Finanzamt Müsst Ihr auch alle die Umsatzsteuer mit ausweisen?

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medperstorent

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AW: Müsst Ihr auch alle die Umsatzsteuer mit ausweisen?

Hallo,

da haben die anderen recht, im Pflegedienst musst du keine Umsatzsteuer zahlen.
Und freiberuflich bis zu einem bestimmten Betrag kannst du die Kleinunternehmer Regel nehmen!!
LG
 
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AW: Müsst Ihr auch alle die Umsatzsteuer mit ausweisen?

Das beisst sich jetzt aber!
Als Altenpfleger bist du nicht Umsatzsteuerpflichtig und musst keine berechnen. Deshalb brauchst du auch keine Kleinunternehmerregel zu wählen, denn - welcher Freiberufler verdient "nur" 17500 € /Jahr?
 
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AW: Müsst Ihr auch alle die Umsatzsteuer mit ausweisen?

Nun ja....es ist so: Ich betreibe als Fachschwester nicht nur Behandlungspflege, sondern auch Grundpflege. Wo gibt es eine Klinik, wo das getrennt wird?
 
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Delfi

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Hallo Pflegeangi,
ich bemühe mich deine Frage zu beantworten, du hast bestimmt den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung zum ausfüllen bekommen, unter Punkt 7 (7.1) da muss du reinschreiben " nur steuerfreie Erlöse" wenn das so steht, da hast Ruhe, andernfalls will das Finanzamt Umsatzsteuer sehen!!!.
Als freiberufliche Altenpflegerin bist du nicht Umsatzsteuerpflichtig.

Gruß
 
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wuschwark

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AW: Re: Müsst Ihr auch alle die Umsatzsteuer mit ausweisen?

Hallo Pflegeangi,
ich bemühe mich deine Frage zu beantworten, du hast bestimmt den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung zum ausfüllen bekommen, unter Punkt 7 (7.1) da muss du reinschreiben " nur steuerfreie Erlöse" wenn das so steht, da hast Ruhe, andernfalls will das Finanzamt Umsatzsteuer sehen!!!.
Als freiberufliche Altenpflegerin bist du nicht Umsatzsteuerpflichtig.

Gruß
Das stimmt so nicht!!!!!!!!! Pflegeangi ist "nur" Pflegehelferin und damit Umsatz- und Gewerbesteuerpflichtig.
Für die Umsatzsteuer gilt hier die Kleinunternehmerregelung (oder auch nicht)
 
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AW: Müsst Ihr auch alle die Umsatzsteuer mit ausweisen?

stelle mal einen interessanten Link ein, dann damit sollten nun wirklich alle Fragen geklärt sein.
wenn man googelt, findet man auch sehr spannende Geschichten bezüglich Finanzamt und Umsatzsteuer (@ Rundumsorglospaket)

Infos Freiberuflichkeit/Selbstständigkeit | DSB
 
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AW: Müsst Ihr auch alle die Umsatzsteuer mit ausweisen?

Deine Rechnungen schreibst du doch und nicht die Klinik!
 
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AW: Müsst Ihr auch alle die Umsatzsteuer mit ausweisen?

Hallo wuschwark,
interessanter Link, hauptsächlich zu den Fahrtkosten. Bist du sicher, dass die Auskünfte rechtlich richtig sind, denn dann könnte ich - statt 30 c pro km - ja meine Kosten alle ansetzen und prozentual teilen.
 
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AW: Müsst Ihr auch alle die Umsatzsteuer mit ausweisen?

Bei mir ist es so, da ich zu faul bin Fahrtenbuch zu führen nehme ich die sogenannte 1%-Regelung. z.Bsp. Wert Auto 20.000 davon 1% = 200 x 12 Monate = 2.400 p.a. Betriebseinnahme, dann kann ich die aufgeführten Kosten voll geltend machen.
Bei Fahrtenbuch keine Betriebseinnahme, da ja die privaten Fahrten alle aufgeführt sind (sein sollten :whistling). Die betrieblichen setze ich ab.
 
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AW: Müsst Ihr auch alle die Umsatzsteuer mit ausweisen?

Tja, das fällt für mich flach, da mein Auto relativ teuer, da stehe ich mich mit km Abrechnung besser.
 
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Pflegeangi

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AW: Re: Müsst Ihr auch alle die Umsatzsteuer mit ausweisen?

