Mit Pflegedienst in den Urlaub

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PetraLustig

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Hallo kleinergizmo,

ist ja eine Idee mit dem Pflegedienst vor Ort. Aber ich möchte ja lediglich eine Woche nach Dänemark... und für die eine Woche einen neuen Pflegedienst in die Pflege meines Kindes einarbeiten? Ich kanns ja mal dem Chef vorschlagen aber wie gesagt, ich kann mir nicht vorstellen, dass er das möchte... eher habe ich angst, dass er das als Drohung versteht.

Grüße
 
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Kalimera

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Hallo Sigjun,

ich bin ein bißchen blond... aber warum erhält denn die Person, die Urlaub einreicht 52,50 (Euro?) pro Tag?
1470 Euro Höchstgrenze bei einem Anspruch von 28 Urlaubstagen macht 52,50 Euro pro Tag. Du kannst auch mehr Geld pro Tag beanspruchen, dann hast Du halt weniger Urlaubstage. Alles klar?


Das ist kein Tip zu kriminellen Handlungen, sondern ein Gedankengang, den ich nicht mal gut finde, da der entsprechende pflegende Angehörige sich selbst am meisten schadet. Vom Schaden für die Allgemeinheit ganz zu schweigen.
Ich denke, dass wird davon abgesehen nicht funktionieren, da mein Sohn ja sowieso schon 24h Pflege erhält und er ja versorgt wäre auch wenn ich nicht da bin... soll heißen ich müsste ja keinen Ersatz für mich suchen.
Das heißt, dass Du überhaupt keinen Anspruch auf Leistungen aus der Verhinderungspflege hast, da Du in die Pflege Deines Sohnes rein sachlich gesehen nicht involviert bist?

Ich werde das Gefühl nicht los, dass Du hier wesentliche Dinge, was die gesamte Sachlage betrifft, nicht offen legst.

Ich habe wirklich allen Respekt vor pflegenden Angehörigen, ich finde es gut, dass sie jetzt den Anspruch der verhinderungspflege haben.

Aber irgendetwas stimmt an Deiner Schilderung nicht, bzw. verschweigst Du. Und ich bin überzeugt, dass Du das beste Verhältnis sowohl zum Chef des PD, als auch zu den Angestellten hast, ja sogar, dass da einige sehr gerne mitfahren würden. Und das muss eben jemand bezahlen.
Ein Schelm wer Böses dabei denkt.
 
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pdlandy

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Hi Petra Lustig,

sorry, aber dein Nachname scheint bei dir Programm zu sein. Aus beruflichen Gründen verstehe ich etwas von BWL und wie in aller Welt, soll ich das fehlende Personal kompensieren??????????Soll ich mir für die Zeit bei einem Personaldienstleister Personal holen und wer bitte soll das bezahlen? Zudem würde ich nicht vor dir auf die Knie fallen, denn ich hab einen gewissen Grad an Stolz und Eitelkeit. Außerdem willst du doch nur für eine Woche weg und nicht für ein Jahr. Stelle ich nun die Ausfallkosten für eine Woche,den Kosten
für Personalausfall-und beschaffung gegenüber, so fällt mir auf dass ich es locker mit der Woche verkraften kann. Und NEIN , es gibt keine gesetzlichen Grundlagen oder Verpflichtungen eines PD und dessen Personal für Urlaub. Denn der Grundgedanke der Verhinderungspflege ist, dass der Laienpfleger - also in diesem Falle du - sich erholen soll und dafür eine gewisse Geldsumme bekommt um die Pflege des Pflegebedürftigen sicherzustellen und zwar am Wohnort und nicht in Dänemark oder sonst wo. An dieser Stelle ist die Frage berechtigt , ob dir dieses Geld bzw. der Urlaub überhaupt hilft um dich zu entspannen, denn dein Sohn ist ja dabei. Desweiteren ist mittlerweile unisono festzustellen, dass die einstige Ehrfurcht vor dem Pflegepersonal immer mehr ausgehöhlt zu seien scheint - auch bei deinen Beiträgen hatte ich den Eintrag , du würdest von Stückzahlen statt von Pflegepersonal reden.
mfg
 
