Mobbing

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ella68

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Habe viele Jahre "treu gedient" (Intensiv) und wollte vor einigen Monaten einen Wechsel....das war ein Fehler ! Werde auf der neuen Station immer wieder ausgeschlossen, ständig wegen Kleinigkeiten unverhältnissmäßig kritisiert, der Tonfall wird immer schärfer und auch Kollegen, mit denen ich mich anfangs gut verstanden habe, behandeln mich zunehmends respektloser. Bin total am Ende...kann´mich kaum aufs arbeiten konzentrieren und mache jetzt wirklich manchmal Fehler....zwar keine schlimmen (z.B. habe ich mal vergessen, Laborwerte abzuheften)...aber trotzdem. Es ist eine ganz schlimme Situation für mich. Bin von einigen (vielleicht allen ?) Teammitgliedern in eine Schublade gesteckt worden, aus der ich nicht mehr rauskomme. Kann niemanden mehr vertrauen. Nach dem letzten "Eklat" möchte ich nur noch weg, und zwar sofort. Ertrage den Gedanken an meinem nächsten Dienst kaum. Werde gleich Montag zum Betriebsrat gehen. Hat einer einen Tipp für mich. Was kann ich tun um nicht mehr auf diese Station zu müssen ? Am besten nie wieder. Krankmelden ?...mittlerweile fühle ich mich auch krank...Schlafstörungen, Gereitzheit, bin total am Ende. Zweifle an mir selbst, habe überhaupt kein Selbstbewusstsein mehr. Bitte helft mir !
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
Chirurgie
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EmmaPeel

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AW: Mobbing

Hallo ella68


Hast du schon das Gespräch mit deiner Stationleitung gesucht?? Falls ja, auch mit deiner PDL?

Lg Emma
 
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Altenpflegerin/Teamleitung
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ambulante Intensivpflege
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AW: Mobbing

Hallo ella 68,

ersteinmal :
1. Sich auf nichts einlassen, nicht ausquetschen lassen und keine Emotionen anmerken lassen
2. Mobbingtagebuch führen paralell dazu
3. in der Mitarbeitervertretung bzw. in der Klinik muss es einen Mobbingbeauftragten geben (diesen unbedingt kontaktieren). Sich dort besprechen, wie man nun weiter vorgeht.
4. Auf gar keinen Fall das Gespräch zur SL, Schichtleitung, Vertretung und PDL oder Kollegen u.a. ohne Zeugen suchen, denn das lässt sich schwer beweisen. Bitte niemals etwas unterschreiben. Das musst Du nicht.
5. Lass Dir alles abzeichnen von Ärzten und dokumentiere genau und gewissenhaft
6. Solidarisiere Dich mit Vertrauten auf Station, falls das möglich ist
7. Konflikte unbedingt offen ansprechen

Unbedingt solltest Du anfangen aus der Opferrolle herauszugehen und kämpfen. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Oder Du gehst glasklar vor die Hunde.
Das was Du berichtest ist leider noch nicht ausreichend für einen Beweis. Daher stehst Du in der Beweislast. Es ist leider so.
 
Qualifikation
ex. KS, FKS A+I, Diplom. GuKP, RbP, Studentin
Fachgebiet
freiberuflich, Bayern, Studentin Pflegepädagogik staatliche Hochschule Ba-Wü
Weiterbildungen
Studentin Pflegepädagogik , Gründungsmitglied Bundesverband freiberuflicher Pflegefachkräfte e.V.
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traveler

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AW: Mobbing

Hallo ella,

was rundum... da vorschlägt läuft auf nix anderes als Konfrontation hinaus.
was sind unter 4und5tens schreibt - wenn du sowas anfängst - was soll das Ziel dessen sein?
Ich spreche ohne Zeugen mit niemandem mehr und wenn, dann soll ein Arzt das unterzeichnen?
Ich würde als Unbeteiligter mal Fragen - obs noch geht - und den Teufel tun, da was zu unterschreiben.

Zunächst ist mal Deeskalation angesagt.

