Manipulation, Aufhetzen und verschwinden von AVO und Medis die vertauscht werden

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mohrruebe

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Dann mache Deine Arbeit dort so gut wie möglich. Nur dafür bist Du verantwortlich, nicht aber für das Handeln oder Unterlassen von anderen. Und ziehe die Möglichkeit in Betracht, daß nicht alles, was Du so vom Hörensagen her weißt, auch tatsächlich so ist.
 
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TanjaSusi86

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Dann mache Deine Arbeit dort so gut wie möglich. Nur dafür bist Du verantwortlich, nicht aber für das Handeln oder Unterlassen von anderen. Und ziehe die Möglichkeit in Betracht, daß nicht alles, was Du so vom Hörensagen her weißt, auch tatsächlich so ist.
Ja das tu ich, ich höre nicht auf gelästert ich habe Beweise, Fotos Dokus.... Aber die wo mir das gegeben haben haben so angst
 
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marinadiezweite

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Hallo Tanja, ich finde, du hast ein paar wirklich gut brauchbare Tipps erhalten. Was hier noch angemerkt wurde, dass es eine ''dumme'' Antwort gab, kann ich momentan nicht so wahrnehmen oder erkennen. Aber ich muss mal so sagen, wir können dir nicht helfen, Beweise zu sichern oder dir Tipps zu geben, wie man Beweise sichert. Denn vor allem siehst du da die nächste Gefahr. Dass deine ''Chefin'' dahinterkommt. Letztlich muss man sich entscheiden, wo man hinwill mit seinen Gedanken und Beschreibungen.
Deshalb frage ich nochmal konkret. Den Bewohnern tut es ja nicht weh, wenn die Desinfektionseimer weg sind. Ebenso tut es ihnen nicht weh, wenn die Temperaturkurven weg sind. Aber es ist schon seltsam. Ferner ist es nicht gesagt, dass man dir damit schaden wollte. Oder ob da nur jemand vorsichtshalber alles weggenommen hat, weil da Angst von anderer Seite war, dass da was nicht korrekt ist. Wenn du aber das Gefühl hast, dass das nur gegen dich geht, dann würde ich auf jeden Fall alle meine Beobachtungen sachlich aufschreiben. Wichtig ist, dass man da niemanden verdächtigt. Aber genau schreibt, was bis wann noch da war.
Auch die Medikamenteänderungen würde ich nochmal so bemerken.
Trotz aller deiner Vorwürfe, es hilft dir kaum weiter, wenn du weitere Geschichten dazu erkundest, wer schon alles auffällige Dinge dort bemerkt hat. Weder wird die Beweislage dann dichter noch hilft es dir und deinen Bewohnern, bei denen du gern bleiben möchtest.
Vielleicht hoffst du, dass aufgrund dieser Informationen jemand abgesägt wird. Was verständlich ist. Ich denke mal, das ist meine persönliche Meinung und ich hoffe nicht, dass diese dumm ist, es ist sinnvoll, dass du diesen Brief schreibst, dabei sachlich bleibst und vor allem ganz klare ''Forderungen'' stellst. Wie zum Beispiel Infos über Medänderungen. Versuch macht klug.
 
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Igel77

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Dann mache Deine Arbeit dort so gut wie möglich. Nur dafür bist Du verantwortlich, nicht aber für das Handeln oder Unterlassen von anderen. Und ziehe die Möglichkeit in Betracht, daß nicht alles, was Du so vom Hörensagen her weißt, auch tatsächlich so ist.
Der Ratschlag ist natürlich inhaltlich richtig.

Er ist nur aus der Kategorie "Leichter Gesagt Als Getan". Er ist als taktischer Hinweis in der Situation eigentlich nicht zu gebrauchen, denn ...

1) Niemand macht keine Fehler.
2) Wer Fehler finden will, findet immer welche.
3) Der Zustand aus Angst und Paranoia, der sich in solchen Situationen entwickelt, führt selten zu weniger Fehlern. Hinzu kommen fehlende Erholung, dauerleere Batterien ...

