Arbeitsrecht Mehrere Fragen: Arbeitsrecht

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Pflebee

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Hallo!

Ich habe eigentlich mehrere Fragen, weiß aber nicht, ob ich hier richtig bin.

Ich arbeite in 12 Stunden-Schichten, allerdings wird mir 1 Stunde Pause abgezogen, also habe ich 11 bezahlte Stunden.
Arbeite im Nachtdienst einer Klinik und bin für knappe 300 Personen mit noch einer Nachtschwester verantwortlich. Allerdings ist der Pflegeaufwand unter 25%, da wir eine Rehabilitationseinrichtung sind.
Ich fange um 19 Uhr an und die Schicht endet um 7 Uhr früh
und das habe ich 7 Nächte lang, danach 7 Tage frei, wobei der erste freie Tag von 7 ich noch bis 7 Uhr früh in der Arbeit bin, also fällt dieser schon mal für mich persönlich weg und sich wieder in den Tag zu gewöhnen dauert 1-2 Tage, wenn nicht manchmal sogar länger.
Ich bin Vollzeit angestellt.

Wenn ich Urlaub habe, wird der mir mit 8 Stunden berechnet, wobei ich immer als Dauernachtwache mit 11 Stunden arbeite. Komischerweise wenn ich krank bin, werden mir die 11 Stunden AU berechnet, aber wenn ich im Urlaub bin, nur 8. Ist das rechtens?

Darf ich überhaupt 7 Nächte so lange arbeiten, abgezogen mit der Pause, wären das ja in der Woche 77 Stunden, mit der Pause 84!
Ich glaube nämlich nicht, dass bei Pflegeeinrichtungen so eine große Ausnahme gilt, auch in der Pflege ist irgendwann Schluss mit den Stunden.

In der Arbeit kriege ich keine klare Antwort darauf. =/

Zudem muss ich sagen, ist es auch noch eine Privatklinik, ich hab also keinen Träger und auch keine Gewerkschaft als Stütze oder wo ich nachfragen kann.
Es ist wirklich schwer mich einzufinden, ich finde keinen Anschluss. Zudem bin ich die Jüngste im ganzen Team und wenn man mal irgendeinen Vorschlag hat, wird man nur belächelt... Ich frage mich ja wirklich, was ich falsch mache?

Zuvor war ich in derselben Klinik im Tagdienst eingeteilt, mir war das aber zu viel Trubel und wollte deshalb in den Nachtdienst wechseln.

Heute kommt meine Chefin zu mir und meint, solange Sie niemand Neues im Nachtdienst findet, darf ich dort bleiben, Sie versetzt mich aber wieder in den Tagdienst, weil Sie ja angeblich von so vielen gehört haben will, wie unzufrieden Sie mit mir sind... Kann Sie das einfach so? Mit der Begründung, dass ich mich nicht ins Team integriere? Ich meine, wir sind nachts zu zweit und in der Früh zu 6. oder zu 7. ? Da kann ich mich ja dann logischerweise aus Ihrer Sicht erst recht nicht integrieren???

Ich habe der Tagschicht zugestimmt und dann schaute Sie mich nur verwundert an und meinte: "Wir reden nochmal drüber." Es klang für mich so taktisch, weil eigentlich will ich ja nicht in die Tagschicht zurück, also bleibt mir ja eigentlich nur zu gehen.

Kann meine Chefin mir mit Kündigung drohen, wenn ich unbefristet angestellt bin? Mit beidseitigem Einvernehmen?
Das ist ja mega schlecht für mein Arbeitszeugnis oder nicht?

Ich habe mich auch schon woanders beworben... evtl. hat Sie es mitbekommen, weil schon so eine Bemerkung gefallen ist, dass ich ja überall arbeiten können und es nicht schwer habe, in dem Sinne.
Kann Sie es mitbekommen haben, oder denk ich das nur? Sprechen sich die PDL untereinander ab oder wie ist es?