Was ist eigentlich los?
Warum sind denn plötzlich alle angeblich gegen dich?

Es kann doch nicht das einzige sein, wenn es denn so wäre, dass nur weil du sagst - ich möchte die Station wechseln - plötzlich alle gegen dich sind?

Ist da noch nie einer gegangen oder ergeht es allen so wie dir?

Du mußt doch die eine oder andere Kollegin haben, mit der du mal in Ruhe reden kannst was denn eigentlich los ist?
Es muss doch auch möglich sein mit der Stv. und/oder SL in Ruhe mal zu reden und zu Fragen was Sache ist?

Was hast du denn schon zur Situationsanalyse unternommen?
Hast du schon einen Versetzungsantrag gestellt?
Du wolltest ja schon vor einigen Monaten wechseln - jetzt nicht mehr - oder doch - warum?
 
Qualifikation
GuK, Lehrer, Sozialbetriebswirt FH
Fachgebiet
Angestellt
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AW: Mobbing

Hallo ella,

was rundum... da vorschlägt läuft auf nix anderes als Konfrontation hinaus.
was sind unter 4und5tens schreibt - wenn du sowas anfängst - was soll das Ziel dessen sein?
Ich spreche ohne Zeugen mit niemandem mehr und wenn, dann soll ein Arzt das unterzeichnen?
Ich würde als Unbeteiligter mal Fragen - obs noch geht - und den Teufel tun, da was zu unterschreiben.

Zunächst ist mal Deeskalation angesagt.

Was ist eigentlich los?
Warum sind denn plötzlich alle angeblich gegen dich?

Es kann doch nicht das einzige sein, wenn es denn so wäre, dass nur weil du sagst - ich möchte die Station wechseln - plötzlich alle gegen dich sind?

Ist da noch nie einer gegangen oder ergeht es allen so wie dir?

Du mußt doch die eine oder andere Kollegin haben, mit der du mal in Ruhe reden kannst was denn eigentlich los ist?
Es muss doch auch möglich sein mit der Stv. und/oder SL in Ruhe mal zu reden und zu Fragen was Sache ist?

Was hast du denn schon zur Situationsanalyse unternommen?
Hast du schon einen Versetzungsantrag gestellt?
Du wolltest ja schon vor einigen Monaten wechseln - jetzt nicht mehr - oder doch - warum?
@renje: Du scheinst mein posting grundsätzlich nicht begriffen zu haben und ebenso wenig scheinst Du Dich jemals ernsthaft mit Mobbing und Co in der Praxis auseinandergesetzt zu haben bzw. Du bist womöglich niemals wirklich damit in Berührung gekommen.

Schlafstörungen, Bauchschmerzen, ständig an Kollegen zu denken und zu erwähnen, dass man sich geschnitten fühlt u.a. sind für mich starke Anzeichen für Mobbing.
Die Mobber und Möglichmacher (also diejenigen, die dazu schweigen bzw. sich raushalten, obwohl sie das mitbekommen) sind sich oft garnicht der Sache bewusst. Auch ein Opfer ist sich lange Zeit der Sache nicht bewusst. Es ist oft ein schleichender Prozess. Leider wartet man als Opfer oft viel zu lange, weil man denkt, dass man sich dies z.B. nur einbildet oder dies kann doch garnicht sein u.a.
So wie sich mir die Sachlage darstellt muss schnell reagiert werden und zwar seitens des Opfers. Jeder der sich gemobbt fühlt sollte dies äussern dürfen. Allerdings ist es noch immer ein großes Tabuthema. Es wird vorallem dem Opfer viel unterstellt und angedichtet und die Beweislast liegt von Anfang an beim Opfer. So sieht die Gesetzeslage in Deutschland aus.

