Sonstiges Nicht motivierte Schüler

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Monika58

Monika58

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26.09.2005
Bonn
habe,die erfahrung gemacht,das einige in die pflege gehen wegen lehrstellenmangel im wunschberuf,denke es wird zunehmen(meißtens pflegehilfe).
Es stimmt daß die Bewerberzahlen zunehmen, vermutlich ist Deine Analyse sogar richtig. Aber die Situation ist nicht neu: wann immer es der Industrie und dem Handel schlecht ging, ging es der Pflege gut und umgekehrt.
Andererseits nimmt die Anzahl der Ausildungsplätze in der Pflege kontinuierlich ab - somit ist ein genaueres "Sieben" möglich. Und wie schon mal gesagt, wenn im Vorstellungsgespräch die "schräge" Motivation nicht deutlich wird hilft die Probezeit.
Dazu bedarf es allerdings motivierter Ausbilder, die ihre Aufgabe ernst nehmen und die Schüler nicht nur verschleissen.

Gruß
Monika
 
Qualifikation
Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
W

Willy_Wuff

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01.12.2005
Deggendorf
Hmmm... dazu bedarf es nicht nur Motivierter Pracktischer Ausbilder.
zumindest auf unserer gegend bezogen, ist scheinbar die Krankenpflegewschule zum großen Teil noch weit Demotivierter als die Auszubildenden selbst.

In der praktischen Ausbildung würde ich mir eine Zusammenarbeit mit der Schule wünschen.
Wie offt hab ich das schon angesprochen das ich drum gebeten habe doch einmal informationen zu den Schülern zu bekommen, marke wo sind ihre Stärken, wo ihre Schwächen, was muß noch vertieft werden etc.
Ich glaub beim 100. Mal hab ich aufgehört zu zählen.
Somit werde ich weiterhin die kostbare Zeit des Auszubildenden damit verschwenden es selber herraus zu finden, nur Frage ich mich wozu ich bei den Beurteilungen mit rein schreibe was meiner Meinung nach ein Auszubildender noch vertiefen sollte.

Vielleicht währe es auch eine Idee zu hinterfragen warum so viele Auszubildende demotiviert sind ;-(
Also ganz ehrlich, wenn ich mir bei uns in der gegend die Ausbildung ansehe....... mensch bin ich froh das ich noch zu den leuten gehörte die eine Qualifiziert Hochwertige Ausbildung genießen durften, wenn ich mir heute in gesprächen die Klagen von den Auszubildenden anhöre.... unter diesen Bedingungen würde ich die Ausbildung nicht machen wollen.
 
Qualifikation
Fachpfleger für Intensiv Medizin
Fachgebiet
IMC
Monika58

Monika58

Aktives Mitglied
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26.09.2005
Bonn
Hmmm... dazu bedarf es nicht nur Motivierter Pracktischer Ausbilder.
zumindest auf unserer gegend bezogen, ist scheinbar die Krankenpflegewschule zum großen Teil noch weit Demotivierter als die Auszubildenden selbst.

In der praktischen Ausbildung würde ich mir eine Zusammenarbeit mit der Schule wünschen.
Wie immer gibt es Solche und Sone.
Bei uns z.B. klappt die Kommunikation zwischen Schule und Station im Regelfall reibungslos. Monatliche Mentorentreffen dienen u.a. genau dem von Dir gewünschten Ausstausch. Ein strukturierter Einarbeitungsleitfaden für Schüler macht es dem Ausbilder vor Ort leichter, den Schüler kennenzulernen. Bei Bedarf nimmt ein/e Lehrer/in an Beurteilungsgesprächen teil. Ich gehe häufig zu spontanen "Kaffeetrink-Besuchen" auf die Stationen, um "auf dem kleinen Dienstweg" Fragen zu klären oder Anregungen aufzunehmen/zu geben.

