Mangelernährung z.Z. Thema in Fachzeitschrift

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Gabriele

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Hallo

Ich habe gerade die Artikel zum Thema Mangelernährung in der Fachzeitschrift Altenpflege 12/2004 gelesen.
Mich würde interessieren wie in anderen Einrichtungen damit umgegangen wird, bzw. wie weit die Umsetzung der Grundsatzstellungnahme des MDS vorangeschritten ist.
Auch die Problematik das gesamte Team ins Boot zu bekommen ist ein spannendes Thema.
In unserer Einrichtung haben wir schon einiges aus der Gundsatzstellungnahme umgesetzt. Da ich einen Leserbrief verfaßt und an den Verlag gesandt habe, habe ich diese Datei mit angehängt.

Ich freue mich auf einen intensiven Erfahrungsaustausch :)

mfg Gabriele
 

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Geli123

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Hey Gabrielle

auch wir arbeiten mit PC, haben aber für diesen Schwerpunkt keine Möglichkeit der Dokumentation innerhalb des Programms.
Mit welchem Programm arbeitet ihr?

Unsere Dokumentation Ernährung findet nach wie vor in hanschriftlichen Formblättern statt. Entscheidend ist der BMI, falls dieser unter 20 wird eine unser 2 Ernährungsbeauftragten hinzugezogen( Fortbildung zum Ernährungsbeauftragten in diesem Jahr)

Unsere Heimküche bietet selbsterstellte,hochkalorische Kost als Zwischenmahlzeit zur Verfügung, Gewichtskontrolle regelmäßig 14-tägig, bei besonders schwerwiegenden Fällen wöchentlich. Dokumentation erfolgt über Pflegebericht und PP. Aber leider nicht wie bei euch automatisch. Finde das einfach super.:p



Mfg Elke
:klasse:
 
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Gabriele

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11.07.2000
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Hallo Elke

Sorry das ich mich erst jetzt melde.
Zu deiner Ersten Frage, wir arbeiten mit dem Programm Pahewin von der Firma Pare.

Mit welchem Programm arbeitet ihr und welche Daten werden bei euch üer PC erfasst? Seit wann dokumentiert ihr am PC und wie wurde dies von den Mitarbeitern angenommen? Habt ihr Kontakt zu den Programmierern bzw. einen Ansprechpartner beim Hersteller?
Wenn ich mich jetzt nicht bremse, dann kommen hier noch wesentlich mehr Fragen zusammen. :)

Du hast geschrieben, daß euer Programm keine Erfassungsmaske zur Ernährung hat. Mich würde interessieren mit welchen Formlättern ihr arbeitet. Was genau wird dort erfasst?

Was genau bietet eure Küche als Zwischnmahlzeit an?
Wir geben einigen Bewohnern ein hochkalorisches Konzentrat, daß z.B dem Kaffee zugegeben werden kann. Der Kaffee schmeckt dann wie Cappuccino!

In welchem Ausmaß habt ihr die Inhalte der Grundsatzstellungnahme zur Ernährung und Flüssigkeitsversorgung umgesetzt?
Wir haben zum Beispiel auch die Klassifikation zum BMI komplett übernommen.

Ich freue mich schon auf den Austausch! :klasse:
mfg Gabriele
 
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Geli123

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10.10.2004
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Hey Gabriele!

Mit welchem Programm arbeitet ihr und welche Daten werden bei euch üer PC erfasst? Seit wann dokumentiert ihr am PC und wie wurde dies von den Mitarbeitern angenommen? Habt ihr Kontakt zu den Programmierern bzw. einen Ansprechpartner beim Hersteller?
Wenn ich mich jetzt nicht bremse, dann kommen hier noch wesentlich mehr Fragen zusammen. :)

-- Wir arbeiten mit C&S, dies ist mittlerweile das 2. PC gesteuerte Programm, Einführung des PC war vor ca.4 Jahren, hat etliche Schwierigkeiten gegeben in der Schulung, besonders bei älteren Mitarbeitern (keine PC Kenntnisse).
Mittlerweile wird es aber gut angenommen. Bei Schwierigkeiten mit dem System haben wir eine Hotline, und ein Ansprechpartner ist auch für uns zuständig. Die Datenerfassung ist sehr umfangreich, wir haben zusätzliche Module noch angeschafft, wie z.B. das Assesmentverfahren, welches wenn es komplett ausgefüllt ist, in die MMP(Maßnahmen-Prozeß-Planung) automatisch eingespult wird( quasi Arbeitserleichterung), für die Sózialanamnese(Biographie) gilt das selbe.

