Lustige oder kuriose Geschichten aus dem Berufsleben, hier rein.

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J

Joerg Guenther

Was ist daran witzig ?
MfG
J.Günther
 
B

Bubbleman

Themenstarter/in
Jeder von uns hat in seinem Berufsalltag schonmal lustige Geschichten erlebt. Storys, die von Generation zu Generation weitergereicht werden.
Wenn Ihr auch so eine habt, dann postet sie hier in diesen Thread.

So geschehen :
Eine Patientin mit Mamma CA, die tatsächlich fragte, ob ihre Erkrankung von der Lichterkette, mit der sie im Winter ihr Fenster schmückt ausgelöst worden wäre.

Eine andere, die meinte die "Schleimlösenden Tabletten" würden nicht gut helfen, außrdem wären sie schlecht zu schlucken und würden im Mund so aufschümen.
JaJa die guten alten Bromuc 200 Brausetabletten.

Ein Patient mitleren Alters kam intubiert, mit V.a. Myocardinfarkt, RTW und NEF in die Notaufnahme. Dort angekommen extubierte er sich selbst, machte einen riesen Aufstand, was denn das alles solle, vollführte ein paar Liegestütze um seine Argumentation zu unterstreichen. Und entließ sich kurz darauf selbst.

Das waren also zum Einstieg ein paar kurze Geschichten aus meinem KH.
Laßt euch nicht lumpen, und gebt auch etwas zum Besten.
 
R

Rolf

Mitglied
Basis-Konto
Hallo all
in Anbetracht der Ereignisse in den USA und dem,was uns vielleicht bevorsteht,finde ich solche Witze doch etwas geschmacklos und vor allem fehl am Platze.
Greetz,Rolf
 
Qualifikation
Krankenpfleger
Fachgebiet
chirurg. Intensivstation
E

Elisabeth Dinse

Gesperrter Benutzeraccount
13.08.2000
00000
Hallo @all,
vielleicht ist es eine Art mit dem Ungewissen,was uns in Anbetracht der Entwicklung erwartet, umzugehen. Trauer und Angst kann verschiedene Formen haben. Manche sind für uns oft zu ungewöhnlich, als das sie uns seriös erscheinen könnten.

@Bubbleman, Ich glaucbe wir sollten zu einem späteren Zeitpunkt noch mal über dieses Angebot nachdenken. Ich jedenfalls habe momentan einfach nicht den Nerv mich an lustige Begebenheiten aus meiner Laufbahn zu erinnern. Mich beschäftigt voll und ganz die momentane politische Entwicklung.
 
Qualifikation
KS, PA BasStim, FS A/I
Fachgebiet
IBFW
R

RETTUNGSSANI

Mitglied
Basis-Konto
22.03.2001
www.wuffwuff.at.tf
Ich finde die Idee eigentlich gar nicht so schlecht! Außerdem traue ich mich wetten, dass es sicher immerwieder situationen im Alltag gibt, wo man nicht weiß, ob man lachen oder weinen sollte!

Was Amerika angeht: Es ist eine tragödie! Das ist gar kein Zweifel! Und ich hoffe nur, dass sowas nicht nochmal vorkommt, ganz egal wo! Aber die Welt dreht sich weiter und "nur" weil sich so was ereignet, kann ich nicht tagelang den Kopf hängen lassen! Denn mein Leben geht weiter und ich bin froh darüber, dass es mich nicht erwischt hat und hoffe auch, dass es so bleibt!
Ich denke genau so an die Opfer wie hier jeder und wünsche den Verletzen alles erdenklich gute und den hinterbliebenen mein herzlichstes Beileid!

Lg
RETTUGNSSANI :redface:
 
Qualifikation
Schülerin
Fachgebiet
Schule für Gesundheits- und Krankenpflege im Kaiserin Elisabeth Spital Wien
B