Zugegeben, dieser Prozess hat 6 Jahre gedauert; nicht zuletzt wegen einer gewissen Scheu vor "der Schule". Viele praktische Ausbilder denken, wir leben nach dem Motto "Lehrer haben vormittags Recht und nachmittags frei". (Ich stelle nicht in Abrede, dass der eine oder andere Kollege tatsächlich davon überzeugt ist :wink:).

Gruß
Monika
 
Qualifikation
Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
T

Torsten

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04.02.2006
47495
Hallo
erstmal Hut ab das du Dir zeit und gedanken machst Schüler anzuleiten super. die wenigsten von uns möchten diese UAfgabe noch zusätzlich leisten!
Also als Tipp:
Ihr amcht doch sicherlich Vorgespräche wenn der Schüler kommt Zwischen gespräch und Abschlußgespräch oder?
Im Vorgespräch lasse ich mir von Schüler die Erwartungen ansagen die er an mich(unser Sation und an sich sleber hat was will er überhaupt und was kann ers chon lass ich ihn einschätzen
im Zwischengesräch bekommt er dann von mir zu hören was er von dem was er angeben aht zu können wirklich kann, er soll Stellung dazu nehmen warum manches nicht so ist wie er es angeben hat. Ich lege mit iHm lernziele fest und mache im klar das er dafür selsbtverantwortlich ist diese zu erfüllen bzw dafür zu sorgen zu fragen Interesse zeigt, solte dies nicht der fall sein wird dies deutlich in der Abschlußbeurteilung aufgenommen.
Lernstnadsabfragen amch ich auch idem ich dem Schüler 3tage vorher Zeit geben eine MAßnahme zu palen samt Anamnese des PAt was er amchen will alles was dzu gehört Materialien die evtl benötigt werden dies alles schriftl. zu verfassen. und am Durchfürungstag anhand eines vorgesprächs und Nachgesprächs dieganze Sache beurteilt wird. Daran kannst du vieles in sachen Motivation der Schüler erkennen.
wünsche dir Viel Glück
 
Qualifikation
Krankenpfleger/ stellv. stationsleitung
Fachgebiet
Innere Medizin/Diabetologie, Diab Fussambulanz
M

Manu5959

Aktives Mitglied
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19.10.2005
Rosenheim
Im Vorgespräch lasse ich mir von Schüler die Erwartungen ansagen die er an mich(unser Sation und an sich sleber hat was will er überhaupt und was kann ers chon lass ich ihn einschätzen
im Zwischengesräch bekommt er dann von mir zu hören was er von dem was er angeben aht zu können wirklich kann, er soll Stellung dazu nehmen warum manches nicht so ist wie er es angeben hat. Ich lege mit iHm lernziele fest und mache im klar das er dafür selsbtverantwortlich ist diese zu erfüllen bzw dafür zu sorgen zu fragen Interesse zeigt, solte dies nicht der fall sein wird dies deutlich in der Abschlußbeurteilung aufgenommen.
Lernstnadsabfragen amch ich auch idem ich dem Schüler 3tage vorher Zeit geben eine MAßnahme zu palen samt Anamnese des PAt was er amchen will alles was dzu gehört Materialien die evtl benötigt werden dies alles schriftl. zu verfassen. und am Durchfürungstag anhand eines vorgesprächs und Nachgesprächs dieganze Sache beurteilt wird. Daran kannst du vieles in sachen Motivation der Schüler erkennen.
wünsche dir Viel Glück

Hallo Tofi,

:blink: So ist Motivation erkennbar? Sicher?:blink:

Nachdem ich mir jetzt deinen Text 5x durchgelesen habe, weiß ich immer noch nicht so recht, wo du hier die Motivation des einzelnen Schülers erkennst.
Du führst Vor-, Zwischen-, und Endgespräche durch, das machen hoffentlich mittlerweile alle Praxisanleitungen.
An deinen Beschreibungen der Gesprächsinhalte erkenne ich, das die Gespräche ziemlich einseitig verlaufen, und der Schüler mehr oder weniger darauf hingewiesen wird, das er nur Hilfe bekommt, wenn er fragt, und macht er es nicht, bekommt er die entsprechende Beurteilung.

