Mindestlohn für die Pflege

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Willy_Wuff

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Merkel räumt Defizite bei Pflege ein

„Im Juli hatte das Bundeskabinett eine Erhöhung des Mindestlohns für Pflegekräfte verabschiedet. Dieser soll zum Jahreswechsel im Westen auf 10,55 und im Osten auf 10,05 Euro steigen.“

Das bedeutet :
Unsere Regierung findet es scheinbar völlig in Ordnung, wenn jemand 3 Jahre Lang eine Qualifizierte Ausbildung macht, Sich Arbeitsbedingt die Gesundheit ruiniert.
In 3 Schichten Arbeitet, Seine Gesundheit, sein soziales Umfeld und so manche Beziehung und Ehe ruiniert, weil sie ja auch an Wochenenden und Feiertagen Arbeitet.
Diese Menschen sollen sich für lächerliche 1600 Euro BRUTTO von ihren Patienten Anspucken lassen, Schlagen beißen und treten lassen, sich selbst einem Massiv gesteigerten Infektionsrisiko an Lebensbedrohlichen Infektionskrankheiten aussetzen, sich bei der Arbeit die fiesesten Keime einsammeln und diese nach Hause zu ihrer Familie Tragen u.s.w.
Selbst bis zur totalen Erschöpfung und bis zum Burnout schuften, weil sie im Gegensatz zur Regierung und den „Gesundheits“ Konzernen noch soetwas wie ein Gewissen haben ?
Menschen aus ihren Fäkalien Ziehen, Menschen die in ihren Fäkalien Liegen reinigen, erbrochenes weg räumen und die Menschen die in selbigem liegen reinigen.
Nicht selten anderen Menschen das Leben retten, die Lebensgefährlichen Anordnungen von schlecht ausgebildeten Jungärzten verhindern u.s.w.
DAS ALLES für lächerliche 1600 Euronen Brutto ?
Da wundern die sich das niemand diesen Beruf erlernen will ?
 
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na jetzt lass mal wieder die Luft ab. Lese den Artikel und nicht nur die Überschrift.
Es gibt keinen Mindestlohn für Pflegekräfte und für examinierte schon gar nicht.
Der Mindestlohn gilt für alle die überwiegend pflegende und/oder betreuende Aufgaben wahrnehmen - heißt somit betrifft Hilfskräfte und weitgehend ungelernte.
wer als 3jährige für Mindestlohn arbeiten geht in einem AH oder KH oder amb. Einr., dem ist eh nicht zu Helfen.

Unsere Regierung findet es scheinbar völlig in Ordnung, wenn jemand 3 Jahre Lang eine Qualifizierte Ausbildung macht, Sich Arbeitsbedingt die Gesundheit ruiniert.
Ja, weil auch die, bei noch so wenig Unkenntnis über den tatsächlichen Sachverhalt selbst davon nicht ausgehen, dass eine GuK/AP/KPH/APH sich mit Mindestlohn abspeisen lassen würde, selbst wenn ein AG das versuchen würde.

Sorry Aber jeder der diese Regierung wieder wählt hat die Zustände in deutschen Kliniken und Pflegeheimen verdient,
Und die anderen Parteien haben die Lösung?
Welche wäre dass denn?
 
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na jetzt lass mal wieder die Luft ab.
Hab ich gerade :)

Und gelesen habe ich den Artikel auch :)

Ja, weil auch die, bei noch so wenig Unkenntnis über den tatsächlichen Sachverhalt selbst davon nicht ausgehen, dass eine GuK/AP/KPH/APH sich mit Mindestlohn abspeisen lassen würde, selbst wenn ein AG das versuchen würde.
Richtig, und deswegen sollte man auch darauf hinweisen wenn die Regierung mal wieder versucht das Volk auf Plumpeste art und weise zu Verar.....

Und die anderen Parteien haben die Lösung?
Welche wäre dass denn?
Bisher meines wissens nicht, aber wenn eine Partei schon so eindeutig sagt welchen Stellenwert die Gesundheitsversorgung bei ihnen hat, und dieser so weit unten angesiedelt ist, dann sollte schon jeder, der zur wahlurne geht sich überlegen das er Jederzeit selbst opfer unseres Gesundheitssystems werden kann.

WIR, als geschlossene organisierte Gruppe, die dann auch Lobbyarbeit betreiben kann

ist zwar immer noch keine wählbare Partei, aber es wäre eine realistische Grundlage
(hach ist träumen schön)
Träumer haben wir leider genug in der Regierung :)
 
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WIR, als geschlossene organisierte Gruppe, die dann auch Lobbyarbeit betreiben kann

ist zwar immer noch keine wählbare Partei, aber es wäre eine realistische Grundlage
(hach ist träumen schön)
Ich Träume mit dir und leider viele andere in der Berufsgruppe auch, die Meinen, dass es DIE Politik schon richten wird und wir nur zu warten brauchen und selbst nichts zu Tun brauchen.

