Medikamente stellen, wo, wie oft,

Momabo

Momabo

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Hallo ihr alle,
ich habe ein kleines Problem, wir haben seit August eine neue PDL und sie möchte, dass wir die Tabl. jetzt täglich stellen, nur das wie ist noch fraglich. Im Moment stellen wir nachts von Do bis Mo jeweils ein Flügel a 10 Leute. Ist überschaubar und klappt auch ganz gut.

Sie hat sich nur über Fehler aufgeregt und will jetzt tagsüber richten lassen. Aussage von ihr: Aspirin dürfe man nicht eine Woche vorrichten, da sich der Wirkstoff ablöse. Ich fand das Quatsch, aber bevor ich mich in die Nesseln setze, möchte ich noch andere Aussagen darüber hören.

Also, wann richtet ihr Medis?
Wie oft?
Was gibt es für Alternativen? Ich könnte mir vorstellen einmal die Woche für den oberen Bereich (30 Bew.) und einmal für den unteren Bereich (20 Bew.), nachts wird kontrolliert, da es ja daran auch happert.

Für alle Vorschläge bin ich dankbar, eigentlich wollte ich alles so lassen, wie es im Moment ist, aber dafür brauche ich gute Gründe, helft mir beim Suchen... :eek:riginal:

Liebe Grüße von
momabo
 
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haduloha

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Für alle Vorschläge bin ich dankbar, ...
Na, damit wäre ich vorsichtig...:wink:
Also, wann richtet ihr Medis?
Wie oft?
Was gibt es für Alternativen?
Ich könnte mir vorstellen einmal die Woche...
Ich bin sicherlich durch meine stationäre Zeit in der Psychiatrie "versaut" aber:
Wir haben stationär zu jeder Medikamentengabe einzel gestellt, spricht vier Mal täglich stellen und vier Mal täglich kontrollieren, für jeden Patienten.
DAS wäre eine Alternative.

Einmal pro Woche finde ich sehr bedenklich.
Neben der vermeintlichen "Ablösung" des Wirkstoffes (von der ich noch nie etwas gehört oder gelesen habe) gibt es ja doch einiges zu bedenken.
Wie bleiben die Medikamente eine Woche lang verwahrt?
Sind sie frei von dem Einfluss der Luftfeuchtigkeit, was ein Grund wäre sie nicht so lange im Voraus zu stellen?
Wie sieht es mit dem Lichtschutz aus? Bestimmte Medikamente sind nicht ohne Grund in Blistern verpackt, die Lichtundurchlässig sind (Aluminiumblister). Gerne in Anwendung bei Blutdrucksenkern und Psychopharmaka. Der ungehinderte Lichteinfall über eine Woche könnte schon erhebliche Konsequenzen für die Wirsamkeit des Präparates haben.
Wie Zeitnah lassen sich Medikamentenumstellungen realisieren? Etwa erst dann, wenn wieder neu gestellt wird?
Was macht ihr bei wechselhafter Dosierung (Marcumar? Lithium? Cortison?)?

Alternative zum bisherigen System:
Der Nachtdienst stellt täglich (oder nächtlich), der Tagdienst kontrolliert vor jeder Ausgabe. Wo ist denn da das Problem?
Je einfacher
die Struktur und je kurzfristiger der Handlungsstrang, desto einfacher und flexibler die Umsetzung.

Gruß
haduloha

 
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Fachkrankenpfleger Psychiatrie
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BAPP - Vorstand und Regionalgruppe Nord
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Marcus Franciscus

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Aus Senioreneinrichtungen kenne ich das "Vorstellen" von Medikamenten, in manchen allererste Handlung in aller Frühe oder in der Nachtschicht - früh um sechs bin ich noch müde und in der Nachtschicht naja... - aber deswegen wird ja kontrolliert. Zudem möchte ich auf eine Woche "vorgeblisterte" Medis aus manchen Apotheken hinweisen - die sind auch nicht unter Luftabschluss!
Auf "normalen" Klinikstationen ist eine Woche im Voraus eigentlich sinnlos - heut ist Hr. Meier da und morgen dort.
Gruß Marcus Franciscus
 
