Sonstiges Nicht motivierte Schüler

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05.01.2002
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Hallo,

da ich auf Sation (gerontopsychiatrie, Schwerpunkt Demenz/Alzheimer) auch Schüler mitanleite (bin kein Praxisanleiter) und mir Schüler "übertragen" werden, wollte ich mal die "Experten" fragen, wie ihr mit nicht-motivierten Schülern umgehen, die sehr wenig Interesse an ihrer Ausbildung zeigen...

Ich muss schon sagen, dass das schön nervt. Man versucht denen was beizubringen, aber schon alleine an ihrem Gesichtsausdruck erkennt man, dass sie keinen Bock drauf haben.

Vier-Augen-Gespräche helfen da meistens, die Motivation etwas anzusporen, aber ich merke auch selber, dass meine Aufmerksamkeit dann doch eher denen zu Teil wird, die auch Interesse mitbringen.

Was kann man da machen? Den Ausbildungskatalog abfragen ist recht trocken und ich versuche das möglichst einprägsam zu gestalten und sie verdrehen die Augen bereits beim Wort: "Wissensstandabfrage"...

gruss, spawn
 
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Innere Medizin / Unfallchirurgie
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Manu5959

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19.10.2005
Rosenheim
Hallo spawn:eek:riginal: ,

ich finde es super, das du dir Gedanken machst, wie du diese schwierige Situation verbessern kannst.
Natürlich ist es für die eigene motivierte Person frustrierend zu sehen, das ein Schüler derart unmotiviert ist.

Dennoch reicht mir deine Beschreibung des Schülers eigentlich nicht aus, um Schlußfolgerungen daraus zu ziehen.

Zusammenfassung von dir:
Schüler zeigt wenig Interesse an seiner Ausbildung, man erkennt am Gesichtsausdruck, das er keinen Bock hat, verdreht die Augen beim Wort "Wissensstandsabfrage", läßt sich bei Gesprächen etwas motivieren


Zum einen ist der Schüler für das Erreichen seines Ausbildungsziels erst einmal selbst verantwortlich, das heißt, er muß lernen, um seine Ausbildung abschließen zu können.
Ich gehe davon aus, das der Abschluß der Ausbildung das Grundziel ist.
Wie soll das erreicht werden?
Wie gestaltet sich denn deine Anleitung?
Hast du die Art der Anleitung mit deinem Schüler geklärt?
Kennt er deine Erwartungshaltungen und du seine?
Welche Ziele wurden schriftlich festgelegt?
Das Interesse eines Schülers muß sich nicht nur an seinem Gesichtsausdruck oder am "Augenrollen" widerspiegeln.
Vielleicht ist er über-/oder unterfordert? Finde das am Besten heraus.

" Wissensstandsabfragen" sind bestimmt bei jedem Schüler unbeliebt, mir persönlich würden sie auch nicht gefallen, dennoch führe auch ich sie durch.
Auch da gibt es verschiedene Möglichkeiten der Gestaltung.
Schriftlich als eine Art Zusammenfassung, mündlich als Zwischenabfrage usw.
Ich habe meine gezielten Anleitungen vor kurzem etwas umgeändert, da auch ich den Teil der Wissensüberprüfung etwas trocken fand.
Jetzt ist er zwar auch teilweise schriftlich zu erarbeiten, beschäftigt sich aber intensiv mit dem Bewohner, d.H. der Schüler erhält Arbeitsaufgaben für einen festgelegten Zeitraum, die sich mit dem Lernthema befassen.
So ist wieder Theorie und Praxis zusammen.

Es gibt natürlich wirklich auch Schüler, die derart unmotiviert sind, aber denoch solltest du erst mal versuchen rauszufinden, wo die Ursachen der Demotivation zu finden sind, und dann mit ihm gemeinsam daran arbeiten.

