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Lisa88

Lisa88

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30.08.2006
66130
Ja ich versetze mich oft in die Lage hinein wie würdets Du Dich fühlen"?"bzw wie möchtest Du das man an dir "arbeitet"sich mit dir beschäftigt.
Heute war mein erster Tag.Und es gibt viele Demenz Kranke(nicht alle sind so schlimm dran wie ich jetzt schildere ist ja klar) aber wenn ich nur im Bett liegen kann ,wenig mitbekomme ,nicht mehr alleine trinken kann, mich nicht alleine drehen kann .Nicht mehr richtig sprechen kann, Kontrakturen habe, also ich würde nicht mehr leben wollen und hoffe das es meiner Fam +meinem Freund+ mir nie so ergeht.Aber man kann viel hoffen .Demenz ist weit verbreitet das Thema ist auch sehr interessant aber auch genau so schlimm finde ich die Folgen.Was meint ihr dazu,wie seht ihr dass?:blink:
 
Qualifikation
Gesundheits-und Krankenpflegerin
Fachgebiet
in einem Altenheim
Sahawe

Sahawe

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aber wenn ich nur im Bett liegen kann ,wenig mitbekomme ,nicht mehr alleine trinken kann, mich nicht alleine drehen kann .Nicht mehr richtig sprechen kann, Kontrakturen habe, also ich würde nicht mehr leben wollen und hoffe das es meiner Fam +meinem Freund+ mir nie so ergeht.Aber man kann viel hoffen .
Hallo Lisa 88,

wir hoffen alle, dass uns so was nicht passiert ,aber leider können wir uns es nicht aussuchen. Ich verstehe deine Schockierung und dein Mitleidsgefühle, gerade am ersten Tag, sind da viele Eindrücke die man bewältigen muss. Aber ich denke es ist schwierig als "Außenstehender " die Lebensqualität eines Patienten zu beurteilen. Lebensqualität wird oft gleichgesetzt mit dem Fehlen von Beschwerden. Aber Lebensqualität kann sich noch in der stärksten Beschränktheit zeigen, wenn der Kranke das ihm Verbliebene als Wert erkennt. (Das kann nur das Fühlen der Sonne im Gesicht sein, dass für einige Momente alles andere vergessen lässt.) Auch wenn du in dieser Situation lieber tot sein wolltest, heißt das nicht, dass diese Patienten das auch sein wollen, auch wenn sie es dir nicht mitteilen können.
Dementiell Erkrankte können nicht mehr selbständig ihre Lebensqualität erhalten, deswegen muss das von Pflegefachkräften übernommen werden. Demenzerkrankten Menschen ist nicht alles genommen, sie können auch Freude, Liebe und Glück empfinden, genauso wie wir. Informiere dich über Demenz, verschiedene Formen usw. das wird dir helfen die Erlebniswelt von dementiell Erkrankten besser zu verstehen. Für deine weitere Ausbildung wünsche ich dir viel <Glück und Kraft.
Viele Grüße Sabine
Demenz (Alzheimer) [www.Patientenleitlinien.de] evidenzbasierte Patienteninformationen
 
Qualifikation
Lehrerin für Deutsch und Pflege
Fachgebiet
Berufliche Schule
Weiterbildungen
Studium der Germanistik und Pflegewissenschaften mit dem Schwerpunkt Gerontologie
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Doreen1996

Doreen1996

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03.06.2006
21077
Hallo Lisa88,

ich stimme meiner Vorschreiberin zu. Ich hatte heute zb. ein sehr schönes Erlebnis mit einer dementen Bewohnerin, die ich geduscht hatte. Sie fand das so schön und angenehm, das ich sie einfach etwas länger geduscht hab. Da weiß ich dann, dass ich den richtigen Beruf gewählt habe. Ich kann soviel lachen auf Arbeit, das ich die teilweise schwierigen Umstände besser verkraften kann. Und meine Kollegen sind auch super. Vielleicht hast Du ja auch solche Erlebnisse. Geniese diese dann besonders.
Gruß Doreen
 
Qualifikation
Krankenschwester/PA
Fachgebiet
APH
T

Tante Frieda

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28.11.2005
38122
Hallo Lisa88!

