Examen Lern-Ratespiel hier bei pflegeboard.de

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georgie

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nein war ja nicht so gemeint.sorry.kann gut möglich sein das das nicht überall so ist.aber mir fällt auch grad auf das du wahrscheinlich aus der krankenpflege bist und diese herzerkrankung kommt vorwiegend bei kindern vor:) da hab ich nicht dran gedacht
neue frage: erläutere den blutdruck, nenne ursachen für zu hohen oder zu niedrigen blutdruck und die normalwerte für erwachsene erkläre diastolischen und systolischen blutdruck.
was kann den blutdruck beeinflussen?
 
Qualifikation
kinderkrankenschwester
Fachgebiet
ambulante kinderintensivpflege
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Marcus Franciscus

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Was bitte? Fallot´sche Tetralogie... Tetraplegie ja, aber Tetralogie? Muss man sowas fürs Examen wissen? Also mir hatte davon kein Dozent was erzählt...

Ich bitte um examensrelevante Fragen.

Liebe Grüße,:smile:
ciaobella
Hallo WaffengefährtenINNEN,

Fallotsche Tetralogie,
"blue baby", Rechts-Links-Shunt, Rechtsherzhyertrophie,
Zyanose , Belastungsdyspnoe (Hockstellung), EKG und Rö zur Befunderhebung (nicht unser Job!) Ther. Totalkorektur Potts?
Aber ist das nicht schon Spezialisierung? Deswegen nicht vollständig beantwortet.

Frage: Welche "5R" mussen wir bei der Medikamenten-Gabe (nicht nur da) beachten?
Grüß Marcus F.
 
Qualifikation
exam. "plager"
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Sr. Käthe

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:grin: Ich kenn sogar 6-R`s...

- richtiger Patient
- richtiges Präparat
- richtige Dosierung
- richtige Applikationsform
- richtige zeit
- richtige Dokumentation


nächste Frage :

Kontraindikationen bei der subcutanen Infusionstherapie, bitte :smile:
 
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Multiplikatorin Fachkompetenz Demenz
demnächst Dementia Care Mapping
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Marcus Franciscus

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Echt gut!

Sc. Infusion: Kontraindikationen gibt es bis auf hochgradige Ödeme keine. Nur geringe Mengen (1000ml/24h).
Ehrlich geschrieben, es ist die Aufgabe eines Arztes die KI zu kennen, da es nur auf seine Anweisung (zB. KI - keine ärztl. Anweisung) geschehen kann.
Einleitung einer Therapie nur auf ärztl. Anweisung, somit auch wenn Ödeme und Doc ordnet an - Anweisung befolgen!
Rechtsfrage: Darf eine Pflegeperson am Arbeitsplatz Diagnosen stellen oder Therapien einleiten/absetzen? Welches Gesetz? Gibt es Ausnahmen?
Gruß
Marcus F.
 
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Sr. Käthe

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:bg: Außer Ödemen keine KI? Ich möchte gern erweitern auf: Hämatome an Einstichstelle, Entzündungen, Hautauffälligkeiten wie Rötungen und Erkrankungen, und Vorsicht geboten bei Störungen der Blutgerinnung.

Natürlich verordnet der Arzt die Infusionstherapie. I.d.R. besteht aber eine Bedarfsverordnung, und wir als ausführende PK achten eben auf o.g. KI.. weil wir in Pflegeheimen ja zumeist auch keinen Arzt vor Ort haben.

Deine Frage kann ich leider nicht beantworten :ermm: .. Antwort würd mich aber sehr interessieren :happy: .. weil wir ja ständig "Diagnosen" stellen, und demnach entsprechende Arztinfo machen..
 
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Altenpflegerin
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demnächst Dementia Care Mapping
ciaobella

ciaobella

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:grin: Ich kenn sogar 6-R`s...

- richtiger Patient
- richtiges Präparat
- richtige Dosierung
- richtige Applikationsform
- richtige zeit
- richtige Dokumentation
Hallo zusammen,
es gibt mittlerweile sogar die 9R-Regel!:blushing: verrückt oder!?
Richtiger Patient
Richtiges Arzneimittel
Richtige Dosierung oder Konzentration
Richtige Applikationsart
Richtiger Zeitpunkt
Richtige Dokumentation
Richtige Anwendungsdauer
Richtige Lagerung
Richtige Entsorgung

Ich hab auch noch die 6R-Regel gelernt, aber seit vielleicht 1 oder 2 Jahren gibts die 9R-Regel.