Wie sieht denn hierbei deine Arbeit als Anleitung aus?
Was der Schüler machen muß, hast du beschrieben, ich erkenne aber nicht wirklich deine Hilfe dabei???

Oder verstehe ich hier nicht ganz den Text?

Grüßle Manu
 
Qualifikation
KS,PA,WBL,stellv. PDL, Pain Nurse, Pain Nurse, Pall. care
Fachgebiet
Altenheim
Weiterbildungen
Leitung des Arbeitskreises zur Implementierung von Palliative care und des Hospizgedankens
M

Monika Bartz

Mitglied
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02.02.2006
4020
Hallo, an alle!
In den vielen Jahren meiner Praxisanleitung habe ich es erst einmal mit einem nicht motivierten Schüler zu tun gehabt. Der war vorher schon in einem anderen Beruf tätig (Bootsbauer) und sagte schon im Erstgespräch, dass er ja lieber Arzt werden würde und er die Krankenpflegeschule nur als Übergang zum Studium sieht.
Damals war die Olympiade und der Schüler kam gleich 2x hintereinander zu spät zum Dienst, weil er nachts fernschauen mußte und einfach verschlief.
Nachdem ich ihn beim 1x abgemahnt hatte, war ich beim 2x schon sauer auf ihn und dann kam immer mehr dazu: Schüler sollte nach der Pause was aus der Apotheke mitbringen, vergessen. Schüler geht in die Pause und gibt niemanden weiter, dass Krebspat. starke Schmerzen hat. Daraufhin angesprochen, sagt der Schüler: na ein bisschen was muss man doch aushalten. Da war bei mir dann das Fass voll und ich holte die Schulschwester zum Gespräch dazu. Wir protokollierten unser Gespräch und machten den Schüler aufmerksam, dass sein Ausbildungsplatz ernstlich in Gefahr ist, wenn er sein Verhalten nicht ändert. Und er änderte nichts, immer wieder kam man sich bei ihm veräppelt vor und der ging auf der Station herum, als hätte er alle Zeit der Welt. Die Pat., speziell Frauen, mochten ihn aber ganz gern, weil er ja so viel Zeit hatte und immer für Spässchen zu haben war. Aber die Lernziele interessierten den jungen Mann nicht und er legte auch nie geforderte schriftliche Aufgaben vor.
Uns so fiel dann die Beurteilung nicht genügend aus. Bei uns darf man aber mit einem nicht genügend in der Pflege aufsteigen und so kam der Schüler dann noch einmal auf eine andere Station - dort wieder das selbe. Schlussendlich wurde der Schüler gefeuert.
Ich bin froh, dass das ein Einzelfall war, denn das strapaziert selbst mich als erfahrene PA und kostet viele Nerven.
 
Qualifikation
Krankenschwester / Praxisanleiterin
Fachgebiet
Linz
Monika58

Monika58

Aktives Mitglied
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26.09.2005
Bonn
Schlussendlich wurde der Schüler gefeuert.
Ich bin froh, dass das ein Einzelfall war, denn das strapaziert selbst mich als erfahrene PA und kostet viele Nerven.
ich danke Dir für den Hinweis, dass dies ein Einzelfall war, aber auch dafür, dass Du aufgezeigt hast, wie wichtig es ist, Lernfortschritte oder eben NICHTfortschritte zu protokollieren. Ansonsten hat "die Schule" keine Handhabe :eek:nline2lo
 
