Examen Lern-Ratespiel hier bei pflegeboard.de

ciaobella

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Bleiben wir doch beim Diabetes :eek:riginal:

Wie funktioniert die Glucoseaufspaltung und wo? Und woher kommt das Insulin dann her? (also den physiologischen Werdegang beschreiben)
Glucose -> gelangt zunächst ins Blut, BZ steigt -> Transport in die Leber, BZ sinkt -> dort wird Glucose im Glucagon gelagert. (Glucagon wird von den alpha-Zellen in den Langerhans-Inseln im Pankreas gebildet und freigesetzt)

-> teils Rückresorbtion von Glucagon(inkl. Glucose) aus Leber ins Blut (= Glycogenolyse), BZ steigt
-> teils Umwandlung von Glucagon(inkl. Glucose) in Fett (= Glykolyse) -> Fettzelle und Muskulatur -> Umwandlung in Glykogen (Vierfachzucker) -> Rückresorbtion von Glykogen ins Blut (= Gluconeogenese), BZ steigt

Das Insulin verhindert bzw. hemmt die Glycogenolyse und die Gluconeogenese. Außerdem fördert es die Aufnahme und Einlagerung von Glucose in der Leber, Leberzellen und Rezeptoren weden durch das Insulin aktiviert.
Die ß-Zellen im Pankreas produzieren Insulin -> bei Druckerhöhung auf die ß-Zellen durch erhöhtes Glucagon, wird Insulin ins Blut ausgeschüttet.


Bitte kontrolliert meine Antwort - ich habe dieses Thema nie leiden können, und hab es nie ganz verstanden... hab mich nochmal dahinter gesetzt, hoffe es stimmt und ich kanns mir endlich merken....


Meine nächste Frage:
Erkläre kurz in einfachen Worten, worum es sich um DRGs (Diagnosis Related Groups) handelt?

:thumbsup2:
Liebe Grüße
ciaobella
 
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Meine nächste Frage:
Erkläre kurz in einfachen Worten, worum es sich um DRGs (Diagnosis Related Groups) handelt?

:thumbsup2:
Hallo, ich bin zwar nicht mehr in Ausbildung (dementsprechend schwer fand ich übrigens die vorangegangenen Fragen..:blushing:), aber da kann ich was antworten und das Spiel mal fortsetzen.

Antwort:
DRG' sind Fallpauschalen. Medizinische Hauptdiagnosen werden in Gruppen zusammengefasst und bilden eine DRG ab. Diese bestimmt den Erlös des Krankenhauses. Der Erlös wird errechnet aus dem verhandelten Basisfallwert eines Krankenhauses, so dass er letztendlich die Erlöshöhe für eine Hauptdiagnose bestimmt. So kommt es dazu, dass eine Uniklinik für die gleiche Krankheit u.U. mehr Geld bekommt als ein kl. Krankenhaus, da der Basisfallwert höher ist.

Nebendiagnosen, die fallpauschalenrelevant sind, können den Erlös auch erhöhen.

Meine nächste Aufgabe :schwitz: :

Definiere die Begriffe ATL und AEDL und zeige ihren Unterschied auf.

Viel Vergnügen, dann lasst mal lesen, Allround
 
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AEDL

Monika Krohwinkel entwickelte ein Rahmenmodell deren Ausgangspunkte die Bedürfnisse und Fähigkeiten des pflegebedürtigen Menschen und ihre Auswirkungen auf Unabhängigkeit und Wohlbefinden sind.

Sie formulierte 13 Aktivitäten und existentielle Erfahrungen des Lebens kurz AEDL.

1. Umgang mit existentiellen Erfahrungen des Lebens
2. Kommunizieren
3. Sich bewegen
4. Vitale Funktionen des Lebens aufrechterhalten
5. Sich pflegen
6. Essen und trinken
7. Ausscheiden
8. Sich kleiden
9. Ruhen und schlafen
10. Sich beschäftigen
11. sich als Mann oder Frau fühlen / verhalten
12. für eine sichere Umgebung sorgen
13. soziale Bereiche des LEbens sichern




ATL

Liliane Juchli folgte Virginia Hendersons (14 Grundbedürfnisse) und Nancy Ropers (12 Lebensaktivitäten) Konzept und bildet nach ihnen die Aktivitäten des täglichen Lebens (ATL).

