Mama kann sich selbst kaum mehr anziehen..

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sorgeneltern

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Hallo,
ich suche verzweifelt (hm es wird wohl nichts geben) nach einer "Hilfe".. Mama tut sich beim Toilettengang sehr schwer..bis sie den Rock und im Winter die Strumpfhose und die Windelhose runtergezogen hat benötigt sie enorme Kräfte...aufgrund der Osteop. aber kaum mehr Kraft.

einzige Möglichkeit ist wohl ein Katheter?!
den sie nicht will natürlich...

in einem Heim würde man ihr auch nicht helfen jedesmal nehme ich an?? d.h. wenn sie es nicht schafft rechtzeitig, muss sie stunden mit der nassen Windel sein.... das sind Aussichten..

lg
 
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Willy_Wuff

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Ist die Frage ob nen Pflegedienst, der 3x Tgl. vorbei kommt, eine Hilfe wäre
 
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Pevaueff

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Ein Pflegedienst wird wohl dann die sinnvollste Lösung sein, wenn ein Heim, "bequemere" Kleidung oder ein Katheter (vermutlich medizinisch gar nicht indiziert) nicht in Frage kommen. Ein Pflegedienst wird zwar selten genau dann kommen, wenn ein Toilettengang nötig ist. Aber zumindest ist gewährleistet dass die Mutter nicht stundenlang im nassen sitzen muss. Man sollte sich durch einen Pflegedienst vor Ort beraten lassen.
 
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Willy_Wuff

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Gegen ihren Willen wird ihr niemand einen Katheter legen, auch kein Pflegeheim ;-)
 
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Cutter

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@Willy_Wuff Das kannst Du aber locker vergessen. Wenn die PDL den gesetzlichen Betreuer und den Hausarzt genug bequatscht, gibts ruck zuck einen SPDK. Egal wieviel Widerworte der Mensch hat. Medizinische Indikationen sind nicht einmal nötig.
Sowas haben wir schon mehrfach erlebt bei uns.
 
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Willy_Wuff

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Spricht nicht unbedingt für den Betreuer, aber sowas erlebe ich bei dem einen oder anderen Arzt in der Klinik leider auch.
Allerdings frage ich mich da was im Kopf eines Arztes oder eines Betreuers oder eines Angehörigen vorgehen mag, wenn der Patient über 80 ist, dement und bettlägerig und dann noch nen Herzschrittmacher bekommt, damit er sich weiter im Schlechten Pflegeheim wundliegen kann.
 
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Cutter

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Ja, leider passiert sowas zu oft. Es ist immer gut, wenn noch Angehörige da sind, welche sich anständig verhalten und sich bewusst umfänglich informieren.
Sowas gibts viel zu selten.
 
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marinadiezweite

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Ich denke mal, der Katheter ist die schlechteste der Lösungen. Bei den Überlegungen sollte man das nicht mal eben so äußern. Es wird relativ oft bei einem Krankenhausaufenthalt gemacht. In der Tat. Aber er kann später genau so schnell wieder gezogen werden, wenn man im Pflegeheim ist. Bei einer älteren Dame, die sich noch gut bewegen kann, also selbstständig zumindest zur Toilette geht. Die sich äußern kann, da ist glaub ich das Pflegeheim nicht so schlecht wie hier dargestellt. Sie liegt außerdem ja nicht im Bett.
Und sie braucht anscheinend vor allem Unterstützung beim Wiederanziehen. Das sollte ja wohl problemlos machbar sein. Es gibt Klingeln.
Für jemanden, der noch zu Hause ist, ich denke mal, das Pflegeteam ist keine nützliche Idee. Stellt euch mal vor, die kommen dreimal am Tag. Abgesehen davon, dass das gar nicht reichen würde, die meisten Leute müssen ja wohl häufiger aufs Klo als dreimal am Tag. Macht auch wenig Sinn, auf das Pflegeteam warten zu müssen. Es ist da bestimmt sinnvoller, einfachere Kleidung zu wählen. Nicht sinnvoll ist es, jede Art von Bewegung beim Toilettengang gänzlich wegnehmen zu wollen. Dauerkatheter mag einfach klingen, aber man hängt dann an der Strippe und es gibt viele Menschen, die sich da nicht dran gewöhnen - wollen.
Ich weiß nicht, ob Windeln gemeint sind oder diese Pants. Es gibt jedenfalls weichere Strumpfhosen, eine Nummer größer als passend. Oder so eine Art Leggings. Also alles, was das Anziehen einfacher macht.
In nassen Windeln, ich will die Heime nicht in Schutz nehmen, aber in dem Heim, in dem ich arbeite, haben nur sehr wenige Menschen eine Windel. Viele haben sogenannte Vorlagen und dazu normale Unterhosen oder weiße Höschen, die alles gut zusammenhalten und easy hochzuziehen sind.
 
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stationäre Altenpflege
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Einjährige Ausbildung Pflegeassistentin Alten- und Krankenpflege mit Ausbildung als Alltagsbegleiterin §87b, jetzt 53c
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