Was ich hier spüre, ist eine toxische Führung. Oder so etwas in der Art. In dem Fall gebe ich Dir recht, mir fehlt auch noch etwas. Kann den Finger nicht drauflegen, ist nur ein Bauchgefühl.
 
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marinadiezweite

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Natürlich macht niemand keine Fehler. Soll das eine Entschuldigung sein, dafür, dass vielleicht eventuell vorliegende Fehler beim Entfernen der Desinfektionseimer, Medikamente, Temperaturtabellen doch nur Fehler waren und kein absichtliches Tun? Oder heißt das, wer fehlerhafte Dinge entdeckt, soll sich zuerst bei sich selbst umschauen, ob er auch schon mal Fehler gemacht hat. Vermischt man da nicht mehr als zwei Sachen? Ein Fehler bleibt ein Fehler, in der Altenpflege haben einige Fehler sogar noch ganz andere Namen. Und ein Fehler wird nicht weniger schlimm, wenn andere auch Fehler machen.
Wessen Fehler sind nun gemeint, bei niemand macht keine Fehler? Ich hab gerade das Gefühl, ein wenig oder sehr stark in dialektische Verwicklungen verknotet zu werden. Sachlich ist wie schon mal gesagt anders.
Und zweitens, ver Fehler finden will, findet immer welche. Nun, bei den vorliegenden Dingen ist es am Anfang ganz easy gewesen. Man kann problemlos herausfinden, was genau falsch war oder verschwunden war. Und ohne eine ''Verschwörungstheorie'' ist es erstmal viel viel sinnvoller festzustellen, das ist mir aufgefallen. Und ich brauche die und die Zettel, die Verordnungen und diese Desinfektionseimer. Denn Stress ausgebrannt, hin und her, bestimmte Dinge in der Altenpflege sind systematisch zu klären. Da kommt die Menschlichkeit schon mal gar nicht zu kurz.
Die Angst, was zu sagen, hm, klar, jemand, der befürchtet rausgemobbt zu werden, wird ängstlich und macht Fehler. Wenn man aber schon dieses Gefühl hat, über verschiedene konkrete Massnahmen, (ich meine dabei jetzt nur das, was im konkreten Fall an anscheinendem Mobbing auftritt, nicht die anderen Fälle, die einem Bekannten und früher zugeordnet werden) rausgeärgert zu werden. DAnn kann ich nur raten, dem Feind ins Gesicht zu sehen. Und das ist immer im sachlichen Bereich. Sollte man wirklich, auch wenn man nun bei der Arbeit stillschweigt, durch weitere miese Dinge rausgeekelt werden, nützen einem Vermutungen gar nichts sondern nur konkrete Hinweise auf Gespräche, auf schriftlich festgehaltene Dinge, die einem aufgefallen sind, und so weiter. Versuch ist immer besser als Angst haben.
 
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Igel77

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Im Zweifel gibt es in diesem Job zu wenig Dialektik. Wir sind ja da, wo wir als Profession stehen, weil wir nicht streiten können.

Wie verhält sich jemand in einer Mobbing-Situation, bei dem jemanden etwas unterstellt wird, getan zu haben, was nicht der Wahrheit entspricht?

Man prüft alles doppelt und dreifach, hinterfragt sich selbst, verunsichert sich selbst. Abläufe, die ins prozedurale Gedächtnis übergegangen sind, werden plötzlich dadurch verlangsamt, dass man sich selbst massiv zu kontrollieren anfängt, Protokolle schreibt ... das alles erfordert einen großen Aufwand von Zeit und Energie. Die dann in unserer sonstigen Arbeits - und Freizeit verloren geht, was wiederrum direkte Auswirkungen auf die Versorgung der uns anvertrauten Menschen hat.

Und wenn ein Chef einen wirklich loswerden will, dann wird er einen Weg finden. Sich einmalig verspäten, kann schon für eine Abmahnung/Kündigung reichen. Einen Arbeitsgerichtsprozess durchzustehen, um dann am Ende das Verhältnis doch nur wegen "Zerrüttung" und Abfindung aufzulösen, halte ich für vergeudete Lebenszeit und -energie.