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Lisy

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Hallo euch alle,
ich wag mal ne Zusammenfassung. Wenn ich komplett schief liege, bitte ich um Berichtigung.
Petra Lustig hat einen Sohn der die sogenannte "24 Stunden Pflege" hat.
Heißt, er wird für einen großteil der Stunden über die Krankenpflege finanziert.
Sie arbeitet offensichtlich bei dem Pflegedienst, der ihren Sohn versorgt.
Ich geh mal davon aus, das sie die Grundpflege bei ihrem Sohn erbringt. (Und dafür Geld vom AG, sprich dem PD ihres Sohnes erhält.
So, nun will Sie in den Urlaub und ihren Sohn mitnehmen. Dabei benötigt sie einige Kollegen, die vermutlich durchaus kein Problem damit haben, mit in den Urlaub zu gehen.
Nur, was will sie in Wirklichkeit?
Wie andere schon schrieben, böse, wer böses dabei denkt.
@pdlandy
Verhinderungspflege kann immer und überall durchgeführt werden. Zumindest in Deutschland.
Und auch wir bitten über die Verhinderungspflege Reisen an. Nur, die Unterkunft und das Essen bezahlt immer der Kunde.
Gruß Lisy
 
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pdlandy

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Hi Lisy,
ja hast alles richtig verstanden. Danke für deine Tips über die Verhinderungspflege - bin vollstationärer Pflegedirektor und habe deshalb mehr mit anderen Teilen der Sozialgesetzbücher zutun. Aber scheint meine Frage über den Zweck der Verhinderungspflege nicht berechtigt?
mfg
 
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PetraLustig

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Hallo,

ich möchte im April mit meinem 2 1/2 jährigen Sohn, der eine 24h Pflege erhält, nach Dänemark fahren. Dort wollen wir eines dieser Holzhäuschen bewohnen.

Nach meinen Informationen ist es wohl so, dass mir der Pflegedienst auch im Urlaub zur Verfügung stehen muss. Nun meine Frage, wer für die Unterkunft der Pflegefachkräfte aufkommen muss und wie viele ich mitnehmen darf. Eigentlich hatte ich geplant, die Krankenschwestern bei mir mitwohnen zu lassen. Kennt sich jemand diesbezüglich aus?

Viele Grüße
PetraL.
Hallihallo,

habe mir erlaubt einfach nochmal meinen ERSTEN Beitrag selber zu zitieren. Ich denke nicht, dass etwas verwerfliches an der Frage "Wer für Unterkunft des Pflegepersonals aufkommen muß, PD oder ich" ist.

Spyke13 hatte mir geraten mich bei urlaub-und-pflege.de zu erkundigen. Vielen Dank für den Tipp nochmal. Habe dort auch bereits angerufen, jedoch war sich die Dame dort auch nicht wirklich sicher und meinte, ich solle bei meiner Pflegekasse anrufen. Habe dort den Zuständigen noch nicht erreicht. Aber sobald ich genaueres weiß, werd ich's hier hineinstellen.

Und pdlandy... bei Eltern schwer erkrankter Kinder ist es so, dass diese sich nur äußerst schlecht ohne ihr Kind im Blick entspannen können!!!!!!
Davon abgesehen werde ich das Geld für die Verhinderungspflege nicht verwenden können, weil ich erstens mit meinem Sohn in den Urlaub fahre und zweitens das Geld nicht für die Unterkunft des Pflegepersonals verwenden dürfte.
MFG PetraLUSTIG
 
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who knows

who knows

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Hallo Petralustig,
sicher hast Du Anspruch auf Urlaub. Nur leider nicht darauf, dass die Kosten für Unterkunft und Verpflegung vom PD oder den Kassen übernommen werden. Als LG einer selbst auf ISB angewiesenen Frau, kenne ich mich da ein wenig aus.
Und wenn frau sich schon einen Luxusurlaub leisten kann, so sollte die Unterbringung in einem Ferienhaus kein Problem sein.
who knows
 
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meggy

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Hallo Petra Lustig,

im Gegensatz zu den Kollegen hier glaube ich nicht, dass dieser Beitrag ein Fake ist, da ich schon allerlei Erfahrungen mit Familien von kranken Kinder gemacht habe.