Wenn sich letztendlich rausstellen sollte,das der Schüler kein Interesse an seiner Ausbildung zeigt, hilft nur ein Gespräch mit der Schule und PDL.
Ich bin zwar Anleitung, aber auch ich investiere viel Zeit und Mühe, und die werde ich dann in so einem Fall dem Schüler anpassen.

Das wars erstmal dazu, bin für weitere Fragen offen.
Grüßle manu

Hast du dein Problem mit der zuständigen Praxisanleitung besprochen? Was meint sie dazu?
 
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05.01.2002
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Hallo Manu,

danke für dein Feedback.

Also es gestaltet sich manchmal so, dass der Schüler, wenn man ihm was zeigen will oder ihn anleitet entweder nicht zuhört, albern ist und es nicht zurückreflektieren kann oder will, weil er nicht aufgepasst hat.
Mit Händen in den Taschen, ein abfälliges "mmhm..." kombiniert mit Desinteresse oder der Unlust über etwas nachzudenken, um selbst auf die Lösung zu kommen sind so das größte Übel.

Zum einen ist der Schüler für das Erreichen seines Ausbildungsziels erst einmal selbst verantwortlich, das heißt, er muß lernen, um seine Ausbildung abschließen zu können.
Ich gehe davon aus, das der Abschluß der Ausbildung das Grundziel ist.
Wie soll das erreicht werden?
Wie gestaltet sich denn deine Anleitung?
Es findet immer erstmal ein Anfangsgespräch statt, wenn der Schüler neu auf Station kommt. Das Lernangebot anhand eines Kataloges wird erläutert und Woche für Woche ein Lernplan erstellt. Dieser lässt sich zwar nicht 100pro einhalten, aber es ist schon mal grob eine Richtung.

Ich informiere den Schüler bei größeren und zeitintensiveren Anleitungen eine Tag vorher, dass wir dies und das machen werden und er sich vielleicht schon mal ein paar Gedanken darüber machen kann bzw sich geistig drauf einrichtet, damit er dann nicht davon überfahren wird.

Hast du die Art der Anleitung mit deinem Schüler geklärt?
Ja. Bevor die Anleitung losgeht, unterrichte ich ihm in einer Art Zusammenfassung, was und wie wir es machen. Wenn es sich um eine praxisbezogene Anleitung handelt, erkläre ich ihm die Struktur der Anleitung. Super ist natürlich, wenn er auch Ideen miteinbringt.

Kennt er deine Erwartungshaltungen und du seine?
Ja. Im Erstgespräch erzähle ich ihnen, was das Team erwartet und das er jederzeit Rückendeckung hat, wenn ihm was schwerfällt, er wenn er Probleme hat jederzeit zu uns kommen kann und wir darauf sehr viel Wert legen.

Welche Ziele wurden schriftlich festgelegt?
Anhand des Erstgesprächsbogen wird für jede Woche ca. 2-3 Lernziele fesgelegt und am Ende mit dem Schüler zusammen ausgewertet.

Vielleicht ist er über-/oder unterfordert? Finde das am Besten heraus.
Ich habe vollstes Verständnis dafür, wenn jemand vorher Rettungsassistent war, er dann auch Krankenpfelge umsatteln muss (neulich erst einen gehabt), er dann von manchen Dingen gelangweilt und unterfordert ist. Wenn sowas eintritt, versuche ich ihm die Lerninhalte zu vermitteln, die ich vielleicht dann jemanden vermittele, der kurz vor dem Examen ist.

Ein anderes Problem gerade bei den "drittklässlern" ist, dass es so wahnsinnig schwierig ist, Plegeplanungen mit denen zu üben. Es ist immerhin ein Bestandteil ihrer praktischen Prüfung und wenn ich sehe, wie dann die Pflegeplanung bei mir eintrudeln, könnte ich mir die Haare raufen. Die sind teilweise so schlecht, dass sie gnadenlos damit durch die Prüfung zu fallen. Pflegeplanungen sind ziemlich nervig, dass weiß ich auch. Und daher habe ich verschiedene Schwierigkeitsgrade an Beispielen erstellt, um sie da heranzuführen. Aber der Ernst der Lage wird dann meistens nicht begriffen. Teilweise war es so, dass man einem "drittklässler" erst die Definition einer Pflegeplanung erläutern musste.

