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Anniu

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münchen
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Hallo zusammen,

ich arbeite in einem kleinem Pflegeheim als Stationsleitung in einem Team welches sich sehr gut versteht. Wir waren zusammen bei diversen Ausflügen, alles passte. :smile:
Vor 3 Monaten fing ein neuer PDL an, den ich von einer früheren Weiterbildung kannte. Er setzt mich nun ernorm unter Druck, weiterhin muss ich seit dem jedes Wochendende und Feiertags arbeiten. :angry:. Sogar Doppeldienste durfte ich schon schieben ....
Vor sechs Wochen beschimpfte er mich und erhob seine Faust gegen mich - vor Zeugen ! Inzwischen mehrmals !
Weiterhin werde ich bei Entscheidungen nicht informiert oder eingebunden, dies findet hinter meinem Rücken statt.
Vor einer Woche wollte ich an einer Forbildung teilnehmen, welche sogar genehmigt wurde, doch einen Tag vorher wurde mir gesagt ich mache Spätdienst :angry:

Mein Urlaub - bisher hatte ich noch keinen dieses Jahr - wurde erst vom HL genehmigt und dann vom PDL gestrichen.:nono: Begründugng: Einen SL hat auf der Station da zu sein ... :cry:

Ein nun angefordertes Zwischenzeugnis wurde abgelehnt, Begründung: " Nur Vorgesetzen steht so etwas zu"
Es ist wie im Irrenhaus, der PDL und HL verstehen sich super und einen Betriebsrat gibts auch nicht ....
Wer kann mir Tipps geben? Ich will nicht klein beigeben ! :mad_2:
Gruß anniu
 
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Sonnensturm

Sonnensturm

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AW: Mobbing

Vor sechs Wochen beschimpfte er mich und erhob seine Faust gegen mich - vor Zeugen ! Inzwischen mehrmals !
Was sagen Deine Kollegen dazu?
Weiterhin werde ich bei Entscheidungen nicht informiert oder eingebunden, dies findet hinter meinem Rücken statt.

Kommt mir sehr bekannt vor.
Vor einer Woche wollte ich an einer Forbildung teilnehmen, welche sogar genehmigt wurde, doch einen Tag vorher wurde mir gesagt ich mache Spätdienst :angry:
Genau, bei mir war es sogar eine einwöchige Fortbildung. Ich hatte es durch den DP "erfahren". Auf meine Nachfrage kam dann: "Ich wollte ja mit Ihnen reden, es hat sich aber nicht ergeben. Sie wissen doch, wie unser Personalstand ist." Wenn ich schon Hotel gebucht hätte...
Gib doch bei der Suchfunktion Mobbing, besser gleich Bossing ein. So, wie Du das schilderst, ist es Bossing.
:super::super::super:Wasserfrau
 