Qualifikation
Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
W

Willy_Wuff

Aktives Mitglied
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01.12.2005
Deggendorf
Deswegen meinte ich ja das Motivierte Ausbilder immens wichtig sind, allein schon um zu erkennen ob ein Schüler nur aus welchen gründen auch immer demotiviert ist oder global eigentlich keinen bock hat.
Die Demotivation erkennt man zwar beim arbeiten und vielleicht auch bei den Gesprächen, aber den Grund für selbiges findet man da glaub ich nur selten raus, das klappt eher während der normalen zusammenarbeit weil da meiner Meinung nach n ganz anderes verhältniss zwischen Auszubildendem und Ausbilder ist, sehr viel Kollegialer als bei den häufig etwas verkrampften Gesprächen.
( Übrigens noch mal am Rande erwähnt, offiziell bin ich kein Mentor... aber ich bin ganz zuversichtlich, irgendwann mal bekomme ich diesen schei.... Kurs, arbeite ja auch erst seit 10 Jahren daran *lach* nur irgendwie passte es bisher immer nicht, entweder durch Stationswechsel, andere Fortbildungen die nicht weniger wichtig sind, monetäre gründe etc. aber irgendwann ..... :wink: )

Und mal am Rande...... wenn n auszubildender zeimlich demotiviert auf die Station kommt, man rausfindet warum, und es gelingt ihm klar zu machen das es nicht immer so sein muß, und das Pflege erstens immens interssand und sein kann udn auch spaß machen kann ..... man dann in den Letzten Wochen feststellt : Aber halloo.... was der alles kann......
Das is locker nen Lichtblick an dem man sich wieder n paar Monate festhalten kann.

Irgendwann fühlte sich ne Auszubildende mal fast von mir veräppelt, als ich mich todernst bei ihr bedankt hatte das sie MICH wieder motiviert hatte.
( War ne Zeit da hatte ich eine doppelnull nach der anderen als Schüler und ich hatte schon echt keinen bock mehr und mir ernsthaft überlegt zu sagen das ich nicht mehr den Mentor "spielen" will, weil ich ja eh offiziell keiner bin.
 
Qualifikation
Fachpfleger für Intensiv Medizin
Fachgebiet
IMC
W

Willy_Wuff

Aktives Mitglied
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01.12.2005
Deggendorf
Ein strukturierter Einarbeitungsleitfaden für Schüler macht es dem Ausbilder vor Ort leichter, den Schüler kennenzulernen. Bei Bedarf nimmt ein/e Lehrer/in an Beurteilungsgesprächen teil. Ich gehe häufig zu spontanen "Kaffeetrink-Besuchen" auf die Stationen, um "auf dem kleinen Dienstweg" Fragen zu klären oder Anregungen aufzunehmen/zu geben.
Das währe noch mein Traum, zugeben muß
Also wenn das bei euch so gut klappt könnt ihr euch echt was drauf einbilden.
 
Qualifikation
Fachpfleger für Intensiv Medizin
Fachgebiet
IMC
M

Monika Bartz

Mitglied
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02.02.2006
4020
Hallo willy wuff!
Die Demotivation erkennt man zwar beim arbeiten und vielleicht auch bei den Gesprächen, aber den Grund für selbiges findet man da glaub ich nur selten raus, das klappt eher während der normalen zusammenarbeit weil da meiner Meinung nach n ganz anderes verhältniss zwischen Auszubildendem und Ausbilder ist, sehr viel Kollegialer als bei den häufig etwas verkrampften Gesprächen.

Ich kann dir da auch ein wenig recht geben.
Schüler, die demotiviert wirkten, sind bei uns meist schnell hoch - motiviert, weil jeder im Team bereit ist, mit Schülern zu arbeiten und wir ein sehr fröhliches Team sind. Meist merkt man schnell, dass oft die Vorgängerstation durch unqualifizierte Anleitung und wenig Einfühlungsvermögen dem Schüler die Motivation zerstört hat. Ich krieg oft Schüler, die von der vorigen Station einen schlechten Ruf hatten, um das abzuchecken und meistens konnte ich der Schule nur positives weitergeben. Ich will mir auch immer zuerst einmal selbst ein Bild vom Schüler machen. Die Schulschwestern betonen oft, dass sie auf unserer Station die objektive Beurteilung schätzen. Wir sind auch immer durch die Schule gut betreut von einer, für uns zuständigen, Schulschwester
Ausserdem Willy, wollte ich dir nur gratulieren, dass du die Anleitung auch ohne den PA - Kurs so ernst nimmst und Wesentlich trotzdem erkennst.
Du bist sicherlich nicht nur ein guter Pfleger sondern auch ein guter Anleiter.
Mach weiter!
Gruß Monika

