Moderator

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Ingo Tschinke

Hallo PsychiatrieKollegen,

ich möchte Euch hiermit mitteilen, dass man mich als neuen Moderator für die Psychiatrie ernannt hat. Darüber freue ich mich sehr und auch darüber, dass ich hier in Zukunft mit euch diskutieren kann.

Dazu erstmal was zu meiner Fachkompetenz. Ich arbeite seit 15 Jahren in der Psychiatrie, auf einer Akutpsychiatrischen Station. Ich habe 1994 eine Fachausbildung zum Fachpfleger für Psychiatrie gemacht und bin seit dem Jahr 2001 Stationsleitung. Im Jahr 2001 habe ich ein Studium an der Fernfachhochschule Hamburg im Fachbereich Pflegemanagement begonnen und habe gerade mein Vordiplom gemacht.

Ich hoffe auf anregende Diskussionen mit euch.

Cheers

Ingo :redface:
 
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fraukew

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hi ingo,

ich finde deine moderation gut und auch interessant. :smile:
ich denke wir kommen noch in regen austausch.
:redface:

eine frage hätte ich schon mal: ich schreibe eine hausarbeit, im rahmen "leitung einer plegeeinheit", zum thema "sind burnout-anteile auf meiner stat. vorhanden".
ich suche nun verschiedene arten von bemessungstabellen zur befragung von burnout, überdruß und streß.
bist du schon mal auf sowas gestoßen. :confused:

tschüß frauke
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
Psychiatrie / stellv.Stationsleitung
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Ingo Tschinke

Hallo Frauke,

dazu würde ich dir zum Thema Burnout-Syndrom den Artikel von Aries/Zuppiger-Ritter aus Pflege 12 (1999) empfehlen, auch wenn man diesen sehr kritisch lesen sollte, enthält er doch Anteile, die sehr spannend sind.
Interessant ist es auch, wenn man die eigene Station nach Salutogenetischen Faktoren untersucht, d.h. was verursacht Stress und wie wird damit umgegangen, fördere ich den Kohärenzsinn meiner Mitarbeiter/Untergebenen in dem ich mich bemühe alles Versteh-, Handhabbar und mit Sinnhaftigkeit vermittele. Wie bereit sind die Mitarbeiter sich auf neues einzulassen, oder macht ihnen vieles neues eher Angst und warum ist das so. Hält den Stationen an tradierten Strukturen fest und wie verläuft die Gruppendynamik. Wie wird mit Anerkennung und Unterstützung umgegangen, werden regelmässig Mitarbeitergespräche geführt. Auch Hurrelmanns Konzepte der Präventionsfürsorge sind sehr gut zur Betrachtung des Burnout-Syndroms.

Grundsätzlich sollte man sich die Messungen des Burnout Syndroms von Maslach anschauen. Malsachs Burnout Inventory ist wohl am bekanntesten. Auch die Untersuchung von Rimann/Udris/Hauer/Hinnen mit dem Thema Belastungen und Gesundheitsressourcen im Berufs- und Privatbereich ist ganz interessant.
Auch die Arbeit von Widmer: Streß, Streßbewältigung und Arbeitszufriedenheit beim Krankenpflegepersonal.

Ich hoffe dir damit geholfen zu haben und danke dir noch für dein Kompliment zu meiner Moderation.

Cheers

Ingo :redface:
 
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fraukew

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Sorry Ingo,
durch gewisse Umstände kann ich Dir erst jetzt für Deine schnelle Antwort Danken. :D
Deine Fragen sind wirklich angebracht, doch ich möchte mit der Arbeit erstmal den Anfang starten.
Ich stelle mir vor erst mal vor, meine Mitarbeiter zu sensibilisiren und dann zu schauen, was die Auswertung sagt.

Die Kieler Uni ist zur Zeit im Umbruch, was die Motivation der Mitarbeiter nicht gerade fördert.

Ich denke erst mal genug Material zu haben um meine Arbeit zu schreiben.
;)

Danke !! tschüß frauke
 
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Psychiatrie / stellv.Stationsleitung
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Ingo Tschinke

Hallo Frauke,

viel Glück bei der Arbeit und berichte mal, was dabei rausgekommen ist. Es würde mich sehr interessieren, gerade da die Stimmung und Motivation auf dem Tiefpunkt ist, ist es interessant zu sehen wie die Kollegen kompensatorisch damit umgehen.

Cheers

Ingo
:redface:
 
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fraukew

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Danke Ingo,

Ich hoffe es klappt so wie ich es denke. :rolleyes:

Diene Intersse wird gestillt werden. :smile:
 
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Psychiatrie / stellv.Stationsleitung
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