lieber spät als nie

S

schutzengel

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02.01.2006
47228
Hallo, ich bin seit 1994 Altenpflegerin, momentan bin ich als WBL und Hygienebeauftragte in einer Pflegeeinrichtung tätig. Ich besuche z.Z. die Weiterbildungsmaßnahme "Leitung im mittleren Management". Der Arbeitgeber hat die Kosten für die Weiterbildungsmaßnahme voll übernommen, ich habe mich im Gegenzug für 3 Jahre vertraglich verpflichtet. Vieleicht kann mir ja gleich jemand beantworten ob ich nicht irgendwie die Möglichkeit habe früher aus diesem Vertrag zu kommen.
Danke:dafür: Schutzengel
 
Qualifikation
Wohnbereichsleitung/Hygienebeauftragte
Fachgebiet
Mülheim/Ruhr
PflegeFrei

PflegeFrei

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Hallo Schutzengel,
ich kann Dir nur sagen wie es bei mir war. Ich mußte die anteilmäßig die Weiterbildungskosten plus die bruttopersonalkosten zahlen. das heißt die schule hatte insgesamt 2200 Euro gekostet plus die Lohnkosten. Umgerechnet im 1. Jahr nach Abschluß 8500,00 Euro
2. Jahr nach Abschluß 5010,00 Euro
3. Jahr nach Abschluß 2300,00 Euro
habe mich dann selbst Freigekauft ( wie beim Sklavenhändler).
Grüße DvD
 
Qualifikation
exam.Fachaltenpfleger für Gerontopsychiatrie, PA Gerontopsychiatrie,
Fachgebiet
Freiberuflich
Weiterbildungen
Wundexperte ICW
Pflegefachkraft ausserklinische Beatmung
Y

yadzia

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08.04.2006
45141
Hei!
Du hast die Möglichkeit,dich von einem neuen Arbeitgeber "freikaufen" zu lassen.Das ist Verhandlungssache.viel glück.
 
Qualifikation
Kinderkrankenschwester
Fachgebiet
Intensiv
M

murmel

Neues Mitglied
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12.04.2006
6
Solche Verträge sind nicht das Papier wert auf denen sie geschrieben sind,

habe 1998 eine Weiterbildung "Leitung einer Pflege/Funktionseinhaiet im Gesundheitswesen" gemacht,
ist im Grunde das gleiche, früher war der Name nur einfacher, da nannte man dies Stationsleitungskurs,

mein Arbeitgeber wollte ebenfalls eine 3jährige Verpflichtung, diese habe ich abgelehnt, ebenso eine Staffelung über 36/36 bezgl der Rückzahlung bei einem Ausscheiden.
Man sollte nicht meinen, aber in solch einem Kurs lernt man im sogar etwas darüber ob du zahlen/bleiben musst oder auch nicht.

Fakt:
Es gibt Urteile vor deutschen Arbeitsgerichten, die jeweils dem Arbeitnehmer rechtgeben, das keine Zwangsbindung rechtmäßig ist.
Es gibt einige wenige Urteile die anderstlautend sind, in diesen Fällen war es aber so, das die Weiterbildung nur auf Bestreben des MA`s statt gefunden hat.
Sollte man vom AG zu solch einer Maßnahme "geschickt werden", dann hat man sehr gute Karten ohne Probleme seinen Arbeitgeber verlassen zu können.

Beratung zu solchen Themen erhält man übrigens bei Pflegeverbänden (DPV, DBfK, usw)

mfg
 
Qualifikation
Krankenpfleger
Fachgebiet
geriatrische Reha