 
Qualifikation
Krankenschwester / Praxisanleiterin
Fachgebiet
Linz
W

Willy_Wuff

Aktives Mitglied
Basis-Konto
01.12.2005
Deggendorf
Stimmt
Aber mal Hand aufs Herz, bei wem von uns "Alten" war es anders als wir die Ausbildung begonnen hatten ?

Ich war zwar beim Beginn meiner Ausbildung auch schon 21....... aber ... wenn ich ehrlich sein soll.......
Auch das ultimatieve Landei, das plötzlich in ne Großstadt gezogen ist und irgendwie immer noch ne etwas zu groß geratenes Spielkind war.
Ok, bin ich heute noch, das zu groß gerate Spielkind, aber in der Zwischenzeit habe ich gelernt im Bedarfsfall auch "Erwachsen" zu sein.

Ich hab nach meine Ausbildung mal Fotos von mir angeguckt, kurz vor der Ausbildung und gleich danach.........
das erste was mir bei den Alten Fotos in den Sinn gekommen ist war die Frage : Was ist das denn für nen Milchzahnrocker, das kann doch nicht ich gewesen sein.

Sprich die Kindlichkeit und die mangelnde Reife, das sollte man meiner Meinung nach keinem Auszubildenden als Fehler ankreiden, ganz im gegenteil, das ist etwas auf das man aufbauen kann, und bei dem man den Auszubildenden helfen muß mit dem was sie auf der Station kennen lernen umgehen zu lernen.
Und auch etwas auf das ich als Ausbilder Rücksicht nehmen muß.

Und nicht so wie ich es bei meiner Horrorstation damals erleben mußte .......
ich hatte meinen Zweiten einsatz, und bei einem menschen mit Pulmonalen Blutungen Sterbebegleitung gemacht.
Nach dem der Mensch verstorben war wollte ich einfach nur noch ins Schwesternzimmer eine Rauchen und nen großen eimer Kaffee trinken.......
Ja, nix war, ich mußte Mittag verteilen, das ich da nicht aufs Tablett erbrochen habe bin ich heut noch stolz auf mich, auch wenn ich vom rest des Tages nix mehr mitbekommen habe weil irgendwas in meinem Kopp abgeschaltet hatte.
Aber ich hatte Sehr hilfreiche "Erfahrene" "menschlich Fitte" schwestern, die mir "wunderbar" geholfen haben mit meiner eigenen Situation klar zu kommen, in dem sie mir Hilfreiche Lebensweisheiten wie : "Och beim dritten hast dich drann gewöhnt" lieferten.

Ich hab mich heute noch nicht daran gewöhnt, weder das jemand friedlich einschläft noch das jemand elendig zu grunde geht...... Aber ich habe gelernt damit um zu gehen. Unter anderem auch durch die Hilfe kompetenter Mentoren.

ich finde unsere Persönlichen Horrorefahrungen während der Ausbildung dürfen wir niemals vergessen, denn wenn wir das vergessen, dann werden wir nicht mehr in der lage sein uns in den Auszubildenen hinein zu fühlen, und sobald das der Fall ist können wir nicht mehr Behaubten gute Ausbilder zu sein.
( bischen krass und Provokant vormuliert, zugeben muß, aber ist meine Meinung )
 