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i.w.S.d.W." Leerer" Pflegeberufe, Pflegetheoretiker "praktisch kann ich nur denken"
Momabo

Momabo

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Hallo haduloha,
danke für deine Antwort... Also, wir sind im Altenheim (mir ist klar, dass es im KH undenkbar wäre, wöchentlich zu richten) und da ändert sich nicht allzuviel, und wenn sich was ändert, wird es vom ND herausgenommen oder hineingetan, also kurzer Weg.
Nun zu deinen Fragen:
Wir haben Tagesdispenser mit vier Fächern, die auf einem Tablett stehen, die sind im Medischrank verschlossen, da ist es dunkel, durch den Plastikdeckel ist es auch relativ luftdicht, Feuchtigkeit kommt so gut wie keine rein.
Marcumar wird täglich nach Plan dazugerichtet.
Ebenso die Tropfen und Brausetabletten.
Uns geht es um den Aufwand pro Tag, der auch ca. 1-2 Std ausmacht, wenn man täglich richten würde und die könnte man in der Pflege wirklich gut gebrauchen...
Was mir etwas zu schaffen macht, ist, dass vom kontrollieren keiner spricht, unsere Chefin macht stichpunktartig Kontrollen, aber ich weiß nicht, ob sie alle durchkontrolliert. Da bin ich zuwenig da, werde sie aber heute mittag mal fragen...
Vielen Dank und schöne Grüße aus dem Süden
Momabo


Einmal pro Woche finde ich sehr bedenklich.
Neben der vermeintlichen "Ablösung" des Wirkstoffes (von der ich noch nie etwas gehört oder gelesen habe) gibt es ja doch einiges zu bedenken.
Wie bleiben die Medikamente eine Woche lang verwahrt?
Sind sie frei von dem Einfluss der Luftfeuchtigkeit, was ein Grund wäre sie nicht so lange im Voraus zu stellen?
Wie sieht es mit dem Lichtschutz aus? Bestimmte Medikamente sind nicht ohne Grund in Blistern verpackt, die Lichtundurchlässig sind (Aluminiumblister). Gerne in Anwendung bei Blutdrucksenkern und Psychopharmaka. Der ungehinderte Lichteinfall über eine Woche könnte schon erhebliche Konsequenzen für die Wirsamkeit des Präparates haben.
Wie Zeitnah lassen sich Medikamentenumstellungen realisieren? Etwa erst dann, wenn wieder neu gestellt wird?
Was macht ihr bei wechselhafter Dosierung (Marcumar? Lithium? Cortison?)?

Alternative zum bisherigen System:
Der Nachtdienst stellt täglich (oder nächtlich), der Tagdienst kontrolliert vor jeder Ausgabe. Wo ist denn da das Problem?
Je einfacher
die Struktur und je kurzfristiger der Handlungsstrang, desto einfacher und flexibler die Umsetzung.

Gruß
haduloha

 
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lemuelreist

Hallo zusammen!
Mir ist zwar bekannt, dass in Pflegeheimen für eine unterschiedliche Anzahl von Tagen (2-3 mal die Woche, eine Woche) gestellt wird, es hierzu auch lokal/regional unterschiedliche Anforderungen der HA und des MDK gibt. Nicht bekannt ist mir bisher, dass HA oder MDK tägliches Stellen fordern. Geht so auch nicht aus Prüfungskatalogen nach §80 SGB XI hervor. Aus gutem Grund: Das würde zu finanzierende Ressourcen erfordern.

Fachlich: Wenn die Einwirkung der Umweltbedingungen (T, Licht usw.) als Kriterium tatsächlich Geltung haben sollte, dann müsste für jedes Medikament eine gesonderte Prüfung und Feststellung des Stellzeitpunkts erfolgen. Mahlzeit!
Eine pauschale Tagesregelung wäre dann genau so abzulehnen wie das Stellen für mehrere Tage.