Da ist es meiner Meinung nach besser zu sagen: Wenn das Klima hier so vergiftet ist, dass ich mir wegen jedem Kleinscheiß existenzielle Sorgen machen muss, dann gehe ich lieber. Insbesondere, wenn es Doppelstandards zu geben scheint.

Jeder ist ersetzbar. Hat man uns ja immer gelehrt.
 
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@Igel77: Sie kann nicht gehen, sie kann die Patienten nicht alleine lassen, sie liebt ihre Patienten.

Nein, dies ist keine Häme oder anderes negative Meinung über sie. Dieses ihr Denken/Empfinden ist so und kann evtl. irgendwann geändert werden, aber jetzt ist es noch nicht so weit
 
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marinadiezweite

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Hallo Igel77, ui, ich stehe nicht da bei meiner Arbeit, wo ich stehe, weil ich nicht streiten kann. Im Gegenteil, ich streite gern mal. Und kriege dafür auch ab und zu ordentlich einen drauf. Aber für mich stellt sich immer die Frage, was will ich und wo will ich damit hin. Deshalb mache ich da große Unterschiede. Wegen einer nicht dokumentierten und auch nicht vollzogenen Lagerung kann ich ganz schön ''zickig'' sein. Und darauf rumhaken. Bis es so gemacht wird, wie ich es möchte. Auch über falsch gegebene Medikamente reg ich mich nicht nur auf sondern finde auch heraus, warum das so gelaufen ist. Wenn aber letztlich bei einer Sache nichts bei rauskommt und keiner es gewesen sein will, dann kommt zuerst einmal nur Schadensbegrenzung und sehr sehr aufmerksam sein, dass bestimmte Dinge in Zukunft nicht mehr passieren. Das zu dem Thema, plötzlich war der MDK da und die Zettel weg. Sich mit der Frage aufzuhalten, wer mich da speziell warum rausmobben will, kostet unnötig Zeit und bringt meiner Meinung nach gar nichts.
Aber ich gebe dir REcht, dass das Selbstbewusstsein unterschiedlich ist. Das aber alle Pflegekräfte gleich sind und gleich reagieren, wenn ihnen was vorgeworfen wird, nein, das akzeptiere ich nicht. Angst hat nur, wer sich für dumm hält, glaube ich. Verschwundene Zettel, die gestern noch da waren, haben nichts mit Dummheit und nichts mit mir zu tun.
Medis ohne ärztliche Anordnung auch nicht. Was ich daraus mache und wie ich bei solchen Auffälligkeiten weiter verfahre, das ist schon wichtig.
Ich meine, der Ausgangspunkt war ja ein konkreter Fall. Und dieser ist durch den MDK-Besuch, warten auf die Ergebnisse, erstmal abgeschlossen. Den Mut zu haben, einfach ohne Vorwürfe aufzuschreiben, was einem aufgefallen ist, sollte man immer haben. Ich könnte nicht meine Arbeit weiter machen, wenn ich wüsste, dass ''meine'' Bewohner falsche Medikation bekommen. Aber von dem Tag an beginnt für mich eine neue Zeitzählung. Denn wer es nicht versucht, weiß auch nicht, was letztlich dabei herauskommt.
Und in der Tat passiert manchmal gar nichts daraufhin. Dann werde ich mehr und vermehrt auf meine Unterlagen aufpassen.
Das zweite ist, dass du schreibst, weder Zeit noch Nerv für Aufschreiben von Mobbing. Es geht nicht nur ums Aufschreiben, es geht darum, dass man jedes Mal, wenn man ein kleines kurzes Gespräch hatte, (also hier wäre das Beispiel mit den Zetteln, die einen Tag vorher noch da lagen, und niemand hat diejenige beschuldigt, dass sie sie verlegt hat, da meist solche Unterlagen im Dienstzimmer offenherumliegen), sich nicht in endlosen Diskussionen verwickelt. Sondern dann eine kleine Notiz zu Hause macht. Datum, es ging um die verlorenen Zettel, Gesprächspartner war... . Und vielleicht noch paar Tage später: Neues Vorgehen, die Zettel werden nun jeden Abend in PDL-Fach gelegt.
Im Wege steht einem in der Tat immer, wenn man meint, man soll hier auch gleich schuldig gesprochen werden.
Es ist übrigens nicht so, dass man wegen Zuspätkommens eine Abmahnung erhalten muss. Und diese zur Kündigung berechtigt. Ist mir aber klar, dass das und andere Fakten dann gern jemanden verwendet werden, den man loswerden will. Bei einer Kündigung kommt man nicht mit ''der hat mich gemobbt'' und ''ich habe das Gefühl'', durch. Ich glaube auch nicht, dass man dann noch wild darauf ist, weiterbeschäftigt zu werden.
 
