Menschenunwürdige Verhältnisse Mitarbeiter sowie Bewohner

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G-Nurse

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18.10.2014
82110
Hallo ihr Lieben,


Ich arbeite seit 6 Monaten als WBL in einem Pflegeheim und insgesamt seit einem Jahr in dieser Einrichtung. Der Ruf der besagten Einrichtung ist so oder so nicht der beste, doch seit den letzten 3 Monaten hat sich dies doch als sehr wahr erwiesen (was vorher nicht in diesem Ausmaß der Fall war).
Unterbesetzung ist im gesamten Pflegebereich ein Thema, das mir doch sehr bewusst ist, aber teilweise ist es fahrlässig. Zudem sind es fast wie Sklaventreiberei (hart ausgedrückt ich weiß). zB Aktuells Beispiel, heute im SD arbeiten 2 Mitarbeiter (1 Fachkraft und ein unausgebildeter Pflegehelfer, beide mit mäßigen Deutschkenntnissen) für 44 Bewohner mit Demenzerkrankung sowie zuusätzlicher Küchenarbeit, welche natürlich die beiden noch zusätzlich bewältigen müssen. Ebenso ein aktuelles Beispiel (nur ein kurzer Auszug aus einem traurigem Alltag) ich kam aus einer Woche Urlaub zurück auf meine Station und fand 4 bettlägerige Bewohnermit neuen Wunden vor, 3 davon hatten innerhalb einer Woche einen Dekubitus Grad 2 entwickelt, sowie eine einen großflächigen Dekubitus Grad 1. Dies wurde nicht übergeben, ebenso nicht dokumentiert, es wurde nur aus Zufall von mir gesehen da es mein Pflegebereich für den morgen war. Ebenso hat eine bettlägerige Bewohnerin innerhalb einer Woche 2 kg an Gewicht verloren (Mangelernährung bestand bereits), dies könnte daher rühren dass es bekannt ist dass eine Mitarbeiterin anstatt das Frühstück den Bewohnern zu geben dieses selbst isst, dies ist sowohl der HL als auch der PDL bekannt doch unternommen wird nichts und außer täglicher Kritikgespräche kann ich nichts unternehmen, da sind mir die Hände von oben gebunden.
Zudem ist der Hilfsmittelbedarf nicht ausreichend, nichteinmal annähernd. ZB Haben wir nicht genügend Handtücher und Waschlappen um den Leuten eine angemessene Grundpflege zu gewährleisten, so ist es nicht unüblich dass Bewohner mit Netzhosen sowie Bettbezügen gewaschen werden müssen, auch auf die tägliche Beschwerde bei HL Und PDL sowie QM des Hauses wird nicht unternommen, ich meine das ist doch wohl mehr als billig oder ?
Grundbesetung für eben 44 Bewohner mit Demenzerkrankung (alle) ist morgens meist zu 4. sowie im SD zu 3., was deutlich darunter ist.
Zudem werden Mitarbeiter (meist WBL`s und deren Vertreter) zu Überstunden quasi "gezwungen", dies geschieht natürlich nicht offiziell sondern wird nur in internen Besprechungen "empfohlen" oder "erwartet" so war es zB der Fall dass ich und meine stellv. sowie andere WBL's aus dem Haus nach dem Dienst oder im Frei bis 01:00 nachts Pflegeplanungen schrieben um der bevorstehenden MDK Prüfung zu genügen, dies wurde laut QM "so gewünscht", es sei selbstverständlich dies in der Freizeit zu tun und die Überstunden wurden natürlich auch nicht aufgeschrieben.
Dies war mehrfach der Fall. Insgesamt gibt es 4 Wohnbereiche in diesem Haus. Eine andere WBL wurde für die Leitung sowie QM unbequem, äußerte diverse Missstände zB Unqualifiziertes Personal, Unqualifizierte Leitung (Ohne entsprechende Qualifikation HL sowie stellv. PDL) , nicht deutsch sprechendes Personal, geistig behindertes Personal (dies meine ich genau so und nicht bösartig ;) ) , Misstände an den Bewohnern (Fahrlässigkeit, Körperverletzung zB Wunden welche nur aus mangelnder Lagerung entstehen etc. ) äußerte und anschließend gekündigt wurde.
Auch ich werde als unkooperativ bezeichnet da ich Missstände in täglichen "Besprechungen" anbringe, mich nicht einschüchtern lasse und meist hinter meiner Station stehe was die Leitung nicht so gerne sieht. Zudem herrscht bei uns die Regel wer besser mit der HL befreundet ist verdient auch besser oder erhält andere gewisse Vorzüge im Bezug auf Dienstplangestaltung.
Andere hingegen welche einen 30std Vertrag haben, werden per Brief dazu angehalten 40std zu arbeiten , ohne Lohnerhöhung oder Einverständnis der Mitarbeiter.