Markus F.´s Rechtsfrage:
Darf eine Pflegeperson am Arbeitsplatz Diagnosen stellen oder Therapien einleiten/absetzen? Welches Gesetz? Gibt es Ausnahmen?

-> Sie darf grundsätzlich lt. dem Krankenpflegegesetz (und auch SGB?) keine Diagnosen stellen oder Therapien ohne ärztliche Anordnung einleiten/absetzen. Jedoch gibt es Ausnahmen, wie in fast jedem Gesetz: Bei Notfall-Situationen zB. Sauerstoff-Gabe da Pat. plötzlich Atemnot hat oder Reanimationsmaßnahmen jeglicher Art. Und Pflegekräfte mit einer Intensiv/Anästhesie-Weiterbildung dürfen bestimmte Therapien einleiten (bin mir bei Letzterem aber nicht ganz sicher).

@Sr. Käthe: Stellt ihr wirklich Diagnosen oder meintest du Pflegediagnosen?

Nächste Frage:
Welche Nebenwirkungen können bei einer Cortison-Therapie auftreten?


LG,
ciaobella
 
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Marcus Franciscus

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Huhu,

wird ja immer besser. Ok. zu Cortison sollte ein Cushing-Fan sich melden. Zu Diagnose/Therapie:
[FONT=&quot] [/FONT] [FONT=&quot]Die freie Ausübung der Heilkunde ist in Deutschland nur approbierten Ärzten erlaubt, mit festgelegten Einschränkungen dürfen auch Heilpraktiker Kranke behandeln, wobei die klar festgelegten Grenzen einzuhalten sind. Ausnahmsweise werden spezielle Bereiche der Diagnostik und Therapie auch (meist auf Veranlassung von Ärzten) von Angehörigen der Gesundheitsfachberufe durchgeführt[/FONT]
[FONT=&quot]Arztvorbehalt durch § 15 und § 28 des SBG V. Eine Maßnahme, die einem Arztvorbehalt unterliegt, darf von Angehörigen nichtärztlicher medizinischer Berufe wie Gesundheits- und Krankenpflegern, Rettungsassistenten, medizinischen Fachangestellten, Medizinisch-Technischen Assistenten oder Physiotherapeuten nicht selbstständig, sondern nur auf Anordnung beziehungsweise unter Aufsicht eines Arztes oder Heilpraktikers durchgeführt werden.[/FONT]
[FONT=&quot]Erlaubnisvorbehalt des Heilpraktikergesetzes, in dem als Voraussetzung für die Ausübung der Heilkunde die Approbation als Arzt oder die Erlaubnis als Heilpraktiker genannt wird. Heilpraktikergesetz §1, 2 Ausübung der Heilkunde im Sinne dieses Gesetzes ist jede berufs- oder gewerbsmäßig vorgenommene Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder Körperschäden bei Menschen, auch wenn sie im Dienste von anderen ausgeübt wird.[/FONT]
[FONT=&quot]Es gibt noch mehr Gesetzesstellen, aber ich denke das reicht. Ich kenne noch keine Pflegeperson, welche mit einer Zulassung als ArztIN oder HeilpraktikerIN noch in der Pflege weiterschuftet. Muss das noch kommentiert werden?[/FONT]
[FONT=&quot]Also feststellen, dass jemand verschnupft, hustet und Fieber hat ist für unseren Beruf die Regel, aber eine Diagnose zu stellen ist nur Befugnis des Arztes. Klar würde jede Mutter bei diesen Symptomen denken, ihr Kind habe eine Erkältung – Gedanken sind frei.[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Zu sc. Infusion: ich kann wohl davon ausgehen, dass KollegenINNen kurz vor dem Saatsexamen nicht den Bockmist bauten und eine Infusion in ein Hämatom, eine offene Wunde oder sonst wo legen(sonst wird ein ex und amen). Das ist keine KI, sondern falsche Applikationsstellen. KI ist eine Situation die es verbietet bestimmte diagnostische oder therapeutische Maßnahmen durchzuführen, weil ein zu hohes Risiko bestünde. Z.B. bei einem offenem Magengeschwür noch ASS 100 zu geben, oder (extrem) bei einer Karotisblutung einen Druckverband um den Hals anzulegen und feste zuziehen! (Stoppt die Blutung garantiert! Grins)[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]M.F.[/FONT]