Jetzt will Sie nochmal ein Gespräch am Donnerstag mit mir, weil ich den Vorschlag machte, 4 Nächte zu arbeiten und danach 4 freie Tage zu haben im Wechsel, anstatt die 7/7. Das hatte Sie abgeblockt und will jetzt ein Gespräch.

Muss ich mir jetzt irgendwie Sorgen machen? Ich versteh die Welt nicht mehr. Bis jetzt war doch eigentlich alles gut, ich versteh mich trotzdem super mit meinen Kollegen und keiner hat sich so wirklich richtig über mich beschwert? Ob dann immer gleich alle zur PDL rennen, wäre ja wirklich mies oder nicht?

Ich weiß wirklich nicht, was ich machen soll...

Achja und noch eine Frage: Ist es wirklich so schlimm, wenn alle Arbeit getan ist, man ab 2 Uhr nachts nichts mehr tun muss, außer im Notfall anwesend zu sein, sein Handy als Beschäftigung zu nutzen? Was ist denn so anders am Handy, als wenn jemand ein Buch liest? Schließlich kann ich am Handy genauso gut ein Buch lesen... Soll ich die Wände anstarren? Wo ist da generell der Unterschied zwischen Buch und Handy? Denn Buch lesen ist erlaubt... Natürlich kann der Arbeitgeber ein generelles Smartphone Verbot in der Arbeitszeit verhängen, aber nachts? Wenn wirklich alles ruhig ist? Oder ist es egal, weil Arbeitszeit gleich Arbeitszeit?

Ich bedanke mich schon mal recht herzlich fürs Lesen und bin für jede Antwort dankbar.
Bin nämlich wirklich verzweifelt...

Liebe Grüße
Pflebee~
 
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Hallo!

Ich habe eigentlich mehrere Fragen, weiß aber nicht, ob ich hier richtig bin.

Ich arbeite in 12 Stunden-Schichten, allerdings wird mir 1 Stunde Pause abgezogen, also habe ich 11 bezahlte Stunden.
Hast du eine OptOut unterschrieben? mehr als 10h/ Tag müssen vom Arbeitszeitgesetz §3 her nicht hingenommen werden.

Arbeite im Nachtdienst einer Klinik und bin für knappe 300 Personen mit noch einer Nachtschwester verantwortlich. Allerdings ist der Pflegeaufwand unter 25%, da wir eine Rehabilitationseinrichtung sind.
Ich fange um 19 Uhr an und die Schicht endet um 7 Uhr früh
und das habe ich 7 Nächte lang, danach 7 Tage frei, wobei der erste freie Tag von 7 ich noch bis 7 Uhr früh in der Arbeit bin, also fällt dieser schon mal für mich persönlich weg und sich wieder in den Tag zu gewöhnen dauert 1-2 Tage, wenn nicht manchmal sogar länger.
Ich bin Vollzeit angestellt.

Wenn ich Urlaub habe, wird der mir mit 8 Stunden berechnet, wobei ich immer als Dauernachtwache mit 11 Stunden arbeite. Komischerweise wenn ich krank bin, werden mir die 11 Stunden AU berechnet, aber wenn ich im Urlaub bin, nur 8. Ist das rechtens?
Ja das kann richtig sein. Ist natürlich als Dauernachtwache doof? Ich weiß nicht was für einen Arbeitsvertrag du hast. Sowas sollte sich ja mit Schichtberieb ausgleichen. Das funktioniert als Dauernachtwache nicht.
Grundsätzlich wird die Durchschnittarbeitszeit als Urlaubstag genommen, wenn du aber Krank bist die Zeit zu der du eingeteilt warst. Bist du länger Krank und der DP stand noch nicht wird es genauso gehandhabt wie ein Urlaubstag.

Darf ich überhaupt 7 Nächte so lange arbeiten, abgezogen mit der Pause, wären das ja in der Woche 77 Stunden, mit der Pause 84!
Das überschreitet die 60h/Woche deutlich und muß ohne OptOut nicht geleistet werden. Die regelmäßige Arbeitszeit von 48h/Woche wird extrem überschritten.
Opt-Out Regelung Ärzte: wann gilt sie für Ärzte und wann nicht?