Die ATL nach Juchli lassen sich wie folgt aufzeigen...

1. wach sein und schlafen
2. sich bewegen
3. sich waschen und kleiden
4. Essen und trinken
5. Ausscheiden
6. Körpertemperatur regulieren
7. Atmen
8. für Sicherheit sorgen
9. sich beschäftigen
10. kommunizieren
11. Kind, Frau oder Mann sein
12. Lebenssinn, Sinnkrise, Sterben


Der Unterschied zwischen beiden ist einmal von meiner Sicht aus, dass Juchli 12. Punkte hat an denen man sich orientiert und Krohwinkel 13. Punkte.

Glaube auch mal gehört zu haben, dass Krohwinkel den 13. Punkt zu Juchli's Konzept ergänzt haben soll und somit die Verbindung zwischen Biografie und den pfleg. Problemen wohl schafft. Juchli aber gleichzeitig mit ihrem Konzept damals Sterben mit einbezog. (Bin mir da nicht 100% sicher!)

Außerdem habe ich gelernt, dass sich Juchli's Pflegemodell an den Bedürfnissen orientiert und Defizite in der Selbstständigkeit ausgleichen soll.
Hingegen Krohwinkel's Pflegemodell sich wohl eher an den Ressourcen orientiert.

Mal sehen, ob ich da richtig aufgepasst habe...


Meine Frage wäre...

In welchen Stadien verläuft die Epilepsie? Bitte mit Symptomen.

Was ist ein Petit-Mal?

Was ist ein Status Epilepticus? Merkmale hierfür?!

Was ist ein Grand-Mal?



Ich weiß, das sind mehrere Fragen, aber die sind wirklich wichtig fürs Examen gewesen und wurden uns zum Glück sehr kräftig eingebläut. :blushing:


LG
Kleinsonnenschein
 
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Der Unterschied zwischen beiden ist einmal von meiner Sicht aus, dass Juchli 12. Punkte hat an denen man sich orientiert und Krohwinkel 13. Punkte.

Glaube auch mal gehört zu haben, dass Krohwinkel den 13. Punkt zu Juchli's Konzept ergänzt haben soll und somit die Verbindung zwischen Biografie und den pfleg. Problemen wohl schafft. Juchli aber gleichzeitig mit ihrem Konzept damals Sterben mit einbezog. (Bin mir da nicht 100% sicher!)

Außerdem habe ich gelernt, dass sich Juchli's Pflegemodell an den Bedürfnissen orientiert und Defizite in der Selbstständigkeit ausgleichen soll.
Hingegen Krohwinkel's Pflegemodell sich wohl eher an den Ressourcen orientiert.

Mal sehen, ob ich da richtig aufgepasst habe...
Hallo Klein-Sonnenschein,

ich will und kann dir nicht deine neue Frage beantworten (Dazu fällt mir nur in Stichworten ein: Beißkeil out, "Zucken" lassen, Verletzungsgefahr minimieren, Valiumampullen im Schrank haben, Arzt benachrichtigen.....:blushing: ), möchte dir aber kurz Feedback auf deine Antwort geben:

Die von dir als erste aufgeführte AEDL ist nach meinen Unterlagen die 13. AEDL ("Mit existentiellen Erfahrungen im Leben umgehen können"), und sie ist den 12 anderen AEDL's übergeordnet und soll nach M.K. immer berücksichtigt werden im Pflegeprozeß (z.B. Ängste des Klienten wahrnehmen, in Handlungen berücksichtigen)
M.K. sah im Pflegeprozeß mit den bisherigen 12 Kategorien die willentlich-emotionalen Dimensionen des Klienten vernachlässigt. Deswegen hat sie sie zu Subkategorien erklärt und möchte, dass die Unabhängigkeit und das Wohlbefinden des Klienten bei Überordnung der 13. im Blickpunkt bleiben.