Aus diesen Erfahrungen heraus kann ich Dir allerdings Folgendes berichten:
-Die allgemeinen und rechtgültigen Arbeitsverträge von Pflegediensten können keine Mitarbeiter dazu verpflichten mit Euch in den Urlaub zu fahren.
Wenn diese das tun, würden sie es freiwillig machen (Da viele Kinderkrankenschwestern am Helfersyndrom leiden, oder privat ungebunden sind, und das toll finden würden, könntest Du da sogar einige finden).
-Eine Kostenübernahme der Unterkunftskosten von Seiten der Krankenkassen oder des Pflegedienstes kann es nicht geben. Da musst Du Dich schon mit den Kolleginnen einigen, bzw. ggf. Selbsthilfegruppen angraben (da gibt es eine ganze Menge, die hierzu Zuschüsse geben könnten).
- Aus rechtlichen Gründen würde ich jedoch empfehlen, in Deutschland zu bleiben, da es sehr kompliziert sein dürfte, falls dem Kind in Dänemark etwas passieren sollte (bei 24 Std.-Pflege müsste das Kind ja permanent gefährdet sein) , das wird keine Haftpflichtversicherung abdecken.
- Eine bessere und gesetzlich gedeckte Lösung ist einen Urlaubsort in Deutschland zu wählen, wo vor Ort ein Kinderkrankenpflegedienst ist, mti diesem vorher Kontakt aufzunehmen und das Kind während der Urlaubszeit von diesem Pflegedienst versorgen zu lassen
- Ggf. könnte ein "Urlaub" in einer speziellen Einrichtung für 24 STd.-Pflege-Kinder (Reha-Einrichtung o.ä.) komplett von der Kasse getragen werden, dann müsst Ihr selbst noch nicht einmal etwas für den Urlaub bezahlen.

Vielleicht nimmst Du Kontakt zu gleichfalls betroffenen Eltern in Behinderte Kinder, behindertes Kind :: REHAkids Das Forum für besondere Kinder :: Das Forum für behinderte Kinder. auf, die kennen sich mit entsprechenden gesetzlichen Regelungen meistens auch recht gut aus.

Um Dir von meiner Seite her genauere Infos zu geben, würde es helfen zu wissen, welche Krankheit Dein Sohn hat und wo Du regional angesiedelt bist, um Dir ggf. Kontakte zu geeigneten Selbsthilfegruppen zu Mitfinanzierung oder sonstiger Hilfestellung zu geben.

LG,
Meggy
 
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Mit den meisten davon unternehme ich sogar privat etwas .......
Ich höre vom Pflegepersonal meines Sohnes immer wieder die Aussage, dass es bei mir nicht wie arbeiten ist sondern eher so, als würde man eine Freundin besuchen. .....
Der Grund warum ich mich in diesem Forum angemeldet habe ist der, dass ich möchte, dass das Pflegepersonal den Urlaub genauso wie ich geniessen kann...... Ich möchte in Dänemark gern ein Haus anmieten, welches Sauna, Swimmingpool, Solarium und Whirpool hat... Dieser Luxus kostet jedoch ziemlich viel Geld, was ich mir nicht leisten kann, wenn ich diesen für alle finanzieren soll. Wenn ich gemein wäre könnte ich ja auch sagen: "Das Pflegepersonal darf Sauna, Solarium etc. nicht nutzen sondern nur ich, und alle anderen dürfen zugucken wie ich es mir gutgehen lasse. Nein, stattdessen verbringe ich meine Freizeit damit, herauszufinden, wie es am angenehmsten für alle wird.

Im übrigen findet in ein paar Tagen eine Teambesprechung statt bei der ausgelost wird, wer mit darf, da es zu viele sind, die mit wollen...freiwillig!
Hallo Petra,
falls du immer noch bei Dänemark bleiben möchtest, dann möchte ich dazu schreiben, dass ich nicht ganz verstehe, warum du ein Problem hast bei der Definition der Zuständigkeit für die Erbringung der Unterhaltskosten.

Du sagst deutlich, dass es dein Bedürfnis ist, dass das Pflegepersonal den Urlaub genauso genießt wie du. Du sagst, du möchtest nicht gemein sein. Du sagst, dass du es nicht als Urlaub ohne deinen Sohn empfinden würdest.

Ja, man kann nur haben wollen, was man sich leisten kann. So geht es mir auch mit meinen Kids.