Zusätzlich gesagt. Eine OptOut ist kein bindender Bestandteil eines Tarifwerks etc. Eine OptOut MUß gesondert unabhängig vom Arbeitsvertrag geschlossen werden und hat genauso eine Kündigungsfrist von 6 Monaten ohne den Arbeitsvertrag zu berühren. Es kann sogar sein das der eine KOllege der die Opt Out nicht unterschrieben hat andere Arbeitszeiten hat. Da das sehr kompliziert ist im DP unterzubringen stehen die AG nicht wirklich darauf. Es kann passieren wenn einer nicht will, kippt das ganze System und die Mannschaft ist wieder im drei Schichtsystem. So kann man sich auch unter den Kollegen unbeliebt machen. Eigentlich ist das eine Regelung die man eher bei Ärzten, Rettungsdienst und Sicherheitsgewerbe findet. Achtung bei Bereitschaften etc. die Fallen da möglicherweise nicht drunter.

Ich glaube nämlich nicht, dass bei Pflegeeinrichtungen so eine große Ausnahme gilt, auch in der Pflege ist irgendwann Schluss mit den Stunden.

In der Arbeit kriege ich keine klare Antwort darauf. =/

Zudem muss ich sagen, ist es auch noch eine Privatklinik, ich hab also keinen Träger und auch keine Gewerkschaft als Stütze oder wo ich nachfragen kann.
ver.di

Es ist wirklich schwer mich einzufinden, ich finde keinen Anschluss. Zudem bin ich die Jüngste im ganzen Team und wenn man mal irgendeinen Vorschlag hat, wird man nur belächelt... Ich frage mich ja wirklich, was ich falsch mache?
Das kenn ich, manchmal ist es schwer in ein Team zu kommen das sich Jahre kennt. Manchmal braucht es einfach nur Zeit. manchmal kappt es gar nicht.

Zuvor war ich in derselben Klinik im Tagdienst eingeteilt, mir war das aber zu viel Trubel und wollte deshalb in den Nachtdienst wechseln.

Heute kommt meine Chefin zu mir und meint, solange Sie niemand Neues im Nachtdienst findet, darf ich dort bleiben, Sie versetzt mich aber wieder in den Tagdienst, weil Sie ja angeblich von so vielen gehört haben will, wie unzufrieden Sie mit mir sind...
Das kann jeder einfach so sagen

Kann Sie das einfach so? Mit der Begründung, dass ich mich nicht ins Team integriere? Ich meine, wir sind nachts zu zweit und in der Früh zu 6. oder zu 7. ? Da kann ich mich ja dann logischerweise aus Ihrer Sicht erst recht nicht integrieren???
Wenn du keinen Vertrag als Nachtwache hast kann sie das, egal welche Gründe sie angibt. Von die anderen beschweren sich würde ich mich nich beeindrucken lassen. Ist häufog ein Trick vom Vorgesetzten den Unmut nicht auf sich zuziehen bzw. mit dem eigentlichen Grund hinterm Berg zu bleiben da er unzulässig wäre ;)

Ich habe der Tagschicht zugestimmt und dann schaute Sie mich nur verwundert an und meinte: "Wir reden nochmal drüber." Es klang für mich so taktisch, weil eigentlich will ich ja nicht in die Tagschicht zurück, also bleibt mir ja eigentlich nur zu gehen.

Kann meine Chefin mir mit Kündigung drohen, wenn ich unbefristet angestellt bin? Mit beidseitigem Einvernehmen?
Das ist ja mega schlecht für mein Arbeitszeugnis oder nicht?
Man kann dich Betriebsbedingt kündigen. Klagst du könnte der Betrieb genötigt sein diese Gründe vorzubringen und ob das nach Sozialplan richtig gelaufen ist. Da du wohl die jüngste, ungebunden und wahrscheinlich auch die wenigste Betriebszugehörigkeit hast, hast du da eher schlechte Chancen. Mit beidseitigem Einvernehmen nunja, sollte man begründen können. Wenn du ein gutes Arbeitszeugnis bekommst ist das nicht unbedingt ein Hindernis einen neue Stelle zu bekommen. Vor allem in der Pflege.

