischenmenschlichen Bereich betonst frage ich mich: Warum arbeitest Du dann nicht alsSozialbetreuer und Heil- und Erziehungspfleger? Sicher gibt es Überschneidungen in den Berufsbereichen zur Krankenpflege. Aber eben nur Überschneidungen.

Eine weitere, sehr subjektive Einschätzung: Wenn Du mit mir (angenommen, ich wäre Deine Vorgesetzte) ähnlich ausschweifend diskutieren wolltest wie Du hier die Sätze formulierst ..... ich hätte 'n Hals.
Hallo Monika

Wenn Du meine Vorgesetzte wärst könntest Du ruhig einen Hals auf mich haben, dass ist dein Recht.

Es gibt nun mal Vorgesetzte die die Wahrheit nicht vertragen können


Herzlichen Gruß

Micki
 
Monika58

Monika58

Aktives Mitglied
Basis-Konto
26.09.2005
Bonn
Qualifikation
Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
M

Manu5959

Aktives Mitglied
Basis-Konto
19.10.2005
Rosenheim
Hallo Micki,

findest du es nicht etwas dreist, alle über einen Kamm zu scheren?

Es gibt immer solche und solche, ob das nun Schüler oder Lehrer betrifft, Personal, Stationen usw.

Auch meine Ausbildung war von Höhen und Tiefen geprägt, und so wird es wohl vielen ergangen sein.
Was ich sehr erstaunlich finde, ist, das du wohl jede Menge Zeit am Schreiben deiner Protokolle verbracht hast.
Vielleicht wäre es besser gewesen, du hättest die Zeit anderweitig genutzt.
Was nützen sie dir denn jetzt?
Es ist freilig deine Entscheidung, deine Ausbildung abzubrechen, manche geben aber nicht so schnell auf, und versuchen, den offenen Weg zu gehen.
Für mich klingt es so, als hättest du die letzte Zeit jeden Tag dein Notizbüchlein mitgehabt, um dir die "Vergehen" deiner Kollegen/ Vorgesetzten zu protokollieren.
Sorry, aber dafür habe ich kein Verständnis!

Grüßle Manu
 
Qualifikation
KS,PA,WBL,stellv. PDL, Pain Nurse, Pain Nurse, Pall. care
Fachgebiet
Altenheim
Weiterbildungen
Leitung des Arbeitskreises zur Implementierung von Palliative care und des Hospizgedankens
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M

Micki

Themenstarter/in
Hallo Micki,

findest du es nicht etwas dreist, alle über einen Kamm zu scheren?

Es gibt immer solche und solche, ob das nun Schüler oder Lehrer betrifft, Personal, Stationen usw.

Auch meine Ausbildung war von Höhen und Tiefen geprägt, und so wird es wohl vielen ergangen sein.
Was ich sehr erstaunlich finde, ist, das du wohl jede Menge Zeit am Schreiben deiner Protokolle verbracht hast.
Vielleicht wäre es besser gewesen, du hättest die Zeit anderweitig genutzt.
Was nützen sie dir denn jetzt?
Es ist freilig deine Entscheidung, deine Ausbildung abzubrechen, manche geben aber nicht so schnell auf, und versuchen, den offenen Weg zu gehen.
Für mich klingt es so, als hättest du die letzte Zeit jeden Tag dein Notizbüchlein mitgehabt, um dir die "Vergehen" deiner Kollegen/ Vorgesetzten zu protokollieren.
Sorry, aber dafür habe ich kein Verständnis!

Grüßle Manu
Hallo Manu,

Nenne mir bitte ein Beispiel, wo ich alle über einen Kamm gescherrt habe!
Falls Du die Aussage meinst:Es gibt immer Vorgesetzte... - Dann muss ich Dir sagen... Hast mich nicht richtig verstanden und auch die Protokolle nicht verstanden.

Du kennst meine private Situation nicht, deshalb kannst Du nicht dir ein Urteil erlauben, wie lange ich an meinen Protokollen sitze und sonstiges.

Du weißt nicht, wann ich diese erstellt habe und weißt auch sonnst nichts über das Gesamtbild und die gesamte Situation. Aber das ist Deine Meinung und das ist auch gut so.


Herzlichen Gruß

Micki
 
M

Manu5959

Aktives Mitglied
Basis-Konto
19.10.2005
Rosenheim
Hallo Micki,

klar kenne ich dich nicht, hier kennen sich wohl auch die wenigsten persönlich!:blink:
Deine letzten Antworten zeigen mir, das du an deiner Kritikfähigkeit wohl noch etwas üben mußt.
Ich könnte dir auch antworten, du kennst mich nicht, und kannst mich genauso wenig einschätzen.
Darum geht es hier gar nicht.
Auch mußt du bei einer Erstellung eines Themas damit rechnen, das nicht alle deiner Meinung sind.

Du hast in deinen Protokollen haarklein Einzelheiten angegeben, selbst die Uhrzeit.Wenn du dich an das alles später noch so haargenau erinnern konntest, ohne dir vorher Notizen gemacht zu haben, Respekt!

Wie schon erwähnt, auch ich kenne leider genügend Schüler oder Pflegekräfte, die mit ihrer Ausbildung nicht zufrieden sind oder waren.


Grüßle Manu
 
Qualifikation
KS,PA,WBL,stellv. PDL, Pain Nurse, Pain Nurse, Pall. care
Fachgebiet
Altenheim
Weiterbildungen
Leitung des Arbeitskreises zur Implementierung von Palliative care und des Hospizgedankens
J-J-C-B

J-J-C-B

Mitglied
Basis-Konto
22.01.2006
81737
Habt Ihr in eurem Haus keine JAV? / BR? / PR???
Habt ihr mehrere Häuser oder nur eines?
Machst wo anders deine Ausbildung? oder machst du was anderes?

Wünsch dir viel erfolg für die Zukunft!
 
Qualifikation
Examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin
Fachgebiet
Allgemein Chirurgie (Visceral- und auch Thoraxchirurgie)
D

deprö

Neues Mitglied
Basis-Konto
14.02.2005
59227
Der hier "pflegenden" Kollegin wünsche ich gelegentlich bei einem notwendigen KH-Aufenthalt auf eine Pflegekraft zu stossen, die auf "gleichem Qualitätsniveau" arbeitet. Vielleicht ändeert sich dann grundsätzlich der Pflegestil. Den Dienstvorgesetzten der hier zitierten "Kollegien" ein kleiner Tip:
führt mal eine Pflegevisite durch - unangemeldet.
 
Qualifikation
PDL
Fachgebiet
stätionäre Pflege
Status
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