Ich hoffe ihr habt die Geduld dies zu lesen, das ist nur ein kurzer Einblick, doch ich hoffe dies genügt.
Ich würde mich gerne an eine Stelle wenden welche diese Misstände beenden kann, doch weiß ich nicht ob ich übertreibe oder an welche Stelle ich mich am Besten wenden soll FQA denke ich.
Ich versuche wirklich das Beste zu tun, jedoch mit unter diesen Umständen ist das nicht mehr als Schadensbegrenzung und hat nicht viel mit Pflege zutun. Ich würde mich über Antworten freuen.
 
Qualifikation
Altenpflegerin
Fachgebiet
WBL Stationärer Bereich
R

resigniert

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03.01.2013
Münster
AW: Menschenunwürdige Verhältnisse Mitarbeiter sowie Bewohner

warum bleibst du dort?
Hast du schon Anzeige erstattet? Geht doch auch anonym?
MAV oder BR scheint es nicht zu geben.
Was sagen die Angehörigen?
 
Qualifikation
GuK
Fachgebiet
Intern
G

Gerhild

AW: Menschenunwürdige Verhältnisse Mitarbeiter sowie Bewohner

mehr kann ich dazu auch nicht sagen -informiere MDK und Heimaufsicht - ändern kannst du nichts und wer einigermaßen Verstand im Kopf hat, bleibt da auch nicht lange
 
A

adypo

Mitglied
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18.02.2010
Karlsruhe
AW: Menschenunwürdige Verhältnisse Mitarbeiter sowie Bewohner

Das ist ja grauenhaft, dein Einsatz in allen Ehren, aber alleine wirst du in diesem Haus nichts ändern können. Das ist gefährliche Pflege, außer dich scheinen die Umstände niemanden zu interessieren. Auch werden die Mitarbeiter eingeschüchtert und abgezockt. Informiere die Behörden bevor dort noch mehr passiert. Mich würde mal interessieren wie diese Einrichtung bei der letzten MDK Prüfung abgeschnitten hat.
 
Qualifikation
Pflegefachkraft
Fachgebiet
-
Onkel Fritz

Onkel Fritz

Aktives Mitglied
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08.03.2012
Berlin
AW: Menschenunwürdige Verhältnisse Mitarbeiter sowie Bewohner

1. Sofort anonym bei MDK und Heimaufsicht anzeigen.
2. Stellenangebote durchforsten

Das mit dem Bevorzugen kommt leider auch oft vor und dann sind es auch noch die, die den Laden richtig runterwirtschaften.:mad_2:



Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.
 
Qualifikation
KS
Fachgebiet
kein
S

stheiss

Mitglied
Basis-Konto
AW: Menschenunwürdige Verhältnisse Mitarbeiter sowie Bewohner

Ich kann dir nur empfehlen, Dich sofort an den MDK und die Heimaufsicht zu wenden. Das geht sowohl anonym, als auch mit Namensnennung, Du kannst -dir auch Vertraulichkeit zusichern lassen. Wenn Du es zuerst niedriger aufhängen willst, kannst Du Dich auch an den Träger wenden , ob es was bringt, oder Deine Situation nur weiter verschlechterst, liegt dann allerdings am Träger.
Nach Deiner Schilderung betreibt ihr gefährliche Pflege und Körperverletzung, von der Verletzung der Arbeitsschutzgesetze ganz zu schweigen. Klar können Wunden und Dekubiti immer auftreten, sie sind nicht immer verhandelbar und Zeichen schlechter Pflege. Aber sie nicht zu erkennen (oder zu dokumentieren) ist ein schwerer Pflegefehler. Der Rest passt dann ganz in das Gesamtbild, das du schilderst
Ich vermute mal, dass du dort nicht mehr glücklich wirst, es wird doch auch bei Dir bessere Heime geben.
Stefan
 