Das ist ja auch alles halb so wild, wenn sie etwas mehr Interesse an ihrer Ausbildung zeigen würde.
Bei Wissensstandabfragen versuche ich meine Fragen so zu stellen, dass sie durch logisches Nachdenken selber draufkommen könnten oder verpacke das mit Eselsbrücken, die dann im Gedächnis haften bleiben, was sich schon manchmal bewährt hat.

Es frustriert mich, dass man versucht was beizubringen und das dann nicht angenommen wird. Aus dem Grund entziehen sich meine Kollegen dieser Aufgabe und ruhen sich dann auf den Praxisanleitern aus. Aber mir macht das riesen Spaß und ich erkläre auch sehr gerne und tue und mache.

Den Praxisanleitern bei uns auf Station ist das mehr oder weniger egal. Wir haben zwei auf Station. Ich habe beispielsweise einen Checkliste erstellt, wie der Ablauf der Prüfung sein könnte (das erleichtert das Schreiben), aber da wurde auch kein wirkliches Interesse gezeigt mit der Begründung von privaten Problemen (?).

Aber nichtsdestotrotz werde ich trotzdem nicht aufgeben :)
Das mit der schriftlichen Zusammenfassung finde ich eine gute Idee. Das bringt wieder neue Ideen, danke ! :)

gruss, spawn
 
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Manu5959

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19.10.2005
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Hallo Spawn:grin: ,

ich verstehe deinen Frust.

Du bist sehr engagiert und motiviert bei der Anleitung von Schülern!
Als ich deinen Beitrag zu Ende gelesen habe, kam mir eine Frage in den Kopf:

Warum machst du nicht die Weiterbildung zum Praxisanleiter?
Hast du es vor?
Du bringst doch die allerbesten Vorraussetzungen mit!:thumbsup:

Es klingt wirklich so, als wäre dein Schüler an seiner Ausbildung nicht wirklich interessiert.
Nachteilig für dich ist natürlich, das du keine bzw. wenig Unterstützung/ Hilfe von den Praxisanleitungen erhältst!:devil:
Scheint doch noch Exemplare von der Sorte zu geben!:mad_2:

Halte am Besten Rücksprache mit der Schule.

Ich hatte zwar selbst noch keinen Schüler, der derart unmotiviert war, aber einige Praktikanten der Sozialpflege mit solchen Eigenschaften.
Auch da half nur noch die Zusammenarbeit zwischen Schule/ Einrichtung und gemeinsame Gespräche mit dem Praktikanten.

Natürlich spiegelt sich solch ein Verhalten in den Beurteilungen wieder!

Wenn du Interesse hast, kann ich dir mal eine gezielte Anleitung schicken, da wäre auch ein Arbeitsauftrag dabei.

Grüßle Manu
 
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KS,PA,WBL,stellv. PDL, Pain Nurse, Pain Nurse, Pall. care
Fachgebiet
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Weiterbildungen
Leitung des Arbeitskreises zur Implementierung von Palliative care und des Hospizgedankens
Monika58

Monika58

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26.09.2005
Bonn
Hallo, Spawn

ich wäre begeistert, wenn auch nur die Hälte "meiner" Praxisanleiter derart strukturiert, engagiert und kompetent an die praktische Ausbildung gingen wie Du.
Aus meiner Sicht kann ich Dir nur Folgendes mitgeben:
- halte schriftlich fest, welche angebotenen Lernziele aus welchem Grund nicht erreicht werden konnten oder wurden (oder wollten)
- halte Dir immer vor Augen, dass Du "nur" Lernangebote machen kannst ... es ist Sache der Schüler, dieses Angebot anzunehmen. Wenn sie es nicht tun: s.o.