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asot71

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Ja würde ich schon sagen, sie schreibt :
"enge Bindung zu den Bewohnern"
Sind es Bewohner oder schon Oma/Opa Ersatz?
Gerade in dem Beruf ist eine gesundes

Maas an Zuwendung und Distanz wichtig, sonst ist Burnout vorprogrammiert.
In dem Beruf sollte es auch nicht um persönliche Symphatie gehen, denn alle Bewohner haben die gleiche Aufmerksamkeit und Beachtung verdient und man fängt sonst irgendwann an zwischen liebe und böse Bewohner zu unterscheiden.
So ein Berufsleben ist sehr lang da muss man echt aufpassen sich nicht in Beziehungswirrwar zu verrennen und Emotional auszubrennen,
denn da werden noch sehr viele Bewohner kommen die Fürsorge brauchen.
Oma und Opa sind zuhause.
Das ist Familie.
Bewohner im Pflegeheim sind es nicht.
Das sollte man immer im Kopf haben.
Gerade sehr junge Kolleginnen gehen da sonst sehr schnell kaputt.
Schade eigentlich.
und entsprechend zu verhalten.
 
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weiß-heiß

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schlimm!
Man darf ja auch keine Smart-Phone-Fotos machen. :) So was ist ne indirekte Kündigung, wenn niemand hinter dir steht, und du allein gestellt bist, dann klingt das alles extrem ungemütlich.

Mir sind auch schon unlautere Sachen passiert ... Wer will, kann einem sonstwas unterschieben!
In der Regel hat keiner ein Interesse an Richtig-Stellung, genauer korrigierter Sachverhalt oder privaten Notizen der Wahrheit. Auch die Angehörigen verstehen unsere Sorgen über unlauteres Mobbing und solche Fach-Spielchen nicht. Aber ich glaube dir! :) Vielleicht erleichtert das was!
 
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TanjaSusi86

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Vielen lieben Dank für die ganzen Antworten. Ich weiß für jemanden der es zu lesen bekommt ist es sehr schwer es zu verstehen.
Den Ausdruck ich liebe meine Bewohner war falsch geschrieben, da auf der Station nur 8 Bewohner sind ist es eine sehr harmonische Bindung und sie erzählen mir vieles wo sie eigentlich nicht erzählen.

Ich habe im Krankenhaus gelernt und musste da gehen da meine Schwiegermutter damals auf dieser Station behandelt wurde, sie hatte Krebs und ich habe alles an vorderster Front mitbekommen, nicht nur privat.
Ich liebe meine Arbeit, jeder macht Fehler keiner ist perfekt, jedoch wenn es ins gefährliche geht und ich einfach keinen Ansprechpartner finde ist es für mich eine Situation wo ich nicht zur Ruhe komme.

Ich weiß ich alleine kann was machen und vielleicht auch ändern.