Ich habe mich auch schon woanders beworben... evtl. hat Sie es mitbekommen, weil schon so eine Bemerkung gefallen ist, dass ich ja überall arbeiten können und es nicht schwer habe, in dem Sinne.
Würd ich nichts drum geben, kann auch einfach ins Blaue gesagt worden sein.

Kann Sie es mitbekommen haben, oder denk ich das nur? Sprechen sich die PDL untereinander ab oder wie ist es?
Das kann ich mir vorstellen, wenn die neue PDL weiß wo du arbeitest kann die schonmal fragen wie du dich so gemacht hast in der Vergangenheit. sowas wird aber nicht offiziell zugegeben.

Jetzt will Sie nochmal ein Gespräch am Donnerstag mit mir, weil ich den Vorschlag machte, 4 Nächte zu arbeiten und danach 4 freie Tage zu haben im Wechsel, anstatt die 7/7. Das hatte Sie abgeblockt und will jetzt ein Gespräch.

Muss ich mir jetzt irgendwie Sorgen machen? Ich versteh die Welt nicht mehr. Bis jetzt war doch eigentlich alles gut, ich versteh mich trotzdem super mit meinen Kollegen und keiner hat sich so wirklich richtig über mich beschwert? Ob dann immer gleich alle zur PDL rennen, wäre ja wirklich mies oder nicht?
Wenn ich das recht verstehe bist du der Kollege der ein gängiges, seit Jahren bewehrtes System in Frage stellt welches die anderen Kollegen immer geschluckt haben. Das kann ihr schon unbequem werden. Hast du das eigentlich von den Kollegen oder von ihr das du dich schlecht intergrieren würdest? Und wie schätzt du das ein?

Ich weiß wirklich nicht, was ich machen soll...
Abwarten Tee trinken.

Achja und noch eine Frage: Ist es wirklich so schlimm, wenn alle Arbeit getan ist, man ab 2 Uhr nachts nichts mehr tun muss, außer im Notfall anwesend zu sein, sein Handy als Beschäftigung zu nutzen? Was ist denn so anders am Handy, als wenn jemand ein Buch liest? Schließlich kann ich am Handy genauso gut ein Buch lesen... Soll ich die Wände anstarren? Wo ist da generell der Unterschied zwischen Buch und Handy? Denn Buch lesen ist erlaubt... Natürlich kann der Arbeitgeber ein generelles Smartphone Verbot in der Arbeitszeit verhängen, aber nachts? Wenn wirklich alles ruhig ist? Oder ist es egal, weil Arbeitszeit gleich Arbeitszeit?
Ist die Handynutzung im Arbeitsvertrag oder per Betriebsvereinbarung untersagt? wenn ja darfst du dein Handy nicht nutzen, kann zur Abmahnung führen, wenn nicht nur wenn du dir hast wirklich was zu schulden kommen lassen, wo das Handy im Spiel war.

Ich bedanke mich schon mal recht herzlich fürs Lesen und bin für jede Antwort dankbar.
Bin nämlich wirklich verzweifelt...

Liebe Grüße
Pflebee~
Mit dem Spruch "Die anderen haben sich beschwert, man Intergriert sich nicht genug etc." muß du aufpassen. Das kann stimmen. Das kann ich vorn hieraus nicht beurteilen. Kann aber auch ein billiger Trick sein.
In Verbindung mit unbequemen Arbeitszeiten, Schichten etc. kann es ein Versuch sein dich selber zur Kündigung zu bewegen.
Unliebsame Arbeitszeiten/ Schichten und die suggestion das die Kollegen einen nicht mögen würden... so fühlt man sich auf der Arbeit nicht wohl.
Für den AG von Vorteil wenn du selber kündigst, sie müssen sich nicht mit eine Betriebsbedingten Kündigung rumschlagen die ihnen möglicherweise wieder um die Ohren fliegt.