Richtig, und deswegen sollte man auch darauf hinweisen wenn die Regierung mal wieder versucht das Volk auf Plumpeste art und weise zu Verar.....
Nein, es gibt einen der es versucht und einnen weiteren, der er mit sich machen lässt.

Übrigens dies ist lediglich eine Untergrenze und sonst nichts, Tarifverhandlungen führen immer noch die Gewerkschaften und nicht die Regierung, Gott sei Dank.
 
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Da im Forum jede Art von Wahlbashing fehl am Platz ist, habe ich den Eingangspost mal etwas entschärft. Letztlich geht es um das Sachthema, da sind die Parteien zur #btw17 reine - und weitgehend austauschbare - Nebensache.
 
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Ich glaube man kann sich recht gut selbst informieren, welche Partei insbesondere den Pflegekräften am nächsten steht (das ist offensichtlich und traditionell so, daher braucht man das nicht hier im Forum erörtern).

Ich finde diese Debatte sowieso etwas schändlich, weil jeder wieder nur auf sich selbst schaut. Gerade Pflegepersonal sollte da etwas sozialer aufgestellt sein. Man sollte den Mindestlohn erstmal für alle anheben, bevor man sich darüber Gedanken macht, ob eine Pflegekraft diesen verdient oder nicht. Ansonsten diskutieren wir hier nur a la "mein Job ist aber besser und ich bin mehr Wert als...." -> und damit setzt man andere Personen herab. Das ist nicht die nette Art.
 
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Willy_Wuff

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Ich finde diese Debatte sowieso etwas schändlich, weil jeder wieder nur auf sich selbst schaut.
Mag sein das ich Schändlich bin, aber ich muß gestehen dass ich eigentlich nur Arbeiten gehe um mir mein leben zu finanzieren.
Würde ich dieses Leben ohne Arbeit ermöglichen können, würde ich mir nicht meine eigene Gesundheit mit dieser Beschäftigung ruinieren.

Gerade Pflegepersonal sollte da etwas sozialer aufgestellt sein.
Wie meinst Du das nun ?
In wie weit sozialer aufgestellt sein ?

"mein Job ist aber besser und ich bin mehr Wert als...." -> und damit setzt man andere Personen herab. Das ist nicht die nette Art.
Hmmm.......
Wenn ich viel Zeit und Arbeit in eine Qualifikation stecke und aufgrund dieser Qualifikation dementsprechend mehr Verantwortung tragen muß, dann erwarte ich auch mehr Geld.
Das ein Oberarzt mehr verdient als ein Assistenzarzt finden alle normal. Aber ein Fachpfleger setzt eine "normale" Pflegekraft herab wenn er/sie mehr Geld fordert ?
Eine Pflegekraft mit 3 Jähriger Ausbildung setzt eine Pflege Hilfskraft herab, wenn sie mehr Geld fordert ?

Ich muß gestehen das ich diesem Gedankengang im Moment nicht ganz folgen kann.
 
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Mag sein das ich Schändlich bin, aber ich muß gestehen dass ich eigentlich nur Arbeiten gehe um mir mein leben zu finanzieren.
Würde ich dieses Leben ohne Arbeit ermöglichen können, würde ich mir nicht meine eigene Gesundheit mit dieser Beschäftigung ruinieren.


Wie meinst Du das nun ?
In wie weit sozialer aufgestellt sein ?



Hmmm.......
Wenn ich viel Zeit und Arbeit in eine Qualifikation stecke und aufgrund dieser Qualifikation dementsprechend mehr Verantwortung tragen muß, dann erwarte ich auch mehr Geld.
Das ein Oberarzt mehr verdient als ein Assistenzarzt finden alle normal. Aber ein Fachpfleger setzt eine "normale" Pflegekraft herab wenn er/sie mehr Geld fordert ?
Eine Pflegekraft mit 3 Jähriger Ausbildung setzt eine Pflege Hilfskraft herab, wenn sie mehr Geld fordert ?

Ich muß gestehen das ich diesem Gedankengang im Moment nicht ganz folgen kann.
Um Ihnen darauf konkret zu antworten:

zu Zitat 1:
Zunächst habe ich nicht Sie mit "schändlich" gemeint, sondern die Debatte ist schändlich. Es kann doch nicht sein, dass in einem Land, dass international eines der besten Gesundheitssysteme hat (glauben Sie mir, ich habe schlimmeres gesehen) die Menschen, die dieses möglich machen und tragen mit Mindestlohn-Verdienst abgestraft werden.