[FONT=&quot]Die freie Ausübung der Heilkunde ist in Deutschland nur approbierten Ärzten erlaubt, mit festgelegten Einschränkungen dürfen auch Heilpraktiker Kranke behandeln, wobei die klar festgelegten Grenzen einzuhalten sind. Ausnahmsweise werden spezielle Bereiche der Diagnostik und Therapie auch (meist auf Veranlassung von Ärzten) von Angehörigen der Gesundheitsfachberufe durchgeführt[/FONT]
[FONT=&quot]Arztvorbehalt durch § 15 und § 28 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch. Eine Maßnahme, die einem Arztvorbehalt unterliegt, darf von Angehörigen nichtärztlicher medizinischer Berufe wie Gesundheits- und Krankenpflegern, Rettungsassistenten, medizinischen Fachangestellten, Medizinisch-Technischen Assistenten oder Physiotherapeuten nicht selbstständig, sondern nur auf Anordnung beziehungsweise unter Aufsicht eines Arztes oder Heilpraktikers durchgeführt werden.[/FONT]
[FONT=&quot]Erlaubnisvorbehalt des Heilpraktikergesetzes, in dem als Voraussetzung für die Ausübung der Heilkunde die Approbation als Arzt oder die Erlaubnis als Heilpraktiker genannt wird. Heilpraktikergesetz §1, 2 Ausübung der Heilkunde im Sinne dieses Gesetzes ist jede berufs- oder gewerbsmäßig vorgenommene Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder Körperschäden bei Menschen, auch wenn sie im Dienste von anderen ausgeübt wird.[/FONT]
[FONT=&quot]Es gibt noch mehr Gesetzesstellen, aber ich denke das reicht. Ich kenne noch keine Pflegeperson, welche mit einer Zulassung als ArztIN oder HeilpraktikerIN noch in der Pflege weiterschuftet. Muss das noch kommentiert werden?[/FONT]
[FONT=&quot]Also feststellen, dass jemand verschnupft, hustet und Fieber hat ist für unseren Beruf die Regel, aber eine Diagnose zu stellen ist nur Befugnis des Arztes. Klar würde jede Mutter bei diesen Symptomen denken, ihr Kind habe eine Erkältung – Gedanken sind frei.[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Zu sc. Infusion: ich kann wohl davon ausgehen, dass KollegenINNen kurz vor dem Saats-examen nicht den Bockmist bauten und eine Infusion in ein Hämatom, eine offene Wunde oder sonst wo legen. Das ist keine KI, sondern falsche Applikationsstellen. KI ist eine Situation die es verbietet bestimmte diagnostische oder therapeutische Maßnahmen durch-zuführen, weil ein zu hohes Risiko bestünde. Z.B. bei einem offenem Magengeschwür noch ASS 100 zu geben, oder extrem bei einer Karotisblutung einen Druckverband um den Hals anzulegen und feste zuziehen! (Stoppt die Blutung garantiert! Grins)[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]M.F.[/FONT]

