Neu zu gründender ambulanter Pflegedienst

mysteha

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Guten Morgen,
ich habe eine Frage, die vielleicht für versierte ambulante Kollegen etwas befremdlich klingt, aber ich bin schon so lange in der Tagespflege, dass ich nachfragen muss.
Mein Arbeitgeber möchte einen ambulanten Pflegedienst eröffnen. Da nicht die geforderten Voraussetzungen für Leistungen nach SGB V erfüllt sind, würden wir nur mit der pflegerischen Versorgung nach SGB XI starten.
Wie ist es in so einem Fall, wenn jemand post OP z.B. eine Heparin Injektion bekommen muss. Oder wenn ein Diabetiker Insulin gespritzt bekommt, oder sich im Laufe der pflegerischen Versorgung eine Wunde entwickelt?
Dürfen diese Patienten dann von heute auf morgen nicht mehr von unserem Pflegedienst versorgt werden?
Im Voraus schon mal vielen Dank für die Antworten.
 
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KS/PDL/Fachkraft für Gerontopsychiatrie/Hygiene/Pflegeberaterin §7a SGB XI
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Frank67

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Hallo!
...zumindest nicht, wenn ihr das mit der Kasse abrechnen wollt....als privat bezahlte Leistung wohl schon eher.....aber wer macht das schon?!? Die Versorgung nach sgb XI ist dadurch aber nicht in Frage gestellt..wobei die Kostenträger keine 2 Pflegedienste in einem Haushalt zulasse (...hier in Niedersachsen)...das bedeutet von 2 Pflegediensten darf nur einer mit der Kasse abrechnen! ...bei den "nicht erfüllten Voraussetzungen" handelt es sich sicher um die Personellen?!?
Gruß
Frank.
 
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mysteha

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Hallo Frank,
danke für die Antwort. Und ja, es handelt sich um die personellen Voraussetzungen. Ich kann den Nachweis der Erfahrung in der ambulanten Pflege nicht erbringen.
Es gibt aber doch Pflegedienste, die nur Leistungen nach SGB XI erbringen, wie machen die das dann, wenn SGB V gebraucht wird, wenn die Kasse nur mit 1 Partner abrechnet?
Gruß Stefanie
 
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Frank67

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...wie die das machen?...keine Ahnung...als ich das Thema mal mit dem BPA durchgesprochen habe, kam das, was ich dir vorher geschrieben habe dabei raus. Die Kostenübernahme für 2 verschiedene Pflegedienste in einem Haushalt (auch bei 2 bei unterschiedlichen KVs versicherten...) für 2 Pflegedienste habe ich mit den Kassen mal durchexerziert - Ergebnis: Ein Partner musste "seinem" Pflegedienst kündigen und beide mussten sich von einem PD versorgen lassen - obwohl beide bei unterschiedlichen KV`s sind. ....sprich doch mal mit der Kasse, welche für die sgbV Zulassung zuständig ist...die könne Dir das genau sagen - und frag doch mal, wie das bei einer "strategischen Partnertschaft" mit einem sgbV zugelassenen PD aussieht - es wird bei der Qualitätsprüfung ja auch nach Kooperationen gefragt...also ist so etwas (in welchem Bereich auch immer...) ja anscheinend in irgendeiner Form zulässig....
Gruß,
Frank.
 
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Danke für den Hinweis, dann muss ich mich noch weiter schlau machen.
Gruß Stefanie
 
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mysteha

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Vielleicht findet sich ja hier im Forum noch jemand, der einen Pflegedienst leitet oder darin arbeitet, der nur pflegerische Leistungen nach SGB XI anbietet.
 
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Kati 354

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Um einen Pflegedienst zu eröffnen, braucht man 3 VollzeitFACHkräfte sonst bekommt man doch die Verträge nicht ?? Wo ist dann das Problem mit dem SGB V .
Und ich kann mir überhaupt nicht vorstellen,dass die Kunden 2 Pflegedienste im Haus haben wollen. Und die meißten Patienten haben eine Behandlungspflege _ also bei uns _ und ich kennen keinen Pflegedienst , der nur 11er abrechnet. Oft rechenet sich die Versorgung ja ohne 5er garnicht.
 
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mysteha

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Hallo Kati,
die Voraussetzungen sind, dass sowohl PDL, als auch Stellvertretung mind. 1 Jahr ambulante Pflege nachweisen können innerhalb der letzten 3 Jahre. Da sowohl mein Kollege, als auch ich schon viele Jahre Tagespflege machen, können wir den Nachweis nicht erbringen. Da wir im Verbund mit der Tagespflege eröffnen möchten, müssen wir ja noch eine verantwortliche Fachkraft einstellen, daber selbst, wenn diese die Voraussetzungen mitbringt, fehlt sie dem 2. immer noch, erst mal egal, ob PDL oder Stellv.
 
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airline

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Guten Morgen,
ich habe eine Frage, die vielleicht für versierte ambulante Kollegen etwas befremdlich klingt, aber ich bin schon so lange in der Tagespflege, dass ich nachfragen muss.
Mein Arbeitgeber möchte einen ambulanten Pflegedienst eröffnen. Da nicht die geforderten Voraussetzungen für Leistungen nach SGB V erfüllt sind, würden wir nur mit der pflegerischen Versorgung nach SGB XI starten.
Wie ist es in so einem Fall, wenn jemand post OP z.B. eine Heparin Injektion bekommen muss. Oder wenn ein Diabetiker Insulin gespritzt bekommt, oder sich im Laufe der pflegerischen Versorgung eine Wunde entwickelt?
Dürfen diese Patienten dann von heute auf morgen nicht mehr von unserem Pflegedienst versorgt werden?
Im Voraus schon mal vielen Dank für die Antworten.
Es werden immer Qualifizierte MA benötigt bei den genannten Pat. Nachweise für KK sind wichtig, ebenso VO von den Ärzten.
 
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Frank67

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Um einen Pflegedienst zu eröffnen, braucht man 3 VollzeitFACHkräfte sonst bekommt man doch die Verträge nicht ?? Wo ist dann das Problem mit dem SGB V .
Und ich kann mir überhaupt nicht vorstellen,dass die Kunden 2 Pflegedienste im Haus haben wollen. Und die meißten Patienten haben eine Behandlungspflege _ also bei uns _ und ich kennen keinen Pflegedienst , der nur 11er abrechnet. Oft rechenet sich die Versorgung ja ohne 5er garnicht.
...moin...stimmt nicht ganz...4 sozialversicherungspflichtige examiniertenstellen mit mindestens 115,5 Wochenstunden wobei die PDL mindestens 30 Stunden und die stellvertretende PDL MINDESTENS "= stunden pro Woche haben muss...zumindest in Niedersachsen, ambulant.
Grüße,
Frank.
 
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