Hallo Pflegeangi,
ich bemühe mich deine Frage zu beantworten, du hast bestimmt den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung zum ausfüllen bekommen, unter Punkt 7 (7.1) da muss du reinschreiben " nur steuerfreie Erlöse" wenn das so steht, da hast Ruhe, andernfalls will das Finanzamt Umsatzsteuer sehen!!!.
Als freiberufliche Altenpflegerin bist du nicht Umsatzsteuerpflichtig.

Gruß
Spät gesehen, aber vielen Dank für den Tipp.
Was ich so mitbekomme, ist ja die Tatsache, das einige Kolegen dann nach frei Jahren in das Nachzahlungskaos stürzen( Viel Verdienst u. wenig anbeführt)
Hier habe ich mir den strängen Maßstab angelegt. Lieber gleich etwas weniger, u. nach drei Jahren immer noch Lachen ist mein Ziel
Sollte ich Umsatzsteuerpflichtig werden, dann sehe ich das Positiv, meine Person wird aufgewertet, u. viele Arbeitgeber finden das Spiel mit dem Finanzamt auch toll.
Eigentlich ist es mir heute schon fast egal, wie das F:A: mich einstuft.
Leider ist der Arbeitsaufwand dann sehr hoch, aber da hab ich jemanden.
Bist Bald ich melde mich
Pflegeange
 
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AW: Müsst Ihr auch alle die Umsatzsteuer mit ausweisen?

na, ja "aufgewertet" halte ich für ein bisschen übertrieben.
Und so viel Mehrarbeit ist das auch nicht. Du schreibst lediglich die USt auf deine Rechnung, den Betrag legst du auf ein Extrakonto, dann kann dir nichts passieren. Und alle USt, die du bezahlst, gibst du in der Steuererklärung als Ausgabe an und die Differenz zwischen Ein- und Ausgabe überweist du an das FA. Das war's schon.
 
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AW: Müsst Ihr auch alle die Umsatzsteuer mit ausweisen?

Allerdings als Existenzgründer ist man zunächst verpflichtet monatlich eine Umsatzsteuervoranmeldung abzugeben. Ob man dann eine Nullmeldung macht zu Beginn oder zwischendrin...ist dabei fast schon egal. Ich gebe aktuell nur die Eingaben an und keine Ausgaben. Dies kann man dann widerum z.B. im Quartal...spätestens am Ende des Jahres komplett geltend machen bzw. muss es auch angeben.
 
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AW: Müsst Ihr auch alle die Umsatzsteuer mit ausweisen?

Das ist doch wieder nicht wahr was du schreibst. Kein Existenzgründer ist von Haus aus verpflichtet eine Umsatzsteuervoranmeldung zu machen!!! Entweder hast du ein Gewerbe, bist normalerweise Umsatzsteuerpflichtig, wählst aber die Kleinunternehmerregelung - dann machst du z.B. keine Voranmeldung.
Oder du bist als Freiberufler nicht Umsatzsteuerpflichtig, also brauchst du auch keine Voranmeldung zu machen.
Du kannst auch keine Nullmeldung machen wenn du Umsatzsteuer eingenommen hast und wenn du schon Einnahme angibst, solltest du auch die Ausgaben dazu angeben.
Denn du wirst die Einnahme dann auch entsprechend abführen müssen und nicht erst dann, wenn du deine Steuererklärung gemacht hast.
 
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AW: Müsst Ihr auch alle die Umsatzsteuer mit ausweisen?

na, ja "aufgewertet" halte ich für ein bisschen übertrieben.
Und so viel Mehrarbeit ist das auch nicht. Du schreibst lediglich die USt auf deine Rechnung, den Betrag legst du auf ein Extrakonto, dann kann dir nichts passieren. Und alle USt, die du bezahlst, gibst du in der Steuererklärung als Ausgabe an und die Differenz zwischen Ein- und Ausgabe überweist du an das FA. Das war's schon.
Die Welt sit halt sehr grausam
Meine Steuerberaterin hat mis gesagt. Wenn ich zur Umsatzsteuer veranlagt werde, dann erfolgt diese monatllich u. erfüllt das Prinzipt der doppelten Buchführung.
Bei der doppelten Buchführung hören meine Kenntnisse auf.
Scheinbar gibt es vom Bundesland zu Bundesland unterschiede.
Ich werde Alle informieren sobald das Schreiben vom Finanzamt da ist.
Ich wünsche mir doch auch die einfachen Abrechnung, alle drei Monate eine Mitteilung, das kriege ich noch hin.
Bis bald
Pflegeangi
 
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AW: Müsst Ihr auch alle die Umsatzsteuer mit ausweisen?