[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Die freie Ausübung der Heilkunde ist in Deutschland nur approbierten Ärzten erlaubt, mit festgelegten Einschränkungen dürfen auch Heilpraktiker Kranke behandeln, wobei die klar festgelegten Grenzen einzuhalten sind. Ausnahmsweise werden spezielle Bereiche der Diagnostik und Therapie auch (meist auf Veranlassung von Ärzten) von Angehörigen der Gesundheitsfachberufe durchgeführt[/FONT]
[FONT=&quot]Arztvorbehalt durch § 15 und § 28 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch. Eine Maßnahme, die einem Arztvorbehalt unterliegt, darf von Angehörigen nichtärztlicher medizinischer Berufe wie Gesundheits- und Krankenpflegern, Rettungsassistenten, medizinischen Fachangestellten, Medizinisch-Technischen Assistenten oder Physiotherapeuten nicht selbstständig, sondern nur auf Anordnung beziehungsweise unter Aufsicht eines Arztes oder Heilpraktikers durchgeführt werden.[/FONT]
[FONT=&quot]Erlaubnisvorbehalt des Heilpraktikergesetzes, in dem als Voraussetzung für die Ausübung der Heilkunde die Approbation als Arzt oder die Erlaubnis als Heilpraktiker genannt wird. Heilpraktikergesetz §1, 2 Ausübung der Heilkunde im Sinne dieses Gesetzes ist jede berufs- oder gewerbsmäßig vorgenommene Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder Körperschäden bei Menschen, auch wenn sie im Dienste von anderen ausgeübt wird.[/FONT]
[FONT=&quot]Es gibt noch mehr Gesetzesstellen, aber ich denke das reicht. Ich kenne noch keine Pflegeperson, welche mit einer Zulassung als ArztIN oder HeilpraktikerIN noch in der Pflege weiterschuftet. Muss das noch kommentiert werden?[/FONT]
[FONT=&quot]Also feststellen, dass jemand verschnupft, hustet und Fieber hat ist für unseren Beruf die Regel, aber eine Diagnose zu stellen ist nur Befugnis des Arztes. Klar würde jede Mutter bei diesen Symptomen denken, ihr Kind habe eine Erkältung – Gedanken sind frei.[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]Zu sc. Infusion: ich kann wohl davon ausgehen, dass KollegenINNen kurz vor dem Saats-examen nicht den Bockmist bauten und eine Infusion in ein Hämatom, eine offene Wunde oder sonst wo legen. Das ist keine KI, sondern falsche Applikationsstellen. KI ist eine Situation die es verbietet bestimmte diagnostische oder therapeutische Maßnahmen durch-zuführen, weil ein zu hohes Risiko bestünde. Z.B. bei einem offenem Magengeschwür noch ASS 100 zu geben, oder extrem bei einer Karotisblutung einen Druckverband um den Hals anzulegen und feste zuziehen! (Stoppt die Blutung garantiert! Grins)[/FONT]
[FONT=&quot] [/FONT]
[FONT=&quot]M.F.[/FONT]
 
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exam. "plager"
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Altenpflege
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i.w.S.d.W." Leerer" Pflegeberufe, Pflegetheoretiker "praktisch kann ich nur denken"
ciaobella

ciaobella

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So M.F. nach 3mal Lesen können wirs jetzt auch alle auswendig *lach*:wink:

LG, ciaobella
 
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Sr. Käthe

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:grin: Marcus: Hatten wir so im Examen, sorry... is auch erst 3 Jahre her. Aber prinzipiell hast du natürlich Recht :rolleyes:

:wink: ciaobella: natürlich stellen wir keine Diagnosen, um sie zu dokumentieren. Das muß der Arzt absegnen.. aber ne häufige Situation is, das wir Symptome beim Bewohner feststellen(und so dokumentieren), und telefonisch Rücksprache mit dem Hausarzt halten, unseren Verdacht äußern und die Behandlung entsprechend vom HA angesetzt wird. Also quasi schon Diagnosestellung.. natürlich nicht offiziell :nono:


Nebenwirkungen von Cortison, ganz ohne "Cushing-Fan" zu sein :eek:riginal:
- Ödeme
- Muskelschwäche
- Osteoporose
- verminderte Infektabwehr/ gesteigertes Infektrisiko durch die Immunsuppression
- Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre
- Wundheilungsstörungen
- Diabetische Stoffwechsellage
- Glaukom oder Katarakt-Ausbildung
Bei Therapieende: Entzugssyndrom mit Fieber, Muskel- und Gelenksschmerzen
Bei plötzlichem Absetzen: Gefahr der Nebennieren-Insuffizienz

..und natürlich: Das Cushing-Syndrom :eek:riginal: .. Was sich im übrigen WIE darstellt?
 
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Altenpflegerin
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F

Fripi

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Stammfettsucht
Stiernacken
Mondgesicht
Osteoporose
Hypertonie
Pergamenthaut

Sind denke ich mal die Wichtigsten. (Nachgeguckt - Wikipedia sagt auch nix wesentliches mehr außer Muskelatrophie)

Ich finde man sollte die Fragen doch mal Schriftlich oder Mündlich zuordnen und an die Themengebiete Anpassen.

Wie wäre es also mit einer kurzen Erklärung des Expertenstandards Ernährungsmanagement im Hinblick auf Qualitätsmanagement?

lg, Nils

PS: Alternativ einen anderen Standard oder notfalls die erklärung der Leitsymptome und hauptsächlichen Pflegerischen Maßnahmen bei Pneumonie...
 