Schönes WE,
lemuel
 
H

haduloha

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Wir haben Tagesdispenser mit vier Fächern, die auf einem Tablett stehen, die sind im Medischrank verschlossen, da ist es dunkel, durch den Plastikdeckel ist es auch relativ luftdicht, Feuchtigkeit kommt so gut wie keine rein.
Marcumar wird täglich nach Plan dazugerichtet.
Ebenso die Tropfen und Brausetabletten.

Tut mir leid, klar habt ihr im Pflegeheim ganz andere Rahmenbedingungen und Anforderungen als in einer Klinik - falscher Fokus von mir :blushing:

Wie Du es beschreibst, habt ihr ein gelungenes System, was ihr da zum Einsatz bringt. Die kurzen Wege in der Anpassung (bei Änderungen) finde ich gut organisiert.
Aus mangelnder Erfahrung über die Arbeit in einem Pflegeheim aber meine Frage:
Wäre es wirklich so viel mehr zeitaufwändig, jede Nacht neu zu stellen?
Vielleicht bin auf diesem Auge ja blind, aber rein rechnerisch sollte es doch kaum einen Unterschied machen.
Was mir etwas zu schaffen macht, ist, dass vom kontrollieren keiner spricht, unsere Chefin macht stichpunktartig Kontrollen, aber ich weiß nicht, ob sie alle durchkontrolliert...
Da würde mir auch zu schaffen machen.
Die Medikamente müssen (!) kontrolliert werden.
Jeder in der Pflege sollte seine Durchführungsverantwortung ernst nehmen, da kann ich doch nicht Medikamente an Bewohner / Patienten ausgeben, ohne sie vorher selbst ! kontrolliert zu haben.
Ich würde nichts herausgeben, ohne es selbst zu überprüfen
- ohne Wenn und Aber!

Gruß
haduloha
 
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Sonnensturm

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Wäre es wirklich so viel mehr zeitaufwändig, jede Nacht neu zu stellen?
Vielleicht bin auf diesem Auge ja blind, aber rein rechnerisch sollte es doch kaum einen Unterschied machen.
Macht schon einen Unterschied, denke ich mal, rein rechnerisch.

7 X wö. Akte in die Hand, Medikamentenbehälter aus dem Schrank, Dispenser aus dem Schrank, Medi's richten, alles wieder in den Schrank, in Doku abzeichnen, Akte in die Ablage
Wenn das Ganze dann 2 Stunden dauert, sind es schon 14 Stunden, bei 1X wö. wären es nur 7-8 Stunden vielleicht. In den restl. 6 Nächten also jeweils 2 Stunden gewonnnen.

Sind zwar alles nur kleine Handgriffe, die sich aber summieren. Dagegen macht es keinen grossen Unterschied, zeitmässig, ob ich nun einen oder sieben Dispenser richte. Habe eh schon alles zur Hand.
Ist meine Erfahrung.

:eek:riginal: Wassermann
 
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Momabo

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Hallo ihr Lieben,
sorry, hatte in der letzten Zeit nicht allzuviel Zeit um hier reinzuschauen, hatte fast eine Woche ND, mit kleiner Pause dazwischen. grummel. Aber nun gut...
Danke für eure Antworten... habe mich sehr darüber gefreut...

Nun zu dir haduloha:
Aus mangelnder Erfahrung über die Arbeit in einem Pflegeheim aber meine Frage:
Wäre es wirklich so viel mehr zeitaufwändig, jede Nacht neu zu stellen?
Vielleicht bin auf diesem Auge ja blind, aber rein rechnerisch sollte es doch kaum einen Unterschied machen.

Es wäre sehr viel zeitaufwändiger, wie wassermann schon sagte, du mußt ja jeden Dispenser in die Hand nehmen, habe ich jahrelang gemacht und wir waren so froh als wir das endlich vom Tisch hatten...