Wenn du das für nur eine einzige Woche mit deinen "Fastfreundinnen" nicht geregelt kriegst, dann sind sie vielleicht gar keine. Und wenn du das nicht dann bezahlen willst, dann bist du halt entweder zu arm oder zu geizig.

Gruß, Nora
 
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georgie

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hallo.petra lustig.schade das sich hier jetzt alle streiten.also eine Freundin von mir war auch mal mit dem Pflegedienst im Urlaub für zwei Wochen.sie sagte mir
das die Angehörigen nichts bezahlen mussten, sondern das man sich damit ans Sozialamt etc wenden konnte.Das Personal hat sich abgewechselt.
und das Personal hat sogar Freizeitgeld bekommen um Essen, Unternehmungen etc zu finanzieren. Ich kann es total gut verstehen das du auch mal in den Urlaub möchtest mit deinem Kind und ich würde mir mehr Eltern wünschen, die ihrem kranken Kind sowas ermöglichen! .Ich frage nochmal meine Freundin wie genau das damals ablief.
bis dahin.

und es ist ja wohl ein riesen Unterschied, ob man mit einem kranken Kind und Pflegedienst in den Urlaub fährt oder mit gesunden Kindern! Haben Angehörige mit kranken Kindern kein Recht auf Urlaub mit ihrem Kind? lg
 
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georgie

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hallo.nochmal.Also meine Freundin ist schon mehrere Male mit dem Pflegedienst auch 24 std pflege im Urlaub gewesen.
Sie musste nie etwas bezahlen.Unterkunft hat der Pflegedienst gezahlt,und der rest lief über Spesen ( wie wenn man auf Montage ist)
Das Ganze lief wohl über Verhinderungspflege über Kranken und Sozialkassen.
Sorry mehr weiss ich leider auch nicht..Ich glaub das hängt auch immer etwas vom Pflegedienst ab..wünsch dir viel Erfolg..

irgendwie habe ich hier das Gefühl, das keiner mehr an das Kind denkt.
Ich finde es eine gute Sache wenn Angehörige Ihr Kind mit in den Urlaub nehmen wollen.Immerhin könnte Petra ja auch so egoistisch sein, und alleine in Urlaub fahren ohne Kind.Wenn sie so wäre , wie sie hier teilweise beschrieben wird, würde sie das garantiert tut.
Also kommt mal alle wieder runter! Um sich zu streiten, ist die schrifltiche Form immer die falsche.Das führt nur zu Missverständnissen, weil man sich evtl falsch ausdrückt oder das gesagte falsch aufgefasst wird.
 
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stern3007

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irgendwie habe ich hier das Gefühl, das keiner mehr an das Kind denkt.
Ich finde es eine gute Sache wenn Angehörige Ihr Kind mit in den Urlaub nehmen wollen.
Genau das denke ich schon seit Tagen aber nicht so wie du das hier tippst. Ich denke eher, das für ein 2 1/2 jähriges krankes Kind ein Urlaub und die damit verbundenen Unruhen eine viel zu große Belastung sind.

Da ich selbst 2 Kinder habe, denke ich, dass ich das schon beurteilen kann. Urlaubsvorbereitungen belasten selbst gesunde Kinder in diesem Alter.
 
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georgie

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ja das mag sein. Aber zu Beginn ging es ja um eine einfache Frage.und die Entscheidung, das Kind mit in den Urlaub zu nehmen, liegt bei der Mama.
Es kommt ja auch darauf an, was das Kind überhaupt hat und was zb der Hausarzt dazu sagt.

allerdings wusste ich nicht das das Kind noch so jung ist.Dann denke ich ist es vielleicht auch etwas unsinnig überhaupt soweit in Urlaub zu fahren.Aber wie gesagt, das geht uns ja nix an.
 
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stern3007

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Sicher liegt die Entscheidung bei der Mutter. Ist in meinen Augen aber extrem egoistisch. Wenn ich nicht selbst Mutter wäre, würde ich mir kein Urteil erlauben. Ich habe mit meinen beiden Kindern in diesem Alter keinen derartigen Urlaub gemacht, weil ich meinen gesunden Kindern eine solche Belastung nicht zumuten wollte.