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Kalimera

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AW: Mobbing

Er setzt mich nun ernorm unter Druck, weiterhin muss ich seit dem jedes Wochendende und Feiertags arbeiten. :angry:. Sogar Doppeldienste durfte ich schon schieben ....
Als erstes die Dienstpläne alle fein säuberlich kopieren und zu Hause sammeln.
Streng nach Arbeitszeitgesetz arbeiten, falls er dagegen entscheidet ihm die entsprechenden Paragraphen vorweisen und ganz ruhig fragen, ob der dennoch gegen bestehende Gesetze verstoßen mag indem er Dir entsprechende Anweisungene erteilt.
Vor sechs Wochen beschimpfte er mich und erhob seine Faust gegen mich - vor Zeugen ! Inzwischen mehrmals !
Sofort den Vorfall unter Zeugen aufschreiben und von den entsprechenden Zeugen unterschreiben lassen. KEIN und ich meine wirklich KEIN Gespräch mit ihm unter 4 Augen führen, egal wen Du dabei mitnimmst. Sollte er nochmal die Faust gegen Dich erheben ebenfalls ruhig bleiben und ihn fragen, ob Du diese Geste so deuten sollst, wie sie auf Dich wirkt. In jedem Fall ihm deutlich machen, was Du davon hälst und Du Dir dies zukünftig verbittest.
Weiterhin werde ich bei Entscheidungen nicht informiert oder eingebunden, dies findet hinter meinem Rücken statt.
Das ist ärgerlich, aber dagegen kannst Du erstmal nichts machen. Dafür musst Du auch nicht gerade stehen für etwas wo er Dich nicht informiert.
Mein Urlaub - bisher hatte ich noch keinen dieses Jahr - wurde erst vom HL genehmigt und dann vom PDL gestrichen.:nono: Begründugng: Einen SL hat auf der Station da zu sein ... :cry:
Offiziellen schriftlichen Antrag auf Urlaub stellen, diesen in Kopie an die Heimleitung. Sollte er diesem widersprechen, so verlange die Absage schriftlich, Du hast auch schriftlich angefragt. Dann um einen termin bitten, zusammen mit der Heimleitung um zu besprechen, wann Du urlaub nehmen kannst und Dir entsprechende Zusagen schriftlich geben lassen.
Im Übrigen würde ich bei jedem Gespräch einen Notizblock mitnehmen und alles notieren und zwar während des Gespräches, am Ende würde ich ihn sogar bitten das Gesprächsprotokoll zu unterschreiben, was er sicher nicht tun wird, aber Du nimmst ja noch eine zweite person mit, die wird es dann eben unterschreiben.
Ich denke es ist ganz wichtig, dass Du Stärke zeigst, ihm klar zu verstehen gibst, dass er so nicht mit Dir umgehen kann und ihm Grenzen aufzeigst.
Sicherlich wirst Du noch ein paar Kröten schlucken müssen. Vielleicht ändert er sich schon, wenn Du jedes Gespräch protokollierst, oder immer eine zweite Person mitnimmst. Ich würde jedes Gespräch alleine mit ihm eh verweigern.
Das Zwischenzeugnis würde ich schriftlich bei der HL anfordern mit der Begründung, dass sie (er?) Dich besser und länger kennt und ja nicht nur Deine Leistungen der letzten 3 Monate beurteilt werden sollen. Vielleicht hast Du dort eine Chance, zumal Du die Begründung angeben kannst, dass die PDL gewechselt hat und das heutzutage üblich ist dann ein zwischenzeugnis zu verlangen.
Ansonsten schnell woanders bewerben und so lange zeigen, dass Du das nicht mit Dir machen lässt und Du hast viele Möglichkeiten ihm das sowohl zu zeigen, als auch es ihm verdammt schwer zu machen.
Und nochmal, schreib ALLES auf im Zusammenhang mit ihm, sollte es später mal zu irgendwelchen Streitigkeiten kommen, kann Dir das wertvolle Dienste leisten

Ich will nicht klein beigeben !
Ein guter Ansatz, das musst und sollst Du auch nicht. Ich bin sicher, dass Du ihm zeigen kannst, dass Du stark bist und keineswegs wehrlos.
Viel Erfolg, Du schaffst das!!
 
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Pflege
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traveler

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AW: Mobbing

Zuerst:
keinen Kleinkrieg beginnen, denn wenn sich HL und PDL gut verstehen - was zu beweisen wäre - hast du vor dem Machtkampf bereits verloren.

1. Hast du Verbündete auf die du dich verlassen kannst?
2. Habt ihr irgendwelche Leichen von früher im Keller?
3. Gibt es die Möglichkeit einer Mediation, Supervision?
4. Was sagt die HL dazu, Urlaub streichen der genehmigt etc., weiß die Überhaupt davon?
mit so einer lapidaren Begründung geht das sowieso nicht und schon gleich gar nicht wenn es der
Diensthöhere genehmigt hat
5. Hast du schon versucht heraus zu finden, was die PDL gegen dich hat?
6. Hast du einen Rechtsschutz?
 
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GuK, Lehrer, Sozialbetriebswirt FH
Fachgebiet
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Heiri78

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AW: Mobbing

Hoi Anniu,

erstmal super Antwort von Sigjun, schön ausgeführt.
Ich tendiere in deinem Fall aber aus ähnlicher Erfahrung zur Haltung von Renje:
Kleines Heim, HL und PDL auf einer Linie, ->schwierig.

