MS Pat. hat Probleme

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seepferd

Gesperrter Benutzeraccount
13.08.2006
Hallo!
Wie sollen wir uns verhalten??
Eine MS patientin jüngeren Alters hat private Prob.: der Freund hat sich nach langer Zeit getrennt. Pat. nimmt nach wie vor die verordneten Medis, ißt nix, trinkt nur Alkoholoische sachen..... und das schon seit drei tagen.Reden hilft nicht, Freunde auch nicht. Was tun????
 
Qualifikation
Pflegedienstleitung
Fachgebiet
Ambulante Pflege
G

Glukosejunkie

Neues Mitglied
Basis-Konto
09.08.2006
28217
Ich kann die Pat. sehr gut verstehen. Eine Trennung ist immer eine schlimme Sache und wenn man lange Zeit zusammen war, wird es um so schwieriger :-Ein Patentrezept habe ich auch nicht parat, außer Gespräche führen. Aber da bist Du ja schon bei. Den Hausarzt würde ich noch hinzuziehen. Auf die Dauer geht das mit Alkohol und Medi's sicherlich nicht gut.
Ich weiß nicht, wie stark die Pat. ist. Denke gerade, daß es sehr schwer sein muss, in jungem Alter MS zu akzeptieren und dann trennt sich auch noch der Freund.
Bin eigentlich immer dafür, daß man sich auch als Pat./Bew. seinen Stimmungen ruhig mal hingeben sollte. Steckt hier viell. noch ein Suizidgedanke hinter ihrem Verhalten?
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
...
E

Elwetritsche

Mitglied
Basis-Konto
08.08.2006
55545
Jetzt müßte man auch wissen, ob vielleicht die Eltern oder Geschwister noch im Haus wohnen und wie das Verhältnis zu ihnen ist.!!!!!!!!?????????
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
amb. Pflege / Sozialstation
M

Mindi

Neues Mitglied
Basis-Konto
Hallo Seepferd,
eine Trennung kann für jeden von uns total schwer sein. Als MS-Patientin (bin selbst eine) birgt das aber noch einige andere Risiken. Jede Art von Streß kann einen erneuten Schub auslösen. So wie sich das anhört ist sie ja total aus dem Gleichgewicht. Probiert sie einfach aufzufangen und seid für sie da.

Liebe Grüße
Tanja
 
Qualifikation
Leitende Krankenschwester
Fachgebiet
Chir. Ambulanz, intern. Notaufnahme, Endoskopie
S

seepferd

Gesperrter Benutzeraccount
Themenstarter/in
13.08.2006
Zur Info: pat.wohnt alleine, Mutter gibt es nicht mehr, Vater wohnt mind. 100km entfernt, beziehungen zu Geschwistern sind schon seit Jahren abgebrochen!
Wir sind immer für sie da, jederzeiten zu Gesprächen bereit, wird aber nicht angenommen! Wird immer wieder abgeblockt!! Ich weiß echt nicht mehr weiter, weil..... es hat sich an der allg. Situationnoch nichts geändert. Was können wir nur tun???????????? HILFE (Bitte)
 
Qualifikation
Pflegedienstleitung
Fachgebiet
Ambulante Pflege
E

Elwetritsche

Mitglied
Basis-Konto
08.08.2006
55545
was sagt der Hausarzt???? Kommt er an die Pat. ran???? Hat evtl. der Pfarrer einen Zugang zu ihr, oder blockt sie das auch gleich ab.??? Hat sie denn absolut niemanden, der ihr nahe steht??? Wieso ist denn der Kontakt zu den Geschwistern abgebrochen????, sollte man vielleicht da mal nachhaken???? Eine verdammt blöde Situation. Mir fällt sonst auch spontan nichts ein. L e i d e r!!!!!!!!
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
amb. Pflege / Sozialstation
S

schwestermac

Mitglied
Basis-Konto
20.08.2006
66763
Hallo
wer von eurem Dienst hat den besten Kontakt zu dem Pat. Vielleicht gibt es ja darüber die Möglichkeit ranzukommen.Versucht es doch mal.
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
ambulanter Pflegedienst
T

Tom.S

Mitglied
Basis-Konto
28.03.2006
44263
Reden hilft nicht, Freunde auch nicht.
Bei allem Respekt vor den Aussagen der Kollegen, ein Gesprächsangebot wurde ja bereits gemacht, ohne Erfolg.

Die Aussage von Mindi halte ich für sehr wichtig, die psychische Situation kann einen Schub begünstigen. Von daher muss der behandelnde Neurologe, die ja meines Wissens auch sehr häufig Psychiater sind über den Zustand der Patientin / Kundin informiert werden. Wenn kein Neurologe als Ansprechpartner vorhanden ist sollte eine Überweisung erfolgen.

Wir als Pflegende müssen uns glaube ich auch nicht jeden "Psycho"-Schuh anziehen (nicht bös gemeint).

Gruß

Tom
 
Qualifikation
Fachkrankenpfleger A/I
Fachgebiet
Pflege
Sonnensturm

Sonnensturm

Aktives Mitglied
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05.01.2006
63110
Wir als Pflegende müssen uns glaube ich auch nicht jeden "Psycho"-Schuh anziehen (nicht bös gemeint).

Gruß

Tom
So sehe ich es auch, einen gewissen Abstand sollte bzw. muss man einhalten.
Einfach auch zum Selbstschutz.
Sonst werden wir ganz schnell mit runter gezogen.
 
Qualifikation
Krankenschwester
J

johanna59

Mitglied
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13.05.2006
50189
Hallo Seepferd
ich kann Eure Sorge voll und ganz verstehe. Der Vorschlag mit dem Neurologen ist okay, jedoch hat auch ein kranker Mensch ein Recht über sei Leben zubestimmen und manchmal sind wir dann machtlos.Wie heisst es so schön:
Der Mensch denkt, doch Gott Lenkt
cpfeiffer
 
Qualifikation
Altenpflegerin
Fachgebiet
Pflegeheim
S

seepferd

Gesperrter Benutzeraccount
Themenstarter/in
13.08.2006
Zur allgemeinen Info: die Patientin kommt so gaaanz langsam auf den Boden der Tatsachen zurück, und wir merken, das sie uns zuhört. Und das gesprochene auch versteht! Wir sind, glaube ich, auf dem richtigen Weg. Aber war schon eine Sch..... Situation, so völlig hilflos daneben zu stehen. Eine neue Erfahrung im pflegerischen Alltag für uns alle. Wir lernen eben immer dazu..
Aber danke an alle, die sich Gedanken gemacht haben. Und wer weiß, vielleicht hat es dem einen oder anderen von uns Pflegenden auch geholfen..........
In diesem Sinne
Bis demnächst (Hab schon ein neues Thema erstellt)
 
Qualifikation
Pflegedienstleitung
Fachgebiet
Ambulante Pflege
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Pflegeboard.de

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Teammitglied
05.07.2001
www.pflegeboard.de
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