Bubbleman

Themenstarter/in
Es ist immerwieder schön zu sehen wie vorurteilsfrei Menschen doch sein können.
Meint ihr denn nicht mir würde es nicht gehen wie den meisten anderen.
Auch ich bin tief erschüttert über das geschehene, zumal ich Verwandschaft "drüben" habe. Dennoch lasse ich mein Leben nicht davon beherschen, und deswegen nehme ich mir einfach so die persönliche Freiheit so ein Topic zu starten.
Soviel dazu.
Desweiteren geht es hier in keinster Weise darum sich über irgedjemanden lustig zu machen. Wenn ich das schon höre, schwillt mir die Carotis.
Mir kann doch keiner erzählen, daß er sich nicht schonmal über irgendwelche Begebenheiten im Alltag amüsiert hat, auch und gerade was Patienten angeht. Und wenn es nur das nicht entpackte Zäpfchen war. So ist nun mal die Natur des Menschen. Manche Sachen sind nunmal zum lachen. Soll ich es mir verkneifen, nur weil es sich um ein Patienten/Pfleger Verhältnis handelt. Ne, so neurotisch bin ich noch nicht.
Wenn meine kurzen Geschichtchen den Vorrednern nicht gefallen, dann tut es mir leid, lest sie einfach nicht.
Hätte ich gewust, daß ich hier eine Grundsatzdiskusion entfache, hätte ich meine Klappe gehalten.
Schade, daß manche schon so elitär geworden sind.
Und nun knallt mir ruhig eure Kommentare um die Ohren, mir ist es egal.
Wie sagte unser Onkolge im Untericht seinerzeit "Tumor ist wenn man trotzdem lacht"
 
J

Joerg Guenther

Themenstarter/in
Also, zunächste inmal finde ich es nicht witzig sich über andere Personen lustig zu machen. Schon garnicht, wenn es ihnen nicht gut geht und zum anderen wenn sie wegen irgend eines Umstandes besorgt sind. Weiterhin finde ich den Zeitpunkt mehr als daneben.

@Rettungssani. Ich habe nichts gegen gute Witze. Aber bitte nicht aus dem Nähkästchen plaudern. Wenn jemand den Autor kennt, und evtl. weitere Details könnte daraus u.U. ein Bruch der Schweigepflicht werden. Das muß denke ich nicht sein.

Gegen eine Witzseite ist m.E. als solches denke ich nichts einzuwenden. Wer dann lachen mag, der soll es tun.
 
S

Stefan Goßens

Mitglied
Basis-Konto
01.09.2001
@Bubbleman: Lass dich nicht entmutigen. Deine Idee finde ich eigentlich ganz gut. Aber über jeden Witz muss auch ich nicht lachen, genauso, wie nicht alle über meinen Humor schmuntzeln können.

Und da bin ich beim Thema. Wie haben wir es nochmal in der Krankenpflegeschule so schön gelernt: Bitte immer die Individualität respektieren. Und, obwohl mich der Terror in USA auch sehr schockiert hat, widert mich derzeit dieser TrauerZWANG regelrecht an. Denn erstens: jeder trauert auf seine Art, und zweitens: wer hat das Recht, mir vorzuschreiben, wann ich zu trauern habe. Nur ganz nebenbei bemerkt: als vor einigen Jahren hunderttausend (100.000) Menschen in Ruanda mit Macheten abgemetzelt wurden blieb der große Aufschrei aus. Nein, wir wurden gewarnt, keinen Victoria-Rotbarsch mehr zu verzehren!

Also bitte, einwenig mehr Toleranz und Gelassenheit käm hier vielleicht ganz gut.

Gruß Stefano
 
Qualifikation
Krankenpfleger
Fachgebiet
Onkologie / Hämatologie
R

Rolf

Mitglied
Basis-Konto
Hallo all
@Bubbleman :Du wirst es mir vielleicht nicht glauben,solche Geschichten sind mir in meinem langen Berufsleben noch nicht passiert.Und genauso nehme ich mir die persönliche Freiheit,Beiträge zu kommentieren und damit meine Meinung kund zu tun.
Wenn Du gewusst hättest,was du auslöst,hättest Du deine Klappe gehalten :Das ist ein ziemlich einfacher Weg mit Kritik umzugehen,findest Du nicht?
Und was bitte ist daran elitär,eine eigene Meinung nach aussen zu vertreten?Nur mal so zum Nachdenken und Nachlesen:elitär kommt von Elite.Wenn Du allerdings elitär so definierst,das elitär ist eine eine eigene Meinung zu vertreten,die mit der grossen Masse nicht konform geht,dann bin ich eben elitär,damit kann ich durchaus leben.