Ich bin klar dafür dass du probierst zu kämpfen, ABER verpass den Absprung nicht!

Bossing Täter wissen genau was sie machen. Und es macht ihnen natürlich erst Spass wenn sich einer wehrt.

Daher BITTE:
Lass dir nicht einreden du machst schlechte Arbeit, seist schlecht organisiert oder hättest dein Team nicht im Griff (und Ähnliches).
Das wird sicher versucht und hier selbstbewusst zu bleiben ist wohl eine der grössten Herausforderungen.
Wie du schon sagtest, bei vielen Entscheidungen wirst du schon nicht eingebunden. Mit der Begründung fehlende Kompetenz?
Ebenso werden dir sicherlich Informationen bewusst vorenthalten und wer steht dann blöd da, wenn sie für deine Arbeit wichtig waren?
Überlege gut WIE du deinen weiteren Weg beschreitest.

Sorry, leider keine cleveren Tipps von mir aber gut gemeinte Ratschläge.

Viel Glück
 
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SchwesterWolfgang

SchwesterWolfgang

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AW: Mobbing

Mobbing ist ein Thema, über das immer wieder berichtet wird, doch für die Betroffenen ist es nach wie vor schwierig, es nachzuweisen. Meist findet man bei niemandem Gehör und die Kolleginnen tun die Erlebnisse ab. Die meisten Kommentare lauten: „Sieh einfach darüber hinweg“, „schaff dir ein dickes Fell an“, „Na, so schlimm ist es ja auch wieder nicht!“ usw. Oft findet man nicht mal beim Betriebsrat Gehör: „Ach Sie wissen doch, wie der . . . ist. Nehmen Sie das nicht so ernst.“
Tatsächlich ist es beim Mobbing so, dass einzelne Geschichten auf Außenstehende nicht so furchtbar wirken. Doch es sind die vielen kleinen Erlebnisse, die sich immer mehr summieren, die das Arbeiten unerträglich machen. Obwohl es inzwischen aktuelle Urteile zugunsten von Mobbingopfern gibt, bleibt die Beweislage für die Betroffenen schwierig.
Der Begriff des Mobbings beschreibt eine konfliktbelastete Kommunikation am Arbeitsplatz unter Kollegen oder zwischen Vorgesetzten und Untergebenen.
Beim Mobbing ist die angegriffene Person unterlegen und empfindet dies als Diskriminierung, wird der Betreffende von einer oder mehreren Personen – systematisch, oft und während einer längeren Zeit – mit dem Ziel und /oder dem Effekt des Ausstoßens aus dem Team oder Arbeitsverhältnis direkt oder indirekt angegriffen.
Damit der Tatbestand des Mobbings erfüllt ist, ist es zum einen erforderlich, dass das beschriebene Verhalten sich gegen eine oder mehrere bestimmte Personen richtet. Zum anderen muss es systematisch erfolgen. Das bedeutet: Aus einer Ansammlung von Vorfällen muss ein System erkennbar sein.

Als Nachweis dafür wird inzwischen von Gerichten ein Mobbing-Tagebuch als gültiges Beweismittel anerkannt. Gleichzeitig dient es auch dem Betroffenen zur Psychohygiene, indem man aufschreibt, wann eine belastende Situation aufgetreten ist, wer eventuell als Zeuge dabei war, was genau passiert ist und wie man diese Situation empfunden hat.

Als zweites würde ich mir beizeiten und ganz in Ruhe einen guten Fachanwalt für Arbeitsrecht suchen (wenn Du eine Rechtsschutzversicherung hast), denn den wirst Du mit ziemlicher Sicherheit an irgendeinem Punkt brauchen.

Drittens achte gut auf die körperlichen Warnhinweise! Schlaflosigkeit, Magenschmerzen, Hautprobleme usw. usw. - wenn das losgeht: schnellstens einen guten Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie aufsuchen (bitte beachten, dass es sinnvoll ist, wenn der Facharzt wirklich beides ist).