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Dipl. Pflegewirt (FH)
Fachgebiet
Pflegeheim
Placebo82

Placebo82

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11.02.2014
30657
AW: Menschenunwürdige Verhältnisse Mitarbeiter sowie Bewohner

Ach du Sch**ße, das ist ja echt heftig!
Wie es andere hier auch empfehlen, sofort (bei Bedarf auch anonym) MDK und Heimaufsicht informieren! Ich empfehle vorher genau durchzuplanen, was du anzeigen willst. Um so mehr du auch beweisen kannst, desto schwieriger wird es für die HL sich vor MDK und Heimaufsicht da wieder raus zureden!
Gibt es Kopien oder sogar Originale von diesen Briefen, wo die Mitarbeiter dazu angehalten werden 40 Std. zu arbeiten? Vielleicht gibt es auch, die ein oder andere für die Einrichtung belastende Sache, wo es sich anbietet "Beweisfotos" zu machen. (z.B. Dokumente, Dienstpläne, ...)
Hast du evtl. "Verbündete" die dir helfen würden und sich auch als Zeugen zur Verfügung stellen würden?
 
Qualifikation
Pflegehelfer
Fachgebiet
Stationäre Pflege
Onkel Fritz

Onkel Fritz

Aktives Mitglied
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08.03.2012
Berlin
AW: Menschenunwürdige Verhältnisse Mitarbeiter sowie Bewohner

Für die Belange der MA werden die sich wohl nicht interessieren. Ist nicht ihre Aufgabe, denk ich mal. Da sind andere zuständig, RA, Gew., Berufsverband usw.
Ich würde das auf jeden Fall anonym oder mit Pseudonym machen. Sicher ist sicher. Wenn der Name bekannt wird, ist mit Querelen zu rechnen.
 
Qualifikation
KS
Fachgebiet
kein
Placebo82

Placebo82

Unterstützer/in
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11.02.2014
30657
AW: Menschenunwürdige Verhältnisse Mitarbeiter sowie Bewohner

Anonym sowieso. Aber man sollte das, was man der Heimaufsicht meldet, möglichst auch beweisen können! Weil wie gesagt, die Einrichtungsleiter redet sich sonst raus und am Ende ändert sich nichts.
Habe das bei meinem ehemaligen Arbeitgeber erlebt.
Wir haben uns mit Kollegen zusammengesetzt und das wichtigste aufgeschrieben, was wir der Heimaufsicht anonym weitergeben wollten. Wir hatten aber zu wenig Beweise und HL redete sich da wieder raus.
Ich hatte aber auch zweimal Erfolg mit meinen "Beschwerden".
Einmal ging es darum, das wir immer wieder zu Monatsbeginn keinen aktuellen Dienstplan aushängen und quasi von heute auf morgen nicht wussten wie wir arbeiten. Und das ging mehrere Monate so! Und PDL gab auch noch zu, das sie immer erst am 20. des Monats mit Dienstplanung anfängt, dabei soll ein Dienstplan möglichst am 15. des Monats aushängen. Z.B. Oktober-Plan soll am 15.9. aushängen, PDL fängt aber erst am 20.9. an den Oktoberplan zu schreiben.
Anonyme Beschwerde an Heimaufsicht gemacht und PDL musste plötzlich Überstunden machen und sollte erst Feierabend machen, wenn der Dienstplan fertig war!
Beim anderen Mal ging es darum, das PDL (zwischenzeitlich eine neue, weil alte hatte aus anderen Gründen gekündigt) Bilanzierungen und Dokumentationen gefälscht hat und Lücken mit ihrem eigenen Handzeichen "gestopft" hat. Bilanzierungen wurden mit Fantasie-Werten ausgefüllt und stellenweise auffällig überklebt!
Wieder anonyme Beschwerde an Heimaufsicht -> kurze Zeit später wurde PDL gekündigt...
 