Ich kann Deinen Frust nachvollziehen, ich erlebe die Auszubildenden auch zunehmend als "konsumierend" (ist, bitte, keine Verallgemeinerung). Auf der anderen Seite stelle ich auch zunehmend fest, dass die Schüler in den allgemeinbildenden Schulen nicht "lernen" gelernt haben. Wir können das nur in beschränktem Maße auffangen. Du bist, denke ich, auf einem guten Weg.
Nur, reibe Dich nicht auf! Biete Lernstoff an; vermittele ihn, so gut es Dir gelingt; motiviere den, der sich motivieren lässt und gib "der Schule" eine qualifizierte Rückmeldung über die, die sich nicht motivieren lassen.

Gruß
Monika
 
Qualifikation
Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
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PflegeFrei

PflegeFrei

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Hallo Kollegen,
ich hatte auch mal so ein "Exemplar" , meinte sie wüßte und könne alles.
Was folgte waren unzählige sinnlose Diskusionen was wann und wie zu machen ist.
Das beste war, sie wollte nach der Ausbildung nicht in der Pflege arbeiten: " Ich mache mir doch meinen Rücken nicht kaputt". Sie wollte dann beim MDK arbeiten. Ich hoffe nur das sie dort nicht genohmen wurde.

DvD
 
Qualifikation
exam.Fachaltenpfleger für Gerontopsychiatrie, PA Gerontopsychiatrie,
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Weiterbildungen
Wundexperte ICW
Pflegefachkraft ausserklinische Beatmung
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Manu5959

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19.10.2005
Rosenheim
Das beste war, sie wollte nach der Ausbildung nicht in der Pflege arbeiten: " Ich mache mir doch meinen Rücken nicht kaputt". Sie wollte dann beim MDK arbeiten. Ich hoffe nur das sie dort nicht genohmen wurde.DvD
Hallo DvD:grin: ,

das hoffe ich auch, leider gibt es überall schwarze Schafe.
Es ist fraglich, welche Motivation deine damalige Schülerin für die Wahl ihres Berufes hatte.:mad_2:
Ich bin wirklich froh, das ich derzeit sehr motivierte Schüler habe, da macht die Anleitung Spaß und ist erfolgreich.

Grüßle Manu
 
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PflegeFrei

PflegeFrei

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Hallo Manu,
das war zum Glück bisher nur eine Ausnahme, ich bete zu Gott, daß das so bleibt.

Grüße DvD
 
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Manu5959

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19.10.2005
Rosenheim
und wenn , dann hat Monika58 schon richtig gesagt:

- halte Dir immer vor Augen, dass Du "nur" Lernangebote machen kannst ... es ist Sache der Schüler, dieses Angebot anzunehmen.

Wenn dieser Schüler dann das Lernangebot nicht nutzt, wird es im Gesprächsprotokoll dokumentiert, entsprechend kann der Lernzielkatalog nicht komplett abgearbeitet werden.
Auch ich schraube dann bei diesem Schüler mein Angebot zurück, er muß dann auf mich zugehen, um gezielte Anleitungen zu erhalten.

Grüßle Manu
 
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Spawn

Spawn

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05.01.2002
30000
Huhu Manu,

Warum machst du nicht die Weiterbildung zum Praxisanleiter?
Hast du es vor?
Du bringst doch die allerbesten Vorraussetzungen mit!:thumbsup:
ich habe in der Tat schon mal einen Gedanken dran verschwendet und beschlossen es nicht zu machen. Zum einem war zu der Zeit bereits einer der beiden PA in der Ausbildung zum PA, zum anderen, was für mich viel wichtiger ist: Wenn ich es machen würde, würde es zum Zwang werden und dann würde mir der Spaß dran vergehen. So weiß ich, dass bei einigen Schülern meine Art und Weise gut ankommt und ich trotz fehlender PA Ausbildung Inhalte gut vermitteln kann.
Verwirrt? ;) Naja, also für mich ist das so am Besten. Es ist ja auch so, dass einige Schüler positive Rückmeldungen bei der Schule über meine Anleitungsmethoden gegeben haben.