Wie auch immer vielen Dank an Alle die sich die Zeit genommen haben um zu antworten. Lg
 
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marinadiezweite

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Hallo, ich hab noch ein, zwei Gedanken zu diesem Beitrag. Der erste ist, dass man sich hier natürlich ausjammern und alles genau schildern kann. Wo sonst wenn nicht hier. Oder vielleicht doch lieber mit einer lieben Kollegin. Aber letztlich kann niemand hier beurteilen, ob alles so ist. Also klar kann man seine Meinung dazu sagen. Und ich möchte vor allem nichts davon in Frage stellen oder bezweifeln. Aber vieles sind auch einfach Mutmaßungen über die Chefin des Heimes, über die Art und den Grund, warum dort Unterlagen verschwunden sind. Das geht in meinen Augen nicht. Man kann das alles so schreiben. Aber mir liegt es fern, mit solchen Mutmaßungen und Verstrickungen mitzugehn und aufgrund dieser eine Bewertung zu vollziehen, wer hier gemobbt wird bei der Arbeit.
Der zweite Punkt ist, dass ich es immer erst mal versuchen würde, meine Sicht der Dinge bei der Arbeit zu schildern. Da bleib ich bei und da steh ich zu. Wer es nicht wenigstens versucht, weil er meint, die Antwort und Folgen bereits zu kennen, ist für mich zumindest hm, unglaubwürdig? Nein, ich weiß nicht das richtige Wort dafür. Aber es schadet nicht, in so einer verworrenen Situation, wo man meint, gemobbt zu werden, den Grund für das Mobbing herauszufinden. Da ist man mit Mutmaßungen ganz schön weit entfernt von der Wahrheit. Und tut sich selbst auch nichts gutes. Und blockiert sich selbst, lenkt sich selbst ab.
Mir scheint auch nicht, dass hier mangelndes Selbstbewusstsein das Problem zu sein scheint.
Aber es hat ja Folgen für die Arbeit, wenn man so auf einer Art ''Verschwörungstheorie'' beharrt. Nicht, weil ich das ganze bezweifle, sondern weil es einen ja lähmt.
So, das zweite, ganz am Anfang dieses Beitrags steht: ''Ja, ich weiß, ich sollte kündigen''. So sinngemäss. Ist das laut gedacht oder uns in den Mund gelegt? Oder vorausgedacht, was wir wohl alle zu der Situation meinen. Ich sag mal ehrlich, ich würde diesen Tipp nun nicht geben wollen. Es gab ja viele Tipps, und egal, ob man selbst entscheidet zu kündigen (was ja nicht geht wegen der netten Bewohner: Keine Ironie von mir!), oder entgegen aller so verstandenen Tipps bleibt. Es sollten solche Missverständnisse immer aufgeklärt werden.
Ich spreche selbst ein wenig aus Erfahrung, da ich tatsächlich mal rausgemobbt wurde. Und erst als ich den Grund dafür kannte, nachdem ich eine Anwältin eingeschaltet hatte, war mir klar, wie man reagieren kann. Letztlich macht ein Anwalt jedenfalls auch nichts anderes als wir es tun könnten. Einen Brief schreiben, in dem die Dinge und Vorfälle ohne Schuldzuweisungen beschrieben werden und die Bitte, dieses abzustellen und in Zukunft darauf zu achten, dass das einwandfrei geregelt wird.
 
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PeTraB.

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Nein, wir arbeiten zu dritt auf dem Bereich, wir drei haben alle eine sehr enge Bindung zu den Bewohnern.

Ich liebe meine Familie aber ich bin der Meinung das die Bewohner für ihre restliche Zeit eine angemessenes, würdevolles und sicheres Zuhause brauchen.

Vielleicht steck ich etwas zu viel Energie rein aber ich finde das gehört zu diesem Beruf.
Mit dieser Art Idealismus wirst Du Dich selbst zerstören, aber den Bewohnern wirst Du auf Dauer nicht weiterhelfen, wenn dieses System in dem Du arbeitest so mies ist, dass Mobbing von/an Mitarbeitern geduldet und nicht geahndet wird. Wenn eine Leitung es nicht schafft diese mobbenden Mitarbeiter aus dem Verkehr zu ziehen, dann ist sie Teil dieses Systems und nicht daran interessiert es zu ändern. Da hast Du mit Deinem Idealismus keine Chance und kannst froh sein, wenn Du einigermaßen heil und aufrecht diesen "Laden" verläßt.
 
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