So ungefähr jedenfalls, Nora
 
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Die von dir als erste aufgeführte AEDL ist nach meinen Unterlagen die 13. AEDL ("Mit existentiellen Erfahrungen im Leben umgehen können"), und sie ist den 12 anderen AEDL's übergeordnet und soll nach M.K. immer berücksichtigt werden im Pflegeprozeß (z.B. Ängste des Klienten wahrnehmen, in Handlungen berücksichtigen)
M.K. sah im Pflegeprozeß mit den bisherigen 12 Kategorien die willentlich-emotionalen Dimensionen des Klienten vernachlässigt. Deswegen hat sie sie zu Subkategorien erklärt und möchte, dass die Unabhängigkeit und das Wohlbefinden des Klienten bei Überordnung der 13. im Blickpunkt bleiben.

So ungefähr jedenfalls, Nora
Vielleicht steht sie gerade deshalb als 1. weil sie immer berücksichtigt werden sollte. ;) Hab das in meinen Büchern nachgeschlagen in welcher Reihenfolge die das genau hatten, weil ich erst seit diesem Jahr September mit AEDLs arbeite.

LG
Kleinsonnenschein
 
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Meine Frage wäre...

In welchen Stadien verläuft die Epilepsie? Bitte mit Symptomen.

Was ist ein Petit-Mal?

Was ist ein Status Epilepticus? Merkmale hierfür?!

Was ist ein Grand-Mal?



Ich weiß, das sind mehrere Fragen, aber die sind wirklich wichtig fürs Examen gewesen und wurden uns zum Glück sehr kräftig eingebläut. :blushing:

LG
Kleinsonnenschein
Wer beantwortet Kleinsonnenscheins Fragen???

LG
ciaobella :wink:
 
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mattea

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Hallo zusammen, finde die Idee genial. Mein Examen ist zwar auch schon eine ganze Weile her, aber ich versuch es mal:

Stadien der Epilepsie


Aura ("Vorboten")
best. Gefühl, Geruch, Geschmack
Halluzinationen oder Lichtblitze
für jeden Pat. individuell und nur für ihn wahrnehmbar
Pat. stürzt

tonische Phase:
steif gestreckte Glieder
u.U. Atemstillstand (Zyanose)
weite lichtstarre Pupillen

klonische Phase:
Zuckungen am ganzen Körper
häufig Urin/Stuhlabgang
Hypersalivation
Gefahr des Zungenbiss

Schlafphase:
Zuckungen hören auf
Terminalschlaf beginnt

Petit mal:
wird häufig Fehlinterpretiert, bzw. nicht als Anfall angesehen. Häufig kommt es zu Absencen oder zu Myoklonien eines Körperteiles

Status Epilepticus: der Anfall dauert länger als 20 min.

Grand Mal: hm, eigentlich schon oben beschrieben
Nun ist die Frage, ob ich die erste Frage falsch beantwortet habe oder aber die letzte.

Meine Frage:
Warum ist ein Patient mit Apoplex pneumoniegefährdet? Nenne 4 Gründe
 
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Grand Mal: hm, eigentlich schon oben beschrieben
Nun ist die Frage, ob ich die erste Frage falsch beantwortet habe oder aber die letzte.
Mit eigenen Worten würde ich es euch nicht wirklich so treffend aufzeigen können, daher hab ich es einfach mal für euch kopiert....hoffe es hilft dir Mattea ein bisschen zu verdeutlichen was genau mit Grand Mal gemeint ist. ;)

So stimmen die Antworten soweit ich das noch von meinem Unterricht und durch Fachbücher beurteilen kann.

Hier der Text zu Grand Mal.

Der tonisch- klonische Anfall, auch "Grand mal" genannt, ist die häufigste Form.

Dabei tritt zu Beginn des Geschehens ein tonischer Krampf auf. Der Betroffene verkrampft plötzlich in einer überstreckten Rumpfhaltung mit gestreckten Armen und Beinen, geschlossenen Fäusten und gekrümmten Zehen Außerdem sind ein verzerrtes Gesicht und verdrehte Augen zu beobachten. Durch diese plötzliche Muskelanspannung fällt der Betroffene meist zu Boden. Oft stößt er dabei einen Schrei oder einen Stöhnlaut aus. Dieser tonische Krampf dauert etwa eine halbe Minuten lang an.