Qualifikation
Fachpfleger für Intensiv Medizin
Fachgebiet
IMC
E

enno

Mitglied
Basis-Konto
20.02.2006
18236
das,was ich in meinem kleinen umkreis mitbekomme,ganz zu schweigen,von einigen pflegeforen,macht es mir nichr gerade mut pflegebedüftig zu werden.
3pflegeheime,eins zu empfehlen,kh -negativ,sowie reha(schlechtes pflegeheim,kenne besseres.
mfg enno
habe trotzdem mal eine frage,hätte ich die möglichkeit ,als ungelernte,aber,erfahrung in der pflege von schwerstpflegebedürftigen,in einer einrichtung zu arbeiten ?
mfg enno
 
Qualifikation
z.z.sonderurlaub
Fachgebiet
pflege zu hause(angehörigen)
W

Willy_Wuff

Aktives Mitglied
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01.12.2005
Deggendorf
Ausserdem Willy, wollte ich dir nur gratulieren, dass du die Anleitung auch ohne den PA - Kurs so ernst nimmst und Wesentlich trotzdem erkennst.
Du bist sicherlich nicht nur ein guter Pfleger sondern auch ein guter Anleiter.

Hmmm Was hat der Kurs damit zu tun das man die Anleitung ernst nimmt ?

Hatte ich eigendlich nur am rande erwähnt das man bei mir nicht evtl. Irgendwelches Wissen oder irgendwelche Prinzipien voraussetzt die ich nicht habe.
ist der einzige Hintergrund den es hat das ich diesen Umstand ab und an mal am Rande erwähne.

Aber definitionsgemäß ist doch jede Vollexaminierte Pflegekraft verpflichtet aus zu bilden, oder hab ich da was falsch verstanden ?
Und so ganz am Rande...... Die auszubildenden von Heute Sind meine Potentiellen Kollegen von morgen, da kanns nur in meinem Interesse siend as diese gut ausgebildet sind.

Schönen dank fürs lob.
Sozusagen ........ Stehts bemüht ......:innocent:
 
Qualifikation
Fachpfleger für Intensiv Medizin
Fachgebiet
IMC
W

Willy_Wuff

Aktives Mitglied
Basis-Konto
01.12.2005
Deggendorf
@enno

Hmmm ich muß gestehen, mir macht dieses Forum hier eher Mut weiter zu machen, und hat schon so manchesmal verhindert das ich mich gefragt habe ob ich mir das alles wirklich noch antun will.

Wie in jedem Job gibt es in der Pflege ne menge guter Qualifizierter Leute, ebenso wie es auch einige Leute gibt die (.......... Warum nenn ich solche Luschen nur immer Doppel Null.. ..... vielleicht weil 00 mich an WC erinnert zum Runterspühlen ?) echt zu Dumm sind.

Nur ist man als Patient oder Angehöriger sehr viel persönlicher betroffen, als als Kunde im Kaufhaus.

Im Kaufhaus hast sone Lusche als Kundenbetreuer ..... da schüttelt man nur den Kopf und sagt sich was fürn Blödmann, geht weiter hat ihn nach 3 min wieder Vergessen.
Als Patient oder Angehöriger vergist man Luschen bei den Ärzten und Pflegenden nicht so schnell.
Aber ich habe festgestellt das die Wenigsten es wirklich zur Kenntniss nehmen wenn im Krankenhaus einer seinen Job anständig macht.
Welcher Patient macht es das er nen Brief ans Direktorium schreibt wenn sich ein Pflegeteam die Füße aufgerissen hat um diese oder jene kleine Unmöglichkeit möglich zu machen ?
Nur wenn mal der Becher Kaffee Lauwarm ist, dann werden Beschwerdebriefe noch und nöcher geschrieben.

Als Pflegehelfer ohne jegliche Ausbildung in ein Krankenhaus, ich glaub nicht das dies möglich ist, allein schon aus rechtlich gesetzlichen hintergründen, denn ohne jegliche Ausbildung darfst du da dann meines Wissens nach nichts machen.

