Medikamente richten nach 4 Augen Prinzip schwer durchführbar

Padrona

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Hallo,
habe folgendes Problem, arbeite auf einer Beatmungsstation auf der wir bisher in jeder Schicht unsere Medikamente für unsere zugeteilten Patienten selbst gerichtet und auch verabreicht haben.
Jetzt verlangt die PDL von uns das 4 Augen Prinzip, was aus meiner Sicht nicht durchführbar ist da ja jeder Blister unterschiedlich beschriftet ist und je nachdem an welcher Stelle er abgeschnitten wird ja nicht mehr zu erkennen ist um welches Medikament oder welche Dosierung es sich handelt. Zudem gibt es ja auch Medikamente die garnicht im Blister geliefert werden wie Nexium, PK-Merz. Novodigal usw. Somit ist die Fehlerquelle finde ich noch höher wie wenn ich selbst richte, kontrolliere und verabreiche.
Habe dazu keine Rechtlichen Angaben gefunden ob uns das vorgeschrieben werden kann oder nicht. Weiß hier wer mehr darüber ?
Hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt ;)
 
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DO
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Wir dürfen die Blister nicht abschneiden.
 
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Padrona

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Danke für die Antworten, aber genau das meine ich ja ... deshalb möchte ich das ja eben nicht so machen und würde gerne wissen ob es da was rechtliches gibt, da wir das ja von der PDL als Dienstanweisung bekommen haben. Möchte mich dagegen wehren
 
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Da es genügend Einrichtungen für beide Seiten gibt, ist wohl auch beides erlaubt: :kopfkratz:
Bei uns stellen wir nachts und der Frühdienst ist dann Auge 3/4.
Der weiß aber auch nicht unbedingt, wie die entsprechende Tablette aussehen sollte, die Apotheke schickt dauernd andere Firmen, je nach Kosten :banana:
 
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sterado

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Ich verstehe die Frage nicht: hier möchte man ein Fehlerausschlussverfahren nicht durchführen, mit der Begründung, dass man ein Verfahren durchführt, dass von vornherein fehlerbehaftet ist (siehe abgeschnittene, nicht einwandfrei lesbare Blister!)???
 
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