Qualifikation
Pflegehelfer
Fachgebiet
Stationäre Pflege
L

Lisy

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03.04.2008
SCHWÄBISCH GMÜND
AW: Menschenunwürdige Verhältnisse Mitarbeiter sowie Bewohner

"Anonyme Anzeige", ich schreib jetzt nicht viel mehr, außer: soweit zu Feigheit in der Pflege.
Elisabeth
 
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Altenpflegerin
Fachgebiet
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adypo

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18.02.2010
Karlsruhe
AW: Menschenunwürdige Verhältnisse Mitarbeiter sowie Bewohner

Wenn das alles moralisch so verwerflich wäre wie du es darstellst, kannst du mir sicherlich erklären warum ein Großkonzern wie Siemens sogar eine whistleblower (Auf Deutsch erzähl es uns)Hotline eingerichtet hat damit Angestellte anonym über Missstände USW. Berichten können.
 
Qualifikation
Pflegefachkraft
Fachgebiet
-
G

greystar

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19.09.2014
87459
AW: Menschenunwürdige Verhältnisse Mitarbeiter sowie Bewohner

"Anonyme Anzeige", ich schreib jetzt nicht viel mehr, außer: soweit zu Feigheit in der Pflege.
Elisabeth
:super::super::super:

Elisabeth, du bringst es auf den Punkt.
Anonym, damit ich ja nicht grade stehen muss für die Sache die mich ankotzt.

Solltens wir nicht besser so machen wie die Kapitalsteuerhinterzieher in unserem Lande.

Selbstanzeige!

Selbstanzeige für jedes menschenunwürdige Verhalten in der Pflege das wir bewusst oder vom Vorgesetzten diktiert begehen?

Anzeige jedes menschenunwürdigen Verhaltens das wir bei Mitarbeitern, Vorgesetzten usw erleben.?

Oder einfach so weitermachen wie bisher? Erdulden und daran zerbrechen?

Ein Anonymer richtet nicht viel aus, Ich kann ein bisschen was in Bewegung bringen. Viele Ichs sind ein starkes Wir.

Und Wir sind stark wenn jeder den Mut aufbringt sich hinzustellen und zu sagen: Jetzt reichts

Gruß Greystar
 
Qualifikation
Altenpfleger, WBL, VP, Fachkraft Gerontopsychatrie
Fachgebiet
Seniorenzentrum
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leaving-the-moon

leaving-the-moon

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29.06.2011
Karlsruhe
AW: Menschenunwürdige Verhältnisse Mitarbeiter sowie Bewohner

Wer von anderen fordert sich offen gegen Arbeitgeber zu stellen im Sinne von Anzeigen möge das gerne mal vormachen. Das sagt sich leicht - wobei sich mir beim Eingangsposting auch nicht erschließt, warum die TE noch dort arbeitet und/oder noch nichts dagegen unternommen hat - auch nicht anonym. sowas muss man nicht mittragen - aber den Ärger, die Angriffe von Chef und Kollegen muss man erst mal aushalten.
Natürlich gibt es Jobs in der Pflege - aber je nach dem wo man wohnt muss man unter Umständen lange Anfahrtswege in Kauf nehmen (wobei ich 30km durchaus für zumutbar halte). Soetwas kann in der sofortigen Kündigung enden, eine Anzeige nach sich ziehen - auch wenn das alles im Sande verläuft muss man erst mal die Nerven haben das durchzustehen.
 
Qualifikation
PFK Intensiv und Anästhesie
Fachgebiet
Freiberufler, Intensiv und Anästhesie
Weiterbildungen
abgebrochenes Studium von anno dunnemal, FWB Anästhesie und Intensiv, FWB Stationsleitung, Peer Toutoring Kinaesthetics,
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Lisy

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03.04.2008
SCHWÄBISCH GMÜND
AW: Menschenunwürdige Verhältnisse Mitarbeiter sowie Bewohner

Richtig so seh ich das auch, mir ist viel lieber die Kollegen sagen mir deutlich was ihnen nicht passt als die "kotzen hinten rum ab" und ich hab keine Chance was zu ändern (weil ich es schlicht nicht bekomme). Wenn die dann anonym zu irgendwelchen "Stellen" gehen um den Betrieb in Verruf bringen ist das für mich eigentlich ein no go.
Jeder,egal ob Pflege oder Industrie sollte jeder soviel "Arsch in der Hose" haben um die Probleme offen an zu sprechen.
Elisabeth
 