Im Pflegeheim könnte es glaub ich auch schwirig werden, aber da kenn ich mich mit der rechtlichen Situation nicht aus.

P.S.
Aber mal ehrlich ... morgens um diese Zeit nen Beitrag posten ........
Ich hab Nachtschicht, welche ausrede hast du ? :laughing:
 
Qualifikation
Fachpfleger für Intensiv Medizin
Fachgebiet
IMC
Monika58

Monika58

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26.09.2005
Bonn
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Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
Monika58

Monika58

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26.09.2005
Bonn
Aber definitionsgemäß ist doch jede Vollexaminierte Pflegekraft verpflichtet aus zu bilden, oder hab ich da was falsch verstanden ?
Und so ganz am Rande...... Die auszubildenden von Heute Sind meine Potentiellen Kollegen von morgen, da kanns nur in meinem Interesse siend as diese gut ausgebildet sind.
Ach, Willy, komm an mein Herz :kiss: .... ich wünschte, das würde sich langsam mal in den Hirnen der KollegInnen festsetzen.

Ich, die ich mich als "Anwältin der Schüler" begreife, erlebe immer wieder, dass offenbar nur die Schüler eine Bringschuld haben. Und das geht auf Dauer nicht gut.

Ich wünsche Dir ganz viel Rückgrat und Durchhaltvermögen :thumbsup:

Gruß
Monika
 
Qualifikation
Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
W

Willy_Wuff

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01.12.2005
Deggendorf
Och das is alles gar nicht so uneigennützig wies ausschaut ;-)

Wenn ich nun mal "gemein" bin ........
Wenn der Auszubildende den ich "an der Hand" habe hochmotiviert ist ......
Ich ihm in relativ kurzer zeit das Wissen vermitteln kann das er benötigt um auf der Station ausbildungsstand entsprechend, oder gar mehr, selbstständig arbeiten kann ........
Na, dann bleibt für mich nicht so viel Arbeit übrig.
:devil: :devil: :devil: :devil: :devil: :devil: :devil: :devil:
Dann habe ich Zeit um selbige mit Diskussionen "zu verschwenden" und ich bin nicht gezwungen meine eigene unwissenheit mit dem Spruch zu kaschieren : Das war schon vor 12 Jahren gut, das ist auch heute noch gut.

Weitere eigennützige effeckte :
Der Schüler ist gut gelaunt und ich habe auch mehr Spaß an der Arbeit. So ganz nebenbei bringe ich mein Wissen auf nen halbwegs Aktuellen Stand.
Meine Patienten merken das ne gute Stimmung ist, werden beim Rumalbern mit einbezogen haben auch bessere Laune, gehen somit mit mir ganz anders um als wenn sie schlecht gelaunt oder depressiev sind........ und ähmmmm zufriedene Patienten klingeln sehr viel weniger als unzufriedene ;-)

Mein niederschmetternstes Erlebnis.. zugegeben schon einige Jahre her..... hatte ich beim Thema Magengeschwür...... ich hatte von der Ausbildung noch das Wissen das es vielleicht von Bakterien verursacht werden könnte ........
steht auch so in meinem alten Innere Buch das man sich da nicht wirklich sicher ist ........
Hmmm..... Shitt bin ich schon sooooo alt ?
lach
In der Zwischenzeit hab ich nen Aktuelleres Buch, selbstredend.. wobei das sollte ich auch mal wieder Updaten
lach
 
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Monika58

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26.09.2005
Bonn
Nu mach Dich mal nicht wieder kleiner als Du bist, Willy, nicht immer ist der Weg das Ziel :happy:

Unterm Strich bleibt doch: Dir geht es gut dabei, dem Schüler geht es ut dabei, dem Patienten geht es gut dabei, dem Team geht es gut dabei ..... was wollen wir denn mehr?? :thumbsup:

Gruß
Monika
 
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Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
U