Lg
Kleinsonnenschein
 
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pdlandy

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Meine Frage:
Warum ist ein Patient mit Apoplex pneumoniegefährdet? Nenne 4 Gründe___________________
LG Mattea

Antwort:
Ein Pat. mit Apoplex ist i.d.R. hypomobil->Folge:Gefahr der hypostatischen Pneumonie.
Dann leiden Pat. mit Apoplex häufig unter Dysphagien->Folge:Gefahr der Aspirationspneumonie.
Mehr fällt mir grad leider auch nicht ein :-(

Fals ich jetzt überhaupt ne Frage stellen darf: Nennt 2 versch. Anus-praeter-Anlagen - also deren Lokalisation und den dazu gehörigen Kausalzusammenhang zur Stuhlbeschaffenheit. Was für pflegerische Interventionen ergeben sich hierraus?
mfg
 
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Honigbonbon

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Habe beim googeln noch was zum Pneumonierisiko gefunden:

Aspirationen werden allgemein als Ursache der Schlaganfall-assoziierten
Pneumonie angesehen, da Schlaganfall-Patienten ein erhöhtes Aspirationsrisiko
infolge Vigilanzminderung, gestörter Schutzreflexe, Dysphagie sowie
Immobilisation haben. Allerdings kann nach einer großen Metaanalyse die
Aspiration alleine die Entstehung der Pneumonie nicht erklären. Im Maus-Modell
(Infarkt im Bereich der A. cerebri media) konnten wir beweisen, dass der
Schlaganfall durch die Überaktivierung des Sympathischen Nervensystems eine
innerhalb weniger Stunden einsetzende Immundepression mit einer dramatisch
erhöhten Infektionssuszeptibilität induziert, die schon bei kleinsten Aspirationsmengen
von Bakterien (E. coli, S. pneumoniae) septische Pneumonien mit einer
hohen Sterblichkeit verursacht.
Würde dann aber immernoch ein Punkt fehlen...​
 
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Öffes

Hi
also ich wüsste noch einen Pneumoniepunkt. Da die meisten ja zuerst mal im Krankenhaus landen --> eine nosokominale Pneumonie, die bekommt doch eh fast jeder Patient und da der Appoplexpatient sowieso schon soviele Risiken haben, nehme ich an, dass die nosokominale Infektion nicht mehr der ausschlaggebene Punkt ist.
Ist aber nur so eine Idee

Lieben Gruß
de Öffes
 
ciaobella

ciaobella

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Fals ich jetzt überhaupt ne Frage stellen darf: Nennt 2 versch. Anus-praeter-Anlagen - also deren Lokalisation und den dazu gehörigen Kausalzusammenhang zur Stuhlbeschaffenheit. Was für pflegerische Interventionen ergeben sich hierraus?
mfg
Wer möchte pdlandy´s Fragen beantworten???

Liebe Grüße und eine schöne Weihnachtszeit
ciaobella :eek:riginal:
 
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ScruBs

ScruBs

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Was soll dieser ganze copy&paste Quatsch ?
Wenn ich mir so manche Antworten durchlese, Frage ich mich warum man vorgefertigte Anworten aus dem Netz kopiert ?

Hier werden keien Fleisskärtchen oder Kekse verteilt ...
 
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ciaobella

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Was soll dieser ganze copy&paste Quatsch ?
Wenn ich mir so manche Antworten durchlese, Frage ich mich warum man vorgefertigte Anworten aus dem Netz kopiert ?

Hier werden keien Fleisskärtchen oder Kekse verteilt ...
Wenn ich mir dein Kommentar so anhöre, ScruBs, wird mir wieder klar, warum ich so selten im pflegeboard unterwegs bin - genau wegen solchen Kommentaren, wie der deine es ist. Es verdirbt alles. Danke!

 
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ciaobella

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So schlimm ist RAAS auch nicht...ich versuch es mal :innocent:

also, ist der RR zu hoch, wird Renin aus der Niere freigesetzt.
Renin spaltet Angiotensinogen in Angiotensin1 - AT1 ist aber noch nicht biologisch wirksam, also wird es durch ACE (Angioconverting Enzyme) zu Angiotensin2 gespalten.
AT2 wirkt gefäßverengend und holt sich Hilfe, indem es die Aldosteronfreisetzung steigert - Aldosteron wirkt ebenfalls gefäßverengend und gleichzeitig führt es zu einer vermehrten Ausscheidung von Natrium + Urin - nun habe ich weniger Volumen und weniger Volumen bedeutet weniger Druck -> RR sinkt
Hallo zusammen!

