Minusstunden ausgleichen duch Rufbereitschaft?

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S

svenja

Mitglied
Basis-Konto
24.01.2006
78
Habe schon wieder mal eine Frage,

meine stellvertretende PDL hat enorm viele Minusstunden, aber einfach deshalb weil ich noch zu wenig Patienten habe.
Also nicht ihr verschulden, aber auch nicht meines.
Nun möchte ich sie langsam aber sicher aus den Minusstunden holen.

Wird das der MDK bei einer Prüfung kritisieren das so viele Minusstunden angefallen sind??? Aber sie bekommt ja Ihr festes Gehalt als eine 100% Kraft schon die ganze Zeit.

Kann ich durch Rufbereitschaft Ihre Std. erhöhen, in dem Fall bedeutet das, sie müßte bereit stehen wenn ein Ruf eingeht in der Nacht.

Zählen diese Std. dann ganz oder nur halb ( weil ich hatte da mal was gelesen das solche Std nur halb gerechnet werden, erst wenn wirklich ein Notruf stattfindet werden diese Std. ganz gerechnet und vergütet).

Dienstplanmäßig: dürfte ich diese Std. voll einberechnen?

Liebe Grüße Svenja
 
Qualifikation
PDL
Fachgebiet
Pflegedienst
B

bradon

Mitglied
Basis-Konto
05.01.2007
55129
hallo,
so einfach ist das ganze auch nicht. Du mußt dich zumind. an den Gestzlichen Bestimmungen halte ==> Ruhephase u.s.w.

Dann kommt es auf d. arbeitsvertrag an, ob dort ganz klar ein Arbeitszeitkonto vereinbart worden ist ( Aufführen von Plus und minus Stunden).
Sonst gilt die reglung, der Arbeitnehmer hat das Recht auf Arbeit. Im Klartext, kannst du ihre arbeitszeit niocht ausfüllen, so ist es dein Problem und sie muß die minus Stunden gar nicht nchholen.
Also schau lieber mal im Arbeitsvertrag nach
 
Qualifikation
Pflegefachwirt + PDL und QM
Fachgebiet
Stationäre Pflege
S

svenja

Mitglied
Basis-Konto
Themenstarter/in
24.01.2006
78
Hallo,
im Arbeitsvertrag steht das sie die Möglichkeit hat Minusstunden innerhalb 6 Monaten wieder auf zu arbeiten.
Aber ich glaube du verstehst das etwas falsch: ich möchte meinen AN ja ermöglichen, dass sie die Minusstunden abbaut und zwar entgegenkommend, sie möche das.
Ich möchte eigentlich ausdrücken, dass sie das will und ich auch und zwar wohlwollend unter einhaltung der Ruhezeiten,
Unsere Rufbereitschaft sieht so aus, das einmal im Monat das Telefon läutet weil ein Pat verschwitzt ist zum umziehen hierzu müßte sie bereitstehn.
Also vielmehr wird sie fürs warten auf dieses Telefonat Plusstunden bekommen.
Ich hoffe das man jetzt versteht was ich erklären will?
Darf ich das als Plusstd. im Dienstplan eintragen?
Und was sagt der MDK wenn eine Mitarbeiterin so viele Minusstunden hat aber ja Ihr festgehalt über 100% bekommt weil zu wenig Klientel?

Grüßle Svenja
 
Qualifikation
PDL
Fachgebiet
Pflegedienst
L

Lisy

Hallo svenja,
Dem MDK sind die Arbeitsstunden deiner MA egal.
Schlies einen Dienstvereinbarung, in der du regelst, wieviele Stunden in der Rufbereitschaft (RB) gezahlt werden. Dann kannst du die als Plusstunden im Arbeitszeit Konto gutschreiben.
Üblich (Tarif) 8 Stunden RB gibt eine Arbeitsstunde. Bei Einsatz in der RB garantierte Mindestarbeitszeit von 3 Stunden, auch wenn sie nur 20 Minuten vor Ort war.
Du kannst, das hab ich am Anfang gemacht, aber auch jeden Monat die Stunden auf 0 setzen, solange bis genügend Arbeit da ist. Aber dann bitte nicht maulen, wenn sie die Überstunden als frei will.
Gruß Lisy
 
S

svenja

Mitglied
Basis-Konto
Themenstarter/in
24.01.2006
78
Danke Lisy!
das nenne ich eine Fachkompetente Antwort, damit kann ich was anfangen!
Meine MDK Angst ist mir auch genomen:thumbsup2:
Das ist ein guter Tag.

Liebe Grüße Svenja:eek:riginal:
 
Qualifikation
PDL
Fachgebiet
Pflegedienst
Pflegeboard.de

Pflegeboard.de

Administrator
Teammitglied
05.07.2001
www.pflegeboard.de
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