Diesen kleinen Prozentteil von Schülern, die nicht motiviert sind, versuche ich noch zu "knacken" :)

Es gibt so unglaubliche Menschen. Da wollte doch ein externer Schüler, der schon seit Jahren seinen Einsatz bei uns hat, eine PEG-Sondennahrung an eine BRAUNÜLE anschließen. Ich habe ihn zufällig gesehen, wie er irgendwie daran rumfummelte, aus dem Zimmer ging, was holte und die PEG nicht an die Braunüle angeschlossen gekriegt hat. Er hat nach einem Adapter gesucht!!

Dann hagelte es aber Donner und Gloria.

Diese gezielte Anleitung würde mich sehr Interessieren :). Wenn Du magst, kannst Du sie mir ja mal schicken. Quatsch mich doch einfach mal im ICQ an.
#75619946. Danke schon mal im Vorraus.

gruss, spawn
 
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Kpf. stellv. STL / PA
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Monika58

Monika58

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26.09.2005
Bonn
Wenn ich es machen würde, würde es zum Zwang werden und dann würde mir der Spaß dran vergehen. So weiß ich, dass bei einigen Schülern meine Art und Weise gut ankommt und ich trotz fehlender PA Ausbildung Inhalte gut vermitteln kann.
Die Einstellung respektiere ich ..... auf der anderen Seite ist es schade, wenn so ein Talent (offiziell) verloren geht und Du Dir eine Karriere verbaust :blink:
was holte und die PEG nicht an die Braunüle angeschlossen gekriegt hat. Er hat nach einem Adapter gesucht!!

Dann hagelte es aber Donner und Gloria.
Da hat der Schüler aber noch Glück gehabt. Ich habe gerade so ine Vision von Federn und Teeren, vierteilen, erschiessen, erhängen und erwürgen bis das Messer hinten wieder raus kommt :w-fahne_2Ich wette mit Dir, dass genau dieser Schüler in der Inbrunst der Überzeugung die Meinung vertritt, dass ihr noch nicht mal die allernotwendigsten Arbeitsmaterialien zur Hand habt :wink:. Gegen Dummheit kannst Du einfach nichts ausrichten.

LG
Monika
 
Qualifikation
Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
PflegeFrei

PflegeFrei

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Hallo kollegen,
ich kannte sogar einen exam. Altenpfleger( ist jetzt 10 Jahre her), der wollte mit einer Blasenspritze Haferbrei durch eine PEG einspritzen.
Das war so , die BW hatte den Brei bei uns immer gegesen, nur an dem Tag wollte sie nichts essen, der Kollege arbeitete damals in der BT , der kam auf mich zu und fragte zum Glück,ob wir den Brei durch die PEG einspritzen. Der war aber auch immer der Meinung er kann und weiss alles.
Ich habe diesen Kollegen dann aber aufgeklärt, das die BW oral den Brei zu sich nihmt.

DvD
 
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exam.Fachaltenpfleger für Gerontopsychiatrie, PA Gerontopsychiatrie,
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Manu5959

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19.10.2005
Rosenheim
Diese gezielte Anleitung würde mich sehr Interessieren :). Wenn Du magst, kannst Du sie mir ja mal schicken. Quatsch mich doch einfach mal im ICQ an.
#75619946. Danke schon mal im Vorraus.
Hallo,
werde ich machen!:eek:riginal:
Ich finde es sehr schade, das du die Weiterbildung nicht machen möchtest, deine Begründung dazu verstehe ich aber.