Du kannst dich - am Anfang - von der monatlichen Abgabe befreien lassen und diese ggf. nur vierteljährlich machen.
Meine Eltern hatten auch ein Gewerbe und trotz hohen Umsätzen immer nur jährliche Abgabe gemacht.
Du musst doch lediglich monatlich oder vierteljährlich deine Ein- und Ausgaben notieren (was man ja sowie so macht) und die USt entsprechend ausweisen. Dann füllst du das Formular aus: Einnahme - Ausgabe - Umsatzsteuer - daraus ergibt sich eine Differenz...ist doch nicht schwer.
Das ist auch keine doppelte Buchführung.
 
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AW: Müsst Ihr auch alle die Umsatzsteuer mit ausweisen?

Umsatzsteuer

[FONT=Helv,Helvetica,Arial,Univers][SIZE=-1]GmbH's müssen für Umsatzsteuer optieren, kleine Personengesellschaften können es sich aussuchen. [/SIZE][/FONT]
[FONT=Helv,Helvetica,Arial,Univers][SIZE=-1]Umsatzsteuer fällt bei allen Ertragsposten an, bei denen der Gesetzgeber Mehrwertsteuer verlangt. Die monatlich, vierteljährlich oder jährlich (abhängig vom Umsatz) abzuführende Umsatzsteuer kann durch die Vorsteuer - das sind die Mehrwertsteuerbeträge aller Aufwandsposten - gesenkt werden. Macht man Verlust, so bekommt man vom Finanzamt deshalb sogar Geld heraus. [/SIZE][/FONT]
[FONT=Helv,Helvetica,Arial,Univers][SIZE=-1]Zur Buchung der Umsatzsteuer sind mindestens 3 Konten erforderlich: Umsatzsteuerkonto, Vorsteuerkonto, Umsatzsteuer-Verrechnungskonto. [/SIZE][/FONT]
[FONT=Helv,Helvetica,Arial,Univers][SIZE=-1]Wird ein Aufwand gebucht (z. B. Bürobedarf aus Kasse gezahlt 11,90 EUR), so wird nicht in zwei Konten, sondern in drei Konten gebucht: [/SIZE][/FONT]

  • [FONT=Helv,Helvetica,Arial,Univers][SIZE=-1][/SIZE][/FONT][FONT=Helv,Helvetica,Arial,Univers][SIZE=-1]
  • Kasse 11,90 EUR entnommen (Haben)
  • Aufwand Bürobedarf 10,00 EUR (Soll)
  • Mehrwertsteuer als Vorsteuer 1,90 EUR (Soll).[/SIZE][/FONT]
[FONT=Helv,Helvetica,Arial,Univers][SIZE=-1]Sowohl auf der Soll- als auch auf der Haben-Seite wird 11,90 EUR verbucht, die Soll-Seite wird jedoch in zwei Einzelposten aufgeteilt. Genau umgekehrt verhält es sich beim Ertrag. [/SIZE][/FONT] [FONT=Helv,Helvetica,Arial,Univers][SIZE=-1]Die meisten Buchhaltungsprogramme buchen Ihnen die Mehrwertsteuer automatisch auf das Vorsteuer- und Umsatzsteuerkonto. Bevor Sie dann die Umsatzsteuer-Formulare ausfüllen, buchen Sie die Beträge der Endbestände von Vorsteuer- und Umsatzsteuerkonten auf das Umsatzsteuer-Verrechnungskonto. Aus dem Endbestand des Verrechnungskontos sehen Sie dann, wieviel Geld Sie dem Finanzamt schulden bzw. beim Finanzamt Gut haben.

Ist doch nicht schwer????
[/SIZE][/FONT]
 
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AW: Müsst Ihr auch alle die Umsatzsteuer mit ausweisen?