Aber: Ich muss Sie nicht daran erinnern, dass jeder arbeiten gehen muss, um sich den Unterhalt zu verdienen und die Art und Weise wie sie das tun können Sie sich aussuchen und Sie haben sich für einen sozialen Dienst am Menschen entschieden, was mich auch schon zum nächsten Zitat bringt.

zu Zitat 2:
Da Sie sich für einen sozialen Beruf im Gesundheitsdienst des Menschen entschieden haben, sollten Sie auch soziale Fertig- und Fähigkeiten mitbringen. Dazu gehört auch Empathie für andere Personen, denen es noch schlechter geht. Das ist ja der Grund, warum Sie den Job machen. Sie wollen ja helfen, andere wieder gesund zu pflegen und sehen doch auch den ganzen Mist, der um Sie herum sonst noch passiert. Und das bringt mich zu Zitat 3.

zu Zitat 3:
Das klingt sehr neoliberalistisch, aber so funktioniert die Welt momentan nicht. Ich habe Ihnen oben, bei Zitat 1, schon recht gegeben. Ich sehe aber auch meine Frau, die nicht 3 Jahre eine Ausbildung gemacht hat, sondern 5 Jahre. Zur Erzieherin. Doch das heißt nicht, dass sie mehr verdient, als eine Pflegekraft. Da fehlt mir einfach die Ehrlichkeit in der Forderung. Wenn man diese Forderung also hat, dann sollte man diese doch bündeln und für alle durchsetzen und nicht nur für einzelne Berufsgruppen.

Korrigieren Sie mich gerne, wenn ich falsch liege.
 
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Willy_Wuff

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Nö, da gibt’s nix zu korrigieren, außer mein Verständnis des vorigen Postings. :)

Gebe ich absolut recht.
DAS wäre mal ne Nummer, wenn alle Sozialen Berufe gemeinsam in den Streik gehen, einfach weil es nicht angehen kann das eben die Leute die den Sozialstaat ermöglichen mit ihren Taschengeldern abgespeist werden.
Nur leider …... wird es niemals gelingen alle in einer Berufsgruppe unter einen Hut zu bringen, geschweige denn mehre Berufsgruppen.
Und wenn ich halt von „meiner“ Berufsgruppe Spreche bedeutet es nicht das ich die anderen nicht sehe, aber zur Zeit ist halt das Thema die Pflege.

Mit den Erziehern ist es unbesehen die gleiche Schweinerei wie mit der Pflege.
Ich bekomme immer das kalte erbrechen wenn einer der Politiker mal wieder den Spruch bringt das die Jugend unsere Zukunft ist.
Leider hat er dann recht, aber wenn ich mir angucke wie die Kinder und später die Jugendlichen auf ihr weiteres Leben vorbereitet werden, dann bekomme ich Zukunftsängste, in diesem sinne sind die Erzieher mit Sicherheit nicht weniger Wichtig als die Pflege.

Unser Gesundheitssystem an sich ist ziemlich gut, das sehe ich auch so, da gibt es weit schlechtere.
Da ich in diesem System seit über 20 Jahren tätig bin sehe ich auch wie es mit Schallgeschwindigkeit in den Abgrund rast.
Auch wieder aufgrund der Fehlentscheidungen von Politikern und Parteien die jetzt ne dicke Lippe riskieren und behaupten die Welt retten zu wollen.

Wobei Streiken in der Pflege wenig bringt, da wir gesetzlich dazu verpflichtet sind (Mit Recht ) die Patientenversorgung aufrecht zu halten.
Wir würden unserem Arbeitgeber viel mehr Schaden zufügen, wenn wir Dienst nach Dienstplan machen würden, und nicht ewig einspringen Tauschen u.s.w. Aber irgendwie kommt das bei den meisten noch nicht an.
 
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Willy_Wuff

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Wurde auch einmal zeit, und trotz der "hohen" Steigerungen verdient ein Facharbeiter in der Pflege immer noch unterdurchschnittlich :-(
Solange das so ist wird sich die Personalproblematik auch langfristig nicht beheben lassen.
 