Grüßle Manu
 
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det

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14.04.2006
08451
hallo,
ich bin auch praxisanleiter in einem gerontopsychiatrischen ( Demenz) Wohnbereich. ich kann mich den vorrednern nur anschließen, wenn die gespräche mit dem azubi und die langsame heranführung und erklärung an die krankheit nichts bringt solltest du dich mit der schule in verbindung setzen. spreche aber dies bitte dringend mit deinen vorgesetzten ab. solche schüler habe ich auch schon gehabt, aber zum glück nur selten.
gute nerven wünsche ich dir und viel erfolg
det
 
Qualifikation
Krankenpfleger/PAL
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Pflegeheim
A

altenheimeule

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21.08.2005
53819
LIEBE LEUTE, IHR MACHT EUCH JA RICHTIG GEDANKEN!!!

Also, der Auszubildende, welcher nicht motiviert ist, ist warum in der Ausbildung????
AAAHHH! Keine Ahnung?? Ich auch nicht!!
Vielleicht ist er ja motiviert, wenn er eine gepflegte Konversation mit seinem Fallmanager hat!!??
Sorry, aber wir haben genug Pfeifen in der Pflege, da muss ich nicht einen Teil meiner Arbeitszeit und evtl. auch noch Freizeit mit Unwilligen verbringen, mit dem Erfolg dass ich keinen Erfolg habe.
Glücklicherweise haben wir drei sehr hoch motivierte Auszubildende. Allerdings benötigten wir für den Dritten auch drei Anläufe.
Das schont Ressourcen und zeigt auch anderen MA, dass ein Pflegeexamen nicht bei der Lotterie zu bekommen ist und macht den Stellenwert der Ausbildung noch einmal deutlich.

altenheimeule
 
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Krankenpfleger
Fachgebiet
Lehrer für Pflege und TQM (zert.); Datenschutzbeauftragter
Weiterbildungen
Lehrer für Pflege
Beschwerdemanagement
Controlling
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Management für soziale Einrichtungen
TQM
Datenschutz
Monika58

Monika58

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26.09.2005
Bonn
Also, der Auszubildende, welcher nicht motiviert ist, ist warum in der Ausbildung????
Die wenigsten Schüler beginnen unmotiviert die Ausbildung, im Gegenteil.

Die weingenSchüler, die bereits zu Beginn der Ausbildung fehlende Motivation zeigen, fliegen innerhalb der Probezeit raus, dafür ist ne Probezeit da.

Die anderen verlieren häufig die Motivation wegen
- Unterforderung
- Überforderung
- Sätzen wie: "Warum putzt Du die Fensterbank, dafür haben wir doch Schüler" [Originalzitat]
- mangelde Kenntnisse über Strukturen
- häufiges "Dienstplan-hopping"; nicht nachvollziehbar
- klaffende Theorie-Praxis-Schere
- fehlende Integration ins Team
- unklare Erwartungen auf beiden Seiten

Ich könnte die Liste noch fortführen, aber ich denke, es ist klar geworden, was ich meine.
 
Qualifikation
Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
E

enno

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20.02.2006
18236
in der zeitschrift(6/06)-die schwester der pfleger-steht ein beitrag(fit für den beruf?)

würde mir eine schnelle umsetzung wünschen,zu wohle der patienten.

mfg monika
 
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z.z.sonderurlaub
Fachgebiet
pflege zu hause(angehörigen)
K

KDS

Neues Mitglied
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02.03.2006
66128
Motivation steht oft auch im Zusammenhang mit persönlicher Reife. Vieleicht sind Deine Schüler noch so jung, das sie die Ernsthaftigkeit der Ausbildung noch nicht erfassen können?
Ich z.B. habe mich mit 49 Jahren entschlossen, eine 3- jährige Ausbildung zum ex. Altenpfleger zu beginnen. Bei unseren 18- 21- järigen Kursteilnehmern ist nur eine sehr geringe Motivation, speziell für den theoretischen Teil der Ausbildung, zu erkennen. Ich versuche dann, mich mit den Worten "die haben noch nicht kapiert, wo's langgeht" über meinen Ärger hinwegzusetzen. Meistens hilfts.
Gruss KDS
 
Qualifikation
Altenpflegeschüler 2.Kurs
Fachgebiet
Amb. Pflegedienst
W

Willy_Wuff

Aktives Mitglied
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01.12.2005
Deggendorf
Is schon richtig, demotivierte Auszubildende können einem ganz gewaltig den Spaß am Ausbilden vermiesen........ die Follge sind dann demotivierte Ausbilder die nicht mehr in der Lage sind Auszubildende zu motivieren :-(

Ist n Teufelskreis, wenn ich mir einige Kollegen angucke, die total demotiviert sind, und dann einen Auszubildenden an die Hand bekommen..... was soll daraus werden ?