Sitze gerade am RAA-System Lernen (habe den Eindruck, dass das RAAS doch wichtig fürs Examen ist:wink:) und dabei bin ich in obiger Antwort von Parasympathisch auf einen Fehler gestoßen.
Und zwar schreibst du, Parasympathisch, "Aldosteron führt zu einer vermehrten Ausscheidung von Natrium + Urin -> weniger Volumen -> weniger Druck -> RR sinkt".
Ich habe mehrmals etwas anderes gelesen, und zwar genau das Gegenteil:
Aldosteron verringert die Salz- und Wasserausscheidung über die Niere -> Blutvolumen steigt -> Druck steigt -> RR steigt.

Hhmm logischer finde ich die letztere Lösung.

Wünsche allen ein super tolles schriftliches Examen nächste Woche!!!!!!:thumbsup2:Auch wenn man glaubt, dass man kurz vorm Durchdrehen zu sein scheint (bei mir zumindest :heul::heul::sick:)... es wird alles gut!:thumbsup2:

Liebe Grüße
ciaobella

Zitat von pdlandy:
Fals ich jetzt überhaupt ne Frage stellen darf: Nennt 2 versch. Anus-praeter-Anlagen - also deren Lokalisation und den dazu gehörigen Kausalzusammenhang zur Stuhlbeschaffenheit. Was für pflegerische Interventionen ergeben sich hierraus?
mfg
 
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pdlandy

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Hi Ciaobella,

ich habe das in meiner Ausbildung wie folgt gelernt - hoff bekomm noch alles zusammen:

Also Voraussetzung für die Aktivierung dieses Systems ist eine Hyponatriämie u./od. einer länger anhaltende Hypotonie. Renin wird aus den Granulazellen des juxtaglomerulären Aparats ins Blut sezerniert. Dort befindet sich das Angiotensinogen(Syntheseort:hepar). Dieses plus das Renin , lassen das Angiotensin I entstehen. Dieses plus das Angiotensin-Converting-Enzym(ACE , Syntheseort:pulmo) lassen das Angiotensin II entstehen, indem sie 2 weitere Aminosäuren vom Angiotensin I abspalten. Das Angiotensin II ist somit ein Peptidhormon aus 8 Aminosäuren. Es wirkt stark vasokonstriktorisch, wodurch der BD steigt. Gleichzeitig bewirkt es die Ausschüttung von Aldosteron aus der glandula suprarenalis. Dieses bewirkt tubulär eine verstärkte Na+ und Wasserretention wodurch auch der BD steigt. Zudem innerviert es die Osmorezeptoren im Hypothalamus->Durstgefühl wird ausgelöst, wodurch der Betroffene mehr trinken soll->Wirkung also auch BD-steigernd. Du hast also recht.
mfg
 
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pdlandy

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Muss nochmal anmerken, dass Parasymphatisch sich vertan haben muss,den Ziel des RAAS ist nicht den BD abzusenken , sondern zu erhöhen. Somit stimmen die Aussagen von Parasymphatisch über die Wirkung der Hormone nur bedingt.
mfg
 
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ciaobella

ciaobella

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Danke pdlandy, deine Erläuterung war sehr genau... ich glaub, das Thema hab ich jetz drauf :eek:riginal:
LG
 
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pdlandy

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Bitteschön!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
 
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Nennt 2 versch. Anus-praeter-Anlagen - also deren Lokalisation und den dazu gehörigen Kausalzusammenhang zur Stuhlbeschaffenheit. Was für pflegerische Interventionen ergeben sich hierraus?

Also ich glaube:
Es gibt einmal das Colo-Stoma und das Ileo- Stoma
Colo- Stoma ist meist li. Unterbauch und der Stuhl ist fest.
Ileo- Stoma ist meist re. Unterbauch und der Stuhl ist flüssig und aggressiv. Es eignet sich hierfür ein Ausstreifbeutel, weil die Ausscheidung zwischen 1-2Liter beträgt.
Ist zwar kurz aber mehr fällt mir im Moment nicht ein.

Meine Frage:
Nenne 10 Aufgaben der Leber
 
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