Mobile Datenerfassung

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ELiasS

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Hallo,

ich arbeite im Vertrieb der Firma ACD Elektronik. Wir bieten für die ambulante und stationäre Sozialpflege mobile Datenerfassungsgeräte an.
Mich interessiert, worauf Sie bei mobiler Erfassung besonderen Wert legen.
Was ist Ihnen wichtig in Bezug auf die Hardware und die Software auf den Geräten?
Welche Erfahrungen haben Sie mit mobiler Erfassung gemacht?
Wie schätzen Sie die Bedeutung der mobilen Erfassung für die Zukunft ein?

Ich freue mich schon sehr auf Ihre Antworten,

Melanie Lukassen
 
Qualifikation
Außendienstmitarbeiterin
Fachgebiet
Vertrieb
Weiterbildungen
Mobile Leistungserfassung in der ambulanten und stationären Sozialpflege
the other

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AW: Mobile Datenerfassung

Moin,
an welches Beratungshonorar haben Sie denn für unser aller Antworten gedacht? Spass beiseite...
Haben Sie schon ein grob funktionierendes Gerüst? Warum nicht direkt PDs anschreiben und um Kooperation bitten (begleiteter Praxistest, Bedingungen abmachen, etc).
Brainstorming zu mobiler edv:
-Anforderungen:
hardware sollte *unempfindlich (wasser, stöße, akkulebensdauer, akkukapazität) sein, *die oberflächen/bedienung sollte desinfizierbar sein (scharfe mittel im einsatz!), *das gerät sollte leicht und klein sein, aber groß genug zum lesen und schreiben (nicht pda größe), *die datenübertragung sollte schnell sein und nicht per funk (sicherheit)
software sollte *intuitiv zu bedienen sein, *kostenlose updates in zusammenarbeit mit den anwendern beinhalten, *passwortgeschützte multiuser profile ermöglichen.

Generell finde ich die Leistungserfassung sicherlich praktisch per edv. Auch eine orientierung via pflegeablaufplan (die individuelle pflegesituation wird im ablauf dargestellt, mit bestätigung des lesens wird zumnächsten punkt geswitcht (Übersicht) oder wahlweise inclusive Abzeichnung der Leistung zum nächsten punkt geswitcht (Leistungsnachweis). Auch die Bearbeitung von Assessments (Dekubitus, Sturz, KOntraktur, Ernährung, Flüssigkeit, Harnkontinenz/inkontinenz etc) per edv kann gut sein (an den expertenstandards orientieren). diese sollte dann zumindest die festgestellten pflegeprobleme direkt in die pflegeplanung übertragen (als hinweis, hier muss unbedingt geplant werden, dies dann aber nicht per textbaustein pflegeplanung, sondern individuell). auch gut für wundbeschreibungen, medikamentelisten, harte daten eben. Bericht sollte immer individuell sein, hier ist edv sicher nur was für geräte mit ergonomischer tastatur und gut tippenden usern, verbietet sich also meist in der mobilen edv anwendung im pflegebereich.
Besonders wichtiger punkt: die schnittstelle zur softwarelösung "im büro". Folgendes szenario wäre super: pdl plant die tour, gerät wird mit den (und nur diesen) patientendaten synchronisiert, pflegekraft geht los, arbeitet, dokumentiert, gerät synchronisiert im Anschluss im büro die datenbanken der jeweiligen Patienten. Dann erneute synchronisation für die folgetour...

ob das geht (und bezahlbar ist)? bislang eher nicht, auch die erprobten edv lösungen für pflegedoku und office (abrechnung, statistik, wie sie alle heißen, zB Medifox (soll jetzt definitv keine werbung sein)) taugen bislang nur bedingt.
Sie hätten damit zwei riesige baustellen: geräte UND software. Freu mich auf ihr produkt ab 2020...:laughing:
grüßle
the other
 
Qualifikation
exam. Pflegefachkraft
Fachgebiet
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ELiasS

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AW: Mobile Datenerfassung

Hallo tha other,

vielen Dank für die Antwort, auch ohne Beraterhonorar :)
Wir hoffen, dass wir viele dieser Anforderungen schon jetzt erfüllt haben. Und Sie nicht bis 2020 warten müssen, um unsere Hanterminals erfolgreich einzusetzten.
Gibt es noch weitere Meinungen zu diesem Thema?

Grüße
ELiasS
 
Qualifikation
Außendienstmitarbeiterin
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Vertrieb
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Mobile Leistungserfassung in der ambulanten und stationären Sozialpflege
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adypo

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AW: Mobile Datenerfassung

Wir hatten die mobile Datenerfassung 2 Jahre, so lange lief der Vertrag (Ein Anbieter mit dem Anfangsbuchstaben M). Wir hatten keine guten Erfahrungen gemacht, auf das System konnte man sich nicht verlassen. Das Sychronisieren schlug oft fehl, es fehlten Patienten, die Mitarbeiter haben trotz intensiver Einarbeitung mit den Teilen Probleme. ich druckte paralell immer noch Tourenpläne aus, das kann es ja eigentlich nicht sein. Manuell musste man im PC vieles nachtragen, bei mehreren tausend Einsätzen monatlich kommt da Freude auf. Die Mitarbeiterstunden stimmten auch nicht hunderprozentig. Der Anbieter der Geräete war sich natuerlich keiner Schuld bewusst. Wenn das alles 100% funktionieren wuerde, wäere das sicher eine gute Sache. Wir hatten nunmal diese schlechte Erfahrung gemacht und bereuen es nicht den Vertrag nicht weiter verlängert zu haben. Hinzu kamen noch Akzeptanzprobleme seitens der Mitarbeiter. Wieder was neues, sollen wir jetzt überwacht werden usw., waren die Aussagen. Die Geräte wurden von Anfang an von den Mitarbeitern nicht als Erleichterung sondern nur als zusätzlicher Stressfaktor empfunden. Und natürlich haben die Mitarbeiter dann triumphiert als sich herausstellte das die Geräte nicht alltagstauglich waren.Also der einzige Gewinner an der Sache war der Anbieter dieser Geräte. Das war ein Erfahrungsbericht. In meiner Funktion damals als PDL hatte ich mehr Arbeit mit den Mobilen Teilen als mir lieb war. Vieleicht funktionieren die Geräte heute besser, die " Macken" von damals sind vieleicht behoben, ich kann es nicht beurteilen. Ein schlechten Nachgeschmack hat es bei mir auf jeden Fall hinterlassen.
 
Qualifikation
Pflegefachkraft
Fachgebiet
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