Häufig stell ich fest das die Auszubildenden einfach durch vorherige Einsätze und unfähige "Ausbilder" demotiviert und dessillusioniert wurden, und wenn man es dann schafft wieder ihr Interesse zu wecken, einfach in dem man nicht nur Stumpfsinnig versucht Wissen zu vermitteln, sondern das nach dem motto "Abenteuer-Pflege" macht, dann haben viele Auszubildende auch ganz schnell wieder spaß daran.

Sie fordern, nicht wissen vorgekaut liefern, sondern sie selber darauf kommen lassen, ab und an mal die Gedankenbahnen in die richtige Richtung lenken und schaun was passiert ;-)

Ich bin teilweise wirklich überrascht auf was die Auszubildenden teilweise allein kommen, ich bin mir nicht so sicher ob ich im ersten Jahr auf solche kombinationen gekommen währe.

z.B. den einen Tag erzähle ich dem Auszubildenden das Kalium über die Nieren ausgeschiden wird und n büschen was über die Nieren.......
Den anderen Tag übers Herz und lass mal eben das Kalium mit einfließen.

Am dritten Tag bekommt er/sie ein Fallbeispiel in dem eindeutig die Herzrhytmusstörung im vordergrund steht und am rande erwähne ich mal ne Niereninsuffizienz.

Sprich ich geb dem Auszubildenden erstmal was zum denken, und auch die möglichkeit gelerntes Wissen an zu wenden.

Meißtens dauert es dann nicht lange bis er/sie mir ganz stolz erzählt das er irgendein krankheitsbild zu haus nachgelesen hat, was nicht versteht und das erklährt haben möchte oder halt auch das er/sie es verstanden hat.

Da isses an mir beeindruckt zu sein und es auch aus zu drücken ;-)

Und wenn ich dann einfach mal ne wissensabfrage starte, die man ja auch spielerisch mit einbauen kann, z.B. beim essen verteilen, dann stelle ich immer nervig die Frage nach dem Warum. Sprich ich stell ne Frage, bekomme die richtige Antwort und frage dann danach warum das denn so ist.

ich mache etwas... und frage den Auszubildenden ob ich es seiner Meinung nach anders oder besser hätte machen können....... Zugeben muß das ich so auch schon einiges von meinen Auszubildenden gelernt habe, meine Ausbildung is ja auch schon ein paar Tage her ;-)

Allerdings... wenn der einfach wirklich keinen Bock auf den Job hat und auf die Frage nach dem Warum mit ausflüchten reagiert ........ warum soll ich ihm und mir das Leben unnötig schwer machen ? Wird die Ausbildung eh nicht beenden.
 
Qualifikation
Fachpfleger für Intensiv Medizin
Fachgebiet
IMC
E

enno

Mitglied
Basis-Konto
20.02.2006
18236
habe,die erfahrung gemacht,das einige in die pflege gehen wegen lehrstellenmangel im wunschberuf,denke es wird zunehmen(meißtens pflegehilfe).
sie sind zwar körperlich reif,aber die geistige reife fehlt oft doch noch sehr gegenüber der "alten" generation.
erfahrungen in allen lebensbereichen fehlen,sie sind einfach noch kinder die kinder bekommen können,oder schon bekommen und dann überfordert sind.
 
Qualifikation
z.z.sonderurlaub
Fachgebiet
pflege zu hause(angehörigen)
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