UlrichFürst

habe trotzdem mal eine frage,hätte ich die möglichkeit ,als ungelernte,aber,erfahrung in der pflege von schwerstpflegebedürftigen,in einer einrichtung zu arbeiten ?
Kann ich mir nicht vorstellen (oder besser, Ihre Arbeitskraft würde als Praktikum oder sonstige "ehrenamtliche" Kraft sehr geschätzt werden...). Aber: Mit einem Schwesternhelferinnnen-Kurs (sind m. E. nur 4 Wochen), kann man zumindest als Hilfskraft mitarbeiten. Ob das allerdings Ihren Vorstellungen/Erwartungen entspricht?
Nur sind Sie eben als (geübter und erfahrener) Laie eben "nur" Experte für Ihren Mann*. Kanülen-Wechsel, abtrainieren etc. dürften Sie so weit ich weiß im KH oder Heim schon aus rechtlichen Gründen nicht machen.
Ob die volle 3jährige Ausbildung eine Möglichkeit (zeitlich, finanziell, vom Alter her) eine Möglichkeit darstellt kann ich nicht beurteilen. Allerdings würde ich dann beim Arbeitsamt um Unterstzützungsmöglichkeiten nachfragen!

Viel Erfolg,
Ulrich

* Habe die anderen Threads kurz überflogen - meinen Respekt!
 
W

Willy_Wuff

Aktives Mitglied
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01.12.2005
Deggendorf
Nu mach Dich mal nicht wieder kleiner als Du bist, Willy, nicht immer ist der Weg das Ziel :happy:

Unterm Strich bleibt doch: Dir geht es gut dabei, dem Schüler geht es ut dabei, dem Patienten geht es gut dabei, dem Team geht es gut dabei ..... was wollen wir denn mehr?? :thumbsup:

Gruß
Monika
och naja, ich dachte mir ein büschen Bescheidenheit würde mir auch mal ganz gut zu Gesicht stehen....... zumindest behauptet das immer meine Umgebung.
Denn daaaaaamals während meiner Ausbildungszeit, da hatte ich echt n Problem mit meinem Selbstbewußtsein......... Heute bin ich Examiniert, da haben die anderen ein Problem damit.
*lach*

Wie der Weg ist nicht immer das Ziel....... na, dann hoffe ich doch das ich mein Ziel niemals erreichen werde, zumindest nicht wenn es um meinen Job geht und alles was damit zu tun hat, denn was macht man wenn man sein Ziel erreicht hat ?
Faul auf der Haut rum liegen, bis man ein neues Ziel gefunden hat.
OK, in unserem Job brauch ich mir da keine sorgen machen, da gibts sooo viele Ziele und jeden Monat kommen neue dazu..... stümmt könnte auch mal ganz angenehm sein ein paar davon zu erreichen........ wobei .... hab ich ja schon ;-)

Vor nich ganz 2 Jahren war es mein sehnlichster Wunsch wieder in dem Krankenhaus zu arbeiten in dem ich meine Ausbildung gemacht habe........
Das zum Thema überlege Dir gut was Du Dir wünscht, es könnte in Erfüllung gehen.
Nachdem ich 4 Wochen da war hatte ich ein neues Ziel....... ich wollte wieder zurück und als Pfleger Arbeiten.
Dumm nur das es nicht so einfach war....... somit mußte ich ein Jahr lang mein Leben als Handlanger von unter Selbstünberschätzun leidenden Stationsärzten und Stationsleitungen arbeiten.
Aber dank der Hilfe einiger leute im "Alten" Krankenhaus hab ich das Ziel nach einem Jahr erreicht und kann nun seit September letzten Jahres wieder als selbstständig denkender Pfleger Arbeiten....... Und das im Alten Haus im Alten Pflegeteam.... :wub:
( Nicht mehr einmal im Monat Mittarbeitergespräche wegen "Kompetenzüberschreitungen" )
Also Ziele lassen sich auch erreichen, hast war.
 
Qualifikation
Fachpfleger für Intensiv Medizin
Fachgebiet
IMC
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