Du hast geschrieben, daß euer Programm keine Erfassungsmaske zur Ernährung hat. Mich würde interessieren mit welchen Formlättern ihr arbeitet. Was genau wird dort erfasst?

-- Leider können wir zur Zeit noch keinen Verlaufsbericht im System hinterlegen, momentan arbeiten wir mit Erfassungsbögen, die von unseren beiden Ernährungsberatern erstellt worden sind, die Überprüfung dieser Bögen fällt in deren Aufgabenbereich (individuell 14-tägig, monatlich) Ergebnis wird im Pflegebericht festgehalten, Gewichtskontrollen und aktuellen BMI können wir in einer Zwischenmaske festhalten

Was genau bietet eure Küche als Zwischnmahlzeit an?
Wir geben einigen Bewohnern ein hochkalorisches Konzentrat, daß z.B dem Kaffee zugegeben werden kann. Der Kaffee schmeckt dann wie Cappuccino!

- Als Zwischenmahlzeit werden hochkalorische Getränke angeboten, die unsere Küche selbst herstellt, aus Rezepten die in deren Fortbildung zum Teil mit ausgegeben waren. Beim Frühstück haben wir die Möglichkeit bei gefährdeten Bew. ein zusätzliches Müsli bereitzustellen, die Kalorienanzahl wurde von der Hauswirtschaftleitung ermittelt.

In welchem Ausmaß habt ihr die Inhalte der Grundsatzstellungnahme zur Ernährung und Flüssigkeitsversorgung umgesetzt?
Wir haben zum Beispiel auch die Klassifikation zum BMI komplett übernommen.
- in dieses Thema muss ich mich erst noch mal genau einlesen, bin über die Grundsatzstellungnahme nur bedingt informiert, melde mich wenn ich mehr weiß

MfG Elke:)
 
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Geli123

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Dachte dich interessiert das Thema:confused:


Habe leider nichts mehr von dir gehört

MfG Elke
 
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M

medpädannette

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15.03.2006
10783
liebe elke, :wassat:
habe mit interesse den austausch vun gabriele und dir verfolgt.ich bin studentin der medizin-pädagogik und diätassistentin. befinde mich gerade in der diplomphase und wählte ein thema, dass ein schulungskonzept beinhalten soll für hauswirtschafter, pflegepersonal, um die umsezung der mds grundsatzstellungnahme zur ernährung älterer menschen im pflegealltag zu erleichtern.
das programm pahewin von Fa. pare schein da hilfreich zu sein. kommt man da als privatperson ran, um das diätetisch, pädagogisch mal beäugen zu können?
bin noch ganz am anfang meiner diplomarbeit, wollte zu beginn fragebögen in einem beispielheim verteilen.
liegen dir da gute quellen zu studien vor, die ich "wissenschaftlich" verwenden kann?
gruß Annette
 
Qualifikation
medizin-pädagogin
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berlin
C

chriziko

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16.01.2001
München
wir haben zum thema ernährung und flüssigkeitsversorgung eine richtlinie erarbeitet.

in ihr ist z.b. nachzulesen, wie oft die bewohner gewogen werden sollen und was man macht, wenn der BMI auf eine gesundheitsgefährdung hinweist (>30 bzw. sich an 15 annähert). natürlich wird niemand zwangsernährt oder zwangsweise auf diät gesetzt, aber wir ziehen zur überprüfung der ursachen ärzte hinzu, lassen den leuten beratung angedeihen und unterstützen sie, wenn sie die ursachen verändern wollen.
 
Qualifikation
altenpfleger / neuerdings PDL
Fachgebiet
wohnungslosenhilfe
S

Sieben

Hallo zusammen,

ich habe eure Beiträge mit interresse Gelesen.

was mich interessiert ist wie ermittelt ihr das Gewicht von Bew. die vollständig immobil sind und nicht gewogen werden können?
 
Pflegeboard.de

Pflegeboard.de

Administrator
Teammitglied
05.07.2001
www.pflegeboard.de
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