Zu meinem posting unter Punkt 4:

Es ist verkehrt ein Gespräch unter vier Augen ohne Zeugen zu suchen. Auch ein Gesprächsprotokoll sollte man nicht unterschreiben und muss es auch garnicht.
Dies kann man eben sehr schwer ohne Zeugen beweisen. Dies bedeutet in keinster Art- und Weise eine Konfrontation. Eine gute Leitung sieht dies auch nicht als Konfrontation, sondern als gutes Recht des Mitarbeiters. Meist wird die Mitarbeitervertretung als Zeuge hinzugezogen und das macht auch Sinn.
Ich kann aus Erfahrung und ehemals Betroffene nur dazu raten kein Gespräch Alleine zu führen- vorallem dann nicht, wenn es sich um solch eine eskalierte Situation handelt.
Deeskalation ist nicht verkehrt, aber in diesem Falle wäre die richtige Begriffsbezeichnung : Konflikt-direkt-ansprechen: Konfliktlösungsbereitschafts mit dem bestmöglichen Ziel: win-to-win. Oft kommt Mobbing dann zustande, wenn Konflikten nicht offen und direkt angesprochen werden.

Mit dem Arzt unterzeichnen lassen meinte ich jegliche mündliche Anordnung später auch schriftlich in der Kurve anordnen zu lassen. Sorry, wenn ich mich da nicht so verständlich ausgedrückt hatte.
Lieber Renje:

Die Frage von Dir : " Warum sind denn plötzlich alle angeblich gegen dich? " ist niemals zielführend. Da Du damit einem Mitarbeiter, der sich gerade unverstanden und schickaniert fühlt und dem es nicht gut geht implizierst, dass er sich das "nur einbildet".

Das Wort " plötzlich" ist ebenso nicht zielführend. Denn Mobbing entsteht nicht "plötzlich", sondern "schleichend".

Situation zu analysieren bedarf auch die eigene Erkenntnis und vorallem eine Unterstützung von Aussen. Aus dem Loch der Verzweiflung wieder herauszukommen ist nicht leicht.

Meine angesprochenen Punkte in meinem Vor-posting sind in der Praxis erprobt und können, frühzeitig eingesetzt, das Mobbing im Keim ersticken.
 
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ebenso wenig scheinst Du Dich jemals ernsthaft mit Mobbing und Co in der Praxis auseinandergesetzt zu haben bzw. Du bist womöglich niemals wirklich damit in Berührung gekommen.
Wenn du so erfahren bist, ist dir sicherlich auch bekannt, dass das Absprechen von Kenntnis oder Qualifikation und damit Individualisierung dann eingesetzt wird, wenn einem die Argumente ausgehen und in der Sache nie weiterführt.

Was uns unterscheidet:
Du siehst bereits aus diesen paar Sätzen den Tatbestand des Mobbings erfüllt und holst die große Keule raus.

Ich sage erst analysieren, dann reflektieren, erkennen wo ist mein Anteil - nicht Schuld.

Der zweite Schritt muß immer die Deeskalation sein.

Mir fehlt einfach der Glaube, dass plötzlich - ella schreibt seit der Bekanngabe sei dass - alle gegen sie sind.

Da melde ich Zweifel an, dass dies der Grund sein kann.

Deshalb bevor ich so eine Situation als Aussenstehender bewerten würde, bräuchte ich mehr Informationen.

Bei diesen wenigen Informationen würde ich mich nicht trauen hier schon so konkrete Verhaltensweisen - ja fast schon zu fordern, wenn ich mir deine Diktion ansehe.
a
Zu guter letzt, wenn du mein Profil ansiehst, ergibt sich wohl von selbst, dass Mobbing für mich nun wirklich kein Fremdthema ist.
Vielleicht bin ich deshalb auch etwas vorsichtiger in der Bewertung?
 