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Mir kann das aber egal sein,weil ich Teilzeit auf 20 Stunden arbeite als Pflegefachkraft.Somit sind wir(meine Frau und 2 Kinder)Aufstocker aber recht zufrieden.Vollzeit käme nämlich nicht in Frage,weil dann Arbeitszeit Früh/Spät 12 Tage-Schichten meist sogar geteilte und Einspringen mit Rufbereitschaft.Den Stress tue ich mir mit Ende 40 nicht mehr an.Bei 30 Stunden fällt nur das Aufstocker weg.Somit bleiben mit die 20 Stundenwoche mit ein paar hundert Euro weniger und das ist auch gut so
 
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Willy_Wuff

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Ist auch ne Möglichkeit, nur bei Vollzeit und Lohnsteuerklasse 1 da wirds dann knapp :)
 
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miele

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Pflegeberufe sind leider schlecht bezahlt.
 
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Willy_Wuff

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Eben, und Pflegekräfte sind begehrt, deswegen verstehe ich auch nicht das es noch so viele gibt die sich wie nen Fussabtreter behandeln lassen.
Ist es mein Problem wie mein Vorgesetzter im Rahmen seiner Organisationsverantwortung für die Notwendige Patienten/Bewohner Sicherheit sorg ?
So wenig wie er sich für meine Gesundheit und mein Leben interessiert, ebenso viel Interesse bringe ich Ihm dafür entgegen wie er seinen Job macht.
Abgesehen davon das der bei weitem besser verdient als ich ;-)
 
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Arminius

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Man kann in der Pflege wenn man den richtigen Arbeitgeber wählt, flexibel ist und bereit ist im Westen zu arbeiten bei Vollzeit sehr gut verdienen ( 4300 brutto ist da aufjedenfall drin)..um auch mal ein positives Beispiel zu Thema Bezahlung in der Pflege beizutragen .
 
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Brigitchen

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Ich denke auch eher, dass es Jammern auf hohem Niveau ist, wenn man behauptet, dass Pflegekräfte zu wenig verdienen. Das geht anderen "Branchen" keineswegs anders und ist eine Frage der Relation.
 
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Willy_Wuff

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Also 4300 € sind vermutlich eher die Seltenheit :)
Selbstverständlich verdient man im Westen mehr Geld, aber haben die Kollegen aus dem Östlichen Teil auch einmal von den „Wessi“ Gehältern die „geringfügig“ Höheren Lebenshaltungskosten berücksichtigt ?
Einfach einmal die Lebensmittelpreise und vor allem die Mieten vergleichen :)

Hier einmal den Mietspiegel aus Leipzig
https://www.immobilienscout24.de/content/dam/is24/ibw/dokumente/leipzig.png
(5-6.80 pro Quadratmeter...... niedlich ;-) )
im niedrigsten Fall für ne 60 quadratmeter Wohnung 350 Kalt. ( Cool, dafür kannst in Hamburg mit Glück nen Stellplatz für nen Zelt mieten ;-) )
Für die teuersten Wohnungen : 408 Euronen

Und hier Hamburg
https://www.immobilienscout24.de/content/dam/is24/ibw/dokumente/hamburg.png
(Zwischen 7.50 euronen und 12 Euronen)
die Billigsten in HH : 450
Und wenns nen Besseres Wohnfirtel sein soll : 720 euronen.

In München liegen die Mieten zwischen 12 und 15 euronen

Beim Gehaltsvergleich darf man den Vergleich mit den Lebenshaltungskosten nicht vergessen.
Wer sich über Mietpreise informieren möchte :
Mietspiegel Deutschland: Mietpreise & Immobilienpreise

Krankenschwester / Krankenpfleger Gehalt in Hamburg

Und es ist die Frage wie man selbst sein Berufsbild sieht, sprich mit welchen Berufsgruppen man sich vergleicht.

Wenn man sich selbst in der Kategorie Facharbeiter einsortiert, und die Arbeitszeiten zugrunde legt, die „normale“ Facharbeiter haben, sprich Regelarbeitszeit, dann bedeutet es für die Pflegekräfte nacktes Grundgehalt ohne Zulagen.

Krankenschwester / Krankenpfleger Gehalt in Hamburg

Das was oben drauf kommt sind arbeiten die andere Facharbeiter nicht machen müssten, und würden die es machen müssen, dann würden deren Gehälter auch dementsprechend nach oben korrigiert.
Also Spätschicht, Wechselschicht, Nachtschicht, Wochenende u.s.w.

Also mit welchen Berufsgruppen möchte ich mein Gehalt vergleichen ?

Ich für meine Person muss jedoch gestehen, das ich keine 3 Jahre Ausbildung mit kontinuierlichem Weiterlernen und fortbilden gemacht habe, inklusive Fachweiterbildung, um mein Gehalt mit dem eines ungelernten Mindestlöners zu vergleichen.
 
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