Und weiterhin: beizeiten nach einer anderen Arbeitsstelle umsehen! Kämpfen ja, aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Wenn Du erst mal traumatisiert bist, dann wirst Du auch an jeder neuen Arbeitsstelle jede harmlose Bemerkung als Angriff auffassen und dann folgen Dir die Probleme auf dem Fuße!

Viel Erfolg und vor allem kompetente Helfer wünsche ich Dir!
 
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Anniu

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AW: Mobbing

Hallo Wasserfrau und alle die das lesen und antworten

Erstmal vielen Dank für die vielen Anregungen

Zum Thema MA oder Kollegen verhält es sich so das diese natürlich auch merken, wie das Spiel gerade läuft. Die Vorgesetzten würden nicht erkennen für was sich die SL den Arsch aufreißt, aus dem Grund haben viele die Meinung vertreten das Sie über kurz oder lang verschwinden werden.

Inzwischen wurde mir zum 2ten mal mein Zwischenzeugnis verweigert, der freundliche Hinweis auf den Manteltarifvertrag und seinen Inhalten, wurde als unverschänmt deklariert. Auch wenn die § genannt werden und darin das Recht auf ein Zwischenzeugnis und die Zeit, kommt die Antwort das diese Vorgaben den PDL unter Druck setzen und dies so nicht erfüllt wird.... Auch wenn jemand aufhört - wie bereits geschehen - warten die PDL / HL bis in alle Ewigkeit mit dem Zeugnis, und wie es dann ausfällt, kann sich jeder denken wenn es heißt, Sie wären enttäuscht von dem MA das er aufgehört hat....

Das bedeutet für mich und das Zeugnis:
- keine schriftliche Einschätzung über meine Arbeitsleistung, - qualität, usw.
- bei Kündigung kann ich ein 1/2Jahr darauf warten
- bei Kündigung fällt es gleich viel schlechter aus als einmal mündlich kommuniziert...

Rechtanwalt kostet - und bringt zuätzlichen Ärger solange ich noch dort bin...



VG anniu
 
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Pflegefachkraft
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Teetrinkerin

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AW: Mobbing

Hallo Anniu!
Ich konnte mich nach der Kündigung durch meinen ehemaligen AG nur mit einem jahrealtenalten Zwischenzeugnis bewerben.
Auch ich hatte keine besonders gute Aussicht auf ein tolles Arbeitszeugnis.
Denn selbst wenn diese Zeugnisse gut klingen, so ziemlich jeder weiss inzwischen, dass sich durch Kniffs und Tricks die ursprüngliche Ansicht des AG erkennen lässt.
Zumal ich lange dort war und über eine lange Zeit des Arbeitslebens nur dieses Zwischenzeugnisses hatte. Ich habe aber auf persönliche Gespräche und den zu hinterlassenden Eindruck gesetzt.
Wenn die Frage warum ich wechseln möchte kam, antwortete ich stets, dass ich in meinem Alter wenn nicht jetzt, dann gar nicht mehr wechseln würde. Da ich mich in einem noch ungekündigten Arbeitsverhältnis befand, wurde diese Antwort vordergründing gut aufgenommen, was gedacht wurde, weiss ich nicht und juckte mich in dem Moment auch recht wenig.
Mein Eindruck war, ich hätte auf jeden Fall auch ohne Zwischenzeugnis einen Job bekommen. Auf meiner heutigen Arbeitsstelle habe, ich nachdem es deutlich wurde dass ich den Job bekomme, meiner zukünftigen Vorgesetzten gesagt, dass ich vermutlich Schwierigkeiten haben könnte, ein Zeugnis zu erhalten. Sie meinte, wofür haben wir die Probezeit, ich kenne Zeugnisse, dass sind Papiere, sie mache sich lieber einen eigenen Eindruck und sie kenne natürlich die Entwicklung in der Personalpolitik und wisse um die Möglichkeiten ... :mad_2:
Natürlich musste ich um mein Zeugnis streiten. Es dauerte in meinem Fall ca. drei Monate und ich habe natürlich auch Formulierungen entdeckt die mich als eine bestimmte Art MA beschreiben. :rolleyes:
Ich habe nach Rücksprache mit meiner neuen Chefin auf eine Verbesserung verzichtet. Ich habe meinen Traumjob gefunden und geh da nicht wieder weg.
Du Anniu bist qualifiziert. Wenn du nicht am Ende der Welt wohnst, wirst du einen Job finden, der dich ausfüllt. Vielleicht nicht beim ersten Mal, überall wird lediglich mit Wasser gekocht! Vielleicht aber doch. Das wünsch ich dir!
Klar hängst du an dem Haus. Aber noch hast du Kraft und Mut und bist scheinbar gesund. Lass dir das nicht kaputtmachen!
Viel Glück!
Gabi
 
