MDK Gutachten nach dem Tode

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Suedenkel

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Meine Mutter kam ls Notfall ins Krankenhaus, dann Kurzeitpflegen, dann Reha+Verlängerung, dann 2 Wochen nach Hause, dann Krankenhaus, dann Pflegeheim und war zwei Wochen später gestorben.
Bisher gekamen wir Pflegestufe 2 vorläufig und dann nach Akten 3.
Spätestens beim 2 Krankhaus war Sie kaum ansprechbar, wurde mit Sauerstoff versorgt und mehrrmals täglich umgebettet. Sie hat einen kaum erkannt, wohl eher geraten wer wir sind und das auch erst nach nach 1 Stunde bei der Sie laufen einschlief.

Welchen Zustand bewertet denn nun der MDK, den am Anfang oder den am Ende. Ich finde nun die 2 nach Aktenlage unerfreulich. Wobei ich nicht mal weiß ob das finanziell irgendwas ändern würde.

Was also bewerten die, bzw zu welchen Zeitpunkt.
 
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susi10

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Hallo
Also du hast schon richtig erkannt, finaziell ändert sich gar nichts für die Angehörigen. Ab Pflegegrad 2 wird das Pfelegheim bezahlt.
Die Versicherte zahlt mit PG 5 genausoviel wie in PG 2. Alle Leidungen werden im Krankenhaus eingestellt.
Also wird sich nichts ändern mit einem höherrn Pflegegrad.
 
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ludmilla

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Es wird in der Tegel der Zustand kurz vor dem Tod bewertet. Man darf sich nichts vormachen, eine Begutachtung nach Aktenlage kann die tatsächliche Situation nicht vollständig erfassen. Man erfasst (erfragt) den letzten pflegerischen Bedarf ab und urteilt dann.
Inwieweit dir für die 2 Wochen der Pflege deiner Mutter zuhause einen höheren Pflegegrad genutzt hätte, kann ich dir nicht sagen. Dafür wissen wir zuwenig. Ggfs. müsstest du Widerspruch einlegen, wobei die Frist wahrscheinlich abgelaufen ist. Da die überwiegende Pflege stationär erfolgt ist und im häuslichen Umfeld nur in einem überschaubarem zeitlichem Rahmen, wird es keinen großen Unterschied finanziell machen. Da müsste man überlegen ob ein Widerspruch (bei nicht abgelaufener Frist) mit dem erforderlichen Aufwand sinnvoll ist!
Ich wünsch dir, dass du nach dem Tod deiner Mutter Ruhe und Kraft hast alles zu verarbeiten!
 
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LeanderVan

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Welchen Sinn hat die Anfechtung des Gutachtens nach dem Exitus?
Der MDK hat ja eine Höherstufung bewilligt, als die Patientin das zwote mal im KH war.

Oder geht es hierbei darum, vermeintlich zu niedrige Leistungen einzuklagen?
 
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ludmilla

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Den Sinn, dass man für die Zeit, in der man gepflegt hat auch den korrekten Pflegegrad bekommt. Der Unterschied zwischen Pflegegrad 3 und 5 sind nicht gerade Peanuts. Natürlich muss man begründen können warum man denkt es stehen einem höhere Leistungen zu und man muss abwägen ob einem der Aufwand es Wert ist.

Hier hat der MDK zwar eine Höherstufung empfohlen, aber vielleicht war das nicht ausreichend. Und zunächst mal muss man in Widerspruch gehen, das Einklagen käme erst im nächsten Schritt!
 
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LeanderVan

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Solange der Patient sich im Krankenhaus befindet, ist es nebensächlich, welchen Pflegegrad er besitzt.
Desweiteren ist der Patient 2 Wochen im Pflegeheim gewesen, bereits mit einem höher gestuften Pflegegrad, anschließend verstorben.

Wozu da noch die Höherstufung anfechten?
 
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LeanderVan

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Und welchen Sinn hat es, bis zu vier Wochen Pflegegeld zu erhalten, wenn dafür keine Leistungen vollbracht werden?
 