Gestern hatten wir wieder Dienstbesprechung, sie (PDL) möchte jetzt anfangen, von Do bis Mo nach dem kurzen Frühdienst, die Medis zu stellen, jeweils für ein Wohnbereich, wieder für eine Woche. Mal sehen, wie sich das anläßt. Ich würde noch vorschlagen, an einem Tag für 20 und an einem anderen Tag für 30 Bewohner zu richten. Aber da zieht sie nicht so richtig, hatte es schon kurz angedeutet... Na ja, mal gespannt wie es ausgeht...

Für weitere Ideen aus anderen Häusern wäre ich dankbar..
lg Monika
 
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double19

double19

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Hallo @all,
Medis bleiben immer ein schwieriges Thema. Jedes macht es etwas anders. Ich kann berichten, dass der MDK in Rheinland-Pfalz keinen Stress macht, wenn die Medis eine Woche im Voraus gestellt werden. Im Vordergrund stehen da nicht die Umwelteinflüsse, sondern das korrekte Stellen und Vergeben.
Wöchentliches Stellen kann sehr anstrengend sein bei einem Wohnbereich ca. z.B. 25 Bewohnern mit durchschnittlich 6 Medikamenten pro Tag, verteilt auf alle Essenszeiten. Das sind Hunderte von Medis! Kein Wunder, wenn man sich nach einer Stunde mal vertut. :grin: Kürzere Stellzeiten halte ich dann für sinnvoll. Außerdem muss man Ruhe beim Stellen haben. Das ist wichtig!
Stellen direkt vor den Mahlzeiten in Verbindung mit der unmittelbaren Vergabe ist fachlich super, da derjenige, der stellt, auch vergibt und keien zusätzliche Kontrolle notwnedig ist. Ich bezweifele aber, ob die Personen, die die Medis vergeben und diese nicht gestellt haben, diese auch prüfen. Woher sollen die die Zeit nehmen?
Lichtgeschütze Lagerung, nach Bewohnern getrennt und b.B. verplistert dürfte selbstverständlich sein.
Das Umfüllen aus Wochendossets in bunte Becherchen macht auch Arbeit. Wenn man beim Stellen alle 2-3 Tage direkt in die Becher stellen kann, spart man Zeit.

Gruß double19
 
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Körnchen

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Hallo Momabo!:confused:
Habe mal so durch geschaut und bin auf dein Problem gestossen. Ich finde ,dass die PDL recht hat. Gesetzlich ist das auch so vorgeschrieben.Eigentlich noch exakter. Es soll der die Medikamente stellen , der sie auch verabreicht. Wie sichert ihr euch denn ab, wenn ihr Medikamente verabreicht, die jemand eine woche vorher gestellt hat und es falsch gemacht hat oder das Medikament bereits abgesetzt ist oder ein Neues dazu gekommen ist.Ihr wisst doch dann garnicht ,bei absetzen eines Medikamentes welches es dann ist,denn die Tabletten kann man doch dann nicht mehr herausfinden. Eine Lösung gibt es, wenn ihr es am Tage nicht zeitlich schafft. Schlagt eurer PDL vor , mit der Apotheke mit der ihr bestimmt zusammen arbeit eine Übereinkunft zutreffen, dass diese euch die Medikamente verblistert( für jeden Patienten eingeschweisst für eine bestimmte Zeit fertig macht). Die sind dann auch für die Veränderungen verantwortlich. Apotheken die einen gewissen Service bieten ,machen das bei Einrichtungen die für die Existenz der Apotheke wichtig sind.
Viel Erfolg wünscht dir Körnchen:idee:
 
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Escaflown

Escaflown

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Hallo Ihr!

Das Ausliefern von verbilsterten Medikamenten durch die Apotheke war auch schon öfter hier im Forum ein Thema. Aber so toll dieser Service auch sein mag, es entbindet nicht von der Haftungsfrage! Derjenige, der die Medikamente verteilt, muß sich auch bei verblisterten Medikamenten aus der Apotheke vergewissern, das diese mit der ärztlichen Anordnung eines Bewohners übereinstimmen / Beachtung der 6 - R - Regel!