Das ist doch wieder nicht wahr was du schreibst. Kein Existenzgründer ist von Haus aus verpflichtet eine Umsatzsteuervoranmeldung zu machen!!! Entweder hast du ein Gewerbe, bist normalerweise Umsatzsteuerpflichtig, wählst aber die Kleinunternehmerregelung - dann machst du z.B. keine Voranmeldung.
Oder du bist als Freiberufler nicht Umsatzsteuerpflichtig, also brauchst du auch keine Voranmeldung zu machen.
Du kannst auch keine Nullmeldung machen wenn du Umsatzsteuer eingenommen hast und wenn du schon Einnahme angibst, solltest du auch die Ausgaben dazu angeben.
Denn du wirst die Einnahme dann auch entsprechend abführen müssen und nicht erst dann, wenn du deine Steuererklärung gemacht hast.
Doch lieber Böserwolf es ist genau so. Von Existenzgründern bzw. am Beginn der Selbständigkeit wird die Umsatzsteuervoranmeldung monatlich verlangt. Ich sprach nicht von einer Nullmeldung bei bestehenden Einnahmen. Ich sprach von einer NULLMELDUNG. Auch sprach ich niemals von den Einnahmen, sondern von den Ausgaben (nur diese kann ich bis zum Ende des Jahres sammeln, da das FA bestimmt, wer und wann eine Umsatzsteuervoranmeldung abgeben muss (monatlich, quartalsweise, jährlich....). Eine Nullmeldung bedeutet: Keine Eingaben, keine Ausgaben oder wenn ich z.B. geringe Ausgaben hatte und daher die Umsatzsteuer z.B. auf einer Tankquittung zu gering war. Das ist möglich. Ich kann auch nur die Einnahmen angeben und die Ausgaben mit Null setzen. Das bedeutet auch, dass ich z.B. im nächsten oder am Ende eines Quartals oder allerspätestens am Ende des Jahres diese Umsatzsteuer- Ausgabe mit angeben muss. Dies kann dann verrechnet werden mit der Einkommenssteuer.
Neue Info noch zur Umsatzsteuerbefreiung: Mein Steuerberater kannte natürlich § 4 Nr. 14 Umsatzsteuergesetz. Da allerdings dort nicht expizit drin steht, dass Pflegekräfte, Altenpflegekräfte befreit sind ist er davon ausgegangen, dass ich nicht darunter falle. Nun wird er das beim Finanzamt prüfen lassen. Denn die Vermittlungsagenturen setzen ihre Preise in Netto= Brutto ins Netz z.B. Ist alles gar kein Problem. Für Alles gibt es eine Lösung. Als Freiberufler bist nicht grundsätzlich umsatzsteuerbefreit. Sondern dies gilt nur für bestimmte Tätigkeiten. Also sprich nicht für jeden Freiberufler gilt das.
 
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AW: Müsst Ihr auch alle die Umsatzsteuer mit ausweisen?

Also, liebes Rundumsorglospaket, ich bin Existenzgründer und habe meine Freiberuflichkeit dem FA mitgeteilt und gleichzeitig auf den entsprechenden § der Umsatzsteuerpflicht verwiesen. Daraufhin bekam ich vom FA meine Steuer-Nr. und oh Wunder, keine Umsatzsteuer-Nr. und auch keine Aufforderung eine Umsatzsteuervoranmeldung abzugeben.
Warum? Weil ich nicht Umsatzsteuerpflichtig bin!
Und wenn ich das nicht bin, muss ich auch keine Voranmeldung abgeben. Das hat mit Existenzgründer überhaupt nichts zu tun.

Man ist als Freiberufler entweder Umsatzsteuerpflichtig oder man ist es nicht!

Ich weiß nicht, aus welchen Quellen du dir deine Infos immer holst, du solltest diese aber mal überdenken.

Und ein Steuerberater soll nicht von irgend etwas ausgehen, sondern Fakten prüfen.

Und wenn ich eine Voranmeldung abgebe muss ich den gemeldeten Betrag auch kurzfristig abführen und da wäre ich ja schön blöd, wenn ich die eingenommene U-Steuer abführe und die, die ich gezahlt habe sammele und erst am Ende des Jahres angebe!
 
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oder allerspätestens am Ende des Jahres diese Umsatzsteuer- Ausgabe mit angeben muss. Dies kann dann verrechnet werden mit der Einkommenssteuer.
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Und noch eines, was dir dein Steuerberater sagen sollte:

Umsatzsteuer wird niemals mit der Einkommensteuer verrechnet.
 
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