Qualifikation
GUKP
Fachgebiet
Humanitäre Hilfe
Weiterbildungen
Algesiologische Fachassistenz
L

Leontina

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hallo
ihr habt auch Nervenzusamenbruch vergessen.
LG
Leontina
 
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Fachkrankenschwester für Int und An
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ciaobella

ciaobella

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Wie wäre es also mit einer kurzen Erklärung des Expertenstandards Ernährungsmanagement im Hinblick auf Qualitätsmanagement?

lg, Nils

PS: Alternativ einen anderen Standard oder notfalls die erklärung der Leitsymptome und hauptsächlichen Pflegerischen Maßnahmen bei Pneumonie...
Wer möchte Nils Frage beantworten?
 
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GKP
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Sr. Käthe

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:blushing: ...eigentlich ist mir die Fragestellung zu unspezifisch...

aber ich versuchs mal:

Allgemeines Ziel des Expertenstandards zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung ist-klar-die Sicherstellung der oralen Ernährung erwachsener Menschen, die pflegerischer Unterstützung bedürfen.
Bei jedem Bewohner mit Unterstützungsbedarf oder einem Risiko oder Anzeichen von Mangelernährung ist die orale Nahrungsaufnahme entsprechend seinen Bedürfnissen und seinem Bedarf sichergestellt.

Für das Qualitätsmanagement bedeutet das:

- Konzeptentwicklung anhand des Expertenstandards
- Fortbildungen im Bereich Ernährung/Mangelernährung/Förderung der Nahrungsaufnahme für Pflegekräfte
- Anwendung entsprechender Assessments/Screenings
- Verfahrensregeln berufsübergreifend beim Ernährungsmanagement
- individuelle Maßnahmenplanung und -gestaltung


etc....alles dokumentieren natürlich nicht zu vergessen!


Damit kann QM nachweisen, daß alle erforderlichen Maßnahmen zur Vermeidung von Folgeschäden ergriffen worden sind.

Mir fällt grad keine weitere Frage ein :wink:

Ciaobella?? Hast du ne Frage?

Lieben Gruß, Käthe
 
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Altenpflegerin
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Stationär
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demnächst Dementia Care Mapping
ciaobella

ciaobella

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Hier die nächste Frage aus der Praxis: Und zwar hatte ein Schüler von uns kürzlich sein Probeexamen auf unserer Station. Er versorgte eine präfinale Patientin, bei der DNR abgeklärt wurde (Do Not Reanimate). Während der Pflege wurde die Pat. leicht dyspnoeisch (bekannterweise) und leicht blass/livide im Gesicht. Der Schüler gab ihr 2 l/h Sauerstoff über Nasensonde. Die Lehrerin makelte dies danach an, da er keine lebenserhaltenden Maßnahmen vornehmen darf, da DNR besprochen wurde. Wie seht ihr diesen Fall? War es falsch Sauerstoff zu geben?

Ich denke, dass jeder Schüler besonders im Examen in solch eine Situation kommen könnte, deshalb stell ich die Frage hier.
Besonders, wie könnte der Schüler am besten argumentieren?? Bin gespannt auf Eure Antworten. Ich habe dazu meine eigene Meinung, die ich evtl. später kund gebe.

LG, Morgain
 
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Ich würde in diesem Fall die O2-Gabe nicht als lebenserhaltend, sondern als palliativ ansehen!

LG
 
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Fripi

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Huh, eine kniffelige frage, aber zuerst mal: Du hast einen interessanten Fehler gemacht, du schreibst nicht zufällig Situationsbeschreibungen für das Regierungspräsidium BaWü? Weil l/h wären ja mal gerade 16 2/3 ml pro Minute, unsere Anzeigen sind nicht so fein :D - genau das gleiche war bei der diesjährigen Situationsbeschreibung am 2. Tag ;)

Zur Frage, ich hätte es wahrscheinlich ähnlich gemacht und ethisch so argumentiert das nicht von einer Lebenserhaltenden Maßnahme die Rede sein kann wenn die Patientin ansonsten auf einem niedrigen O2 Niveau mit der vollen Sensation einer Dyspnoe stagniert wäre. Wenn die 2l tatsächlich dazu führen das die Patientin keine Erstickungsgefühle mehr hat haben sie im Palliativen Sinn ihren Zweck erfüllt und erlauben mir der Patientin eine Sterbebegleitung zu geben damit sie eben nicht mit Angst und Entsetzen, sondern in Ruhe gehen kann. Ich vermute mal das die Anordnung über den Sauerstoff erging, dementsprechend kann es auch nicht als negativ gewertet werden wenn die Pflegekraft eine Anordnung ausführt.