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ella68

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AW: Mobbing

Hallo ! Vielen Dank an alle die mir geantwortet haben ! Besonderen Dank an rundumsorglospaket !Bin überwältigt, echt vielen Dank !! Es hilft schon, ernst genommen zu werden. Man selbst kann es ja kaum glauben, wenn einem so etwas passiert. In 10 Jahren hatte ich nie Probleme !!! Kam mit allen Kollegen super gut aus, keine Beschwerden über meine Arbeit, gutes Abschlusszeugniss. Aber auf der neuen Station.....tja. Mittlerweile werde ich - von bestimmten Kollegen - bei jeder Übergabe zig Mal unterbrochen, muss mir dumme Kommentare anhören. Komme pünktlich zum Dienst - aber die Übergabe hat schon längst angefangen (auf dieser Station gehört es zum guten Ton, mind. 15 vor Dienstbeginn da zu sein.....ich schaffe es höchstens 5 Minuten vorher ...das reicht aber nicht....ab und zu verpasse ich einen Teil der Übergabe !!!!) Und ich bin so sprachlos, dass ich mich nicht richtig wehren kann in diesem Moment. Habe einmal "vorsichtig" versucht, mich der Stationsleitung anzuvertrauen.....die hat echt nur mit den Achseln gezuckt...es hat sie nicht weiter interessiert. Auch in anderen Situationen habe ich mich von ihr auch eher abgelehnt gefühlt....wir hatten auch von Anfang an keinen richtigen Draht zueinander...deshalb ist sie für mich als Ansprechpartnerin ausgeschlossen. Und die ganze Zeit habe ich etwas gespürt...aber wollte es nicht wahrhaben ! Ich die fleißige, gewissenhafte, freundliche Schwester, die immer gut klar mit allen und jedem kam....plötzlich sollte es anders sein ? Erst jetzt wo offene Anfeindungen zutage gekommen sind, wo ein Kollege echt die Augen verdreht hat, als ich ihn etwas fragte, erst jetzt habe ich gerafft, dass da was schief läuft ! Und ich sage euch, was da läuft grenzt teilweise schon an Rufmord....angeblich hätte sich ein Patient in meinem Dienst den DK gezogen, obwohl es definitiv nicht in meinem Dienst passiert ist !!! Nämlich erst im nächsten Dienst ! Und so gab es schon mehrere Dinge. Ich könnte hier echt 20 oder 30 Vorfälle beschreiben. Und ich habe echt schon Angstzustände, wenn ich an den nächsten Dienst denke. Vor lauter Unsicherheit habe ich bei der Übergabe sogar schon mal gestottert ! Und jemand hier hat es ganz richtig beschrieben : das Schlimme ist nicht nur angegriffen zu werden, sondern besonders schlimm, wenn andere Kollegen das mitbekommen, aber nichts sagen oder sogar so tun, als bekämen sie nichts mit. Wenn die Kollegen sehen, wie dreckig es einem geht, aber keiner nochmal kommt oder einem gar ausweicht, wenn man selbst das Gespräch sucht.....ist halt ein altes "eingeschworenes " Team...Also, ich will da einfach nur weg, bevor ich noch wirklich krank werde. Als Mutter von Zwillingen kann ich mir diesen Streß nicht leisten. In den letzten Wochen bin ich nicht die fröhliche Mama, die meine beiden Mädchen sonst kennen. Und das ist es nicht wert.....Nochmals Danke für eure Antworten, hoffe diese hier kommt auch bei euch an, ich kenne mich hier im pflegeboard noch nicht so gut aus. Lg Ella
 
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ella68

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AW: Mobbing

Hallo ! Nein, da hast du etwas falsch verstanden. Ich habe die Probleme auf der NEUEN Station....bin da seit etwa 5 Monaten. Auf der alten Station war alles super ! 10 Jahre lang !!!! Wär ich da bloß geblieben ! Und ja, es handelt sich - glaube ich - wirklich um Mobbing.Hätte so etwas auch nie für möglich gehalten . Habe so etwas nie zuvor erlebt ! Z.B. in einen Raum zu kommen und die Gespräche der anwesenden Kollegen verstummen plötzlich. Und seit neuestem eben die offenen Anfeindungen von einigen wenigen (Augen verdrehen, aggressiver , genervter Tonfall )und Kollegen die stumm dabei zusehen, wie ich runtergemacht werde. Neulich z.B.wurde mir unterstellt, ich hätte ein Medikament vergessen zu verabreichen, und mir wurde nicht richtig geglaubt, dass der Arzt es mündlich abgesetzt hatte ( "Das kann ja gar nicht sein !!!") und später habe ich erfahren, das der Arzt dann noch gefragt wurde, ob er es wirklich abgesetzt hätte. Hatte er natürlich. .......Tja und mein Anteil an dieser Situation....keine Ahnung ! Vielleicht eine lange Krankheitsphase gleich zu Beginn meiner Antrittszeit.....ich kann es dir nicht sagen. Ich will da einfach nur weg ! LG Ella
 
