McPflege zieht sich zurück...

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W

Wiggum

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Basis-Konto
04.08.2007
85598
...vom deutschen Markt!

Kam gerade im TV.

Aufgrund von "Anfeindungen" etc.

viele Grüße,
Stefan
 
Qualifikation
Pflegedienstleiter
Fachgebiet
Seniorenheim
myschonok

myschonok

Mitglied
Basis-Konto
19.06.2007
41836
Bin nicht super glaübig, aber vom ganzem Herzen sage ich:
dem Gott sei Dank!:thumbsup2:
 
Qualifikation
Altenpflegerin
Fachgebiet
Geronto
S

STS

Mitglied
Basis-Konto
14.07.2006
46147
Tatsächlich.

Unsere Intention war es, qualifiziertes und sozial versichertes osteuropäisches Betreuungspersonal zu erschwinglichen Preisen bundesweit anzubieten. Es gab sehr viele positive Reaktionen von Betroffenen und sehr viele negative Reaktionen von Verbänden. Aufgrund der vielen negativen Reaktionen und der massiven persönlichen Anfeindungen auf unseren Hilfe orientierten Ansatz ziehen wir nun jedoch die Konsequenz und ziehen uns aus dem Markt zurück.
Okay, ciao.
 
Qualifikation
Stationsleitung
Fachgebiet
Interdisziplinäre Wahlleistung
André Gottlieb

André Gottlieb

Mitglied
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Wachsam bleiben!

Auch wenn diese Krokodilstränen professionell formuliert sind (Ich denke da z.B. an die Diskussion der EU-Dienstleistungs-Richtlinie, wo im letzten Moment eine Öffnung für Pflegende aus osteuropäischen Länder ohne eine Verbindlichkeit zu gleichen Bedingungen wie in Deutschland verhindert wurde.) , wenn diese Firma gescheitert ist bedeutet das nicht, das andere geschickter sind...

Wir haben nun mal eine Entwicklung im Gesundheitswesen zu Franchise-Strukturen oder anderen Ketten: Doc Morris, McDent und Asclepios, etc. Und das Argument ist immer der Preis.

Auf jeden Fall einen dicken Dank für die "negativen Raktionen" der Verbände. Geht doch!
 
Qualifikation
Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegewirt, Pflegewissenschaftler
Fachgebiet
Student
Clavius

Clavius

Aktives Mitglied
Basis-Konto
12.09.2006
44143
Das ist trotz allem nur der Anfang!!!
Es sind jetzt schon so viele illegale Arbeitskräfte in der 24h Pflege, daß auch bald wieder es einer legal anbieten will.
Mit Lohndumping kann man halt viel Geld verdienen.:mad_2:


Grüsse von Clavius
 
Qualifikation
Krankenpfleger
Fachgebiet
PDL
myschonok

myschonok

Mitglied
Basis-Konto
19.06.2007
41836
[FONT=&quot]In unseren Kreisen wird auch die billige Pflege angeboten und sollte auch in Europa umgesezt werden was- hoffentlich- NIE statt findet.
[/FONT]
[FONT=&quot]
[/FONT]
[FONT=&quot]KREIS HEINSBERG. [/FONT][FONT=&quot]Frau K. zieht vier Kleider übereinander, nimmt ihre Tasche, zieht Hut und Mantel an und wartet vor ihrer Zimmertür. Stundenlang, ohne dass etwas passiert. Auf die Frage, worauf sie warte, antwortet die 96-Jährige:[/FONT]
[FONT=&quot]„Bin fertig.“ Abends legt sie sich zwar ins Bett, weigert sich aber, Hut und Mantel abzule­gen. Die Tasche um-klammert sie fest. Nach wenigen Tagen ist der Spuk vorbei. „Wieder gut“, sagt sie dann. Be­vor nach einigen Wochen alles wieder von vorn beginnt. Frau K. ist eine Pati­entin in einem Pro-8-Pflegeheim, von denen es mittlerweile vier im Kreis Heinsberg gibt: zwei in Erke­lenz-Kückhoven, eines in Gangelt Breberen und ein weiteres in Ubach-Palenberg. Zudem haben Franziskaner in Thüne das Modell baulich umgesetzt.[/FONT]
[FONT=&quot]Pro 8 ist ein ungewöhnliches innovatives Konzept für Demenzkranke. So einzigartig sogar, dass der Vorsitzende im Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit im Europäischen Parlament, Karl-Heinz Florenz, die Pro-8-Ge-schäftsifihrer Johannes Heinrichs, Hans Rütten und Willi Stotzem nach Brüssel eingeladen hat. „An dem Konzept überzeugt, dass den Bewohnern stets das Gefühl ver­mittelt wird, immer noch die Per­sönlichkeiten zu sein, die sie frü­her einmal waren“, begründet Flo­renz seine Entscheidung. Heute wird die Idee einem hochrangigen Expertenteam vorgestellt.[/FONT]
[FONT=&quot]„Ich habe immer wieder be­obachtet, wie Demenzkranke am Ende des Ganges stehen geblieben sind und nicht von allein auf die Idee kamen, sich umzudrehen, um wieder in die andere Richtung zu gehen“, beschreibt Heinrichs ein Problem, das er in seiner Funk­tion als Heimleiter in Breberen oftmals beobachtete. Als er dann[/FONT]
[FONT=&quot]Pro-8-Pftegeheim aus [/FONT][FONT=&quot]Heinsberg wird zum Modell für Europa[/FONT]
[FONT=&quot]Innovatives Konzept für Demenzkranke wird [/FONT][FONT=&quot]heute in Brüssel [/FONT][FONT=&quot]vorgestellt . HEIMLEITER JOHANNES HEINRICHS [/FONT][FONT=&quot]über eine Lösung nachdachte und im Fernsehen einen Formel-l-Par­cours sah, war die Idee geboren:[/FONT][FONT=&quot][/FONT]
[FONT=&quot]Demenzheime, die baulich einer Acht nachempfunden sind. Auf­grund seiner Erfahrung knüpfte er noch andere Bedingungen an die Umsetzung: Die Demenzpatienten sollten solitär betreut, ein neues Pflegekonzept aufgestellt sowie die Kosten so gering wie möglich gehalten werden. [/FONT][FONT=&quot]„Für jeden Moment, in dem ein Bewohner Lacht oder sich freut, Lohnt sich die Arbeit.“[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Heute kann er[/FONT]
[FONT=&quot]sagen: „Wir haben das alles genau erreicht.“[/FONT]
[FONT=&quot]Wissenschaftlich belegt dies eine Studie der Fachhochschule Emden von Professor Jörg Tänzer, die Pro 8 höchste Effektivität be­scheinigt. „Damals konnten wir nicht ahnen, dass die Idee solche Wellen schlägt“, erinnert sich der Geschäftsführer an die Anfänge, als ihn so mancher als „Spinner oder Verrückten“ tituliert habe, „doch wenn der Geist schon weit weg ist, brauchen die Patienten eine Umgebung, in der sie sich nicht verlaufen können.“ Für die­sen Zweck ist die Acht ideal. Die „Kreuzung“, auch genannt das „Dorfzentrum“, bietet eine hohe Uberschaubarkeit, hier spielt sich das Leben ab. Die Zimmer gehen von den Fluren ab, so dass gleich­zeitig Sicherheit sowie Geselligkeit gewährleistet sind. Die beiden Schleifen bieten ausreichend Be­wegungsfreiheit für Menschen, die, wie es Heinrichs ausdrückt, ihren Gedanken hinterher ren­nen. Tatsächlich gehören Ruhelo­sigkeit und Wandern zu den häu­figsten Symptomen dieser Krank­heit, die bis heute Rätsel aufgibt.[/FONT]
[FONT=&quot]Demenz heilen zu wollen, ha­ben Heinrichs und Rütten schon lange aufgegeben. Deshalb haben die Geschäftsführer auch das neue Pflegekonzept entwickelt: „Solan­ge er sich nicht selbst oder andere[/FONT]
[FONT=&quot]gefährdet, begegnen wir dem Kranken in seiner Welt und versu­chen nicht, ihn zu ändern.“ Und wenn ein Patient Kiste um Kiste aufeinanderstapelt, weil er früher in einem Verpackungslager tätig war, dann darf er das im Pro-8-Heim ebenso. „Wir führen nur Re­gie. Das Drehbuch schreiben die Demenzkranken“, versucht Hans Rütten die Patienten-Pfleger-Be­ziehung zu beschreiben.[/FONT]
[FONT=&quot]Bis dato galten die in Hamburg entwickelten Versorgungskonzep­te als Optimum in der Branche. Die Studie von der Fachhöchschu­len Emden attestiert der Idee der Kreisheinsberger allerdings eine wesentlich höhere Wirksamkeit. Neben Gefühlsregungen wie Freu­de, Angst, Wut und Interesse, die allesamt bessere Werte aufweisen als im norddeutschen Modell, wurden auch die Teilnahme an heiminternen Veranstaltungen so­wie die Kosten durchleuchtet. He­raus kam, dass im Gegensatz zu der „Besonderen stationären De­mentenbetreuung in Hamburg das Pro-8-Konzept ohne Zuschläge auf die normalen Pflegesätze aus­kommt.[/FONT]
[FONT=&quot]Auf diese Ergebnisse ist auch ei­ner der führenden Sozialwissen­schaffier der Welt, Dr. Bernd Schulte vom Max-Planck-lnstitut in München, aufmerksam gewor­den. Der Experte stellt das Konzept heute vor Fachpublikum, das aus Abgeordneten, Vertretern von So­zialeinrichtungen und Fachpresse besteht, in Brüssel vor.[/FONT]
[FONT=&quot]Anfragen aus Portugal, Nieder­landen, England, Finnland und Polen sind schon bei den Pro-8-Geschäftsführern auf dem Tisch gelandet. „Es ist schließlich im In­teresse aller, die Kosten so gering wie möglich zu halten und trotz­dem eine qualitativ hohe Pflege zu bieten“, findet Heimleiter Johan­nes Heinrichs, der unermüdlich für sein Konzept im Einsatz ist.[/FONT][FONT=&quot] Für ihn aus plausiblem Grund: „Für jeden Moment, in dem ein Be­wohner lacht oder sich freut, lohnt sich die Arbeit.“ Oder eben, wenn Frau K. sagt: „Wieder gut.“[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot] Ich habe für diese Herr gearbeitet...und es war alles andere als qualitativ gute Pflege.Und überhaupt nicht billig...kostete einfach mehr die Familie oder selber der BW - und nicht Staat.[/FONT]
[FONT=&quot]Egal was ich über Hamburgermodell denke, ist für mich die Arbeit von Prof.Wojnar ein Meilenschritt in die Pflege von demenz erkrankten.
[/FONT]
 
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