lg,

Nils

PS: Sr, Käthe, ich fand die Antwort gut, ich fand es mal Spannend zu sehen wie andere menschen mit den Expertenstandards umgehen, wir haben die für das Examen runterbeten können, allerdings hatten wir eine eher homogene Struktur, wollte einfach mal wissen wie andere das machen. Und das das nicht jedermanns sache ist wusste ich, deswegen ja auch die Alternative ;)

PPS: ist die Aktuelle Aufgabe jetzt gelöst?
 
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Sr. Käthe

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:wink: Sehe die O2-Gabe über Brille auch palliativ. Die Patientin ist ja schließlich nicht intubiert worden! Und auch nicht reanimiert, sondern es sind lediglich Maßnahmen ergriffen worden, die einen quälenden Zustand(Dyspnoe) lindern.

Manche Leute sind aber auch päpstlicher als der Papst, also echt..darf die Frau dann auch nicht mehr essen und trinken? Könnte man ja quasi auch als lebensverlängernd auslegen? :innocent:

Noch nen Aufsatz :wink:

Der Pflegeprozess wird nach Fiechter/Meier in 6 verschiedenen Schritten beschrieben.
a) Nenne die Schritte in der logischen Reihenfolge
b) Erkläre kurz, was in der jeweiligen Umsetzung der ersten 4 Schritte zu berücksichtigen ist


Lieben Gruß, Käthe
 
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Altenpflegerin
Fachgebiet
Stationär
Weiterbildungen
Multiplikatorin Fachkompetenz Demenz
demnächst Dementia Care Mapping
ciaobella

ciaobella

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Zui-Op, Fripi und Sr. Käthe, ich bin ganz Eurer Meinung! Habe nichts hinzu zufügen.:wink:

Liebe Grüße
ciaobella
 
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Monika58

Monika58

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Der Pflegeprozess wird nach Fiechter/Meier in 6 verschiedenen Schritten beschrieben.
a) Nenne die Schritte in der logischen Reihenfolge
b) Erkläre kurz, was in der jeweiligen Umsetzung der ersten 4 Schritte zu berücksichtigen ist
a) Informationssammlung - Beschreibung der Pflegeprobleme - Festlegung der Pflegeziele - Festlegung der Pflegemaßnahmen - Durchführung der Pflegeanordnung - Evaluation der Pflegewirkung, ggfls mit der Konsequenz, die Schritte 1-5 zu überprüfen

(Ich habe die Kontrolle des Regelkreises im Sinne des Qualitätsmanagemnts um "Durchführung der Pflegeanordnung" erweitert)

b) wesentlich für die erfolgreiche Umsetzung der ersten 4 Schritte ist die Erfassung und Berücksichtigung von Wollen, Wissen und Können des Patienten.

Nächste Frage - vielleicht mal etwas aus dem Bereich "Berufskunde":
Warum trugen Krankenschwestern (nicht etwa Krankenpfleger!!) bis etwa Ende der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts auch im normalen Stationsbetrieb Hauben? Bitte mind. 2 Gründe erläutern.
 
Qualifikation
Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
ciaobella

ciaobella

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Nächste Frage - vielleicht mal etwas aus dem Bereich "Berufskunde":
Warum trugen Krankenschwestern (nicht etwa Krankenpfleger!!) bis etwa Ende der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts auch im normalen Stationsbetrieb Hauben? Bitte mind. 2 Gründe erläutern.
Das ist ja mal ne sehr coole Frage aber schwierige Frage!!!:eek:riginal:

Ich denke mal, zum einen aus hygienischen Gründen, damit die Haare nicht ins Gesicht fallen. Und zum anderem ist die Schwesternhaube vielleicht noch eine Art Überbleibsel der Kleidung der eigentlichen christlichen Schwestern.

Habe aber keine Ahnung ob das stimmt!:innocent:

Meine Frage ist, wie unterscheidet sich die Plegie von der Parese?

LG,
ciaobella
 
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