Qualifikation
Altenpflegerin
Fachgebiet
pdl
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Keßler

AW: Menschenunwürdige Verhältnisse Mitarbeiter sowie Bewohner

Bei der Vernetzung der Pflege-AGs kann man als sicher davon ausgehen,
dass derjenige, bei dem man sich bewirbt, schon beim vorigen anruft,
bevor man die Tür hinter sich geschlossen hat. - Fakt -

"Das Sparbuch der Pflegedienste" : Google-Suche : "keßler rungholt"
 
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greystar

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19.09.2014
87459
AW: Menschenunwürdige Verhältnisse Mitarbeiter sowie Bewohner

Das sagt sich leicht -
Ja das sagt sich leicht. Aber um etwas verändern zu wollen braucht es Mut. Aber vielen von uns fehlt schon der Mut " Nein "zu sagen oder anonym was in die Wege zu leiten.


aber den Ärger, die Angriffe von Chef und Kollegen muss man erst mal aushalten.
genau das ist es, alle jammern auf hohem Niveau ( und wenn der Chef mitjammert wirds für das Fußvolk erträglicher), aber wenns drauf ankommt gibts kein Wir dann ist für die meistens plötzlich wieder alles in Ordnung, dann denkt jeder nur an sich.


Soetwas kann in der sofortigen Kündigung enden,
was kann besseres passieren wenn man an seiner Arbeitsstelle unzufrieden ist?

, eine Anzeige nach sich ziehen -
Einer allein muss sich sehr sicher sein was er tut, es beweisen können

Zwei tun sich schon leichter.
und umso mehr die gleiche Sache bemängeln umso leichter wird es.
Aber daran scheiterts meistens
Wir in der Pflege. Gibts das eigentlich? Außer beim Jammern über die schlechten Arbeitsbedingungen!


Gruß Greystar
 
Qualifikation
Altenpfleger, WBL, VP, Fachkraft Gerontopsychatrie
Fachgebiet
Seniorenzentrum
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Lisy

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03.04.2008
SCHWÄBISCH GMÜND
AW: Menschenunwürdige Verhältnisse Mitarbeiter sowie Bewohner

Hallo Keßler,
vielleicht bin ich zu ehrlich, das Nachfragen beim vorherigen AG ist nicht zulässig. Ich mach das auch nicht und ich würde niemals eine Auskunft geben, wobei ich nur 2 mal in den letzen 10 Jahren eine Nachfrage hatte.
Elisabeth
 
Qualifikation
Altenpflegerin
Fachgebiet
pdl
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greystar

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19.09.2014
87459
AW: Menschenunwürdige Verhältnisse Mitarbeiter sowie Bewohner

dass derjenige, bei dem man sich bewirbt, schon beim vorigen anruft,
bevor man die Tür hinter sich geschlossen hat.
und dann soll jede Pflegekraft froh sein das sie nicht genommen wird.
"Vom Regen in die Traufe"

Greystar
 
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Altenpfleger, WBL, VP, Fachkraft Gerontopsychatrie
Fachgebiet
Seniorenzentrum
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foenigin

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14.12.2011
trier
AW: Menschenunwürdige Verhältnisse Mitarbeiter sowie Bewohner

sei so gut und tu was und das schnell !!!! Heimaufsich MDK schalte die Presse ein es wird sich sonst nie was ändern und bei dem Personalnotstand ist es unwahrscheinlich das du entlassen wirst .
 
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Krankenschwester
Fachgebiet
Altenheim
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resigniert

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03.01.2013
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AW: Menschenunwürdige Verhältnisse Mitarbeiter sowie Bewohner

natürlich erfolgt eine Kündigung mit evtl. Klage und der Versuch jedwede neue Arbeitsstelle zu verhindern.
Whistleblower sind in der Pflege ein No Go! Die Zustände sind doch teilweise wie gewollt, denn es geht nicht um Menschen, sondern um Geld.
Das gesamte Gesundheitssystem ist doch schon finanziell kollabiert
 
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GuK
Fachgebiet
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