In der Einrichtung in der ich arbeite, habe ich erst kürzlich das Stellen der Medikamente von 1x nächtlich auf 1x wöchentlich auf den Tag umgestellt. Diejenige Fachkraft, die Stellt, kommt an dem Tag nur zum Richten der Medikamente auf Station! Bewährt hat sich dabei der Stellbeginn um kurz vor sieben am Morgen - Störungen durch Kollegen und Bewohner sind zu dem Zeitpunkt sehr gering und umgedreht wird der Stationsablauf durch das Stellen nicht beeinträchtigt ( Dienstzimmer sind nicht allzu groß ).
Probleme mit kurzfristigen Medikamentenänderungen gab es bei uns bisher nicht.
Obwohl eine Pflegekraft extra zum Stellen kommt, spare ich im Monat ca. eine viertel Stelle ein - diese Zeit kommt wieder dem Bewohner zugute!

Liebe Grüße
Escaflown!
 
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Körnchen

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Hallo Escaflown !
Habe deinen Beitrag gelesen. Hast du bemerkt ,dass du dich in deinen Aussagen widersprichst? Ich meine die 6-R-Regel!! Geht ja dann bei euch auch nicht anzuwenden oder??:kopfkratz: :nono:
Das schrieb Körnchen für dich:icon_wave
 
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Hallo Mobabo,

wir stellen die Tabletten immer Nachts für den nächsten Tag, weil dafür am Tag keine Zeit dafür ist. Ok ich habe im Krankenhaus gearbeitet, selbst in der Psychiatrie wurden die Tabletten Nachts gestellt nur die Tropfen zur jeder Med. ausgabe extra gestellt.

Gruß

Silke
 
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Nachteule49

Hallo zusammen,

also bei uns ist es so das zwei examinierte Kräftedie nur halbtags arbeiten bei der Apotheke nebenbei angestellt sind. Sie stellen jeden Montag für eine Woche bei uns in der Einrichtung, also nur stellen dann Feierabend . Interessant ist, das es bei uns nicht Aspirin ist was frisch dazugestellt werden muss , sonder Omep. Nun ja soweit zum MDK etc....Wir im Nachtdienst müssen dann die Dosetten nehmen und für den Tag in kl. Töpfchen kippen...morgends mittags abends nachts. auch diese sind mehr oder weniger luftdicht verschlossen. Sie jeden Tag frisch zu stellen ist wirklich aus zeitgründen nicht möglich !!!

Sollten neue Medis dazukommen wird bei dem Bew. ein Reiter gezogen, dann dokumentiert das nachgestellt ist oder eben noch gemacht werden muss.

L.G. nachteule49
 
marion45_de

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Wiesbaden
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Hallöle!!!
Jetzt möchte ich hier auch mal was dazu schreiben.
Wir bekommen die Medis geblistert aus der Apotheke, dort werden sie zu mo/mi/ab/ und nachts herausgenommen und verteilt, bei Änderungen faxen wir das Mediblatt und die Apotheke schickt dann einen zweiten Blister dazu oder bei mehreren änderungen bekommen wir einen ganz neuen Blister und der alte wird wieder mitgegeben...
Das klappt ganz gut.....
***Schönen Tag *** Marion
 
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double19

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@Escaflown: Erkläre doch bitte mal, wie du das Personal einsparst. Mich würde die Rechnung interessieren.

@Körnchen: Worin liegt der Widerspruch, den du gefunden hast?

Gruß double19
 
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Körnchen

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Hey double19!
Hab ich doch geschrieben .Die 6 R-Regel,die du erwehnt hast.Die ist dann auch nicht gewährleistet,so ie du es beschrieben hast.Und in der Apotheke schon ,denn da gibt es ja den vertrag.Es hat dir ja auch jemand geantwortet, wo es praktiziert wird und es gibt es schon ganz oft ,was ich auch auf den diesjährigen Pflegekongress in Berlin erfahren habe.
Gute Nacht wünscht dir Körnchen
 
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