Das Krankheitsbild Demenz ist schon schrecklich...schrecklicher finde ich jedoch, wie andere - leider auch examiniertes Pflegepersonal - damit umgeht!
Ich finde es lobenswert, dass du dir überlegt, wie es dir dabei ergehen würde und wie du in so einer Situation behandelt werden möchtest, denn es ist wirklich trotz gesunder Lebensführung niemand vor diesem Krankheitsbild gefeit.
Mir tut es manchmal in der Seele weh mit anzusehen, wie dementiell Erkrankte immer wieder auf Ablehnung stossen...von "geistig fitten" Bewohnern ebenso wie von manchen Pflegekräften. Andererseits ziehe ich den Hut vor meinen Kolleginnen aus der Pflege (leider nicht alle!), die auch nach 20 Berufsjahren durch nichts aus der Ruhe zu bringen sind und liebevoll mit allen Bewohnern umgehen.
Ich für meinen Teil arbeite sehr gern mit Demenzkranken, weil da so unheimlich viel zurückkommt und man sich über viele kleine Erfolge freuen kann.
Ich bin Realist genug um zu wissen, dass für das Pflegepersonal die heutigen Arbeitsbedingungen in Zeiten von Qualitätsmanagement alles andere als rosig sind. Auch wenn meine Zeilen etwas anderes vermuten lassen, so habe ich doch Verständnis für manche Kollegin, die einfach "ausgebrannt" ist und dann nicht immer den richtigen Umgang mit Demenzkranken an den Tag legt.
Auf dem Papier steht, wie der Umgang mit den Bewohnern / jede Pflegetätigkeit auszusehen hat, aber bei all dem Schreibkram der einem aufgedrückt wird hat man für die Umsetzung in die Praxis nicht mehr die nötige Zeit. Ich stelle mir den Job in der Pflege sehr anstrengend vor und habe großen Respekt vor allen, die sich dafür entschieden haben...weiß aber auch, dass das für mich nichts wär.
Einen ängstlichen, weinerlichen Dementen beispielsweise zu validieren kann man nur, wenn man persönlich die Voraussetzung dafür mitbringt: innere Ruhe, die richtige Einstellung und Zeit. In welchem normalen Pflegeheim ohne spezielle Dementenstation ist das noch möglich?
Es sollte einfach mehr Häuser geben, die speziell auf die Betreuung Dementer eingerichtet sind. Ich wünschte, unsere Politiker müssten mal einen MOnat lang unter "normalen" Bedingungen in einem Altenpflegeheim leben...ob sich dann die Arbeits- und Lebensbedingungen in einem Altenpflegeheim ändern würden???
Trotz aller Steine, die einem immer wieder in den Weg gelegt werden, sollte man nie müde werden, einem dementiell Erkrankten respektvoll entgegen zu treten und auch den Mitbewohnern die Situation immer wieder erklären. Ich möchte diesbezüglich nie abstumpfen sondern einem Dementen notfalls 100 mal am Tag zeigen, wo sein Zimmer ist anstatt ihn hilflos stehen zu lassen.

Ich wünsche allen, die in der Pflege tätig sind, die nötige psychische / physische Kraft für ihre verantwortungsvolle, völlig unterbezahlte Aufgabe!

Liebe Grüße,
Petra
 
Qualifikation
Ergotherapeutin
Fachgebiet
Altenpflegeheim
S

schwestermac

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20.08.2006
66763
Hallo
wir hatten letzten Jahr eine intere Fortbildung über Betreuung demenzerkrankter Menschen.Wir haben nach der Fortbildung ein Konzept zur Betreuung demenzerkrankter Menschen erhalten in dem viele hilfreiche Tipps stehen und die sich auch gut in die Praxis umsetzen lassen.
Der Umgang mit dementen Menschen kann schwierig sein muss aber nicht.
Also aus meiner Erfahrung heraus ist es oberste Priorität ruhig und geduldig zu sein. Eine Kollegin die immer etwas Hektisch und "abgehetzt"zu den Dementen kommt hat grundsätzlich Probleme im Umgang.
Sie ist sich dessen bewußt aber nicht in der Lage es zu ändern und muss dann mit den Reaktionen der Dementen (meist Ablehnung) klar kommen.