Ich geh mal davon aus die Probezeit ist rum?

Der Vorschlag 4 statt 7 Nächste zu machen, greift schon ganz schön in ein laufendes Schichtsystem. Denn ein andere muß das Ausgleichen und das führt möglicherweise zu Unmut und Meuterei unter den anderen...
 
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Vielen Dank erstmal für deine Antworten!

Nein, die Sache mit dem OptOut höre ich zum ersten Mal. Ich habe einen ganz normalen Arbeitsvertrag unterschrieben, habe später, nachdem ich zur Dauernachtwache gekommen bin, lediglich noch vertragliche Regelungen zur Nachtdienstzulage zusätzlich zu meinem generellen Arbeitsvertrag bekommen. Mehr nicht.

In meinem Arbeitsvertrag steht etwas von Schichtdienst/Bereitschaft zum Schichtdienst, in dem beigefügten Beiblatt zur Dauernachtwache steht auch drin, dass ich nur Dauernachtschichten mache... hmm... also in diesem Punkt etwas widersprüchlich.

OK. Das mit dem Urlaub 8/11 Stunden ist akzeptiert und verstehe ich jetzt auch besser. Wenn ich also im AU bin, dann 11, ansonsten i m Urlaub 8, weil im Arbeitsvertrag ja auch 40 Stunden/Woche verankert ist, heißt durchschnittlich 8 Stunden, also ist der Urlaub mit 8 zu verrechnen. Ist eigentlich das geringste Problem, aber gut zu wissen, dass es möglich ist, es so zu handhaben.

Ja stimmt, bin 25, ungebunden und erst knapp zwei Jahre im Betrieb. Aus diesem Grunde habe ich wohl wirklich schlechte Karten. Das ist richtig.

Na dann hoffe ich doch sehr, dass mein Arbeitszeugnis, wenn es denn so weit kommt, nicht allzu schlecht ausfällt. Bevor ich dieses Arbeitszeugnis jedoch akzeptiere, werde ich es durch andere überprüfen, ob nicht doch irgendwie hintenrum was Schlechtes geschrieben wurde.

Gut, wenn sich die PDL's untereinander absprechen... hab ich mir fast schon gedacht.

Von meinen Kollegen hab ich das nicht! Die können mir alle bestätigen, dass sie mit mir gut arbeiten können. Wir sind ja nur zu viert im Nachtdienst, mich mit eingeschlossen plus zwei 450ler. Das kam einzig und allein von meiner PDL, dass ich mich schlecht integrieren würde und sowas hab ich heute zum ersten Mal gehört. Ob das also alles hintenrum stattfindet, keine Ahnung.
Das ich von der Tagschicht weg wollte damals, lag auch daran, dass ich mich da nicht reinfinden konnte, gesagt hab ich der PDL natürlich was anderes, bin ja nicht blöd.
Vielleicht hat sie es ja trotz allem gemerkt, mitbekommen, keine Ahnung.

Komischerweise haben wir eine neue in den Nachtdienst bekommen seit Oktober 2017 und seitdem gibt es mehrere Strukturänderungen, was den Nachtdienst betrifft, ich weiß nicht, ob sie da mit drinsteckt, aber von ihr hab ich schon oft gehört das dies und jenes geändert gehört und die setzt das auch noch durch! Und wahrscheinlich bin ich auch ihr ein Dorn im Auge. Die Befürchtung habe ich nämlich bzw. ist so meine Einschätzung. Vorher war nicht bis gar kein Unmut in unserer Gruppe. Fatal ist auch die Tatsache, dass wir als Nachtdienstler keine Leitung haben, sondern eigentlich nur die PDL haben, sodass wir uns an niemanden vorher wenden können. Da hat die Tagschicht schon bessere Karten, denn die können erstmal zur Stationsleitung/Stellvertretung gehen...