@Stefan
Du hast recht,jeder trauert auf seine Weise.Und genau wie Du nehme ich mir das Recht heraus,zu trauern wie ich es für angemessen halte.
Greetz,Rolf
 
Qualifikation
Krankenpfleger
Fachgebiet
chirurg. Intensivstation
B

Bubbleman

Themenstarter/in
Auch wenn es jetzt vollends offtopic wird :
Jeder kann seine Meinung aussprechen und vertreten.
Wäre einfach nur schön gewesen, wenn es ein ontopic Thread geblieben wäre.
Kritik kann ich gut wegstecken und verarbeiten, das ist nicht das Problem.
Mich nervt es in diesem Zusammenhang nur, daß mir hier mangelnder Respekt vor den Geschehnissen "unterstellt" wird, nur weil ich meine Bestürtzung nicht überall (also spez. in diesem Thread) zur schau stelle.
Ich sehe nicht ein, daß ich mich im ersten Satz quasi für diesen Thread entschuldigen muß.
Wie Stefan G. schon sagte, jedem sein Art zu trauern.
Abgesehen davon wäre es schön wenn für weitere Diskusionen über die Berechtigung dieses Threads an neuer Stelle argumentiert würde, um evtl. doch noch ein paar Geschichtchen zusammen zu bekommen.
Danke.
 
H

Harald Zagar

Mitglied
Basis-Konto
07.07.2000
Liebe Freunde,
warum diese negative Diskussion? Sicher, wir leben in einer problembeladenen Zeit. Haben wir nicht jeden Tag große und kleine Unglücke auf der Welt? im Krankenhaus? in der Familie? ja auch unter guten Freunden? Warum um alles in der Welt fangen wir immer mit dem Negativgedanken an, uns mit dem anderen auseinander zu setzen? Kann es nicht auch eine Form der "Ablenkung" sein solch ein Thema aufzugreifen?
Wie können wir den nach Frieden rufen, wenn es uns nicht möglich ist im kleinen Kreis diesen zu erhalten? Warum suchen wir immer nach dem nagtiven im Menschen?
WARUM??
Ein nachdenklicher Harald.
 
B

Bubbleman

Themenstarter/in
Genau !
Ich bin gerne bereit in einem gesonderten Topic über die aktuellen Probleme, die im Zusammenhang mit den Anschlägen in den USA stehen zu diskutieren.
Jetzt bitte Ontopic.
 
T

TOM

Mitglied
Basis-Konto
ich beginne einfach mal einen hoffentlich noch bunten Reigen...

Ich habe mal einen netten Versprecher gemacht. Es geschah in einem Nachgespräch nach einer Anleitungssituation mit einem Schüler, als ich zu ihm sagte:

"Vielleicht warst Du ja auch nur so nervös, weil ich Dir über die Schulter gekackt habe..." :D
(anstatt: geguckt)
 
T

TOM

Mitglied
Basis-Konto
Für alle Freunde von Comics, es gibt im Internet Krankenpflegecomics, die von einem Krankenpfleger gemacht sind.
Wen es interessiert, hier ist der Link
Pflegecomics
 
Manegger

Manegger

Mitglied
Basis-Konto
Trauriges gibts genug und ein wenig Humor is echt nicht schlecht:
Chefarztvisite, ca 8 Personen betreten ein Dreibettzimmer gehen zielstrebig auf Pat. Z zu, während sich Oberarzt A sich dem Monitor von Pat X zuwandte, die Stirn runzelte, den Bildschirm mit der Hand gegen das Sonnenlicht abschirmte und mehrfach brummelte :"oohh" "oha, ei eie ei"!
Nach dem dritten runzeln und murmeln erlangte er die Aufmerksamkeit des Chefarzt welcher fragte: Was gibt es da so interessantes bedenkliches , Herr Kollege?" Dieser antwortete nur: oh, mei, das sieht überhaupt gar nicht gut aus, das EKG!
Naja, kann schon sein, antwortete der Chef, aber vielleicht würde es ja Ihnen helfen, wenn sie erstmal den Patienten anschließen, bevor sie das EKG beurteilen!
(Die EKG Kabel baumelten die ganze Zeit über der Leselampe herum und auf dem Monitor waren lediglich Artefakte zu "beurteilen")
 
Qualifikation
Dipl.Pflegewirt
S

Sabine Kuhn

Mitglied
Basis-Konto
01.08.2000
:rolleyes: Hi....
ich lache gern und weiß gar nicht bei welcher Geschichte ich anfangen soll*g

Vor langer langer zeit...da gab es eine junge Lehrnschwester die gerade frisch von der Schule in das Krankenhausleben kam.