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Wenn du so erfahren bist, ist dir sicherlich auch bekannt, dass das Absprechen von Kenntnis oder Qualifikation und damit Individualisierung dann eingesetzt wird, wenn einem die Argumente ausgehen und in der Sache nie weiterführt.

Was uns unterscheidet:
Du siehst bereits aus diesen paar Sätzen den Tatbestand des Mobbings erfüllt und holst die große Keule raus.

Ich sage erst analysieren, dann reflektieren, erkennen wo ist mein Anteil - nicht Schuld.

Der zweite Schritt muß immer die Deeskalation sein.

Mir fehlt einfach der Glaube, dass plötzlich - ella schreibt seit der Bekanngabe sei dass - alle gegen sie sind.

Da melde ich Zweifel an, dass dies der Grund sein kann.

Deshalb bevor ich so eine Situation als Aussenstehender bewerten würde, bräuchte ich mehr Informationen.

Bei diesen wenigen Informationen würde ich mich nicht trauen hier schon so konkrete Verhaltensweisen - ja fast schon zu fordern, wenn ich mir deine Diktion ansehe.
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Zu guter letzt, wenn du mein Profil ansiehst, ergibt sich wohl von selbst, dass Mobbing für mich nun wirklich kein Fremdthema ist.
Vielleicht bin ich deshalb auch etwas vorsichtiger in der Bewertung?

Hallo Renje,

Punkt 1: Ich zweifel nicht an Deinen Gedankengängen und Deiner Kompetenz als Supervisor. Ich finde Supervisionen genial- zumal ich eine Teamsupervision schon über ein Jahr mitmachen durfte. Für mich persönlich ist es eine Bereicherung.
Allerdings wenn ich ehrlich bin: Ich erwarte von einem Supervisor, dass er mich als Menschen grundsätzlich ernst nimmt und mir auch meine Version der Geschichte zunächst glaubt. Ob es letztendlich aus den paar Mobbinghandlungen zum vollen Ausmaß von Mobbing kommt hängt leider in Deutschland stark von dem Opfer ab.
Ersteinmal aus der Opferrolle versuchen herauszugehen (dies ist allerdings ein Prozess). Solange man sich als Opfer verhält, solange wird es Mobbinghandlungen geben und diese werden dann u. U. schlimmer.
Natürlich würde jeder Mobber und Möglichmacher Alles abstreiten und auch gebe ich Dir lieber renje sehr wohl recht, dass man Mobbing natürlich nicht gleich überall hier und jetzt wirklich vorfindet und erwähnen sollte (dafür ist das Mobbing noch immer ein viel zu großes Tabuthema in den Köpfen). Es hängt u. U. auch immer von
einem selbst ab, wieviel man persönlich erträgt und wo die Grenze ist.

Liebe Ella,

ich nehme Dich ernst und werde Dir Morgen eine PN zuschicken.
 
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ella68

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Hallo rundumsorglospaket ! Du triffst es ganz genau ! Das Schlimme ist nicht nur angegriffen zu werden, sondern wenn andere Kollegen dabei sind und stumm bleiben, oder gleich so tun als würden sie nichts mitkriegen ! Ich danke dir für deine Antwort, war echt ein Trost ! und vielen Dank auch für die Tipps ! LG Ella
 
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Hallo nochmals rundumsorglospaket ! Nein,ich versichere, dass ich mir hier keinen Scherz erlaube ! Schön wärs ! Lg Ella
 
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