Man sollte sich immer vor Augen halten was Demenz bedeutet:de:"weg"
mens:"Geist,Verstand".
Gruss
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
ambulanter Pflegedienst
W

Willy_Wuff

Aktives Mitglied
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01.12.2005
Deggendorf
Naja, ich weiß nicht ob Dementzkranke grundsätzlich unglücklich sind, denn die Meißten merken ja nicht das sie dement sind ......... wenns ihnen nicht immer wieder unter die Nase gerieben wird.
Ich muß gestehen das ich der Meinung bin das eine Pflegekraft, die nicht in der Lage ist mit dementen Patienten um zu gehen ( Ausnamen bestätigen immer die Regel, wir sind alle nur Menschen und auch eine Pflegekraft darf in extremfällen generft reagieren ...... nur niemals unhöflich ) sollte sich überlegen Ob sie von sich behaubten darf Professionell zu arbeiten, und sich vielleicht auch überlegen ob sie wirklich den richtigen Job hat.
In den Meißten Fällen bedeutet die demenz ja das die Patienten sich nichts mehr merken können ( unter anderem ), na, dann muß ich halt alle halbe stunde das selbe sagen, und dem Patienten immer wieder aufs neue sagen was er machen soll, was nun passiert u.s.w.
Wie bei allen menschen sind auch demente patienten individuen und man muß dementsprechend mit ihnen umgehen, und wenn ich Patient währe und die Pflegekraft mich wie einen "ideoten" behandelt, dann würd ich auch Aggressiev sauer oder weinerlich werden, jeh nach Persönlicher Neigung.

Klar is das anstrengend nicht genervt zu sein, wenn man dem Menschen zum 1000 ten mal dasselbe sagt..... nur sollte man sich dann bewußt machen das es für diesen Patienten jedesmal ne neue information ist.
Aber das macht auch die Professionalität aus.

Wenn ich im Kaufhaus bin, und mich wegen einer "dummen" Frage die Verkäuferin anschnautzt, weil sie generft is, schließlich haben schon 100 Kunden vor mir ähnliche dumme Fragen gestellt........ dann darf ich mich doch beschweren, oder ?
Und wenn sie das Öfters macht is sie ganz schnell ihren Job los.
Schade eigentlich das die Prinzipien der freien Wirtschaft nur noch nicht wirklich Einzug in die Pflege gehalten haben :devil:

( der Köter wie immer Provozierend gemein :innocent: ) ( Liegt vielleicht daran das ich darauf trainiert bin mich als Pflegekraft auch als Anwalt meiner Patienten zu sehen ? :grin: )
 
Qualifikation
Fachpfleger für Intensiv Medizin
Fachgebiet
IMC
Lisa88

Lisa88

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Themenstarter/in
30.08.2006
66130
Ich habe mich wirklich sehr über Eure Beiträge gefreut!
Ich hatte jetzt 3 Tage frei und war bis vorigen Freitag 5 Tage arbeiten.5 Tage die viel Erkenntnis und Überlegungen meinerseits erbracht haben.Aber am Freitag ist mir etwas passiert ich sollte eine Bew. duschen bei der ich genau wusste das sie einen verbal angreift und sehr laut ist ich hatte schon Angst in das Zimmer zu gehen das wird sie auch sicherlich gemerkt haben.Ihr lauter Ton und dann hat sie auch 2 nach mir geschlagen haben mir sehr Angst gemacht ich habe mich wirklich vor ihr gefürchtet.Ich denke man muss lernen damit umzugehen aber ich bin immer noch im ersten Ausbildungsjahr und das war meine erste Erfahrung diesbezüglich.Man konnte auch mit ihr nicht reden über ihr Lieblingsthema Monakko.Ich würde reden wie Adolf Hitler und wie ein Priester koennte die Reise mir nie leisten aber in welchem Ton.Es war schrecklich für mich ich konnte ihr keine 100 % Pflege anbieten ich wollte einfach schnell fertig sein und rief mir dann ein profesionellen Pfleger der mir weiter half.Er möchte in den Tagen mit mir zusammen noch mal in das Zimmer .Er meinte auch das mir das auch im Krankenhaus und auch in meinem Außeneinsatz in der Psychatrie passieren kann.Habt ihr Tipps um meine Angst zu mildern bzw. wie ich vorgehen kann das dies nicht mehr so ausartet?
 
Qualifikation
Gesundheits-und Krankenpflegerin
Fachgebiet
in einem Altenheim
B

Bienchen 45

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09.09.2006
25355
Hallo Lisa,
dein Erlebnis mit dieser Patientin war sicher nicht sehr schön, dass es die Angst gemacht hat, kann ich gut verstehen. Auch ich hatte in meinem ersten Ausbildungsjahr im Nachtdienst Probleme mit einem verwirtrten patienten, der mich verbal und auch tätlich angegriffen hat. Wichtig war es damals für mich, dass es jemanden gab, in meinem Fall die Hauptnachtwache, mit dem man seine Ängst besprechen kann. Heute habe ich viel Erfahrung im Umgang mit dementen Menschen sammeln können. Sehr hilfreich im Umgang (Kommunukation) ist die Validation. Ich weiß nicht, ob dur davon schon einmal im Unterricht gehört hast ?
Lg Sabine
 
Qualifikation
Pflegefachkraft
Fachgebiet
amb. Pflegedienst
Lisa88

Lisa88

Mitglied
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Themenstarter/in
30.08.2006
66130
Jetzt kann ich mit diesme Begriff sicher was anfangen ,danke!