Qualifikation
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Sonnensturm

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AW: Mobbing

Hallo Anniu, ich kann mich nur allen anderen anschliessen, denke an Dich selbst.
In vielen Beiträgen über Bossing, selbst von Fachanwälten, habe ich nur von einer Konsequenz gelesen. Du musst gehen, Du hast letztendlich keine Chance.:mad_2::mad_2::mad_2:
Von dieser Sorte Leitung gibt es leider zu viele und die wundern sich, dass es einen Fachkräftemangel gibt.:bae:
Ich wünsch Dir auf jeden Fall, dass es beim nächsten AG besser wird.:super:
Irgendein späterer AG wundert sich dann, dass man "so oft" oder überhaupt gewechselt hat:kopfkratz:... Natürlich ist der AN schuld, denn beim neuen AG soll man ja den alten nicht schlecht machen. Teufelskreis!!!:scheiterh
:motzen:Wasserfrau
 
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Krankenschwester
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traveler

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AW: Mobbing

Nochmal,

zu solchen Situationen gehören immer zwei.

Was Kollegen sagen ist uninteressant, den darauf kann man sich nie verlassen

Zur Problemlösung gehört immer zu Reflektieren - was ist mein Anteil?

Ich erlebe immer wieder, dass solch verhärtete Positionen oft den Hintergrund eines Machtkampfs haben. Den muss ein Vorgesetzter einfach gewinnen, zumal wenn er neu ist, sonst kann er gleich wieder gehen.

Mobbin, Bossing?
Das gehört zum Überlebenskampf, je weniger die eine Seite nachgibt, desto größer werden die Geschütze.
Die größten Geschütze hat der Vorgesetzte.
Je früher ich mir darüber klar werde, desto eher kann ich die Aussicht und den Erfolg meines Kampfes einschätzen und weiß wann es genug ist und ich aufhören muss.

Wie gesagt, Reflektion von - wo spiele ich mit und warum, was ist meine Motivation?
Dann ist eine Lösung möglich.

Sei es im Betrieb, oder eine saubere Trennung.

Letztlich sagt in der Regel der Chef wo es lang geht. Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt herrscht Anarchie.
 
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GuK, Lehrer, Sozialbetriebswirt FH
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SchwesterWolfgang

SchwesterWolfgang

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AW: Mobbing

. . . "wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt" - muss ich mir unbedingt merken ;-) . . .
 
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SchwesterWolfgang

SchwesterWolfgang

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AW: Mobbing

Hallo Anniu,
pfeif auf Zeugnis und Zwischenzeugnis, denn nach meinen Erfahrungen interessieren die kaum noch einen Arbeitgeber wirklich, weil sie entweder verpasematuckelt sind oder nichts wirklich aussagen. Das ist das Ergebnis jahrelanger Streitigkeiten über Zeugnisse, dass fast jeden Formulierung als "nachteilig für den Arbeitnehmer" gerichtlich angefochten werden kann. Deshalb gibt es ja die Möglichkeit der Probezeit und jeder halbwegs überlegende Arbeitgeber wird sich vom ersten persönlichen Eindruck und der Probezeit überzeugen lassen. Verzettel Dich nicht an unwesentlichen Nebenkriegsschauplätzen . . . .
 
Qualifikation
Krankenpfleger
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Altenpflegeheim
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