Auf einer chirurgischen männerstation betrat sie das 6 Bettzimmer...voll belegt mit natürlich Männern.
Sie sollte den Patienten meier zum Untersuchungszimmer bringen um sein gewicht zu ermitteln.
Als sie das zimmer betrat waren alle Augen auf sie gerichtet...nun nur den Patienten ins Untersuchungszimmer bringen dachte sie.
Der konnte das Bett verlassen und mußte seine Infusionen mitnehemen...
die sehr aufmerksame Schülerinn fragte sehr besorgt den Patienten..
" kommen Sie mit ihren Ständer durch die Tür?".

...ähhh...was dann passierte ist wohl klar....................
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
chirurgische ITS
E

Elisabeth Dinse

Gesperrter Benutzeraccount
13.08.2000
00000
Hallo @all,
zu Ärzten fällt mir häufig nur ein Satz ein.

Denn sie wissen nicht, was sie Tun. ;)

Elisabeth
 
Qualifikation
KS, PA BasStim, FS A/I
Fachgebiet
IBFW
Christian Kröhl

Christian Kröhl

Administrator
Teammitglied
25.06.2000
Aus dem Alltag einer Intensivstation - und ein Beispiel für Kommunikation, wie sie nicht sein sollte.. :

Ein neuer, unerfahrener, mäßig eingearbeiteter aber selbstsicherer Arzt steht an einem Beatmungsplatz und beschaut sich den Bildschirm der Evita 4.

Nach einigen offensichtlich wohlüberlegten Gedankengängen, wird von ihm Zug um Zug eine Einstellung nach der anderen verändert.
Nach zwei Minuten intensiver und durchdachter Einstellungsarbeit verläßt der Arzt den Bettplatz - zufrieden ob der nun vermeintlich bestangepassten Beatmungsparameter - und schreitet mit einem freudigen Gewinnerlächeln an der den Patienten betreuenden Pflegekraft vorbei.

Diese lächelt ebenfalls. Allerdings völlig ungläubig.

Auf den ersten Blick steht die Evita zwar tatsächlich dort und tut das, wozu sie eben gedacht ist - auf den zweiten Blick sollte man jedoch bemerken, daß dies ausschließlich in die angeschlossene Testlunge geschieht.

Der Patient selbst bekam bereits am Vortag seine TK-Anlage und atmet fröhlich-frei & spontan über seine Feuchte Nase mit O²-Zufuhr..
Über die Evita wurde lediglich die SpO²-Messung gemessen..

Ich wollte es einfach nicht glauben, als ich das hörte - unglaublich


Gruß,
Christian

[ 23. November 2001 11:53: Beitrag editiert von Christian Kröhl ]
 
Qualifikation
Fachkrankenpfleger für Anästhesie & Intensivpflege
Weiterbildungen
Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege
Studium
Gesundheits- und Sozialökonomie, Betriebswirtschaft (VWA)
S

Sabine Kuhn

Mitglied
Basis-Konto
01.08.2000
Na da fällt mir gleich eine ganze frische Geschichte ein..............denn Sie wissen nicht was sie tun

In der Traumatologie auf der ITS werden die Verbände höchst persönlich von den Ärzten gemacht.....
natürlich geht das nicht allein und so halten wir Rücksprachen wann es geht ( sehr lobenswert) ;)
Nun wartete die Schwester im Zimmer und hatte bereits alles Vorbereitet...der Patient lag auf der Seite und es konnte mit der Kür begonnen werden...
Mit frischen eifer kam der Ärztliche Kollege und legte los...ohne Handschuhe wohlgemerkt......als er dann die wunde so inspizieren wollte fragte die Schwester (höflich nach :eek: nach ob denn Handschuhe nicht angebracht wären und das zu unserem Standart zählt...

darauf kamm ein gutmütiges Lächeln und die Antwort....mir macht das nichts aus ohne Handschuhe zu arbeiten...ups

darauf die Schwester solcher Antworten schon geübt....aber vielleicht dem Patienten?

Na...da finden wir auch noch eine Antwort....." der hat doch viel schlimmere Keime als ich.... :confused:

In diesem Sinne frohen Dienst
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
chirurgische ITS
Pflegeboard.de

Pflegeboard.de

Administrator
Teammitglied
05.07.2001
www.pflegeboard.de
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