Du hast vollkommen Recht. Ich stelle das System sehr in Frage. Nicht zuletzt auch dadurch, dass in unserer letzten Nachtwachenbesprechung gesagt wurde, dass die Dienstzeiten sich ändern ab Februar von 18:45 bis 6:45 Uhr. 19 Uhr ist wirklich viel zu früh und jetzt müssen wir noch früher anfangen mit der Begründung, dass der Spätdienst so mehr Zeit hat für die Übergabe. Somit ist die Übergabe abends eine Dreiviertelstunde, während man in der Früh nur noch eine Viertelstunde zur Verfügung hat bei 5 Stationen, bei denen man Übergabe hat. Ist nicht zu schaffen in meinen Augen.

Nein, das Smartphone ist im Arbeitsvertrag in keinem Wort erwähnt und habe ich mir durch das Handy auch nie etwas zu Schulden kommen lassen.

Eine aus unserer Gruppe hat auch ein 4/4 System im Nachtdienst. Und das klappt auch. Ich versteh natürlich, dass dann eigentlich 3 Nächte fehlen... wir anderen drei Vollzeitler haben ein 7/7 System und die Eine mit 4. Wenn ich jetzt auch in 4/4 gehe, fehlt noch mehr an Nachtdienst, ist also verständlich, dass sie das abgeblockt hatte. Ich habe mir nur gedacht, dass es geht, weil es die andere auch kann. Aber vielleicht ist das ja eine Ausnahme von der Regel. Schade eigentlich, aber ist akzeptiert und versteh ich jetzt auch besser.

Ich glaube schon, dass man mich da nicht mehr wirklich haben will... es kam nämlich so rüber und das sagt mir auch mein Gefühl. Schade eigentlich. Habe dort sehr gerne gearbeitet und tue es noch immer. Aber wenn man mich nicht will, bitteschön, Wertschätzung hat der Betrieb bzw. die PDL noch nie wirklich gekonnt.
 
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Für weitere Fragen bzw. Handlungen würde ich dich bitten dich an einen Fachmann zu wenden.

Vieles ist abhängig von den Verträgen die du unterschrieben hast. Und ich kenne wirklich keinen der das alles im Blick hat.

Du kannst übrigens zur Verdi. Die sind für dich zuständig. Mitgliedsbeitrag ist glaube ich 1% vom Bruttolohn.
Dort könntest du dir Hilfe bzgl. der zu leistende Arbeitszeit holen. Auch ob du einen Vertrag zur Nachtwache hast und ob selbst ein betriebsbedingte Kündigung rechtens währe. Genauso ein das Arbeitszeugnis gegen checken lassen. Ein Betrieb der z.B. Stellen ausschreibt oder die Kollegen Unmengen an Überstunden ansammeln, können schwer einen Ungebundenen und Flexiblen Kollegen betriebsbedingt kündigen ;) evtl. daher der Versuch dir die Arbeit madig zu machen?

Ich wünsch dir alles gute
 
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Gut, ich werde mich an ver.di wenden, vielen Dank für deine Antwort :)

Ich habe ziemlichen Redebedarf und man macht mir wahrscheinlich das Arbeiten dort wirklich kaputt. Leider.

Evtl. kann ich ja berichten, was nun letztendlich rausgekommen ist bzw. was ver.di sagt.

Wäre sicher auch für die Mitleser interessant zu wissen.
 
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Mach schon mal ein Tagebuch wenn du ggf. dagegen vorgehen willst.

Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen das man was in der Hand haben muß und es ist dennoch schwer was nachzuweisen.
Und ich habe es bei meinem alten Betrieb nicht zu klage gebracht, das kostet einfach zu viel Kraft. Ich war deswegen ein ganzes Jahr krank.

Das wichtigste ist es das nicht persönlich zu nehmen.
 
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