Validation (Medizin)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie


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Die Validation ist eine Methode, mit alten, an einer Demenz erkrankten Menschen zu kommunizieren. Die Validation geht davon aus, dass diese Menschen danach streben, die unerledigten Aufgaben ihres Lebens noch aufzuarbeiten. Die Anwender der Validation machen es sich zur Aufgabe, die Menschen dabei zu unterstützen.
Es gelten dabei die 10 Grundsätze der Validation:
  • Alle Menschen sind einzigartig und müssen als Individuen behandelt werden.
  • Alle Menschen sind wertvoll, ganz gleichgültig, in welchem Ausmaß sie verwirrt sind.
  • Es gibt einen Grund für das Verhalten von verwirrten, sehr alten Menschen.
  • Verhalten im sehr hohen Alter ist nicht nur eine Folge anatomischer Veränderungen des Gehirns, sondern das Ergebnis einer Kombination von körperlichen, sozialen und psychischen Veränderungen, die im Laufe eines Lebens stattgefunden haben.
  • Sehr alte Menschen kann man nicht dazu zwingen, ihr Verhalten zu ändern. Verhalten kann nur dann verändert werden, wenn die betreffende Person es will.
  • Sehr alte Menschen muss man akzeptieren, ohne sie zu beurteilen.
  • Zu jedem Lebensabschnitt gehören bestimmte Aufgaben. Wenn man diese Aufgaben nicht im jeweiligen Lebensabschnitt schafft, kann das zu psychischen Problemen führen.
  • Wenn das Kurzzeitgedächtnis nachlässt, versuchen ältere Erwachsene, ihr Leben wieder in ein Gleichgewicht zu bringen, indem sie auf frühere Erinnerungen zurückgreifen. Wenn die Sehstärke nachlässt, sehen sie mit dem "inneren Auge". Wenn ihr Gehör immer mehr nachlässt, hören sie Klänge aus der Vergangenheit.
  • Schmerzliche Gefühle, die ausgedrückt, anerkannt und von einer vertrauten Pflegeperson validiert werden, werden schwächer. Schmerzliche Gefühle, die man ignoriert und unterdrückt, werden stärker.
  • Einfühlung/Mitgefühl führt zu Vertrauen, verringert Angstzustände und stellt die Würde wieder her.
Entwickelt wurde die Methode der Validation von Naomi Feil.
Nicole Richard hat die Methode der Validation leicht abgeändert und nennt ihre Methode "Integrative Validation".
Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Validation_%28Medizin%29
 
Qualifikation
Gesundheits-und Krankenpflegerin
Fachgebiet
in einem Altenheim
Sahawe

Sahawe

Aktives Mitglied
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Hallo Lisa 88,
finde ich echt gut, wie du dich selbst informierst und dich nicht nur auf andere verlässt. Dass du andere an deiner Information teilhaben lässt und Hilfe annehmen kannst, wenn du dich unsicher fühlst finde ich einach super. Das kann nicht jeder.
LG Sabine
 
Qualifikation
Lehrerin für Deutsch und Pflege
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Weiterbildungen
Studium der Germanistik und Pflegewissenschaften mit dem Schwerpunkt Gerontologie
G

Glücksstern

Hallo Lisa!
Hast Du schon mal etwas von der "Psychographischen Pflege nach Böhm" gehört? Sein Modell bezieht sich nicht nur mit der Krankheit eines Pat./Bew. sondern mit dem ganzem Menschen und ermöglicht die Reaktivierung verborgener/vergessener Fähigkeiten. Mit der Aufforderung "Helfen mit der Hand in der Hosentasche" möchte er dass wir den Betagten nicht zu Pflegefällen degradieren, sondern bestehende Potentiale erkennen und fördern. Natürlich ist mir bewusst, dass dieses Modell kein Allheilmittel darstellt.:wink:
Zumindest aber erfordert es auf alle Fälle eine kritische Auseinandersetzung mit dem Pat./Bew. und seiner Lebensgeschichte und auch ein zwangläufiges Auseinandersetzen mit der Frage: Wie möchte ich im Alter betreut werden? Es gibt einige sehr gute Bücher zu diesem Thema: Böhm Erwin, Verwirrt nicht die Verwirrten; Psychiatrie-Verlag; Bonn 1999.
Ich finde es ganz toll, dass Du Dich damit auseinandersetzt und wünsch Dir alles gute und bis bald... liebe Grüße Glücksstern:eek:riginal:
 