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ludmilla

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Und welchen Sinn hat es, bis zu vier Wochen Pflegegeld zu erhalten, wenn dafür keine Leistungen vollbracht werden?
Da musst du den Gesetzgeber fragen!
Aber Pflegebedürftige müssen häufig Menschen beschäftigen und bezahlen deren Lohn mit dem Pflegegeld. So habe ich das in der eigenen Familie erlebt. Festeingestellte Haushaltshilfen kann man ja nicht einfach freistellen für diese Zeit, die müssen weiter bezahlt werden.
Ich finde bevor man hier aber Dinge behauptet, dass bei KH-Aufenthalten des Pflegebedürftigen kein Pflegegeld bezahlt wird, sollte man sich mit der Gesetzeslage vertraut machen!
 
P

Pevaueff

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Und welchen Sinn hat es, bis zu vier Wochen Pflegegeld zu erhalten, wenn dafür keine Leistungen vollbracht werden?
Wir wissen aus den Darstellungen des TE gar nicht ob und welche Leistungen zuhause erbracht wurden. Wir wissen lediglich dass die Mutter zwei Wochen zuhause war. Diese Tatsache rechtfertigt aber die Frage eines Laien ob und in welcher Höhe Pflegegeld/Sachleistungen zustehen.
 
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LeanderVan

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Da musst du den Gesetzgeber fragen!
Aber Pflegebedürftige müssen häufig Menschen beschäftigen und bezahlen deren Lohn mit dem Pflegegeld. So habe ich das in der eigenen Familie erlebt. Festeingestellte Haushaltshilfen kann man ja nicht einfach freistellen für diese Zeit, die müssen weiter bezahlt werden.
Ich finde bevor man hier aber Dinge behauptet, dass bei KH-Aufenthalten des Pflegebedürftigen kein Pflegegeld bezahlt wird, sollte man sich mit der Gesetzeslage vertraut machen!
Wenn privat festangestellte Haushaltshilfen beschäftigt werden, die man nicht freistellen kann, dann ist es eigenes Organisationsverschulden.
Niemand zwingt Sie, Haushaltshilfen privat zu beschäftigen. Sie haben die Möglichkeit, solche Kräfte über Pflegedienste zu beziehen, sodass das unternehmerische Risiko bei "Patientenausfall" der Pflegedienst trägt.
 
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ludmilla

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Wir wissen aus den Darstellungen des TE gar nicht ob und welche Leistungen zuhause erbracht wurden. Wir wissen lediglich dass die Mutter zwei Wochen zuhause war. Diese Tatsache rechtfertigt aber die Frage eines Laien ob und in welcher Höhe Pflegegeld/Sachleistungen zustehen.
Genau! Es gibt hier einige Konstellationen, die diese Frage rechtfertigen. Die Angehörigen müssen entscheiden, ob es Sinn macht in Widerspruch zu gehen. Ich würde es tun und die Situation der Mutter ausführlich beschreiben und an die Pflegekasse senden.
Meiner Erfahrung nach, wird solchen Widersprüchen meist abgeholfen!
 
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ludmilla

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Wenn privat festangestellte Haushaltshilfen beschäftigt werden, die man nicht freistellen kann, dann ist es eigenes Organisationsverschulden.
Niemand zwingt Sie, Haushaltshilfen privat zu beschäftigen. Sie haben die Möglichkeit, solche Kräfte über Pflegedienste zu beziehen, sodass das unternehmerische Risiko bei "Patientenausfall" der Pflegedienst trägt.
Wie man die Pflege organisiert ist allein die Sache des Pflegebedürftigen und seiner Angehörigen. Rein zeitlich gesehen bekommt man vom Pflegedienst nicht das was man zeitlich durch eine Haushaltshilfe bekommt, die auch einen Teil der Pflege übernimmt. Wenn eine pflegende Tochter noch Teilzeit arbeitet und während dieser Zeit jemand fest einstellt ( u.a. Zur Beaufsichtigung von einem Demenzkranken) und das vom Pflegegeld bezahlt wird kann man das tun und geht niemand etwas an. Und diese Haushaltshilfe kann nicht immer nach Hause geschickt werden und nicht bezahlt werden, wenn der Pflegebedürftige für einige Tage im KH ist. Und u.a. deshalb wird das Pflegegeld für 28 Tage weitergezahlt!
 
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