Ausnahme wäre, wenn sie so nah an der dänischen Grenze wohnt, dass sie mit einer 1 stündigen Fahrzeit auskommt. Über die Erkrankung des Kindes muß man auch nicht spekulieren denn wenn ein Kind eine 24 Stunden Pflege bekommt ist es schon schwer krank. Als Mutter kann ich nur über den Egoismus dieser Mutter den Kopf schütteln. Ein 2 1/2 jähriger braucht definitiv keinen solchen Urlaub. Der fühlt sich dann wohl, wenn er geborgen in seiner heimatlichen Umgebung versorgt wird.
 
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UlrichFürst

Also ich habe mich auch als Kleinkind außerhalb Deutschlands in zahlreichen Urlauben wohl gefühlt. Ich weiß das nicht nur aus den Erzählungen von Eltern und deren Freunden, sondern man sieht es auch auf den Urlaubsbildern. Und erholte und zufriedene Eltern (weil die eben nicht daheim sitzen, sondern die Ferne genießen) spürt und genießt wohl jedes Kind. Ich reise immer noch gerne und habe davon m. E. *g* keinen Schaden abbekommen.

Ulrich Fürst
 
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georgie

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ich glaube auch nicht das andere das beurteilen sollten.die mutter wird schon wissen, was sie tut. Und ein so krankes Kind zu haben, ist nunmal extrem schwer.Und da immer das richtige zu tun ebenfalls.Besonders wenn das Kind noch so jung ist, muss man auch erstmal lernen damit umzugehen, das man vielleicht nicht alles machen kann, wie bei einem gesunden Kind.

Aber ich find es jetzt auch nicht so schlimm.Habe auch schon in Familien gearbeitet mit kranken Kindern, in denen die Eltern auch sehr viele normale Dinge getan haben und man manchmal dachte , ob das nicht doch zu viel ist manchal aber geschadet hat es den Kindern nie.
 
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Hallo Petra,

erst einmal einige Sätze zur Klärung.
Für Dein Anliegen ist nicht die KK sondern die Pflegeversicherung zuständig.
Der Anspruch auf sog. Verhinderungspflege ist im SGB XI (Elftes Buch Sozialgesetzbuch) geregelt. Das SGB XI regelt alle Dinge die mit Pflegebedürftigkeit zusammenhängen.
Im Gesetzestext § 39 SGB XI heißt es dazu:
§ 39 Häusliche Pflege bei Verhinderung der Pflegeperson
1) Ist eine Pflegeperson wegen Erholungsurlaubs, Krankheit oder aus anderen Gründen an der Pflege gehindert, übernimmt die Pflegekasse die Kosten einer notwendigen Ersatzpflege für längstens vier Wochen je Kalenderjahr;
2) Voraussetzung ist, daß die Pflegeperson den Pflegebedürftigen Menschen vor der erstmaligen Verhinderung mindestens sechs Monate in seiner häuslichen Umgebung gepflegt hat..../...
Zum 01.06.2008 wurde hier einiges vom Gesetzgeber geändert. Z. B. sind es seit dem 6 Monate vor der ersten Verhinderung nicht mehr 12, z. B. gibt es nun 1470 € nicht mehr 1440 €. Das sei aber nur nebenbei bemerkt.
Ich denke Du hast leider keinen Anspruch auf diese Leistung, da es immer um Verhinderung der Pflegeperson geht (Krankheit- Urlaub u. ä. siehe oben).
Dein Pflegedienst kann Dich selbstverständlich nicht daran hindern Dein Kind während Eures Urlaubes durch einen anderen PD versorgen zu lassen.Falls er das versucht, würde ich mir eh die Frage stellen, ob das der richtige PD für Euch ist. Außerdem wird er Dein Kind nach dem Urlaub sicher gerne wieder aufnehmen.....
In vielen Orten gibt es unabhängige Pflegeberatungsstellen an die Du Dich gut wenden kannst. In der Regel sind die sehr gut informiert und können auch eine Kassenanfrage für Dich starten. Im übrigen denke ich nicht das Du bei der Kasse "Wölfe weckst" durch Deine Anfrage. Mittelschwer entsetzt bin ich darüber das Du keine beratende Unterstützung durch Deinen PD erhälst.Der sollte doch Dein Kind und Dich und Euer Wohlbefinden im Auge haben.

Viel Kraft und Erfolg!
 
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Klinik u. Ambulant
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