G

Glücksstern

Hab noch was vergessen, schau doch mal auf dieser Seite nach, dort findest Du etliche Informationen.
Alzheimer Forum - Homepage
Interessant wäre auch die erweiterte und überarbeitete Integrative Validation nach Nicole Richardt. :eek:riginal:
 
wantonik

wantonik

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Hallo an Alle,

ich wollte mit meiner Werbung nicht zu Nahe treten.

Neuer Versuch mich an der Diskussion zu beteiligen.

Wer hat Erfahrung mit Validation und der Umsetzung ggf. auch in einer EDV-Lösung?

Würde mich sehr über Antworten freuen.

Ich kenn es im Fall der Validation als:
a.) reine Dokumentation von Beobachtungen und
b.) Hilfestellung zur Auswahl von Konsequenzen nach der
Aufzeichnung der Dokumentation.

d.H. Erfahrungen die mit dem Bewohner gemacht werden (wo man Ihn/Sie abholen kann), werden erfasst und mit erfolgreichen Konsequenzen verknüpft.
Die Auswahl der Konsequenz wächst mit den erfolgreichen Erfahrungen was beim Bewohner gut ankommt.

Liebe Grüße aus dem Sauerland.
Wolfgang
 
Qualifikation
Berater und Dozent im Gesundheitswesen
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Lippstadt
Lisa88

Lisa88

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Themenstarter/in
30.08.2006
66130
Hallo !Ich finde es toll das auf meinen Beitrag soviel Anregung kam haette ich nicht erwartet.Ich habe Morgen meinen letzten Tag im Altenheim.Ich bin eigentlich froh das ich nun endlich mal 3 Wochen Urlaub habe hatte im Sommer keinen.Ja gehe mit gemischten Gefühen aus dem Altenheim ich habe neue Erkenntnisse gewonnen im Bezug Altenpflege zbsp dachte ich ja auch immer im Heim hat man viel mehr Zeit für die Bewohner aber dort ist es stressiger für mich als Schüler war es so wie im Krankenhaus als Schüler.Vielleicht war ich auch noch nicht auf der richtigen Station*grins*.Ich bin an Demenz nicht vorbei gekommen was ich gut finde ich habe Erfahrungen gemacht das man die Menschen da abholen muss wo sie stehen.sich an die In die Geschichte ,Erzählung einfach reinklinken.Die ersten zwei Wochen waren irgendwo hart für mich.In dem Sinn das ich mir manchmal vorkam wie im falschen Film ich dachte die ersten Tage wo bist Du hier"?"Habe mir Gedankenstellungen gemacht wie was würdest Du machen wenn Du merkst du erkrankst an Demenz ich meine man wird es sicher nicht viel merken.WAs würdest du machen wenn Deine Mama das wäre die schon 12 Jahre Bettlägrig wär ,wie wäre das für Dich ,wie würdest du damit umgehen"?" Ich habe die Gewohnheiten der Menschen nach gut 2,5 Wochen verinnerlicht gehabt(nicht bei jedem Bew.)aber ich bin froh nach meinem Urlaub noch mal ins Krankenhaus zu kommen wo ich hingehöre*g* aber die 4 Wochen haben viele Eindrücke hinterlassen.Aber irgendwo bin ich auch fertig ich meine hatte seit 6 Monaten kein Urlaub mehr und das Altenheim hat mir meine letzte Kraft ausgesaugt soviel Neues.Ich denke das ich noch öfters an die 4 Wochen denken muss und mir sicher mit der Zeit noch einiges klar wird an was ich jetzt noch gar nicht denke.Aber kommt Zeit kommt Rat.Ich wünsch Euch noch eine gute Zeit.Lisa
 
Qualifikation
Gesundheits-und Krankenpflegerin
Fachgebiet
in einem Altenheim
Pflegeboard.de

Pflegeboard.de

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Teammitglied
05.07.2001
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